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Rote Bete Bratlinge

img_2973Tiefrote Bete mit ihrem etwas erdigen nach dem Backen oder Braten leicht süßlichen Geschmack hat sich in den letzten Jahren zu einem unserer Herbstlieblingsgemüse entwickelt. Allerdings bin ich in der Regel nicht so kreativ, was das Erfinden neuer Rezepte mit diesem Gemüse anbelangt. Deshalb war ich sehr begeistert, als ich auf diesem norwegisch-türkischen blog diese Rote Bete Bratlinge entdeckt habe.

Sie schmecken richtig gut, angenehm würzig und lassen sich relativ unkompliziert braten. Eine gute Idee, um mit einem vegetarischen Essen ordentlich Farbe auf den Teller zu bringen.

Rote Bete Bratlinge für 3 Personen als Zubehör oder für 2 Personen als Hauptspeise    (10-12 Stück)

Zutaten:

  • ca. 400 g Rote Bete (geputzt gewogen)
  • 1 kleine Zucchini (ca. 180 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 60 g Weizenmehl
  • 2 große Eier
  • einige getrocknete Chiliflocken
  • 2 EL gehackte, frische Petersilie
  • 1 EL gehackter, frischer Dill
  • 100 g Feta, grob zerbröselt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Rote Bete und Zwiebel schälen, Zucchini putzen und alles grob reiben. Dazu kann man natürlich auch eine Küchenmaschine benutzen.

Die Gemüseschnitzel in ein Sieb geben und mit ca. 1 TL Salz vermischen. Für 10 Minuten durchziehen lassen, danach gut mit den Händen auspressen, bis so gut wie keine Flüssigkeit mehr aus dem Gemüse kommt. Das aufgefangene Gemüsewasser kann man übrigens trinken, auch wenn es schon etwas “gesund” schmeckt.

Die Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit kurz anrösten bis sie anfangen zu duften. Danach die Samen mit einem Mörser grob zerstoßen.

Nun Rote Bete, Zucchini, Kreuzkümmel, Zwiebel, Mehl, Eier, Kräuter und Gewürze miteinander vermischen. Zum Schluss den grob zerkrümelten Feta untermischen. Die Masse abschmecken.

Mit feuchten Händen Bratlinge ungefähr in der Größe von Bouletten formen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Bratlinge bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten pro Seite braten.

Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen, um sie etwas zu entfetten.

Zusammen mit zum Beispiel Knoblauchdressing oder Kräuterjoghurtdipp warm genießen.

Heilbuttsuppe mit Chorizo

img_3044Diese Fischsuppe ist ja super lecker. Das meinte mein Vater, als er sie zum ersten Mal bei mir zum Kosten bekam. Das traut man dem Heilbutt nicht unbedingt zu. Die Filets bringen nicht sehr viel Eigengeschmack mit und sind so zart, dass sie bei Bratversuchen den Koch ganz ordentlich in Schwitzen oder wahlweise auch zur Weißglut bringen können. Nein, der Heilbutt ist kein ganz einfacher Fisch.

In dieser Suppe benimmt er sich jedoch mustergültig. Er hat sich mit der Chorizo einen würzigen Begleiter gesucht, der der ansonsten eher milden Suppe Pfiff verleiht. Die zerbrechlichen Heilbuttfilets werden in Würfel geschnitten und gen Ende der Zubereitung in der Suppe nur erwärmt. Dadurch hat man keine Zerfallprobleme und bekommt diese fast cremige, typische Heilbuttkonsistenz.

Insgesamt ist die Suppe übrigens schnell hergestellt, so dass sie wirklich gut in einen nicht langweiligen Alltag passt.

