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Überbackener Lachs mit Petersilienpesto und Mangosalat

img_2874Wochenendwohlfühlessen hoch drei, das trifft auf dieses Rezept voll und ganz zu. Ofengebackener Lachs, auf dem sich eine Schicht würziges Petersilienpesto ahlt, das wiederum mit knusperbraunem Mozzarella überbacken wurde, ist einfach nur perfekt an einem megagrauen Nebelnovembertag. Dazu gab es einen fruchtig frischen, zungenkitzelnd leicht scharfen Mango-Frühlingszwiebelsalat und eine milde Avocado. Die gekochten Kartoffeln kann man gern weglassen, wir haben jedoch gerade den Keller voller leckerer Bio-Kartoffeln, deshalb durften sie sich dieser Wohlfühlparty auf dem Teller anschließen.

Überbackener Lachs mit Petersilienpesto und Mangosalat für 3 Personen

Zutaten Petersilienpesto:

  • ca. 2 Handvoll frische oder tiefgefrorene Petersilie ohne Stängel
  • 40 g Pinienkerne, geröstet
  • 30 g Parmesan, gerieben
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 70 – 80 ml Olivenöl
  • etwas Zitronensaft (ca. von 1/4 Zitrone)
  • Salz (ca. 1/2 TL, individuell abschmecken)
  • Pfeffer (ca. 1/4 TL, individuell abschmecken)

Zutaten Lachs:

  • 500 g Lachsfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 – 6 EL Pesto (1 – 1,5 EL pro Filet)
  • 100 – 125 g Mozzarella
  • etwas Olivenöl zum Fetten der Auflaufform

Zutaten Salat:

  • 1 große, reife Mango, möglichst noch fest im Fleisch
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Olivenöl
  • Saft von 1 kleinen Limette (abschmecken)
  • Chiliflocken

Zutaten Zubehör:

  • 1 Avocado
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Limettensaft
  • evtl. gekochte Kartoffeln

Zubereitung:

Zuerst das Pesto herstellen.

Dazu die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fettigkeit bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie eine leichte Braunfärbung bekommen haben. Beim Anrösten regelmäßig umrühren, damit sie nicht auf einer Seite verbrennen.

Die Petersilie waschen und die Blätter von den Stielen zupfen. Die Knoblauchzehe schälen und klein schneiden. Den Parmesan ggf. reiben.

Nun die Petersilie mit der Knoblauchzehe, den gerösteten Pinienkernen und dem Parmesan mischen und in einem Mixer zerkleinern, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Während des Mixens nach und nach soviel Olivenöl zugeben, bis die gewünschte, in diesem Fall eher feste Konsistenz erreicht ist. Das Pesto mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Es entsteht mehr Pesto als man für den Lachs benötigt, den Rest kann man als Beilage zum Essen genießen. Alternativ kann man sicher auch Basilikum– oder Petersilien-Minzpesto verwenden.

Als nächstes die aufgetauten Lachsfilets von beiden Seiten leicht salzen und pfeffern. Die Filets in eine gefettete Auflaufform legen und mit je 1 bis 1,5 EL Pesto bestreichen. Mozzarella reiben oder in dünne Scheiben schneiden und auf dem Lachs verteilen.

Die Filets im vorgeheizten Backofen bei 220 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 20 Minuten backen, bis der Mozzarella knusprig braun geworden ist.

Währenddessen den Mangosalat zubereiten. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Frühlingszwiebeln putzen und in Röllchen schneiden. Beides in einer Schüssel vermischen und mit Olivenöl überträufeln. Mit dem Limettensaft sowie den Chiliflocken leicht scharf abschmecken.

Zum Schluss noch die Avocado halbieren, den Stein entfernen, das Fruchtfleisch aus der Schale heben und in Scheiben schneiden. Mit etwas Limettensaft beträufeln sowie mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Familie zum Essen rufen und den nebelschwadengrauen Tag genießen.

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Zucchini-Melonen-Salat mit Feta und Petersilien-Minz-Pesto

IMG_9725Die Sonne brennt, es ist heiß. Da sind leichte Gemüsegerichte oder Salate gefragt. Noch besser ist es, wenn auch noch die Gartenernte mit verwertet werden kann. Hier kommen Zucchinis, Petersilie und Minze zum Einsatz.

