Wochenmenü 35/2016

IMG_2501Wir sind wieder zurück von unserer erlebnisreichen Tour nach Stockholm und Uppsala. Ein kurzer Reisebericht folgt in der nächsten Woche.

Bisher blieb leider keine Zeit, da ich sofort nach unserer Rückkehr meinen Geburtstag mit einer kleinen Gartenparty nachgefeiert habe und natürlich uns auch sowohl Heidelbeeren als auch Zucchini und Bohnen zur Ernte”arbeit” riefen. Jetzt geht es jedoch auch hier mit voller Kraft in den Alltag zurück, so dass ab morgen wieder normaler Betrieb auf dem scheckenlaks herrschen sollte. Bis dahin gilt es jedoch noch fix das Wochenmenü zu planen. Hier ist mein Vorschlag.

Montag

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Warme Gurkensuppe mit King Prawns
Dienstag


Lachs-Gemüse-Wok mit Mie-Nudeln
Mittwoch


Pflaumenknödel
Donnerstag

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Gebratener panierter Blumenkohl
Freitag


Seelachs mit Pinienkernen, Süßkartoffelmus und Soja-Buttersauce
Samstag

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Pasta al limone
Sonntag

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Grillspieße Rind + Ananas in Petersilienmarinade
Dessert

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Grießpudding mit Himbeersauce
Extras


Pflaumenkuchen mit Streuseln

Wochenmenü 34/2016

IMG_9886Während wir noch immer etwas von Stockholms Ostseeluft schnuppern und bunte Blumenwiesen genießen, sollt ihr nicht völlig auf dem Trockenen sitzen, deshalb gibt es trotz der scheckenlaks-Ferien den Wochenmenüvorschlag. Ab Donnerstag ist der blog übrigens wieder im Dienst mit neuen Rezepten und hoffentlich bald dem Reisebericht.

Genießt den Restsommer!

Montag

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Kalte Kefir-Avocadosuppe mit Gurke und Stremellachs
Dienstag

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Süßkartoffel-Paprika Pfanne mit Walnüssen
Mittwoch

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Zucchini-Melonen-Salat mit Feta und Minz-Pesto
Donnerstag


Crêpes mit Blaubeeren
Freitag


Fischgratin – norsk tradisjonsmat
Samstag

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Gemüsebouletten mit Gurkensalat und Honig-Senf-Dressing
Sonntag

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Zarte Heilbuttfilets in weißer Sauce mit Erbsen und Kartoffeln
Dessert

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Dickmilch-Sahne Pudding mit Heidelbeeren
Extras


Kirschkuchen mit Schoko-Nuss-Boden

Wochenmenü 33/2016

IMG_2491Das letzte Wochenmenü vor dem Urlaub. Ein Teil unserer Familie begibt sich nächste Woche nämlich zu den Schweden, genauer gesagt nach Stockholm und Uppsala. Der scheckenlaks nimmt sich in der Zeit ebenfalls frei, ein Wochenmenü wird es nächsten Sonntag trotzdem geben. Reguläre updates mit neuen Rezepten wird es ab dem 25. August wieder geben.

Bis dahin, erntet fleißig und gut, falls ihr einen Garten habt und kocht etwas Tolles. Wir haben gestern unseren kleinen Aroniastrauch noch um knapp 2,5 Kilo Beeren erleichtert, da seine Äste schon Bodenkontakt hatten. Zum Glück kann man die Aroniabeeren gut einfrieren, ehe wir zur Verarbeitung schreiten können. Ein Rezept haben wir immerhin schon fest eingeplant – unsere Orangen-Aronia-Grapefruit Marmelade. Weitere Ideen müssen wir erst noch finden, nach dem Urlaub.