Heilbuttsuppe mit Chorizo für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Heilbuttfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 100 g Chorizo
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 4 – 5 Stangen Staudensellerie
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 400 ml Fischfond
  • 100 ml Wasser
  • 200 ml Sahne
  • 1 Lorbeerblatt
  • ca. 1/2 TL mildes Paprikapulver
  • ca. 3/4 TL Currypulver
  • ca. 150 g TK-Erbsen
  • etwas Zitronensaft (knapp 1/4 Zitrone)
  • etwas Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung:

Heilbuttfilets auftauen lassen, in nicht zu kleine Würfel schneiden sowie salzen und pfeffern.

Chorizo in Stücke schneiden.

Zwiebel und Kartoffeln schälen, Staudensellerie waschen und putzen sowie alles in Stücke schneiden.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin die Chorizo bei mittlerer Hitze braten, bis sie knusprig geworden ist. Das dauert 4 – 5 Minuten. Die Chorizostücke aus dem Topf löffeln und in einer Schüssel zwischenlagern. Das Öl jedoch im Topf belassen.

Darin Zwiebel, Staudensellerie und Kartoffelstücke für ca. 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten.

Fischfond, Wasser und Sahne angießen, die Gewürze hinzufügen und alles für 10 Minuten köcheln lassen. In den letzten 2 Minuten die Erbsen hinzufügen.

Die Temperatur reduzieren und die Heilbuttwürfel in die Suppe geben. Für 5 – 6 Minuten ziehen, jedoch nicht mehr kochen, lassen.

Die Suppe mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf Teller geben, mit der angebratenen Chorizo sowie etwas Schnittlauch garnieren und heiß genießen.

Ingwerquinoa mit ofengebackenem Gemüse

img_2909Ofengebackenes Gemüse könnte ich fünfmal pro Woche essen, wirklich. Besonders Wurzelgemüse entwickelt einen so guten Geschmack, wenn man ihm etwas Salz, Olivenöl und Zeit im Backofen gönnt. Als Neuerung dabei war dieses Mal auch Rosenkohl, der überraschenderweise einen leicht nussigen Geschmack bekommt.Das ganze haben wir mit Ingwerquinoa kombiniert, was für etwas Schärfe und ordentlich Wärme sorgt.

Ein weiterer Vorteil dieses Essens ist ganz klar, dass man Gemüsereste aus “allen” Ecken und Enden der Küche, des Kühlschranks oder des Kellers zusammenkramen und vor dem Verschimmeln retten kann. Welches Gemüse ihr nehmt, ist also nicht so wichtig.

Ingwerquinoa mit ofengebackenem Gemüse für 3 Personen

Zutaten:

  • 1,75 dl Quinoa
  • 3,4 dl mild würzige Gemüsebrühe
  • 1 – 1,5 EL sehr fein gehackter frischer Ingwer
  • 2 TL Olivenöl
  • evtl. etwas Salz
  • 1 große rote Paprikaschote
  • 3 – 4 Möhren (lila Möhren bleiben dabei so schön zweifarbig)
  • ca. 15 Rosenkohlröschen
  • 1 Stück Sellerieknolle (bei uns war es ein Rest, vielleicht 100 g)
  • 2 Pastinaken oder Petersilienwurzeln
  • 2 kleine Rote Bete
  • 2 große Zwiebeln
  • 4 – 6 Knoblauchzehen
  • ca. 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • getrockneter oder frischer Thymian
  • getrockneter oder frischer Rosmarin

Zubereitung:

Das aufwändigste beim Herstellen von Ofengemüse ist immer das Gemüseschnippeln. Alles andere macht sich eigentlich von selbst.

Wurzelgemüse, Zwiebel und Knoblauch schälen. Wurzeln und Paprika in Scheiben bzw. Stücke schneiden. Knoblauch kann bei uns gern ganz bleiben. Zwiebel in größere Stücke schneiden. Den Rosenkohl schälen und am Stielende über kreuz einschneiden.

Ein Blech mit etwas Olivenöl dünn einfetten. Das Gemüse mit dem restlichen Öl in einer Schüssel vermengen und danach gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Alles mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen. Da das Wurzelgemüse beim Backen viel Eigengeschmack entfaltet, benötigt man nur wenig Gewürz.