Durch die Melone wird der Salat schön saftig. Gleichzeitig harmoniert sie sehr gut mit den indisch gewürzten Zucchinis, den nussigen, gerösteten Pinienkernen und dem würzigen Feta. Anstelle eines Dressings tritt das Petersilien-Minz-Pesto, das zusätzliche Frische und Würzigkeit liefert. Zusammen entsteht ein durch und durch leckeres Sommeressen.

Zucchini-Melonen-Salat mit Feta und Petersilien-Minz-Pesto für 3 Personen

Zutaten:IMG_9718

  • 5 eher kleine Zucchini
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • 1/4 TL Zimt
  • 40 g Pinienkerne
  • 1/2 – 1 Scheibe Wassermelone (unsere war ein Riesenexemplar)
  • 150 g Feta
  • Petersilien-Minz-Pesto

Zubereitung:

Zuerst die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fettigkeit bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie eine leichte Braunfärbung bekommen haben. Beim Anrösten regelmäßig umrühren, damit sie nicht auf einer Seite verbrennen. Auskühlen lassen.

Die Zucchinis waschen und putzen. Danach mit einem Spiralizer entweder in Spiralen drehen oder zu einer Art Nudeln zerschneiden. Wer das nicht besitzt, kann sie auch längs in bandnudelartige Streifen schneiden. Dazu eignet sich z. B. ein Kartoffelschäler.

Pro Portion eine besonders schöne Spirale zur Seite legen, sie dient später zur Garnierung.

Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, darin den Knoblauch kurz anbraten. Die Zucchinis hinzufügen und für 5 – 10 Minuten anbraten, bis sie bissfest gar geworden sind. Dabei mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Garam Masala und Zimt würzen.

Das Fruchtfleisch der Wassermelone ggf. von den Kernen befreien und in Würfel schneiden. Den Feta grob zerkrümeln.

Nun die Zucchinis mit der Wassermelone sowie dem Feta vermischen. Alles auf Tellern zusammen mit dem Petersilien-Minz-Pesto anrichten, mit den Pinienkernen bestreuen und einer Zucchinispirale belegen. Lauwarm oder kühl genießen.

Wie ihr das Petersilien-Minz-Pesto herstellen könnt, steht hier.

Petersilien-Minz-Pesto

IMG_9713Nach dem gestrigen Liebstöckel-Rezept widmen wir uns heute der Petersilie, einem friedlichen und zuverlässigen Gartenmitbewohner und der Minze, die deutliche Invasionstendenzen aufweist. Hat man Minze im Kräuterbeet, findet man sie bald nicht nur im benachbarten Oregano oder Salbei, sondern auch bei den weiter entfernt liegenden Bohnen und zwischen den Erdbeeren.

Das ist aber auch schon der einzige kleine Nachteil von dem Kräutlein, lässt es sich doch in Limonaden, Eis- oder Kräutertee, Salaten, Gemüsequiches sowie zur Garnierung von Desserts hervorragend verwenden. Unsere Neuentdeckung dieses Sommers ist jedoch das folgende wohlschmeckende Pesto mit Petersilie und Minze.

Hergestellt habe ich es ganz ähnlich wie unser Basilikumpesto, da das unkompliziert und schnell geht. Durch die Zugabe von mehr Zitrone und natürlich durch die Minze erhält es einen eigenen, würzig-frischen Geschmack. Dadurch passt es besonders gut zu gegrilltem oder gebratenem Fisch, zu Salat oder Gemüsegerichten (die Zucchinis auf dem Foto lassen das bereits erahnen, Rezept folgt morgen) und ganz traditionell zu Pasta.

Gut abgedeckt bzw. in ein Schraubglas abgefüllt, hält sich das Pesto im Kühlschrank für mehrere Tage. Damit es nicht trocken wird oder verdirbt, am besten eine kleine Olivenölschicht auf das Pesto gießen.

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Petersilien-Minz-Pesto

Zutaten:

  • 50 g Petersilie (ohne Stiele gewogen)
  • 30 g Minze
  • 40 g Pinienkerne, geröstet
  • 30 g Parmesan, gerieben
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 80 – 100 ml gutes Olivenöl
  • Saft von ca. 1/2 Zitrone
  • Salz (ca. 1/2 TL, individuell abschmecken)
  • Pfeffer (ca. 1/4 TL, individuell abschmecken)

Zubereitung:

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fettigkeit bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie eine leichte Braunfärbung bekommen haben. Beim Anrösten regelmäßig umrühren, damit sie nicht auf einer Seite verbrennen.