Montag

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Kalte Gurkensuppe mit gerösteten Brotwürfeln
Dienstag

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Pilzbohnen und Rosmarinkartoffeln
Mittwoch

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Pasta in Gemüsesauce mit sizilianischem Flair
Donnerstag

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Sommerpfannkuchen: Zitrone und Mohn
Freitag

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Sommersalat mit Birnen, Nektarine und Blauschimmelkäse
Samstag

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Lachsburger mit Mango
Sonntag


Lamm-Medaillons in Rotweinsauce mit mediterranem Gemüse
Dessert


Zitroniges Panna Cotta mit limettigen Heidelbeeren
Extras


Sommerbeerenkuchen

Kokospfannkuchen mit Vollkornmehl und Heidelbeeren

IMG_2384Es ist wohl kein Geheimnis, dass wir Pfannkuchenliebhaber sind. Neue Varianten, sehr gern auch welche mit gesünderen Zutaten (Vollkornmehl statt Kuchenmehl), sind bei uns immer Willkommen. Im heutigen Rezept habe ich zudem Kokosmilch und Kokosöl verwendet, was den Pfannkuchen eine neue, jedoch nicht zu intensive Geschmacksnote verleiht. Die Pfannkuchen sind relativ dick, eher wie Plinsen, dabei schön fluffig und locker. Beim Wenden sollte man allerdings etwas Vorsicht walten lassen, da sie nicht ganz so stabil sind wie herkömmliche Eierkuchen.

Besonders gut schmecken sie mit frisch zu einer Schnellmarmelade zusammengerührten Heidelbeeren. Der große Vorteil dieser Marmelade besteht darin, dass sie nicht gekocht wird. Dadurch bleiben alle Vitamine der blauen Beeren erhalten und man ist zudem auch noch schneller mit der Herstellung fertig. Außerdem benötigt man so deutlich weniger Zucker. Das geht natürlich auf Kosten der Haltbarkeit, man sollte sie also zügig aufessen, am besten auf den Pfannkuchen.

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Kokospfannkuchen mit Vollkornmehl und Heidelbeeren für 3 Personen (10 Stück)

Zutaten:

  • 5 dl Weizenvollkornmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 3 große Eier
  • ca. 6 dl Kokosmilch
  • 50 g Kokosöl
  • 2 EL Ahornsirup oder Honig
  • Butter oder Kokosöl zum Braten (1 Msp. oder 1/2 TL je Pfannkuchen)
  • ca. 300 g Heidelbeeren
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Pr. Sternanispulver (wenn vorhanden)
  • 1 EL Limettensaft
  • (bei uns sind noch ein paar fermentierte Rosinen aus dem Wasserkefiransatz mit enthalten, die sind jedoch nicht notwendig)

Zubereitung:

Mehl mit Salz und Backpulver mischen.

Das Kokosöl ggf. schmelzen, falls es aufgrund der Temperaturen nicht sowieso schon flüssig ist.

Eier mit Kokosmilch, Kokosöl und Ahornsirup verschlagen. In die Mehlmischung gießen und unterrühren bis ein klümpchenfreier Teig entstanden ist.

Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten quellen lassen. Der Teig sollte eine recht dickflüssige Konsistenz aufweisen. Erscheint er jedoch zu fest, noch etwas mehr Flüssigkeit unterrühren.

In einer mittelgroßen Pfanne etwas Butter oder Kokosöl heiß werden lassen und eine Suppenkelle voll Teig darin verteilen. Die Pfannkuchen von beiden Seiten bei mittlerer Hitze braten, bis sie eine schöne braune Färbung angenommen haben. Beim Wenden vorsichtig vorgehen, sie sind nicht ganz so robust wie herkömmliche Eierkuchen.

Für die Heidelbeermarmelade kann man frische oder tiefgekühlte (vor der Verwendung auftauen lassen) Beeren verwenden. Die Beeren zusammen mit dem Limettensaft, Vanillezucker und Sternanis kurz pürieren, bis man eine etwas stückige Masse erhalten hat.

Abschmecken und ggf. noch etwas mehr Sternanispulver hinzufügen. Die Sauce soll nicht direkt nach Sternanis schmecken, sondern nur eine interessante Note erhalten.

Die Pfannkuchen mit der Heidelbeermarmelade bestreichen und genießen.

Mini-Frittata mit Spinat und Cottage Cheese: gut für die Brotbüchse

IMG_2377Keine Lust auf mehr oder weniger sommerwärmegeschädigte belegte Schnitten für unterwegs? Keine Lust darauf, überteuerte und meist vollständig ungesunde Snacks von der Frittenbude oder ähnlichen Essensanbietern zu kaufen? Dann sind diese Mini-Frittatas vielleicht etwas für euch. Man könnte sie übrigens auch als herzhafte Eiermuffins bezeichnen.