Das Blech nun im vorgeheizten Backofen bei 225 °C auf der mittleren Schiene mit Ober- und Unterhitze für 30 – 40 Minuten backen. Die Backzeit wird umso länger, je größer die einzelnen Gemüsestücke sind.

Währenddessen Quinoa unter warmem fließendem Wasser gut waschen, danach abtropfen lassen. Den Ingwer schälen und sehr fein hacken.

Das Öl in einem Topf erhitzen und darin den Ingwer leicht anbraten, bis er anfängt zu duften. Den Quinoa hinzüfügen und kurz mitbraten lassen.

Die Gemüsebrühe hinzugießen, aufkochen und alles für 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Nun den Deckel abnehmen und den Quinoa mit einer Gabel auflockern. Er sollte während des Kochens die gesamte Gemüsebrühe aufgesaugt haben.

Quinoa mit dem gebackenen Gemüse vermischen und ggf. mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.

Wir hatten einen Sesam- bzw.  Tahinidipp dazu genommen, was uns jedoch nicht so gut gefallen hat. Er war zu nussig intensiv. Das nächste Mal würde ich eher auf einen fruchtig frischen Dipp wie diesen mit Mangochutney setzen.

Seelachs in Ei-Buttersauce mit Porree und Kartoffeln

img_2869Heute habe ich ein unkompliziertes, jedoch nahrhaftes und schnell herzustellenden Fischrezept für euch, das in unserer Familie immer einmal wieder auf dem Tisch steht. Hergestellt ist dieses Alltagsessen schnell und einfach, wodurch es sich besonders für das abendliche Kochen eignet. So auch bei uns zuletzt als wir abends ziemlich ausgehungert von unserem Ausflug nach Karlovy Vary (Karlsbad) zurückkehrten. Unsere Bäuche waren zwar mit dem dort überall sprudelnden “Heilwasser” und ein oder zwei Oblaten gefüllt worden, satt waren wir dadurch jedoch nicht. Deshalb musste es nach unserer Rückkehr noch etwas Ordentliches zu essen geben.

Wir hatten zudem das Glück, wunderbare rotschalige Bio-Kartoffeln kaufen zu können, wodurch man sich das Kartoffelschälen glatt ersparen kann.

Seelachs in Ei-Buttersauce mit Porree und Kartoffeln für 3 Personen

Zutaten:

  • Kartoffeln für 3 Personen (bei uns 6 – 9 kleine, ca. 450 g)
  • Salz für das Kochwasser
  • 1 große Porreestange
  • 3 Eier, hart gekocht
  • 70 g Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 500 g Alaska-Seelachs Filets, alternativ Kabeljau
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 3/4 EL Olivenöl
  • frische gehackte Kräuter, z. B. Petersilie, Schnittlauch und Dill

Zubereitung:

Kartoffeln gut waschen, ggf. schrubben und danach mit Schale in Salzwasser gar kochen. Je nach Größe und Sorte der Kartoffeln dauert dies 20 – 30 Minuten. Das Wasser danach abgießen und die Kartoffeln ausdämpfen lassen, so dass die Schale trocken wird.

Die Eier für 7 – 8 Minuten kochen, danach mit kaltem Wasser abschrecken, schälen und in Stücke schneiden.

Die Fischfilets vor der Verwendung möglichst auftauen lassen. Danach von beiden Seiten salzen und pfeffern. Die Seelachsfilets in eine leicht eingeölte Auflaufform legen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 200 °C für 14 – 18 Minuten backen. Je dicker die Filets, desto länger ist die Backzeit. Das gleiche gilt, wenn die Filets noch nicht vollständig aufgetaut waren. Sie sind fertig, wenn sich die Fischsegmente leicht voneinander trennen, wenn man vorsichtig auf das Filet drückt. Die Filets in Stücke teilen.

