Wochenmenü 21/2017

Schon wieder Sonntagabend, die Zeit vergeht wie nur irgendwas mit Gartenarbeit, Waldläufen, Yoga, Brotbacken: da muss das Fazit eindeutig lauten, das Wochenende ist zu kurz, egal wie man an ihm zieht und zerrt. Nächste Woche hingegen ist es zum Glück gleich doppelt so lang mit dem Vater-, Herren-, Männertag und einem wischenfreitagsfreien Tag. Im Wochenmenü setzen wir mit Rind-Ananasspießen auf Grillwetter am Donnerstag, ansonsten noch einmal auf frische Brennesseln, Spargel und Zitronenmelisse aus dem Garten. Erdbeeren lachen einen auch gerade in jedem Supermarkt relativ preiswert an, deshalb dürfen sie sich auch hier und da mit ins Essen mogeln. Vielleicht ist für euch ja auch etwas dabei?

Montag

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Süßkartoffel-Blumenkohlsuppe
Dienstag

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Ofengebackene Seelachs-Gemüsepfanne
Mittwoch

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Pasta a la Puttanesca
Donnerstag


Grillspieße mit Rind und Ananas in Petersilienmarinade
Freitag


Zitronen-Brennessel-Risotto mit Zitronenlachs
Samstag


Salat mit Spargel, Erdbeeren und Lakritzdressing
Sonntag

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Historischer Kalbfleischtopf
Dessert


Grüner Smoothie - Zitronenmelisse, Spinat, Apfel
Extras

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Bananenmuffins mit Schokolade

Salat mit Spargel, Erdbeeren, Schinkenchips und Lakritzdressing

Ungewöhnliche Kombinationen? Für die sind wir immer zu haben, auch wenn sie manchmal nicht funktionieren. Diese hier war jedoch außerordentlich interessant und wirklich schmackhaft. Spargel und Schinken sowie Spargel und Erdbeeren sind schon lange als gute Partner bekannt, aber Lakritz im Dressing? Das war wirklich spannend. Dem Salat bringt es übrigens eine angenehm frische Note.

Gefunden habe ich das Rezept hier, jedoch sowohl den Salat als insbesondere auch das Dressing ganz erheblich abgewandelt. Im Original stimmen meiner Meinung nach die Mengenverhältnisse überhaupt nicht und zumindest mit unserem Lakritzpulver würde die Lakritzdosis viel zu hoch ausfallen. Das Lakritzpulver habe ich übrigens bei Johann Bülow auf dem Copenhagener Flughafen gekauft, alternativ kann man es auch im Internet bestellen (ich bin nicht gesponsert).

Salat mit Spargel, Erdbeeren, Schinkenchips und Lakritzdressing für 3 Personen

Zutaten:

  • Pflücksalat, z. B. Lollo Rosso
  • 1 große Handvoll Rucola
  • 1 Avocado
  • 9 Erdbeeren (oder mehr)
  • 30 g Schinkenchips
  • 1 kg weißer Spargel
  • ca. 1/2 TL Salz für das Spargelkochwasser
  • ca. 1/2 TL Zucker für das Kochwasser
  • etwas Zitronensaft (1/3 Zitrone) für das Kochwasser

Zutaten Dressing:

  • 100 g Ricotta
  • ca. 4 EL Saure Sahne (20 % Fett)
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Zucker
  • 1/2 – 3/4 TL Lakritzpulver
  • einige frische Blätter Zitronenmelisse

Zubereitung:

Man beginnt am besten mit dem Dressing, damit es noch etwas durchziehen kann. Dafür die Zitronenmelisseblätter grob hacken und mit allen anderen Zutaten vermischen. Zunächst nur wenig Lakritzpulver zugeben, das Dressing soll schließlich nicht wie ein Lakritzbonbon schmecken, sondern nur eine interessante Note erhalten. Zum Schluss abschmecken, bis ihr die richtige Balance zwischen säuerlich, salzig, würzig und süß-lakritzig gefunden habt.