Sie enthalten neben besagten Eiern weitere gesunde und nährstoffliefernde Zutaten. Sie schmecken ausgezeichnet und haben genug Transportstabilität für die Brotbüchse. Kombiniert mit etwas frischem Gemüse und / oder Obst ist der Ausflug oder der Schultag schwuppdiwupp mit einer spannenden Alternative zum klassischen Brot essenstechnisch abgedeckt.

Mini-Frittata mit Spinat und Cottage Cheese: gut für die Brotbüchse (8 Stück)

Zutaten:

  • 5 große Eier (Größe L)
  • 100 g TK-Spinat oder frischer Babyspinat
  • 200 g Cottage Cheese (körniger Frischkäse)
  • 2 – 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • geriebene Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL gehackte Petersilie
  • ca. 1 EL gehackter Dill

Zubereitung:

Zuerst den frischen Spinat waschen und verlesen. Danach mit heißem Wasser überschütten, abtropfen lassen und ausdrücken, damit nicht die gesamte Flüssigkeit in den Muffins landet. Grob hacken.

TK-Spinat vollständig auftauen lassen und mit den Händen etwas ausdrücken, damit etwas Flüssigkeit entfernt wird.

Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Röllchen schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

In einer Schüssel alle Zutaten miteinander vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Mischung abschmecken.

Ein Muffinblech mit 8 Papiertüllen auslegen und den Teig darin gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) für 20 – 25 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn sie beim vorsichtigen Wackeln am Blech auch in der Mitte eine feste Oberfläche aufweisen.

Die Mini-Frittatas auskühlen lassen und im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose bis zum Verzehr bzw. zur Mitnahme in der Brotbüchse aufbewahren.

Kalte Kefir-Avocadosuppe mit Minze, Gurke und Stremellachs

IMG_2461Unsere Milch-Kefir Produktion läuft hervorragend, weshalb ich auf die Idee gekommen bin, den Kefir am nächsten heißen Sommertag in einer herzhaften, kalten Suppe auszutesten. Was soll ich sagen, der Milch-Kefir verträgt sich ausnehmend gut mit Avocados, Limetten, Gurke und Lachs. Es entsteht eine cremige, hellgrüne, erfrischende Suppe, die voller probiotischer Kulturen steckt. Da man bei der Suppe auf jegliches Kochen verzichtet, ist man außerdem in Rekordzeit fertig.

Unser Kefir hatte beim letzten Ansatz viel Nachwuchs an Kefirkörnern gebildet, so dass ich den Überschuss ebenfalls in die Suppe gemischt habe. Dort war er richtig gut untergebracht.

Sollte der Sommer sich noch einmal blicken lassen, steht diese Suppe bestimmt bald wieder bei uns auf dem Tisch.

Kalte Kefir-Avocadosuppe mit Minze, Gurke und Stremellachs für 3 Personen als kleine Hauptspeise

Zutaten:

  • 750 ml Milch-Kefir
  • 2 reife Avocados
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine kleine Handvoll frische Minzeblätter gemischt mit Zitronenmelisse
  • frischer Koriander oder ca. 1/2 TL getrockneter Koriander
  • Salz
  • 3 – 4 Pr. Zucker
  • einige Tropfen Tabasco
  • Saft von ca. 3 Limetten (abhängig von der Säure des Milch-Kefirs)
  • 1/2 Gurke
  • 3 Stremellachsfilets zu je 125 g

Zubereitung:

Avocados schälen, Stein entfernen sowie das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch ebenfalls schälen und grob hacken.

Alle Zutaten mit Ausnahme von Gurke, Lachs und Limettensaft in einen Becher geben und fein pürieren. Mit Salz, Zucker, Tabasco und Limettensaft abschmecken.

Die Gurke waschen, putzen und auf dem Reibeisen grob raspeln. Den Stremellachs in Stücke teilen.

Gurke und Lachs auf die Suppe geben und mit einigen Zitronenmelisseblättern oder Minze garnieren. Die kühlende Suppe genießen.