Währenddessen die Lauchstange waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und darin den Porree für ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Zum Schluss mit den Eistücken vermischen.

Die Kartoffeln leicht zerdrücken, die Fischstücke darauf legen und die Ei-Buttersauce darübergießen. Mit frisch gehackten Kräutern bestreuen.

Gratinierte Cannelloni mit Zucchini Ricotta Füllung in Tomatensauce

img_2473Bei so viel Regenwetter ist Wochenendwohlfühlessen angesagt. Dafür braucht man etwas länger in der Küche, aber das macht ja nix, wenn Garten und Laufstrecke pudelnass sind. Da ich keinen Spinat vorrätig hatte, habe ich ihn in diesem klassischen italienischen Gericht kurzerhand durch Zucchini ersetzt. Das klappt ganz wunderbar und ergibt ein oberleckeres vegetarisches Wochenendessen.

(Hier auf dem Dorf war es übrigens nicht ganz so einfach an ungefüllte Cannelloni heranzukommen, ich bin letztendlich bei edeka fündig geworden.)

Gratinierte Cannelloni mit Zucchini Ricotta Füllung in Tomatensauce für 3 Personen

Zutaten Tomatensauce:

  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 g Zucchini
  • 800 g stückige Tomaten aus der Dose
  • Salz
  • Pfeffer
  • getrocknete Oregano
  • 1 – 2 TL Zucker

Zutaten Füllung:

  • 300 g Zucchini
  • 250 g Ricotta
  • 50 g geriebener Parmesan
  • 1 Ei
  • abgeriebene Schale von 1 kleinen Bio-Zitrone
  • geriebene Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten Cannelloni und Zubehör:

  • ca. 150 g Cannelloni (12 Stück)
  • 2 Bio-Mozzarella (150 – 200 g)
  • frische Basilikumblätter

Zubereitung:

Die Zucchini waschen, putzen und relativ fein reiben. 300 g der Zucchini in ein Sieb geben, salzen und für ca. 10 Minuten abtropfen lassen.

Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch glasig anbraten. Die Tomaten und die Zucchini zugeben, würzen und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Danach abschmecken.

Währenddessen die Füllung zubereiten. Die Zucchinischnitzel aus dem Sieb nehmen und ggf. noch etwas mit den Händen auspressen. Die Bio-Zitrone gut waschen und die Schale (nur das Gelbe) dünn abraspeln. Alle Zutaten für die Füllung miteinander verrühren und würzig abschmecken.

img_2467Die Füllung in einen Spritzbeutel oder eine Plastiktüte geben. Ein Loch in die gefüllte Tüte schneiden und jedes Cannellonirohr füllen. Das geht einfacher als man vermuten würde.

Nun etwa 1/3 der Tomatensauce in eine Auflaufform geben. Darauf die Cannelloni legen. Die restliche Sauce darüber schütten. Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und auf den Cannelloni verteilen.

img_2469Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 30 Minuten backen, bis die Nudeln weich und der Mozzarella leicht gebräunt ist.

Vor dem Servieren mit frischen Basilikumblättern garnieren.

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Bunter Salat mit gebratenem Lachs und Avocadohummus

img_2799Sind wir während dieses Sommers zu Salatfans geworden? Ja oder Ja? Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich ja noch erwähnt, dass unsere Familie von grünem Salat nicht so wahnsinnig begeistert ist. Das scheint sich jedoch geändert zu haben, seitdem sowohl geröstete Pinienkerne bzw. Nüsse als auch irgendein süßes Element wie getrocknete oder frische Beeren, Rosinen oder Melone mit ins Spiel gekommen sind. So haben wir den diesjährigen Sommer mit diesem frischen Salat abgeschlossen. In ihm sind getrocknete Preiselbeeren enthalten, Gojibeeren oder Rosinen hätten es auch sein dürfen.

