Rote Bete Bratlinge

img_2973Tiefrote Bete mit ihrem etwas erdigen nach dem Backen oder Braten leicht süßlichen Geschmack hat sich in den letzten Jahren zu einem unserer Herbstlieblingsgemüse entwickelt. Allerdings bin ich in der Regel nicht so kreativ, was das Erfinden neuer Rezepte mit diesem Gemüse anbelangt. Deshalb war ich sehr begeistert, als ich auf diesem norwegisch-türkischen blog diese Rote Bete Bratlinge entdeckt habe.

Sie schmecken richtig gut, angenehm würzig und lassen sich relativ unkompliziert braten. Eine gute Idee, um mit einem vegetarischen Essen ordentlich Farbe auf den Teller zu bringen.

Rote Bete Bratlinge für 3 Personen als Zubehör oder für 2 Personen als Hauptspeise    (10-12 Stück)

Zutaten:

  • ca. 400 g Rote Bete (geputzt gewogen)
  • 1 kleine Zucchini (ca. 180 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 60 g Weizenmehl
  • 2 große Eier
  • einige getrocknete Chiliflocken
  • 2 EL gehackte, frische Petersilie
  • 1 EL gehackter, frischer Dill
  • 100 g Feta, grob zerbröselt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Rote Bete und Zwiebel schälen, Zucchini putzen und alles grob reiben. Dazu kann man natürlich auch eine Küchenmaschine benutzen.

Die Gemüseschnitzel in ein Sieb geben und mit ca. 1 TL Salz vermischen. Für 10 Minuten durchziehen lassen, danach gut mit den Händen auspressen, bis so gut wie keine Flüssigkeit mehr aus dem Gemüse kommt. Das aufgefangene Gemüsewasser kann man übrigens trinken, auch wenn es schon etwas “gesund” schmeckt.

Die Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit kurz anrösten bis sie anfangen zu duften. Danach die Samen mit einem Mörser grob zerstoßen.

Nun Rote Bete, Zucchini, Kreuzkümmel, Zwiebel, Mehl, Eier, Kräuter und Gewürze miteinander vermischen. Zum Schluss den grob zerkrümelten Feta untermischen. Die Masse abschmecken.

Mit feuchten Händen Bratlinge ungefähr in der Größe von Bouletten formen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Bratlinge bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten pro Seite braten.

Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen, um sie etwas zu entfetten.

Zusammen mit zum Beispiel Knoblauchdressing oder Kräuterjoghurtdipp warm genießen.

Heilbuttsuppe mit Chorizo

img_3044Diese Fischsuppe ist ja super lecker. Das meinte mein Vater, als er sie zum ersten Mal bei mir zum Kosten bekam. Das traut man dem Heilbutt nicht unbedingt zu. Die Filets bringen nicht sehr viel Eigengeschmack mit und sind so zart, dass sie bei Bratversuchen den Koch ganz ordentlich in Schwitzen oder wahlweise auch zur Weißglut bringen können. Nein, der Heilbutt ist kein ganz einfacher Fisch.

In dieser Suppe benimmt er sich jedoch mustergültig. Er hat sich mit der Chorizo einen würzigen Begleiter gesucht, der der ansonsten eher milden Suppe Pfiff verleiht. Die zerbrechlichen Heilbuttfilets werden in Würfel geschnitten und gen Ende der Zubereitung in der Suppe nur erwärmt. Dadurch hat man keine Zerfallprobleme und bekommt diese fast cremige, typische Heilbuttkonsistenz.

Insgesamt ist die Suppe übrigens schnell hergestellt, so dass sie wirklich gut in einen nicht langweiligen Alltag passt.

Heilbuttsuppe mit Chorizo für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Heilbuttfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 100 g Chorizo
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 4 – 5 Stangen Staudensellerie
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 400 ml Fischfond
  • 100 ml Wasser
  • 200 ml Sahne
  • 1 Lorbeerblatt
  • ca. 1/2 TL mildes Paprikapulver
  • ca. 3/4 TL Currypulver
  • ca. 150 g TK-Erbsen
  • etwas Zitronensaft (knapp 1/4 Zitrone)
  • etwas Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung:

Heilbuttfilets auftauen lassen, in nicht zu kleine Würfel schneiden sowie salzen und pfeffern.

Chorizo in Stücke schneiden.

