Wochenmenü 4/2017

Die Wintersonne lacht verlockend von einem herrlich blauen Himmel über verschneiter Landschaft. Da muss man sich einfach frische Luft um die Nase wehen lassen. Vorher geht es jedoch noch fix zum Wochenmenüvorschlag, bevor wir uns alle von der Sonne viel Energie und extra gute Laune ins Gesicht strahlen lassen werden.

Montag

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Suppe mit Blumen- und Grünkohl
Dienstag

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Orangen-Seelachspfanne mit Porree und Möhren
Mittwoch

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Spaghetti mit Pilzen, Haselnüssen und Sahne
Donnerstag

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Kaiserschmarrn mit Apfelmus
Freitag


Gebratener Lachs mit Gemüse in Zitronen-Sahnesauce
Samstag

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Herrliches Gemüsecurry mit Reis
Sonntag

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Krautrouladen – ein Klassiker
Dessert


Die Speise der Götter – ein indisches Quarkdessert
Extras


Figur-Meisenknödel: Vogelfutter in Förmchen

Kichererbseneintopf mit Süßkartoffel und Staudensellerie in Kokosmilch

Gestern waren bei uns morgens -18 °C, der Himmel leuchtete in kaltrosa und hellblau, während die Sonne langsam aufstand und ein herrliches Licht über die Schneelandschaft zauberte. So schade, dass ich genau da keinen Fotoapparat im Auto dabei hatte. Obwohl das magische Licht am Nachmittag natürlich “nur” blauem Himmel und glitzerndem Schnee gewichen war, konnte ich eine wunderbare Skitour genießen.

Wieder zurück war der Hunger groß und damit musste ein schnelles Essen auf den Tisch, mit Gemüse und gut durchwärmend sollte es sein. Dieser Kichererbseneintopf erfüllt genau diese Kriterien, wobei das Gemüse variabel ist und sich nach dem Inhalt des Gemüsefachs richten kann. Super im Geschmack, einfach in der Herstellung = Alltagsessen, das wir gern haben.

Kichererbseneintopf mit Süßkartoffeln und Staudensellerie in Kokosmilch für 3 Personen

Zutaten:

  • 1 große Süßkartoffel (ca. 350 g)
  • 4 – 5 Stangen Staudensellerie
  • 3 Möhren
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 mittlere Zwiebel
  • etwas Olivenöl zum Anbraten
  • 1 – 2 TL Currypulver (je nach Schärfegrad des Pulvers)
  • ca. 1 TL Kurkuma
  • ca. 1/2 TL Korianderpulver
  • einige getrocknete Chiliflocken
  • 1 – 2 TL frischer, fein gehackter Ingwer
  • Pfeffer
  • Salz
  • ca. 250 g gekochte Kichererbsen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • ca. 2 dl Wasser
  • etwas Zitronensaft
  • frische Petersilie oder frischer Koriander zum Garnieren

Zubereitung:

Das Gemüse schälen, putzen und in kleine Stücke bzw. Scheiben schneiden. Den Ingwer ebenfalls schälen und sehr fein hacken.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Darin die Zwiebel glasig anbraten. Das Currypulver hinzufügen und kurz mitbraten lassen, bis es anfängt intensiv zu duften.

Das restliche Gemüse mit Ausnahme der Kichererbsen hinzufügen und unter mehrmaligen Rühren für einige Minuten anbraten. Dabei die Gewürze zugeben.

Die Kokosmilch sowie das Wasser angießen, abdecken und alles für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Danach die Kichererbsen hinzugeben und für 3 – 5 Minuten mit kochen lassen.

Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer gehackter Petersilie oder frischem Koriander bestreut genießen.

Figur-Meisenknödel – Vogelfutter in Pfefferkuchenförmchen

Diesen Winter können wir mit Fug und Recht behaupten, dass das Erzgebirge tief verschneit ist. Mit einer Schneehöhe von ca. 60 cm und bis zu -15 °C in unserem Dorf ist es für die Wildtiere und -vögel sicher nicht so einfach, genug Futter zu finden. Da wir direkt am Waldrand wohnen und somit sowohl jede Menge Vögel, als auch Eichhörnchen, eine Füchsin und Rehe unsere direkten Nachbarn sind, helfen wir zumindest den kleineren Tieren gern etwas mit Futter aus. Belohnt werden wir damit, dass wir Vögel und Eichhörnchen einfach am Futterplatz beobachten können und im Frühjahr ein herrliches Vogelkonzert bekommen.