Danach den Spargel schälen, das untere holzige Ende abschneiden und die Stangen in ca. 1,5 cm lange Stücke schneiden. Je näher man der Spitze kommt, desto länger können die Stücke werden.

In einem Topf etwa 1 l Wasser mit Salz, Zucker und dem Zitronensaft zum Kochen bringen. Die Spargelstücke hineingeben und für ca. 5 Minuten kochen lassen, bis sie gar sind. Den optimalen Zeitpunkt findet man am besten durch das Kosten von einem dickeren Spargelstück heraus. Nun den Spargel aus dem Kochwasser nehmen und gut abtropfen lassen.

Den Salat waschen, trockenschütteln und in kleinere Stücke reißen. Die Avocado schälen, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren.

Den Salat zusammen mit dem Rucola, den Erbeeren, Schinkenchips, der Avocado sowie dem Spargel auf Tellern anrichten und mit dem Dressing beträufeln.

Alternativ zum Lakritzdressing passt zu diesem Salat sicher auch ein ganz normales Joghurtdressing.

Wochenmenü 20/2017

Hallo Sonntag, hallo Muttertag und herzlichen Glückwunsch “scheckenlaks”, der blog wird heute nämlich 4 Jahre alt. Grund genug zum Feiern und Blumengenießen auf unserer Gartenterrasse. Wir haben das gerade noch geschafft, ehe sich auf der anderen Talseite ein richtiges Gewitter zusammenbraute und unser neu gebautes Tomatenschutzdach gleich einem ordentlichen Windtest unterzog. Es hat zum Glück ohne mit den Stützpfählen zu zucken, den stürmischen Böen standgehalten.

Ehe wir nun gleich den Gartengenuss fortsetzen und auch noch einmal auf eine Lauftour gehen, habe ich für euch noch einen Wochenmenüvorschlag. Er enthält am Mittwoch unser Festtagswaffelrezept, denn am 17. Mai ist norwegischer Nationalfeiertag. Für alle Norwegenfans die beste Gelegenheit, entweder zu Grillen, Eis zu essen, selbst hergestellte Limonade zu trinken oder Waffeln zu backen, eine Kombi aus allem geht natürlich auch, aber da muss man dann seinen eigenen Magen um Konsens bitten.

Ansonsten gibt es einen bunten Mix an Rezepten, Spargel ist am Sonntag enthalten, am Samstag hoffen wir auf Grillwetter und wer grünwiesennah wohnt, kann ja vielleicht schon die ersten frischen, saftigen Brennesseln für eine Suppe sammeln. Hier dauert das noch ein bisschen, aber wir hängen vegetationstechnisch ja immer hinterher. Auf jeden Fall wünsche ich euch eine angenehme Maiwoche mit viel Natur, Blumen, Sonne und gutem Essen.

Montag


Gratis Biogemüse für die Suppe – Brennessel
Dienstag


Pasta mit Räucherlachs, Kapern und Zitrone
Mittwoch


17. Mai - Waffeln für Norwegenfans
Donnerstag


Gebackene Süßkartoffeln mit würzigen Kichererbsen und Minzsauce
Freitag


Kartoffeln mit Leinölquark und Rote Bete Salat
Samstag


Gegrillte Lachsspieße mit Avocado-Mango Salsa
Sonntag


Spargel mit Kokos-Hollandaise und Kaviar
Dessert


Pavlova mit Zitronencreme und Beeren
Extras


Zitronen_Minz-Limonade

Kleine glutenfreie Buchweizenpfannkuchen

Nach zwei arbeitsintensiven Wochen melde ich mich heute mit einem wohlschmeckenden Pfannkuchenrezept zurück. Wir, als große Pfannkuchenfans, sind immer auf der Suche nach etwas gesünderen Varianten derselben, so dass wir schon einige Experimente hinsichtlich der Vermeidung von einfachem Weizenmehl durchgeführt haben. Nicht alle waren von Erfolg gekrönt, das trifft jedoch nicht auf diese kleinen, glutenfreien Buchweizenpfannkuchen zu. Sie schmecken interessant, leicht nussig und etwas herzhafter als ihre Weißmehlverwandten. Deshalb habe ich mich auch für die Beigabe von etwas Sirup bzw. Honig im Teig entschieden. Sie würden sicher mit einem herzhaften Belag ebenfalls sehr gut schmecken.