Zwiebel und Kartoffeln schälen, Staudensellerie waschen und putzen sowie alles in Stücke schneiden.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin die Chorizo bei mittlerer Hitze braten, bis sie knusprig geworden ist. Das dauert 4 – 5 Minuten. Die Chorizostücke aus dem Topf löffeln und in einer Schüssel zwischenlagern. Das Öl jedoch im Topf belassen.

Darin Zwiebel, Staudensellerie und Kartoffelstücke für ca. 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten.

Fischfond, Wasser und Sahne angießen, die Gewürze hinzufügen und alles für 10 Minuten köcheln lassen. In den letzten 2 Minuten die Erbsen hinzufügen.

Die Temperatur reduzieren und die Heilbuttwürfel in die Suppe geben. Für 5 – 6 Minuten ziehen, jedoch nicht mehr kochen, lassen.

Die Suppe mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf Teller geben, mit der angebratenen Chorizo sowie etwas Schnittlauch garnieren und heiß genießen.

Wochenmenü 48/2016

IMG_90941. Advent, wie schön, dass dieses Jahr die Vorweihnachtszeit so lang ist. Wie ich in der Blogstatistik sehen kann, sind einige von euch trotzdem schon fleißig bei den Vorbereitungen zum Kekse- und Pfefferkuchenbacken. Oder seid ihr schon mittendrin? Wir warten damit noch bis nächste Woche, da bekommen wir gleich zweimal Besuch, mit dem wir u. a. zusammen verschiedene Kekse und erzgebirgischen Kartoffelkuchen backen wollen. Heute habe ich daher erst einmal unsere Brot- und Brötchenvorräte aufgefüllt und danach die Küche wieder “entmehlt”. Damit sind wir jetzt besuchsbereit und klar für eine ausflugs- und hoffentlich backerfolgreiche neue Woche.

Damit die Nascherei dabei jedoch nicht überhand nimmt, sind gerade jetzt ausgewogene, gesunde Mittagessen wichtig. Ist etwas Spannendes im Wochenmenü für euch dabei?

Montag

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Rosenkohl-Suppe mit Kokosmilch und Curry
Dienstag

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Bunte Nudeln mit veganer Petersilien-Zitronen-Sauce
Mittwoch

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Ingwerquinoa mit ofengebackenem Gemüse
Donnerstag

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Bulgur-Ruccola Salat mit Sesamlachs
Freitag

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Rindswürfel-Bratkartoffelpfanne mit Brokkoligemüse
Samstag

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Keulchen oder auch Klitscher
Sonntag


Königsberger Klopse
Dessert

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Kefir Panna Cotta mit Kakicreme
Extras

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Doppelbrötchen

Ingwerquinoa mit ofengebackenem Gemüse

img_2909Ofengebackenes Gemüse könnte ich fünfmal pro Woche essen, wirklich. Besonders Wurzelgemüse entwickelt einen so guten Geschmack, wenn man ihm etwas Salz, Olivenöl und Zeit im Backofen gönnt. Als Neuerung dabei war dieses Mal auch Rosenkohl, der überraschenderweise einen leicht nussigen Geschmack bekommt.Das ganze haben wir mit Ingwerquinoa kombiniert, was für etwas Schärfe und ordentlich Wärme sorgt.

Ein weiterer Vorteil dieses Essens ist ganz klar, dass man Gemüsereste aus “allen” Ecken und Enden der Küche, des Kühlschranks oder des Kellers zusammenkramen und vor dem Verschimmeln retten kann. Welches Gemüse ihr nehmt, ist also nicht so wichtig.

Ingwerquinoa mit ofengebackenem Gemüse für 3 Personen

Zutaten:

  • 1,75 dl Quinoa
  • 3,4 dl mild würzige Gemüsebrühe
  • 1 – 1,5 EL sehr fein gehackter frischer Ingwer
  • 2 TL Olivenöl
  • evtl. etwas Salz
  • 1 große rote Paprikaschote
  • 3 – 4 Möhren (lila Möhren bleiben dabei so schön zweifarbig)
  • ca. 15 Rosenkohlröschen
  • 1 Stück Sellerieknolle (bei uns war es ein Rest, vielleicht 100 g)
  • 2 Pastinaken oder Petersilienwurzeln
  • 2 kleine Rote Bete
  • 2 große Zwiebeln
  • 4 – 6 Knoblauchzehen
  • ca. 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • getrockneter oder frischer Thymian
  • getrockneter oder frischer Rosmarin

Zubereitung:

Das aufwändigste beim Herstellen von Ofengemüse ist immer das Gemüseschnippeln. Alles andere macht sich eigentlich von selbst.