Dazu gab es neben gebratenem Lachs ein äußerst schmackhaftes Avocadohummus. Dabei püriert man die Avocado einfach zusammen mit den Kichererbsen, was zu einer schönen cremigen Konsistenz sowie einer hellgrünen Färbung des Hummus führt.

Insgesamt ein wenig aufwändiges, sommerlich angehauchtes, frisch buntes Mittagessen. Ach ja, gesund ist es auch, so ganz nebenbei.

Bunter Salat mit gebratenem Lachs und Avocadohummus für 3 Personen

Zutaten Salat:

  • gemischter grüner Salat (wir hatten 3 Miniköpfe verschiedenen Salats)
  • ca. 9 Radieschen
  • ca. 12 Cherrytomaten
  • 1 Handvoll getrocknete Preisel- oder Gojibeeren
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 EL Olivenöl
  • Saft von 1 kleinen Limette
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten Lachs:

  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Butter
  • Saft von 1/2 Limette zum Beträufeln

Zutaten Avocadohummus:

  • 1 Dose Kichererbsen (ca. 2 dl abgetropfte Erbsen)
  • 1 große Avocado
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 – 3/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Saft von 1/2 Limette
  • 1,5 EL Olivenöl
  • evtl. noch etwas Wasser

Zubereitung:

Den Salat waschen, trockenschütteln und kleinzupfen. Die Cherrytomaten halbieren, die Radieschen in Scheiben schneiden. Alles in einer Schüssel vermischen. Die getrockneten Beeren hinzugeben.

Für das Dressing Limettensaft und Olivenöl vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben. Es wird nicht so viel Dressing benötigt, es gibt ja noch das Avocadohummus.

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Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne die Verwendung von Fettigkeit anrösten, bis sie leicht gebräunt sind und anfangen zu duften. Zunächst zur Seite stellen, sie kommen erst ganz zum Schluss auf den Salat.

Für das Avocadohummus die Kichererbsen gut abtropfen lassen, die Knoblauchzehe schälen und das Fruchtfleisch aus der Avocado lösen. Danach die Kichererbsen in einem Mixer zu Mus verarbeiten. Avocado, Knoblauchzehe, Öl, Limettensaft und Kreuzkümmel zufügen und ebenfalls zermusen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. noch etwas Wasser und / oder Limettensaft hinzufügen, wenn das Hummus zu trocken erscheint. Etwa 15 Minuten durchziehen lassen.

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Die aufgetauten Lachsfilets von beiden Seiten salzen und pfeffern. Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Darin die Filets für 3 – 4 Minuten je Seite bei mittlerer Hitze braten, bis sie knapp gar sind. Vor dem Servieren für wenige Minuten ruhen lassen und dann mit etwas Limettensaft beträufeln.

Den Salat auf Tellern anrichten, mit den Pinienkernen bestreuen und zusammen mit dem Lachs sowie dem Avocadohummus genießen.

Gratinierte Zucchini in Sahnesauce zu gebratenem Lachs mit Kartoffeln

IMG_2314Die Gartenzucchinis sind abgeerntet, die Nächte sind mit 4 – 6 °C schon recht kalt, das haben die Pflanzen nicht gut vertragen. Schade. Zum Trost wurden die letzten beiden Exemplare jedoch in einem äußerst schmackhaften und einfach herzustellenden Essen verwendet. Sie durften sich nämlich mit Sahne und geriebenem Käse gratinieren lassen.

Dazu gab es gebratenen Lachs und gekochte Kartoffeln. Heute also überhaupt nichts Außergewöhnliches auf der Zutatenliste, jedoch trotzdem oberlecker.

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Gratinierte Zucchini in Sahnesauce zu gebratenem Lachs mit Kartoffeln für 3 Personen

Zutaten:

  • 2 mittelgroße Zucchinis
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 3 dl Sahne
  • 1 Handvoll geriebener Käse, z. B. Gouda
  • 1 große Handvoll geriebener Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • etwas Butter zum Fetten der Auflaufform
  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Butter
  • Saft von 1/2 Limette zum Beträufeln
  • Kartoffeln (bei uns 5 mittlere Stück)
  • Salz für das Kochwasser

Zubereitung:

Die Zucchinis waschen, putzen und in Scheiben schneiden.