Kleine glutenfreie Buchweizenpfannkuchen für 3 Personen

Zutaten:

  • 3,8 dl Buchweizenmehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • ca. 3 dl Milch
  • 2,5 – 3 EL Ahornsirup oder 1,5 EL Honig
  • 2 kleinere Eier (Größe M)
  • 1 Pr. Salz
  • ca. 40 g Butter, geschmolzen + etwas Butter zum Braten der Pfannkuchen
  • Bananen und Beeren zum Belegen + evtl. Marmelade, Gelee oder Ahornsirup

Zubereitung:

Die Butter zerlassen und ganz leicht bräunen. Etwas abkühlen lassen.

Mehl und Backpulver miteinander vermischen.

In einer anderen Schüssel Milch, Sirup bzw. Honig, Eier und Salz miteinander gut verschlagen. Die Butter zum Schluss unterrühren.

Nun die Mehl-Backpulvermischung gut einrühren, so dass ein klümpchenfreier und recht dickflüssiger Teig entsteht. Diesen für 15 Minuten quellen lassen.

Etwa einen halben TL Butter in einer Pfanne erhitzen und mit einem großen Löffel Teig für 3 – 4 kleine Pfannkuchen hineingeben. Diese bei mittlerer Hitze braten. Sobald der Teig auf der Oberseite Bläschen zeigt und etwas angetrocknet ist, die Pfannkuchen wenden und von der anderen Seite goldbraun braten.

Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Die Pfannkuchen mit Bananenscheiben und frischen Beeren belegen sowie ggf. mit Marmelade oder Ahornsirup gesüßt genießen.

Pasta mit vegetarischer Linsenbolognese

An Wochentagen essen wir in der Regel vegetarisch oder Fisch und kochen gern so, dass das Essen ziemlich schnell auf dem Tisch steht. Ich weiß, “schnell” ist relativ, ich habe es so definiert, dass 30 Minuten oder weniger aktiver Küchenzeiteinsatz dieser Kategorie entspricht. Soviel meiner eigenen Zeit ist mir die Mittagessenszubereitung auf jeden Fall wert.

Diese vegetarische “Bolognese” mit Linsen und Staudensellerie ist genau so ein Rezept, das unkompliziert in der Zubereitung ist und richtig gut schmeckt. Die Linsen ersetzen das Hackfleisch und liefern Eiweiß. Fenchel, Basilikum und Oregano lassen die Sauce angenehm würzig werden und schmecken nach Italien. Einfach, schnell, gut und somit perfekt für einen hektischen Wochenstart geeignet.

Pasta mit vegetarischer Linsen”bolognese” für 4 Personen

Zutaten:

  • 350 – 400 g (Vollkorn)Pasta / Spaghetti
  • Salz für das Kochwasser
  • 2,3 dl rote Linsen
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 – 4 Stangen Staudensellerie
  • ca. 2 EL Olivenöl zum Braten
  • 1 kleine Dose stückige Tomaten
  • ca. 4 dl Gemüsebrühe
  • 2 TL Fenchelsamen, zerdrückt
  • ca. 1 TL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • getrockneter Oregano
  • 1 große Handvoll frisches Basilikum
  • geriebener Parmesan zum Bestreuen
  • 3 kleine Handvoll Rucola

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauchzehen und Staudensellerie putzen und in kleine Stücke schneiden. Fenchelsamen in einem Mörser zerkleinern. Die frischen Basilikumblätter von den Stielen zupfen und fein hacken.

Die Linsen unter fließendem, kaltem Wasser gut abspülen, danach abtropfen lassen.

Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel darin anbraten, bis sie glasig geworden ist. Danach Knoblauchzehen und Staudensellerie hinzugeben und für wenige Minuten mitbraten lassen. Zuletzt die Linsen und den Fenchelsamen zufügen und ebenfalls 2 Minuten mitbraten.

Nun die Gemüsebrühe sowie die Dosentomaten in den Topf schütten, mit Zucker, frischem Basilikum, getrocknetem Oregano, Salz und Pfeffer würzen und abgedeckt für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Die Kochzeit richtet sich dabei nach der Garzeit der Linsen, diese ist auf der Verpackung angegeben. Wird die Sauce zu trocken, dann noch etwas mehr Gemüsebrühe / Wasser angießen.

Die Nudeln in gut gesalzenem Wasser gar kochen (Kochzeit siehe Verpackung).

Den Rucola waschen, abtropfen lassen und verlesen.

Die Sauce vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer, Basilikum und ggf. Zucker abschmecken.

Pasta mit der vegetarischen Linsenbolognese auf Teller geben und mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen. Rucola eignet sich sehr gut als frische, würzige Beilage.

Wochenmenü 17/2017

Oh Sommer, das wäre jetzt schön oder zumindest Sonne oder Frühling, stattdessen gibt es Schneehagelschauer, Wind und Kälte. Brrr. Im Garten haben die ausgesäten Radieschen und der Pflücksalat beschlossen zu streiken, nicht ein Blättchen haben sie aus der Erde gestreckt. Auch die Magnolie hat den vielen Regen und die frostigen Nächte übelgenommen und wirft ihre braun gewordenen Blütenknospen ab, ehe sie aufgeblüht sind. Vielleicht hätten wir wie die Winzer auch etwas Feuer im Garten anzünden sollen, um alles zu wärmen? Das wäre eigentlich keine schlechte Idee gewesen, Camping und Träumen vom Sommerurlaub im eigenen Garten.

Dieses Wetter hat jedoch auch seine klaren Vorteile, man kann in aller Ruhe zum Beispiel den Urlaub planen, ohne schlechtes Gewissen gegenüber dem schönen Wetter ein Buch lesen, Socken stricken, Klavierspielen oder Brotbacken. Gut, dass der Osterhase ein neues Brotbackbuch vorbeigehopst hat. Sobald ich mehrere Rezepte ausprobiert habe, wird hier eine Rezension folgen.

Jetzt jedoch erst einmal zur nächsten Woche und dem Menüvorschlag. Der erste Rhabarber ist im Handel und vielleicht auch schon in dem einen oder anderen Garten aufgetaucht, so dass wir uns ein Frühlings-Panna Cotta als Dessert leisten können. Ansonsten setzen wir wie immer auf einen guten Gemüseanteil, ergänzt um zweimal Fisch und einmal Fleisch.

Genießt die nächste Woche, egal, ob es stürmt oder schneehagelt.

Montag

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Rote Bete Suppe mit Tomaten, Schokolade und Feta
Dienstag


Verlorene Eier in Senfsauce mit Kartoffeln und Möhrenrohkost
Mittwoch


Sesampanierter Lachs mit Ofengemüse und Mangochutney
Donnerstag

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Süßer Quinoa mit Kokos und Bananen
Freitag

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Nudeln mit Cashew-Petersilien-Zitronen-Sauce
Samstag

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Kabeljau auf Spinatbett mit Walnuss-Vinaigrette
Sonntag

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Gulasch mit indischen Gewürzen und Couscous
Dessert


Kefir-Panna Cotta mit Rhabarber
Extras

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Schokoschnecken, der perfekte Ersatz für Schokobrötchen

Kleine Kokosnester für Ostern

Letztes Jahr hatten wir zu Ostern die Großfamilie zu Besuch. Der Osterhase wollte nun jedem eine möglichst dekorative Kleinigkeit an seinen Tischplatz stellen. Leider kam ihm die Idee erst relativ kurz vor dem Festsonntag, so dass ich mich im Internet auf die Suche begab. Etwas erschwert wurde das ganze Vorhaben dadurch, dass wir mit den Zutaten auskommen mussten, die bereits im Haus waren – Karfreitag ist schließlich nicht der beste Tag zum Einkaufen. Schließlich blieb ich bei diesen kleinen Kokosnestern hängen, denn Kokosflocken hatten wir noch zur Genüge von Weihnachten übrig.