Wochenmenü 32/2016 und ein Wort zur Lebensmittelverschwendung

IMG_2456Gestern war ich in einem Supermarkt auf der Jagd nach Bio-Zitronen. Die sind hier im Sommer leider Mangelware, wenn man also welche sieht, kauft man gleich eine größere Menge. Im Supermarkt gab es nur noch 3 Beutel mit jeweils 3 Zitronen. In zwei der Beutel war eine Zitrone angeschimmelt. Ich nahm den unversehrten Beutel und einen mit verschimmelter Zitrone und fragte die Kassiererin, ob ich diesen Beutel zu einem verbilligten Preis bekommen kann. Das ging jedoch nicht. Warum? Weil “das System” entweder nur den vollen Preis verbuchen kann oder die Ware komplett in den Müll geworfen werden müsse. So sei nun eben mal “das System”, betonte die Verkäuferin. Diskutieren war zwecklos, die Kassenschlange wuchs und ich sah zu, wie der Beutel mit 2 essbaren, unversehrten Bio-Zitronen, eingeflogen vom anderen Ende der Welt, in den Müll wanderte. So wie jeden Abend eine Menge anderes verpacktes Obst und Gemüse.

Stattdessen wäre die Lösung so einfach, verkauft die Zitronen, Orangen, Tomaten, Kiwis, Pfirsiche, Nektarinen, Zwetschgen und Co. doch bitte einzeln, legt Papiertüten dazu und fertig. Und wenn das zu unpraktisch ist, dann schafft ein neues System, dass es jedem Supermarkt erlaubt, die Verpackungen zu öffnen und die noch unversehrten Früchte zu reduziertem Preis an willige Kunden zu verkaufen. “Das System”, welches jetzt besteht, ist schließlich änderbar.

Nun jedoch zu erfreulicheren Inhalten, das Wochenmenü steht auf dem sonntäglichen Plan. Vielleicht findet ihr ja noch die eine oder andere Anregung für eure nächste Kochwoche.

Montag

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Möhren-Kokos-Suppe
Dienstag

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Nudeln mit viel Gemüse, Garnelen und Sahnesauce
Mittwoch

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Herrliches Gemüsecurry mit Reis
Donnerstag

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Buttermilchplinsen
Freitag


Lachs in Mohn, Brokkoli und Safransauce – Farbe auf dem Teller
Samstag

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Quinoasalat mit Heidelbeeren, Rosinen und Minze
Sonntag

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Gulasch mit indischen Gewürzen
Dessert

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Schokoladentarte mit Sommerbeeren
Extras

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Gesunder Traumfrühstücksbrei

Schokoladentarte mit Sommerbeeren

IMG_2453Unsere Heidelbeeren sind reif, beinahe kirschgroß sind sie dank des regenreichen Sommers dieses Jahr geworden. Für diese Prachtexemplare musste daher ein geeigneter Unterboden geschaffen werden. Eine Tarte mit zitronigem Mürbeteig wäre gut und Schokolade? Hmm, vielleicht, Schokolade? Doch Schokolade.

Eine Himbeertarte bei Trines matblogg gab schließlich den inspirierenden Ausschlag, die Füllung habe ich jedoch zusätzlich mit einer Orangennote versehen, was sich als sehr gute Idee herausstellte. Dadurch wird sie frischer, interessanter und nicht zu schokoladig.

Eine Auswahl an Sommerbeeren, gern auch einige säuerliche, perfektioniert diese herrliche Schokoladentarte.

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Schokoladentarte mit Sommerbeeren (Tarteform mit herausnehmbarem Boden, ø 24 cm)

Zutaten Mürbeteigboden:

  • 200 g Weizenmehl
  • 100 g Butter, kalt + etwas Butter zum Fetten der Form
  • 65 g Zucker
  • 2 Pr. Salz
  • 1 kleines Ei
  • Schale von 1 Bio-Zitrone

Zutaten Füllung:

  • 3 dl Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 2 – 3 cm einer frischen, roten Chilischote
  • Schale von einer halben Bio-Orange
  • 150 g Zartbitterschokolade (wir: 75 g mit 50 % Kakaoanteil und 75 g mit 70 % Kakaoanteil)
  • 3 Blätter Gelatine (30 g)
  • 2 – 3 EL Orangenlikör (für Kinder weglassen)
  • reichlich Johannis-, Him- und Heidelbeeren

Zubereitung Boden: 