Die Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken oder mit einer Knoblauchpresse zerquetschen. Mit der Sahne vermischen.

Eine Auflaufform mit etwas Butter ausstreichen. Eine erste Lage Zucchinischeiben darin verteilen und mit Salz, Pfeffer sowie Muskatnuss würzen. Danach mit der Hälfte des Parmesans bestreuen. Darüber erneut Zucchinis schichten, diese wieder würzen und mit dem geriebenen Käse belegen. Zum Schluss kommt die dritte Lage Zucchinischeiben, die, ihr ahnt es, erneut gewürzt und mit dem restlichen Parmesan bestreut werden. Wie viel Parmesan ihr verwenden möchtet, richtet sich übrigens ganz nach euren Vorlieben.

Die Sahne darübergießen und alles im vorgeheizten Backofen bei 200 °C auf der mittleren Schiene (Ober- und Unterhitze) für ca. 30 Minuten backen. Die Sahne wird dabei nicht vollständig fest, sie dient vielmehr als Sauce für die Kartoffeln und den Lachs.

Die Kartoffeln schälen, putzen und halbieren. In Salzwasser für ca. 20 Minuten kochen lassen. Die Kochzeit ist dabei sowohl von der Kartoffelsorte als auch der Größe abhängig, daher ggf. bereits nach 15 Minuten prüfen, ob sie gar sind. 

Die aufgetauten Lachsfilets von beiden Seiten salzen und pfeffern. Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Darin die Filets für 3 – 4 Minuten je Seite bei mittlerer Hitze braten, bis sie knapp gar sind. Vor dem Servieren für wenige Minuten ruhen lassen und dann mit etwas Limettensaft beträufeln.

Auf Tellern anrichten und genießen.

Gesunde herzhafte Muffins für die Brotbüchse

IMG_2356Herzhafte Muffins mit vielen gesunden Zutaten für unterwegs, damit man beim Wandern, in der Schule oder beim Ausflug ordentlich Energie bekommt, ohne dass man so eine “langweilige” belegte Schnitte mitnehmen muss. Sie sind schnell hergestellt und schmecken sowohl kalt als auch warm ganz ausgezeichnet.

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Gesunde herzhafte Muffins für die Brotbüchse (12 – 14 Stück)

Zutaten:

  • 4 Eier (Größe L)
  • 4 dl Vollkorn-Haferflocken (kernig)
  • 400 g Magerquark
  • 150 – 200 g magerer Kochschinken
  • 150 g Mozzarella
  • 1 Avocado
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Paprika
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • getrocknete Chiliflocken

Zubereitung:

Die Eier leicht miteinander verschlagen. Haferflocken und Quark unterrühren. Den Schinken in kleine Stücke schneiden, den Mozzarella grob raspeln oder kleinschneiden. Avocado und Paprika würfeln, die Knoblauchzehen fein hacken und die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden.

Nun alles in den Teig einrühren und nicht zu schwach mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Chiliflocken würzen. Am besten ist es, den Teig zu kosten.

Das Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden und den Teig darin gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220°C auf der 2. Schiene von unten (Ober- und Unterhitze) für  25 – 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und ggf. im Kühlschrank lagern, bis sie in die Brotbüchse dürfen. Sie schmecken kalt ganz hervorragend, wenn sie ausreichend gewürzt hat.

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Lauwarmer Kartoffel-Tomatensalat mit Oliven und Feta zu gebratenem Lachs

img_2773Da haben wir heute doch noch einen neuen “Grillsalat” entdeckt, kurz vor Ende der sommerlich/herbstlichen Grillsaison. Er besteht ganz einfach aus ofengebackenen Kartoffeln, die mit Thymian gewürzt werden, leicht gebackenen frisch säuerlichen Tomaten sowie würzigem Feta. Dazu gesellen sich noch Oliven und knuspriger Bacon, was eine sehr schmackhafte Kombination ergibt. Kein typischer Sommergrillsalat, jedoch perfekt für den Herbst, in dem schon ein bisschen mehr Wärme gebraucht wird, abends zumindest.