In den letzten Jahren probierten wir fertig gekaufte Meisenringe, die sich allerdings nicht so großer Beliebtheit erfreuten. Zudem sind viele Meisenknödel in Plastiknetze verpackt. Diese findet man dann nach der Schneeschmelze bunt im Wald verstreut, da Raben, Elstern und Eichhörnchen offenbar gern die gesamten Meisenknödel aus dem Baum pflücken und mitnehmen. Das Netz bleibt dann auf ewig in der Natur zurück.

Deshalb haben wir dieses Jahr nach Inspiration von einem Gartenblog selbst gebastelt. Da wir regelmäßig Brot backen, hatten wir alle Trockenfutterbestandteile mit Ausnahme der Nüsse bereits im Haus, nur das Fett mussten wir zukaufen. Bei den Erdnüssen haben wir Erdnussbruch-Vogelfutter verwendet.

Wichtig bei der Vogelfutterherstellung ist, dass keine verdorbenen, verschimmelten oder ranzigen Zutaten verwendet werden. Ebenso sollte alles ungewürzt und ungesalzen sein. Der Faden zum Aufhängen sollte nicht aus Plastik sein, wir haben Wolle verwendet.

Wir hatten viel Spaß bei der abendlichen Herstellung des Meisenfutters und den Vögeln sowie einem Eichhörnchen scheint es zu schmecken.

Figur-Meisenknödel (12 – 14 Stück bei Nutzung von eher großen Pfefferkuchenförmchen)

Zutaten:

  • ca. 200 g Kokosfett (z. B. Palmin) oder eine Mischung aus Kokosfett und tierischem Fett (ungesalzen!)
  • 80 g Vollkornmehl oder Getreideschrot
  • 80 g geschälte Sonnenblumenkerne oder eine Mischung mit anderen Saaten wie Sesam, Mohn, Leinsamen
  • ca. 50 g Haferflocken oder andere Getreideflocken
  • 120 – 140 g Erdnüsse oder andere ungewürzte, ungesalzene Nüsse
  • einige ungeschwefelte Korinthen oder Rosinen, gehackte Nüsse oder Getreideflocken zum Verzieren
  • Wollfäden, Backpapier, Pfefferkuchenförmchen ohne allzu fitzelige Teile

Zubereitung:

Das Kokosfett bei mittlere Hitze schmelzen, danach etwas abkühlen lassen.

Alle Zutaten, mit Ausnahme der zur Verzierung vorgesehenen Anteile, grob mit einem Mixer hacken.

Danach mit dem geschmolzenen Fett vermischen und so lange abkühlen lassen, bis die Masse nicht mehr flüssig und damit leichter zu verarbeiten ist.

Ein großes Brett oder Backblech mit Backpapier auslegen. Etwas der Masse in die Pfefferkuchenförmchen füllen. Danach einen Wollfaden einlegen. Da Meisenknödel oft von oben nach unten gefressen werden, sollte der Faden sich über die gesamte Formlänge erstrecken. Die Förmchen nun bis zum Rand mit dem Fettfutter ausfüllen. Dabei aufpassen, dass alle Ecken und Zacken mit befüllt werden.

Das Futter mit einigen gehackten Nüssen, Korinthen oder Getreideflocken verzieren.

Nun das Brett im Kühlschrank oder direkt draußen in der Kälte zwischenlagern, bis die Masse hart geworden ist.

Das Backpapier abziehen und das Vogelfutter vorsichtig aus den Förmchen drücken. Das geht leichter, wenn man das Metall etwas in der Hand erwärmt.

Die Meisenknödel trocken und kühl in einer verschlossenen Dose entweder im Kühlschrank oder draußen auf dem Fensterbrett aufbewahren. Sie können auch eingefroren werden.

Wir konnten beobachten, dass unsere Meisen das Futter nach etwa einem Tag der Beobachtung und des vorsichtigen Probierens ausgesprochen gern fressen. Ist es jedoch, so wie letzte Woche, kälter als -10 °C, schaffen sie es mit ihren Schnäbeln nicht mehr, von den Meisenknödeln etwas abzupicken. Da sollte man dann doch loses Futter verwenden.

Wochenmenü 3/2017

Wunderbares Winterwetter und die Schneehaufen türmen sich nicht nur auf unserem Vogelfutterhäuschen auf. Während Tief “Egon” uns einige ordentliche Schneewehen auf Auto und Parkplatz geblasen hat, haben wir das ungemütliche Schneetreibenwetter genutzt, um Meisenknödel herzustellen und in Pfefferkuchenförmchen zu gießen. Die sind zurzeit der große Hit bei Blau- und Kohlmeisen, auch ein Specht ließ sich schon blicken und probierte. Nur die Amseln können damit nichts anfangen.