Wurzelgemüse, Zwiebel und Knoblauch schälen. Wurzeln und Paprika in Scheiben bzw. Stücke schneiden. Knoblauch kann bei uns gern ganz bleiben. Zwiebel in größere Stücke schneiden. Den Rosenkohl schälen und am Stielende über kreuz einschneiden.

Ein Blech mit etwas Olivenöl dünn einfetten. Das Gemüse mit dem restlichen Öl in einer Schüssel vermengen und danach gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Alles mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen. Da das Wurzelgemüse beim Backen viel Eigengeschmack entfaltet, benötigt man nur wenig Gewürz.

Das Blech nun im vorgeheizten Backofen bei 225 °C auf der mittleren Schiene mit Ober- und Unterhitze für 30 – 40 Minuten backen. Die Backzeit wird umso länger, je größer die einzelnen Gemüsestücke sind.

Währenddessen Quinoa unter warmem fließendem Wasser gut waschen, danach abtropfen lassen. Den Ingwer schälen und sehr fein hacken.

Das Öl in einem Topf erhitzen und darin den Ingwer leicht anbraten, bis er anfängt zu duften. Den Quinoa hinzüfügen und kurz mitbraten lassen.

Die Gemüsebrühe hinzugießen, aufkochen und alles für 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Nun den Deckel abnehmen und den Quinoa mit einer Gabel auflockern. Er sollte während des Kochens die gesamte Gemüsebrühe aufgesaugt haben.

Quinoa mit dem gebackenen Gemüse vermischen und ggf. mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.

Wir hatten einen Sesam- bzw.  Tahinidipp dazu genommen, was uns jedoch nicht so gut gefallen hat. Er war zu nussig intensiv. Das nächste Mal würde ich eher auf einen fruchtig frischen Dipp wie diesen mit Mangochutney setzen.

Marmorkuchen

img_3004Darf ich vorstellen, unser “Familientraditionsmarmorkuchen”, alias “tigerkake”, wie er in Norwegen auch heißt. Diesen Kuchen hat meine Mutter unzählige Male gebacken, allerdings, und da liegt das Problem, immer ohne festes Rezept. Es ist auch völlig unmöglich, von ihr genaue Mengenangaben zu bekommen, denn “Man sieht ja, wie viel Kakao man ungefähr in den Teig geben muss”, oder “man gibt so viel Milch zum Teig, bis die richtige Konsistenz erreicht ist”. Kommt euch das bekannt vor?

Deshalb habe ich mich neulich also als “Schreiberling” betätigt und meine Mutter auf Schritt und Tritt beim Marmorkuchenteigherstellen beobachtet. Das Aufschreiben hat ganz gut geklappt, mit Ausnahme der Milchmenge. Erst wurde noch schön mit EL abgemessen, ehe dann doch plötzlich wieder ein Schluck Milch direkt in den Teig gegossen wurde. Hmmmm, “aber darauf kommt es nicht ganz so genau an”. Das stimmt.

“Unser” Marmorkuchen ist sicherlich ein ziemlich normaler Rührkuchen, nicht ganz so fett und auch nicht quietschesüß wie manche seiner Kollegen, jedoch wohlschmeckend und ausgewogen. Das finden zumindest wir. Er liebt es, mit einem Kakaoguss überzogen zu werden, lässt sich gut auf Wanderungen mitnehmen und unkompliziert einfrieren. Ein richtiger Familienkuchen eben.

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Marmorkuchen

Zutaten:

  • 400 g Mehl
  • 12 g Backpulver (1 knappes Pck.)
  • 1 Pr. Salz
  • 160 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 große Eier (L)
  • 8 – 12 EL Milch

Zutaten Kakaoteil nach Teigteilung:

  • 40 g Kakao
  • 4 – 8 EL Milch
  • 40 g Zucker
  • Butter zum Fetten der Form
  • Semmelbrösel zum Ausstreuen der Form

Zubereitung:

Für den Hauptteig Mehl mit Backpulver und Salz vermischen.

Die Butter cremig rühren. Eier, Zucker und Vanillezucker nach und nach zugeben und alles gut verrühren. Die Mehlmischung unterrühren und so viel Milch zugeben, bis ein dickflüssiger Teig entstanden ist, der von allein aus der gekippten Schüssel zäh herausfließen würde.