Mit verschiedenen Schokofiguren bzw. -eiern gefüllt geben sie einen hübschen Farbfleck auf der Ostertafel ab. Geschmacklich entsprechen sie Kokosmakronen, wobei sie aufgrund ihrer Form nicht ganz so saftig sind. Man sollte sie daher am besten relativ kurz (1 – 3 Tage) vor der Verwendung herstellen.

Kleine Kokosnester für Ostern (ca. 10 Stück)

Zutaten:

  • 2 Eiweiße
  • 1 dl Zucker
  • ca. 125 g Kokosflocken
  • Butter zum Fetten der Muffinsformen

Zubereitung:

Ein Muffinblech gut mit Butter fetten.

Eiweiße, Zucker und Kokosflocken mischen und in einem Topf mit möglichst dickem Boden bei relativ stärker Wärme erhitzen. Dabei gut rühren, damit nichts anbrennt. Wenn die Masse gut warm, gebunden und glasig glänzend geworden ist, den Topf vom Herd nehmen und alles etwas abkühlen lassen.

Nun die Kokosmasse in den Muffinvertiefungen des Blechs zu kleinen Nestern formen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190°C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 10 – 15 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind.

Die Nester abkühlen lassen und danach in einer dicht schließenden Dose aufbewahren. Nach euren Vorlieben mit Schokoladeneiern, -figuren, Marzipan oder ähnlichem füllen.

Wochenmenü Ostern 2017

Mit diesen Möhrenkuchenmuffins starten wir also offiziell in die Osterwoche. Hoffentlich bekommen wir damit den fleißigen Eierverstecker in unseren Garten und Wald gelockt, damit wir nächsten Sonntag ordentlich Suchen und Finden können. Wir haben nächste Woche noch so einiges in der Küche vor, einige Osterkekse sind noch zu backen und die österliche Geschenk-granolaproduktion soll abgeschlossen werden. Normales Essen benötigen wir natürlich auch, daher gibt es jetzt schnell noch das Wochenmenü für euch. Genießt die Osterwoche und verwöhnt eure Hasen.

Montag

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Lachssuppe mit Zucchini und Schnittlauch
Dienstag

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Spaghetti Bolognese
Mittwoch

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Fruchtiger Quinoa-Salat mit Bärlauch
Donnerstag

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Pfannkuchen mit Bacon, Käse und Ahornsirup
Freitag


Kartoffelsalat mit Matjes – unsere Festvariante
Samstag


Saftige Gemüselasagne mit Feta
Sonntag

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Lamm-Medaillons in Rotweinsauce mit mediterranem Gemüse
Dessert


Eierlikör-Panna Cotta mit Himbeeren
Extras


Eierschecke ohne Boden
Buffet


Buffet Pinguine
Osterkekse

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Unsere Traditionskekse zum Ausstechen
Osterkeksbemalung

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Karfreitag mit Dauerregen = Osterkekse bemalen

Kartoffel Lauch Gratin mit gebratenem Lachs

Dieses Nebelpieselregenwetter ruft geradezu nach Wohlfühlessen an einem Freitag. Dieses Kartoffel-Lauch Gratin habe ich bei Chili und Ciabatta entdeckt und sofort, auch aufgrund unserer positiven Erfahrungen mit dem Sellerie-Pastinaken-Kartoffel-Gratin, auf meine Nachkochliste gesetzt. Ich habe hier und da ein paar kleine Änderungen eingefügt und anstelle von Fleisch gebratenen Lachs dazu kombiniert, was allen in der Familie sehr gut geschmeckt hat. Der Porree verleiht dem Gratin zusammen mit dem würzigen Käse einen ausgezeichneten Geschmack, so dass sich ein Nachkochen in jedem Fall lohnt. Einen extra Dipp o. ä. benötigt man nicht, da durch die Sahne-Milch Sauce des Gratins genug Saftigkeit zur Verfügung steht.