Lauwarmer Kartoffel-Tomatensalat mit Oliven und Feta zu gebratenem Lachs für 3 Personen

Zutaten:

  • 600 – 700 g festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • getrockneter oder frischer Thymian
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • ca. 50 g Bacon (kann man auch weglassen)
  • 250 g Cherrytomaten
  • 1 große Handvoll Oliven, gern schwarze, wir hatten nur grüne
  • ca. 100 g Feta
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • 1 EL dunkler Balsamicoessig
  • 1 – 2 TL Honigsenf
  • Salz
  • Pfeffer
  • evtl. etwas Zucker
  • einige Blätter frisches Basilikum zur Garnierung
  • etwas Saure Sahne zur Garnierung
  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Butter
  • etwas Zitronensaft zum Beträufeln

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, putzen und in Würfel schneiden. Die Stücke sollten nicht zu unterschiedlich groß sein, damit sie gleichmäßig gar werden. Die Stücke in einer Schüssel mit Olivenöl vermischen sowie mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kartoffeln gleichmäßig darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C für 30 – 40 Minuten auf der mittleren Schiene bei Ober- und Unterhitze garen. Die Garzeit ist abhängig von der Kartoffelsorte und natürlich der Größe der geschnittenen Würfel. Während des Backens die Stücke immer mal wieder mit einem Holzlöffel wenden.

Zwiebel und Knoblauch schälen und grob hacken. Zusammen mit dem Bacon ca. 15 Minuten vor Ende der Backzeit zu den Kartoffeln auf das Blech legen.

Die Tomaten waschen und halbieren, den Feta würfeln sowie die Oliven abtropfen lassen. Alles etwa 10 Minuten vor Ende der Kartoffelgarzeit dem Blech hinzufügen. Achtung, dabei den Bacon nicht überdecken, sonst wird er nicht knusprig.

Nach Ende der Backzeit alles etwas abkühlen lassen. Den Bacon in Stücke reißen und wegen der Knusprigkeit erst kurz vor dem Servieren wieder zum Salat hinzufügen.

Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermischen und frisch säuerlich abschmecken. Das Dressing über den lauwarmen Salat geben und kurz durchziehen lassen. Mit frischem Thymian und Basilikum garnieren.

Die aufgetauten Lachsfilets von beiden Seiten salzen und pfeffern. Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Darin die Filets für 3 – 4 Minuten je Seite bei mittlerer Hitze braten, bis sie knapp gar sind. Vor dem Servieren für wenige Minuten ruhen lassen und dann mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Den Salat zusammen mit dem gebratenen Lachs und einem Klecks Saurer Sahne genießen. Der Salat würde ebenso gut zu gegrilltem Fisch oder Fleisch passen, vermuten wir.

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Zucchinikuchen mit Schokolade und Zitronenguss

IMG_2745Unsere Riesenzucchini mit 2,8 kg hatte ich ja schon erwähnt, was ich nicht gesagt habe, ist, dass die zweite Zucchinipflanze ebenfalls ein ziemliches Brummerexemplar während unserer Abwesenheit produziert hat. Weitere stolze 1,9 kg galt es damit in unserem Essen unterzubringen. Deshalb stand unser Brownie-Rezept mit Zucchini auf dem Wochenendbackplan.

Daraus wurde jedoch nichts, denn vorher entdeckte ich bei Chili und Ciabatta ein Rührkuchenrezept mit Zucchini. Klar, dass wir dann das für uns unbekannte Rezept ausprobieren wollten, wäre auch ganz untypisch, wenn wir während eines Sommers zweimal den gleichen Kuchen essen müssten ;-). Das ist übrigens einer der klaren Vorteile, einen Kochblog zu betreiben, Langeweile am Essenstisch oder in der Küche kommt nicht auf.