Da jedoch wir ebenfalls durch Schneeschippen, Skifahren und Querfeldein-Spaziergänge hungrig nach Hause zurückkommen, soll es auch in diesem Jahr wieder Wochenmenüvorschläge geben. Vielleicht findet Ihr ja etwas Spannendes dabei, das Ihr gern ausprobieren möchtet? Genießt den Winter und den Schnee, so Ihr welchen habt.

Montag

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Kartoffel-Kokos-Suppe mit Ingwer und Erbsen
Dienstag


Spaghetti mit Rosenkohl und Bacon in Sahnesauce
Mittwoch

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Bratkartoffeln mit Rührei – sächsisch gewürzt
Donnerstag

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Milchreis mit karamellisierten Äpfeln
Freitag

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Orientalischer Couscous, Rucola, Lachs und Joghurtsauce
Samstag

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Quinoa-Salat mit Ruccola, gebratenen Süßkartoffeln und Avocado
Sonntag

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Königsberger Klopse
Dessert

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Grießpudding mit Himbeersauce
Extras

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Buttermilchbrot

Spaghetti mit Rosenkohl und Bacon in Sahnesauce

Nun hatten wir diese Woche zwar bereits eine Rosenkohlsuppe gekocht, jedoch damit nicht das gesamte 1 kg schwere Netz mit frischem Rosenkohl verbrauchen können. Was mit dem Rest anstellen? In meiner Vorstellung sollte das Essen auch noch schnell zubereitbar sein, da ja immer noch Schnee liegt und damit beste Skifahrzeit ist.

Ich schaute daher abends ein bisschen im Internet umher und ließ mich durch diverse Fotos inspirieren. Entstanden ist dabei diese vielleicht eher ungewöhnliche Kombination von Spaghetti mit Rosenkohl und Schinkenspeck, die übrigens hervorragend würzig schmeckt. Durch das Anbraten entwickelt der Rosenkohl einen leicht nussigen Geschmack, so dass die Bitterstoffe so gut wir gar nicht zu schmecken sind. Ein Ausprobieren lohnt sich also!

Spaghetti mit Rosenkohl und Bacon in Sahnesauce für 3 Personen

Zutaten:

  • 250 g Vollkornspaghetti
  • Salz für das Kochwasser
  • ca. 300 g Rosenkohl (geputzt gewogen)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Bacon
  • ca. 150 ml Wasser
  • 100 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • einige getrocknete Chiliflocken
  • geriebener Parmesan

Zubereitung:

Rosenkohl, Zwiebel und Knoblauchzehen putzen und schälen. Zwiebel und Knoblauch in kleine Stückchen schneiden. Kleinen Rosenkohl kann man ungeteilt verwenden, große Röschen halbieren oder vierteln.

Den Bacon ggf. ebenfalls in Stücke oder Würfel schneiden.

Zuerst den Bacon in einer Pfanne bei nicht so starker Hitze knusprig braun braten. In der Regel ist keine extra Zugabe von Fett notwendig. Den Bacon auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und zunächst zur Seite stellen.

In derselben Pfanne nun die Zwiebeln glasig anbraten. Danach Rosenkohl und Knoblauch hinzufügen und so lange mitbraten lassen, bis der Rosenkohl ganz leicht gebräunt ist.

Nun 150 ml Wasser angießen, mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen und den Rosenkohl abgedeckt für 5 – 10 Minuten köcheln lassen, bis er weich geworden ist. Je kleiner der Rosenkohl, desto kürzer die Garzeit.

Danach die Sahne hinzufügen, einmal aufkochen lassen und würzig abschmecken.

Währenddessen die Spaghetti in reichlich Salzwasser entsprechend der Anweisung auf der Verpackung gar kochen.

Die Spaghetti abgießen und sofort mit der Sauce vermischen.

Auf Teller geben, mit dem knusprigen Bacon und dem geriebenen Parmesan bestreuen.

Den Winter mit Rosenkohl genießen.

Cremig milde Rosenkohl-Spinatsuppe mit Rosmarin

Hallo, hallo, nach einer längeren Weihnachtspause ist wieder mit neuen Rezepten auf dem blog zu rechnen. Wir starten das neue Jahr mit einer richtig gesunden grünen Suppe, in der mit Rosenkohl und Spinat zwei Superstars der Gesundheitskochecke enthalten sind. Außerdem ist Rosenkohl gerade in der Saison und damit relativ kurz gereist, falls ihr darauf Wert legt.