Den Teig teilen. Eine Hälfte mit Kakao, Zucker und Milch mischen und gleichmäßig verrühren. Die Teigkonsistenz sollte ungefähr der des hellen Teiges entsprechen.

Eine Kuchenform mit Butter einfetten sowie mit Semmelbröseln ausstreuen.

Zuerst etwas hellen Teig, danach dunklen, dann wieder hellen Teig einfüllen. Mit einer Gabel den Teig leicht vermischen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C (Ober- und Unterhitze) auf der 2. Schiene von unten für 60 – 70 Minuten backen.

Gegen Ende der Backzeit sollte man mithilfe der Holzstäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Dazu das Stäbchen an der dicksten Stelle in den Kuchen einstechen, bleiben beim Herausziehen noch Teigkrümel hängen, dann die Backzeit verlängern. Bleibt es hingegen trocken, ist der Kuchen fertig.

Den Kuchen mit einem Geschirrtuch abgedeckt in der Form etwas auskühlen lassen, danach herausstürzen.

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Wenn man möchte, kann man den abgekühlten Kuchen noch mit einem Kakaoguss überziehen. Für das genaue Rezept muss ich mich allerdings erneut auf die Lauer legen, denn auch dazu existieren nur ungefähre Angaben, wie: “Man nimmt ein bisschen Palmin, so ein bis zwei Würfel, gesiebten Puderzucker, vielleicht 3 EL Kakao, etwas heißes Wasser und einen Schuss Rum. Dann vermischt man alle Trockenzutaten und gibt nach und nach das flüssige, erhitzte Palmin, das Wasser und den Rum hinzu, bis die richtige Konsistenz erreicht ist und man den Kuchen damit einpinseln kann.” Danach kann man ihn natürlich noch zum Beispiel mit Zuckerstreuseln dekorieren und sich natürlich neugierig auf den Anschnitt freuen. Welche Muster wohl dieses Mal zum Vorschein kommen wird?

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Wochenmenü 47/2016

img_3029Oh je, schon wieder so eine Woche ohne neue Rezepte auf dem schecki. Dabei wollte ich u. a. den klassischen Marmorkuchen posten, der in Norwegen auch “Tigerkuchen” heißt, und wunderbare Rote Bete Bratlinge. Dieses Mal lag es an dem immer wieder kehrenden Ausfall unserer Internetverbindung. Wenn das so weiter geht, müssen wir uns wohl einen anderen Anbieter suchen. Heute geht es wieder, wenn auch langsam. Deshalb sollt ihr wenigstens ein Wochenmenü von mir erhalten. 

Angesichts des leicht stürmischen Herbstwetters habe ich für den Essensplan einige wärmende Gerichte zusammengestellt. Am Wochenende, es ist bereits der erste Advent, darf mit dem krydderkake (gewürzter Rührkuchen) ein norwegischer Klassiker auf den Tisch, der bereits für ordentliches Pfefferkuchenfeeling sorgen sollte. Genießt die Woche und natürlich wohlschmeckendes Essen!

Montag

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Linsensuppe mit Spinat und Pfefferbeißern
Dienstag

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Fischgulasch mit einem Hauch von Zimt
Mittwoch

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Indisch: Gemüse Reis (Sabzi Pulao) mit warmer Joghurt-Sauce (Kadhi)
Donnerstag

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Sächsische Quarkkeulchen
Freitag


Tacogratin – Norwegian Style
Samstag

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Farbenfroher Wintersalat
Sonntag


Ofengebackener Lachs mit Nudeln und Zucchini in Orangensauce
Dessert

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Würziges Apfelkompott – krydderkokte epler
Extras

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Norwegischer Gewürzrührkuchen - krydderkake

Wochenmenü 46/2016

IMG_0743Während bei uns gerade eine Ente im Backofen vor sich hinbrutzelt, gibt es für euch den Wochenmenüvorschlag für nächste Woche. Ich hoffe, ihr findet etwas Interessantes. Wie wäre es dann mal wieder mit Bratäpfeln in Vanillesauce, zum Beispiel?

Hier geht es nach dem Mittagessen raus in die bereits vorwinterlich raureifige Natur zum Schuhe in den ersten wenigen Schneecentimetern baden.

Genießt den Sonntag und natürlich gutes Essen heute und in der nächsten Woche.