Zurück zum Rührkuchen. Der ist schnell hergestellt und unkompliziert hergestellt. Der Kuchen ist richtig saftig, nicht zu süß und hat einen wattig weichen Teig mit leicht hellgrünem Schimmer. Das finde ich super, dann sieht man wenigstens, dass Zucchini drin ist.

IMG_2746Der Zitronenguss verleiht dem Kuchen noch etwas Säure, die perfekt die süßen Schokostückchen im Teig ausbalanciert. Wir waren ausgesprochen zufrieden mit dem Kuchen und hätten glatt noch mehr davon essen können, wäre da nicht die bremsende Vernunft, die nach 2 Stück laut “Stopp” ruft. Er soll ja für morgen auch noch reichen.

Gegenüber dem Rezept bei Chili und Ciabatta habe ich ein bisschen mit den Mengenverhältnissen gespielt, einen Teil des weißen durch braunen Zucker ersetzt, die Prise Salz weggelassen und den Zitronenguss ergänzt.

Zucchinikuchen mit Schokolade und Zitronenguss (Napfkuchenform)

Zutaten:

  • 175 g Butter, zimmerwarm + Butter zum Fetten der Form
  • 150 g Zucker
  • 75 g brauner Zucker
  • 4 Eier
  • 275 g grüne Zucchini
  • 100 g gemahlene, geschälte Mandeln
  • 225 g Mehl
  • 1 leicht gehäufter TL Backpulver
  • 130 g dunkle Schokolade mit 70 % Kakaoanteil
  • Semmelbrösel zum Ausstreuen der Kuchenbackform
  • 75 g Puderzucker
  • Saft von ca. 1/2 Zitrone

Zubereitung:

Zuerst die Schokolade in nicht zu kleine Stücke hacken. Die Zucchini waschen, putzen und mitsamt der Schale grob raspeln. Das kann man zeitsparend von seiner Küchenmaschine erledigen lassen. Gegebenenfalls die Mandeln schälen und mahlen.

Eine Napf- oder Kastenkuchenform gut mit weicher Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

Nach diesen Vorbereitungen ist der Teig in Rekordzeit zusammengerührt. Die weiche Butter mit dem Zucker gut verrühren, bis sich eine gleichmäßige, möglichst wenig körnige Masse gebildet hat. Nun ein Ei nach dem anderen einrühren.

Zucchini und Mandeln hinzufügen. Bei mir entstand jetzt ein Teig, der aussah als hätte er sich in seine Bestandteile getrennt. Ich habe mich jedoch nicht abschrecken lassen. Dem fertigen Kuchen merkt man davon nichts mehr an. Also unbeeindruckt weiterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Teig geben. Vorsichtig unterrühren, damit nicht alle Luft aus der Teigmasse verschwindet.

Zum Schluss die Schokolade unterheben.

Den dickflüssigen Teig gleichmäßig in die Kuchenform füllen. Im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten bei 175°C (Ober- und Unterhitze) für 50 – 60 Minuten backen lassen.

Gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen fertig ist. Dazu das Stäbchen in die dickste Stelle des Kuchens stechen. Bleiben beim Herausziehen noch Teigreste daran haften, sollte die Backzeit um 5 – 10 Minuten verlängert werden. Danach die Probe wiederholen.

Den Kuchen abkühlen lassen und danach aus der Form stürzen.

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Für den Guss den Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit soviel Zitronensaft vermischen, dass eine dickflüssige Masse entsteht. Keinesfalls den gesamten Zitronensaft auf einmal in den Puderzucker geben, damit der Guss nicht zu flüssig wird. Den Guss mit einem Pinsel gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Danach trocknen lassen und am besten im Garten oder unterwegs in der Natur genießen.

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