Ganz abgesehen von diesen Vorteilen ist eine wärmende Suppe bei diesem idealen Winterwetter, egal ob nach dem Skifahren, Rodeln oder Winterwandern, immer eine gute Idee. Da lässt sich der gerade aufziehende Sturm, der den Schnee vor dem Fenster entlangfegt, locker wegstecken.

Als letztes sei jetzt nur noch erwähnt, dass sie wie schon diese Rosenkohlsuppe erstaunlich mild und überhaupt nicht rosenkohlig bitter schmeckt. Also, liebe Rosenkohlskeptiker, diese Suppe ist auch etwas für euch.

Cremig milde Rosenkohl-Spinatsuppe mit Rosmarin für 3 Personen

Zutaten:

  • ca. 250 g Rosenkohl (geputzt gewogen)
  • 125 g TK-Blattspinat
  • 1 kleinere Porreestange
  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 1 – 1,5 Zweige frischer Rosmarin
  • 100 ml Sahne
  • ca. 1,5 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • Saft von ca. 1/2 Limette

Zubereitung:

Den Rosenkohl putzen und halbieren. Die Porreestange gut waschen, ebenfalls putzen und in Ringe schneiden. Die Kartoffel und den Knoblauch schälen und würfeln bzw. in Stückchen schneiden. Rosmarinblätter vom Stiel streifen und fein hacken.

Rosenkohl, Porree, Kartoffel und Knoblauch nun in einem Topf zusammen mit der Gemüsebrühe und dem Rosmarin zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen.

Den Spinat und die Sahne hinzufügen und die Suppe für weitere ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren, die Butter einrühren und alles mit Salz, Pfeffer, geriebener Muskatnuss, ggf. etwas mehr Rosmarin und dem Limettensaft abschmecken.

Frohe Weihnachten

Die letzten Kekse sind fertig gebacken, die Geschenke eingepackt, der Familienbesuch wird erwartet und wir freuen uns auf die Weihnachtsfesttage. Der scheckenlaks ruht derweil weiter sanft, der erste Neujahrsvorsatz ist jedoch bereits gefasst. Dieser wird den blog in der Prioritätenliste deutlich nach oben schieben, so dass für das nächste Jahr berechtigte Hoffnung auf viele neue Rezepte besteht.

Damit wünsche ich euch allen fröhliche Weihnachten und erholsame Feiertage, ganz ohne Stress, dafür jedoch mit vielen Überraschungen und kulinarischen Genüssen in netter Familien- oder Freundesrunde.

Der scheckenlaks meldet sich ganz sicher plötzlich noch in diesem Jahr mindestens einmal zurück. Bis dahin und genießt die Weihnachtszeit!

Wochenmenü 50/2016

Hallo, hallo und einen schönen dritten Adventssonntag. Wir sind zurzeit in Marburg und Frankfurt auf Besuchstour mit Fachwerkhausgucken, Weihnachtsmarkt und Geschenkeeinkauf. Die Liste wird langsam kürzer und wir bewegen uns immer mehr in die richtige Weihnachtsstimmung. Am 13.12. ist übrigens Luciadag, der besonders in Schweden gefeiert wird. Wollt ihr noch schnell mitfeiern? Dann solltet ihr am besten den safrangelben Hefeteig für lussekatter ansetzen oder ihr weicht auf die Luxusvariante der Safranschnecken mit Marzipanfüllung aus.

Bevor ihr euch jetzt jedoch gleich an die Arbeit macht, kommt schnell noch der Wochenmenüvorschlag, denn gerade in der Vorweihnachtszeit mit jeder Menge Veranstaltungen, Weihnachtsfeiern, Verwandtenbesuch, Keksebacken, Geschenkekaufen etc. ist Planung besonders wichtig. Genauso wie der vielleicht wichtigste Vorsatz: Macht euch bloß keinen Stress, es wird wie immer alles noch rechtzeitig vor Weihnachten fertig werden. In diesem Sinne, genießt den Sonntag.