Montag

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Würzige Linsensuppe mit Minz-Butter
Dienstag

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Risotto mit Fenchel und geräuchertem Pfefferlachs
Mittwoch

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Bunte Bohnen-Paprikapfanne mit Käseklößchen
Donnerstag

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Süßer Hirsebrei – Töpfchen koche
Freitag

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Überbackener Lachs mit Petersilienpesto und Mangosalat
Samstag


Spinatpie mit Feta und sonnengetrockneten Tomaten
Sonntag

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Krautrouladen – ein Klassiker
Dessert

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Bratäpfel mit Haferflocken-Walnuss Füllung und Vanillesauce
Extras

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Herzhafte gesunde Muffins für die Brotbüchse

Überbackener Lachs mit Petersilienpesto und Mangosalat

img_2874Wochenendwohlfühlessen hoch drei, das trifft auf dieses Rezept voll und ganz zu. Ofengebackener Lachs, auf dem sich eine Schicht würziges Petersilienpesto ahlt, das wiederum mit knusperbraunem Mozzarella überbacken wurde, ist einfach nur perfekt an einem megagrauen Nebelnovembertag. Dazu gab es einen fruchtig frischen, zungenkitzelnd leicht scharfen Mango-Frühlingszwiebelsalat und eine milde Avocado. Die gekochten Kartoffeln kann man gern weglassen, wir haben jedoch gerade den Keller voller leckerer Bio-Kartoffeln, deshalb durften sie sich dieser Wohlfühlparty auf dem Teller anschließen.

Überbackener Lachs mit Petersilienpesto und Mangosalat für 3 Personen

Zutaten Petersilienpesto:

  • ca. 2 Handvoll frische oder tiefgefrorene Petersilie ohne Stängel
  • 40 g Pinienkerne, geröstet
  • 30 g Parmesan, gerieben
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 70 – 80 ml Olivenöl
  • etwas Zitronensaft (ca. von 1/4 Zitrone)
  • Salz (ca. 1/2 TL, individuell abschmecken)
  • Pfeffer (ca. 1/4 TL, individuell abschmecken)

Zutaten Lachs:

  • 500 g Lachsfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 – 6 EL Pesto (1 – 1,5 EL pro Filet)
  • 100 – 125 g Mozzarella
  • etwas Olivenöl zum Fetten der Auflaufform

Zutaten Salat:

  • 1 große, reife Mango, möglichst noch fest im Fleisch
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Olivenöl
  • Saft von 1 kleinen Limette (abschmecken)
  • Chiliflocken

Zutaten Zubehör:

  • 1 Avocado
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Limettensaft
  • evtl. gekochte Kartoffeln

Zubereitung:

Zuerst das Pesto herstellen.

Dazu die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fettigkeit bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie eine leichte Braunfärbung bekommen haben. Beim Anrösten regelmäßig umrühren, damit sie nicht auf einer Seite verbrennen.

Die Petersilie waschen und die Blätter von den Stielen zupfen. Die Knoblauchzehe schälen und klein schneiden. Den Parmesan ggf. reiben.

Nun die Petersilie mit der Knoblauchzehe, den gerösteten Pinienkernen und dem Parmesan mischen und in einem Mixer zerkleinern, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Während des Mixens nach und nach soviel Olivenöl zugeben, bis die gewünschte, in diesem Fall eher feste Konsistenz erreicht ist. Das Pesto mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Es entsteht mehr Pesto als man für den Lachs benötigt, den Rest kann man als Beilage zum Essen genießen. Alternativ kann man sicher auch Basilikum– oder Petersilien-Minzpesto verwenden.

Als nächstes die aufgetauten Lachsfilets von beiden Seiten leicht salzen und pfeffern. Die Filets in eine gefettete Auflaufform legen und mit je 1 bis 1,5 EL Pesto bestreichen. Mozzarella reiben oder in dünne Scheiben schneiden und auf dem Lachs verteilen.

Die Filets im vorgeheizten Backofen bei 220 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 20 Minuten backen, bis der Mozzarella knusprig braun geworden ist.

Währenddessen den Mangosalat zubereiten. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Frühlingszwiebeln putzen und in Röllchen schneiden. Beides in einer Schüssel vermischen und mit Olivenöl überträufeln. Mit dem Limettensaft sowie den Chiliflocken leicht scharf abschmecken.

Zum Schluss noch die Avocado halbieren, den Stein entfernen, das Fruchtfleisch aus der Schale heben und in Scheiben schneiden. Mit etwas Limettensaft beträufeln sowie mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Familie zum Essen rufen und den nebelschwadengrauen Tag genießen.