Man beginnt mit dem Mürbeteigboden, da dieser vor seiner Verwendung mindestens 1 Stunde, jedoch gern auch länger, im Kühlschrank lagern sollte, damit er beim später nötigen Ausrollen leichter handhabbar ist. Der Teig ist schnell hergestellt. Dazu Mehl, Zucker, Salz und die abgeriebene Zitronenschale auf eine Arbeitsplatte geben. Die kühlschrankkalte Butter in Stückchen schneiden und zusammen mit dem Ei auf dem Mehl verteilen. Daraus am besten mit den Händen schnell einen Teig kneten. Wichtig ist, dass die Zutaten gleichmäßig im Teig verteilt sind. Nun den Teig in eine Plastikfolie wickeln und im Kühlschrank verwahren.

Für die eigentliche Tartebereitung, den kalten Teig auf der Arbeitsfläche ungefähr in der Größe der Tarteform ausrollen. Danach die gefettete Form mit dem Teig auslegen, ringsherum einen Teigrand formen und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Für ca. 20 Minuten im Tiefkühlschrank zwischenlagern. Dadurch wird der Teig wieder fest und verliert beim Backen nicht seine Form.

Den Boden danach mit Backpapier bedecken, darauf getrocknete Erbsen, Bohnen o.ä. verteilen. Den Boden nun im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) auf mittlerer Schiene für 15 Minuten vorbacken. Das Backpapier samt der Erbsen oder Bohnen entfernen und den Tarteboden für weitere ca. 10 Minuten backen, bis er eine leicht goldene Farbe angenommen hat. Während man die Füllung zubereitet, den Boden auskühlen lassen. Man kann ihn gern auch schon am Vorabend backen und mit einem Tuch bedeckt bis zum nächsten Tag lagern.

Zubereitung Füllung: 

Sahne in einen Topf geben. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark auskratzen, aus der Chilischote die Kerne entfernen, die Bio-Orange gut waschen und die orangefarbenen Bestandteile der Schale mithilfe eines Zestenreißers abschälen. Alles, auch die Vanilleschote, in die Sahne geben.

Die Sahne einmal aufkochen und für 10 – 15 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Sie müssen dabei vollständig von Wasser bedeckt sein.

Die Schokolade in Stücke teilen und in einer Schüssel über heißem Wasserdampf schmelzen lassen. Dabei regelmäßig rühren.

Nun die Vanille- und die Chilischote aus der Sahne entfernen. Die Sahne erneut aufkochen lassen.

Die Gelatineblätter gut ausdrücken und in der heißen, nicht mehr kochenden Sahne unter Rühren auflösen.

Nun die Sahne mit einem dünnen Strahl in die Schokolade einrühren. Es soll eine homogene Masse entstehen. Orangenlikör je nach Geschmack hineingeben.

Die flüssige Schokofüllung auf den Tarteboden gießen und im Kühlschrank erkalten lassen. Das dauert ca. 4 Stunden.

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Die Tarte ca. 15 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen und mit Sommerbeeren belegen. Zusätzliche Beeren in einer extra Schüssel sind eine sehr schöne Ergänzung.

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Spannender Quinoasalat mit Heidelbeeren, Rosinen und Minze

IMG_2390Der halbe Sommer ist rum und damit ist es Zeit für einen neuen, interessanten Grillsalat, den es diesen Sommer so noch nicht gegeben hat. Es soll schließlich keine Langeweile aufkommen. Pünktlich zum Beginn der Heidelbeersaison kommt dieser herrlich frische, durch und durch gesunde Salat mit seiner Aromenvielfalt genau Recht. Die Rosinen verleihen unaufdringliche Süße, die Heidelbeeren sorgen zusammen mit der Minze für fruchtige Frische, Quinoa, Mandeln und Pinienkerne stehen für nussigen Geschmack, während die Frühlingszwiebeln Würze verleihen.

“Richtig gut”, so lautete der Kommentar in meiner Familie und “eigentlich benötigt man dann gar kein Grillgut mehr, wenn es so einen Salat gibt”, wobei diese Aussage vom Mann des Hauses nicht bestätigt wurde. Na dann, genießt mal die zweite Hälfte der Grillsaison.