Kartoffel Lauch Gratin mit gebratenem Lachs für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Lachsfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl und Butter zum Braten
  • etwas Dill zum Bestreuen
  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 3 Stangen Porree / Lauch
  • 2 kleine Möhren
  • 200 ml Schlagsahne
  • 100 ml Milch
  • 1 TL Gemüsebrühpulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • ca. 1 TL Paprikapulver
  • 40 g geriebener Bergkäse oder Parmesan
  • etwas Olivenöl zum Fetten der Gratinform

Zubereitung:

Zuerst die feuerfeste Auflaufform dünn mit Olivenöl auspinseln, damit später nichts kleben bleibt.

Die Kartoffeln und Möhren schälen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Den Lauch ebenfalls putzen, gründlich waschen und in ca. 1 cm breite Rollen schneiden.

Bergkäse und / oder Parmesan ggf. reiben.

Für die Sauce Milch, Sahne und Gemüsebrühpulver gut miteinander verquirlen und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver sowie geriebener Muskatnuss herzhaft abschmecken.

Kartoffeln und Lauch im Wechsel in die Auflaufform einschichten. Die Möhren dazwischen streuen und alles etwas würzen.

Die Sahne-Milch Mischung darüber gießen.

Das Gratin im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 30 – 35 Minuten backen. Danach den darüberstreuen und für weitere 15 Minuten backen lassen, so dass der Käse etwas bräunt.

Während das Gratin fertigbäckt, die Lachsfilets zubereiten. Diese sollten vor der Verwendung möglichst vollständig aufgetaut sein. Die Stücke von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Filets von jeder Seite für etwa 3 – 4 Minuten braten. Sind die Stücke noch etwas gefroren, verlängert sich die Bratzeit. Gegen Ende der Bratzeit etwas Butter auf die Lachsfilets legen, das gibt extra Geschmack und Saftigkeit. Den Lachs vor dem Verzehr kurz ruhen lassen.

Die Lachsfilets mit etwas gehacktem Dill bestreuen und zusammen mit dem saftigen Gratin genießen.

Buffet Pinguine – Gruß aus der Antarktis

Hat jetzt gerade noch jemand die Ermahnung: “Mit Essen spielt man nicht!” in Erinnerung? Ich habe es trotzdem getan, nachdem ich diese Pinguine auf einem Foto gesehen hatte. Diese lustigen Gesellen musste ich einfach nachbauen. Auch wenn sie geschmacklich durch die Oliven nicht jedermanns Sache sind, ziehen sie bei einem kalten Buffet eine Menge Aufmerksamkeit auf sich und lockern das Gesamtbild lustig auf. Sie sind einfach herzustellen, schmecken gut und stehen stabil, so dass sie gut zu transportieren sind.

Na, stehen sie bei euch beim nächsten Grillfest oder vielleicht beim Osterbesuch mit auf dem Tisch?

Buffet Pinguine (12 Stück)

Zutaten:

  • ca. 1/3 einer großen Möhre
  • 12 Mozzarella-Kugeln
  • 24 schwarze Oliven mit gutem Geschmack
  • 24 Zahnstocker, am besten weiße gefiederte

Zubereitung:

Die Möhre schälen und danach am dickeren Ende in robuste Scheiben schneiden. Aus diesen ein Dreieck herausschneiden.

Das kleine Möhrendreieck evtl. zurechtschneiden und in die Olivenöffnung als Pinguinschnabel stecken.

12 Oliven halbieren. Mit den Zahnstochern zuerst die Kopfolive durchbohren, danach die Olivenhälften, die die Flügel bilden.

Nun damit die Mozzarellakugel als Pinguinbauch auf die Möhrenscheibe spießen. Fertig ist der Pinguin. Bis zum Buffet fühlen sie sich gemäß ihrer Herkunft im Kühlschrank am wohlsten.