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Wochenmenü 45/2016

IMG_9655Der Vorschlag für das Wochenmenü ist fertig! Passend zu den dunklen Abenden setzen wir teilweise auf etwas längere Kochzeiten für aromatisch würzige Saucen, Suppen oder Fleischgerichte.

Vielleicht findet auch ihr etwas, das ihr gern nachkochen würdet. Genießt den Herbst, die Dunkelheit und vielleicht schon die Vorfreude auf die Weihnachtszeit, in 3 Wochen ist bereits der 1. Adventssonntag!

Montag


Norwegische Fischsuppe
Dienstag


Spaghetti Bolognese
Mittwoch


Kartoffeln mit Leinölquark und Rote Bete Salat
Donnerstag


Kürbis-Apfel-Pfannkuchen
Freitag


Lachsbouletten mit Fenchelsalat, Kartoffeln und Zitronendressing
Samstag


Parippu – ein Linsengericht (Dhal) aus Sri Lanka
Sonntag

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Gulasch mit indischen Gewürzen und Cashews
Dessert


Schokoladen-Espresso Panna Cotta
Extras


Traditioneller Kokoskuchen

Indisch gewürzte Hackfleischbällchen in Kokosmilchsauce

img_2961Sich endlich einmal wieder quer durch den Gewürzschrank kochen, genau das kann man mit diesen indisch gewürzten Hackfleischbällchen, die in einer nicht zu scharfen, jedoch ungeheuer wärmenden, cremigen Sauce baden.

Praktischerweise bäckt man bei diesem Rezept die Fleischbällchen im Herd, so dass das spritzende Anbraten in der Pfanne entfällt. Das bedeutet, hat man alle Gewürze zusammengesucht, ist das Essen trotz der längeren Zutatenliste relativ schnell auf dem Tisch.

Indisch gewürzte Hackfleischbällchen in Kokosmilchsauce für 4 Personen

Zutaten:

  • 190 g Basmatireis
  • 3,2 dl Wasser
  • etwas Salz
  • 500 g Hackfleisch (Schwein)
  • 1 Scheibe Toastbrot
  • etwas Milch oder Wasser zum Einweichen
  • 1 großes Ei
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • knapp 1/4 TL gemahlene Nelken (Vorsicht beim Würzen, Nelken schmecken sehr intensiv)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • frischer Ingwer (Stück ca. 3/4 Daumen groß)
  • 3 EL Olivenöl oder Ghee (geklärte Butter)
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/4 TL Zimt, ggf. etwas mehr
  • 4 dl Kokosmilch
  • 2 gehäufte EL griechischer Joghurt
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • etwas Cayennepfeffer
  • Salz
  • Pfeffer
  • einige Spritzer Limettensaft
  • frischer Koriander zum Garnieren, alt. Petersilie

Zubereitung:

Für die Hackfleischbällchen das Toastbrot in etwas Milch einweichen. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Danach alle Zutaten für die Bällchen vermischen und gut durchkneten. Den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit nassen Händen 16 kleine Bällchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.

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Die Bällchen im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 200 °C (Ober- und Unterhitze) für 15 Minuten backen. Sie erhalten dabei eine leichte Bräunung. Danach dürfen sie noch ca. 10 Minuten in der Sauce baden.

Währenddessen die Sauce zubereiten. Dafür Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer schälen und grob hacken. Danach in Öl in einem Topf anschwitzen. Die Zwiebel soll dabei nicht bräunen. Koriander, Kurkuma und Zimt hinzufügen und bei mittlerer Hitze mitbraten lassen, bis sie anfangen zu duften.

Kokosmilch und Joghurt hinzugeben und alles mit dem Stabmixer pürieren. Für 5 Minuten köcheln lassen. Die gemahlenen Mandeln hinzufügen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer bis zur gewünschten Schärfe würzen. Etwas Limettensaft liefert eine angenehm säuerlich frische Note. Schmeckt die Sauce wie gewünscht, dürfen die gebackenen Fleischbällchen hinein und für weitere 10 Minuten mitköcheln. Vor dem Genuss mit einigen frischen Korianderblättern bestreuen, als Alternative kann auch frische Petersilie genutzt werden.

Den Reis in einem Topf mit dickem Boden zusammen mit dem Wasser und dem Salz zum Kochen bringen und für 10 – 15 Minuten (siehe Packungsanweisung) köcheln lassen. Den Reis vor dem Servieren mit einer Gabel etwas auflockern.

Dazu passt ein grüner Salat oder Raita, ein indischer Gurken-Joghurt Salat.

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