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Spannender Quinoasalat mit Heidelbeeren, Rosinen und Minze für 4 Personen

Zutaten:

  • 2,3 dl Quinoa (wir: Tricolor, weißer ist genauso gut)
  • 4,5 dl mild würzige Gemüsebrühe
  • 1,5 dl Pinienkerne und gehackte Mandeln (mischt nach euren Vorlieben)
  • 1 Gurke
  • 10 – 12 Cherrytomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • ca. 1/2 Handvoll frische Minze
  • 1 dl Rosinen
  • 200 g Heidelbeeren
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft von 1 Limette (bei unsaftigen Limetten etwas mehr)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Quinoa unter warmem fließendem Wasser gut waschen, danach abtropfen lassen.

Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Quinoa hinzufügen, aufkochen und für 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Nun den Deckel abnehmen, mit einer Gabel den Quinoa auflockern und auskühlen lassen. Er sollte während des Kochens die gesamte Gemüsebrühe aufgesaugt haben.

Während der Quinoa köchelt, kann man die restlichen Zutaten zubereiten. Zuerst Mandeln und Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fettzugabe anrösten. Dabei häufig umrühren, damit nichts anbrennt. Sie sind fertig, wenn sie anfangen zu duften und eine hellbraune Farbe angenommen haben. Abkühlen lassen.

Das Gemüse waschen und putzen. Die Gurke längs vierteln und danach in Stücke schneiden. Die Cherrytomaten halbieren, die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden.

Die Minzblätter von den Stielen zupfen, waschen und hacken.

Rosinen und Heidelbeeren waschen und ggf. verlesen.

Nun in einer großen Schüssel alle Zutaten mit dem abgekühlten Quinoa vermischen. Achtung, soll der Salat noch etwas bis zum Verzehr stehen, würde ich Mandeln und Pinienkerne erst kurz vor dem Servieren untermischen, damit sie nicht so aufweichen.

Für das Dressing Limettensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer verquirlen und über den Salat schütten. Mischen, abschmecken und fertig ist dieser interessante Salat zum Einsatz beim Grillen. Er passt besonders gut zu Fisch, aber auch zu Bratwürsten oder Steaks.

Wochenmenü 31/2016

IMG_2397Plitscheplatscheregentropfen, na, das nenn ich mal Sonntagswetter! Da ist unsere Kefirproduktion in der letzten Woche deutlich erfreulicher verlaufen.

Die Kefirkörner haben sich gut bei uns eingelebt und vermehren sich bereits fleißig, besonders beim Milchkefir. Wir sind auf den Geschmack gekommen und können trotz anfänglicher Skepsis bestätigen, dass Kefir im Verdauungstrakt ein ungemein gutes Gefühl hinterlässt. Das ist wenig wissenschaftlich ausgedrückt, ist aber subjektiv wahrgenommen trotzdem so.

Geschmacklich stellt der Milchkefir pur schon eine gewisse Herausforderung dar, fanden wir. Er schmeckt ziemlich sauer, zumindest wenn man ihn wegen des Laktoseabbaus 48 Stunden fermentieren lässt. Allerdings ist er in einem Smoothie mit Him- und Heidelbeeren oder zusammen mit Wassermelone ein Riesenhit. Der Wasserkefir hingegen ist richtig lecker, er schmeckt, je nach Fermentationsdauer, ähnlich wie Bitter Lemon oder Federweißer.

Ich habe die Kefirkörner übrigens hier bestellt. Dort gibt es auch jede Menge Informationen zur Pflege des Kefirs.

Feste Nahrung brauchen wir jedoch auch in der nächsten Woche, daher folgt jetzt das gemüsereiche, sommerlich angehauchte Wochenmenü.

Montag

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"Geröstete" Auberginensuppe
Dienstag

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Zucchinispaghetti mit Fenchel und Räucherlachs
Mittwoch

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Gebackene Süßkartoffeln mit Kichererbsen und Minzsauce
Donnerstag


Süßer Hirsebrei – Töpfchen koche
Freitag

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Pilaw mit Garnelen, Mais und Erbsen
Samstag

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Frittata mit Spinat und Feta
Sonntag

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Gegrillte "karibische" Lachspäckchen mit Zucchinisalat
Dessert

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Himbeersouffle
Extras


Sangria – Sommererfrischung mit Wassermelone, Ananas und Rosewein