Montag

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Cremige Rosenkohlsuppe mit Chorizo und Basilikum
Dienstag

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Lachs in Limetten-Sahne-Sauce, Zucchini und Reis
Mittwoch


Bratkartoffeln mit Rührei – sächsisch gewürzt
Donnerstag


Karamellisierte Äpfel auf Milchreis
Freitag

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Janssons frestelse = typisch Schwedisch
Samstag

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Nudelsalat ala Olympiasieger
Sonntag


Chili con Carne mit einem Hauch von Schokolade
Dessert

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Rote Bete Waldbeeren Smoothie
Extras


Schwedische Safranschnecken mit Marzipanfüllung

Wochenmenü 49/2016

IMG_0983Na, auch schon mit dem weihnachtlichen Keksebacken angefangen? Wir haben uns zusammen mit unserem Besuch in der letzten Woche bereits in verschiedene Teige gestürzt. Neben mehreren Sorten Plätzchen ist auch ein erzgebirgischer Kartoffelkuchen entstanden, der uns zum heutigen Adventskaffeetrinken sehr gut geschmeckt hat. Alle weihnachtsrelevanten Rezepte mit leckeren Keksen findet ihr übrigens hier.

Auch in vielerlei Hinsicht interessant war es, einmal Tourist in der eigenen Region zu sein. Man entdeckt allerlei Neues, ist aber leider nicht davor gefeit, einigem Touristennepp zum Opfer zu fallen. Freiberg hat uns da gestern gleich zweimal richtig genarrt. Zum Glück lagen wir mit den anderen Ausflugszielen nicht in gleicher Weise daneben.

Für uns geht es nächste Woche touristisch weiter, wir reisen als echte Touristen nach Marburg und schlüpfen dort unsererseits in die Besuchsrolle.

Vorher geht es jedoch zum Wochenmenüvorschlag, damit auch bei der ganzen Nascherei in der Adventszeit noch ein vernünftiges Mittagessen auf den Tisch kommt.

Montag

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Heilbuttsuppe mit Chorizo
Dienstag

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Gebackenes Wurzelgemüse mit Honig und Gorgonzola
Mittwoch

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Zucchinispaghetti mit Avocadosauce und Lachs mit Feta-Walnuss Topping
Donnerstag

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Advents-Pfannkuchen mit Zimt und Kefir
Freitag

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Rote Bete Bratlinge
Samstag

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Süßkartoffel-Paprika Pfanne mit Walnüssen
Sonntag

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Boeuf Bourguignon a la Julia Child
Dessert

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Winterliches Orangen-Hirse Dessert
Extras

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Gløgg – der skandinavische Luxus-Glühwein

 

Rote Bete Bratlinge

img_2973Tiefrote Bete mit ihrem etwas erdigen nach dem Backen oder Braten leicht süßlichen Geschmack hat sich in den letzten Jahren zu einem unserer Herbstlieblingsgemüse entwickelt. Allerdings bin ich in der Regel nicht so kreativ, was das Erfinden neuer Rezepte mit diesem Gemüse anbelangt. Deshalb war ich sehr begeistert, als ich auf diesem norwegisch-türkischen blog diese Rote Bete Bratlinge entdeckt habe.

Sie schmecken richtig gut, angenehm würzig und lassen sich relativ unkompliziert braten. Eine gute Idee, um mit einem vegetarischen Essen ordentlich Farbe auf den Teller zu bringen.

Rote Bete Bratlinge für 3 Personen als Zubehör oder für 2 Personen als Hauptspeise    (10-12 Stück)

Zutaten:

  • ca. 400 g Rote Bete (geputzt gewogen)
  • 1 kleine Zucchini (ca. 180 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 60 g Weizenmehl
  • 2 große Eier
  • einige getrocknete Chiliflocken
  • 2 EL gehackte, frische Petersilie
  • 1 EL gehackter, frischer Dill
  • 100 g Feta, grob zerbröselt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Rote Bete und Zwiebel schälen, Zucchini putzen und alles grob reiben. Dazu kann man natürlich auch eine Küchenmaschine benutzen.

Die Gemüseschnitzel in ein Sieb geben und mit ca. 1 TL Salz vermischen. Für 10 Minuten durchziehen lassen, danach gut mit den Händen auspressen, bis so gut wie keine Flüssigkeit mehr aus dem Gemüse kommt. Das aufgefangene Gemüsewasser kann man übrigens trinken, auch wenn es schon etwas “gesund” schmeckt.

Die Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit kurz anrösten bis sie anfangen zu duften. Danach die Samen mit einem Mörser grob zerstoßen.

Nun Rote Bete, Zucchini, Kreuzkümmel, Zwiebel, Mehl, Eier, Kräuter und Gewürze miteinander vermischen. Zum Schluss den grob zerkrümelten Feta untermischen. Die Masse abschmecken.

Mit feuchten Händen Bratlinge ungefähr in der Größe von Bouletten formen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Bratlinge bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten pro Seite braten.

Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen, um sie etwas zu entfetten.

Zusammen mit zum Beispiel Knoblauchdressing oder Kräuterjoghurtdipp warm genießen.