Die Petersilie und Minzeblätter abzupfen, waschen und gut trockenschütteln. Die Knoblauchzehe schälen und klein schneiden. Den Parmesan ggf. reiben.

Die Petersilie und die Minzblätter mit der Knoblauchzehe, den gerösteten Pinienkernen und dem Parmesan mischen und in einem Mixer zerkleinern, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Während des Mixens nach und nach soviel Olivenöl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Wenn nicht alles auf einmal in den Mixer passt, dann das Pesto in mehreren Durchgängen herstellen und alles hinterher gut vermischen. Wir haben z. B. zwei Mixgänge benötigt.

Das Pesto mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft abschmecken.

Knusprig gebackene Avocadospalten

IMG_9538Lust auf einen (fast) gesunden Snack? Dann habe ich etwas für euch. Diese Avocadospalten werden beim Backen außen knusprig, während sie innen cremig weich bleiben. Ausreichend gewürzt (Achtung, die Avocado verträgt mehr, als man vermuten würde) und mit einem schärferen Dipp ergänzt, sind sie die perfekte Sommernascherei für den kleinen Hunger.

Sie lassen sich unkompliziert panieren und im Ofen backen, schnell geht die Sache auch noch, so dass man zwischen Appetit und Genuss nicht lange warten muss.

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Knusprig gebackene Avocadospalten (ca. 15 Stück)

Zutaten:

  • 2 reife Avocados
  • Saft von 1 Limette oder 1/2 kleinen Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken
  • ca. 3 EL Mehl
  • 1 großes Ei (Größe L)
  • ca. 3 EL Semmelbrösel
  • 3 EL Parmesan, gerieben

Zubereitung:

Die Avocados halbieren, den Stein entfernen, danach schälen und das Fruchtfleisch in Spalten schneiden.

Limette auspressen und die Avocadospalten im Saft wälzen. Danach kräftig mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Die Avocadospalten vertragen mehr Gewürz als man denken würde.

3 Panierschalen vorbereiten. In die erste das Mehl geben, in der zweiten das Ei verschlagen, in der dritten Semmelbrösel und geriebenen Parmesan miteinander vermischen.

Die Avocadostücke nun nacheinander in den 3 Schalen wälzen, so dass sie ringsherum mit Panade bedeckt sind.

Die Spalten auf ein mit Backpapier bedecktes Blech legen.

Im vorgeheizten Backofen bei 230 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 15 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit die Spalten wenden, damit sie von beiden Seiten braun und knusprig werden.

Zusammen mit einem würzigen Dipp oder einem Pesto genießen.

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Ofengebackener Lachs mit Basilikumpesto, Brokkoli und Kräuterkartoffelmus

IMG_3366Gesunde Alltagsküche, das ist vielleicht die beste Kategorie für dieses Rezept. Man benötigt nur wenige Zutaten, es ist schnell zubereitet (zumindest, wenn das Basilikumpesto schon fertig im Kühlschrank steht) und schmeckt gut. Viel mehr muss man jetzt dazu gar nicht schreiben, daher geht es heute direkt zum Rezept.

Ofengebackener Lachs mit Basilikumpesto, Brokkoli und Kräuterkartoffelmus                  für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Lachs in Filetstücken
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • ca. 500 g Brokkoli
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • 1-2 TL Gemüsebrühpulver
  • 600 g Kartoffeln, wer hat mehlig kochende, andere gehen jedoch auch
  • etwas Salz
  • ca. 10 g Butter
  • ca. 175 ml Milch
  • 1 Bund Petersilie
  • 1/2 Bund gemischte Kräuter nach freier Wahl

Zubereitung:

Bei Verwendung von TK-Lachs, diesen zunächst auftauen lassen. Den Herd auf 200 °C vorheizen. Die Lachsfilets von beiden Seiten mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Eine feuerfeste Form mit etwas Olivenöl ausstreichen und die Filets nebeneinander in die Form legen, danach mit etwas Zitronensaft und Olivenöl beträufeln. Den Lachs im vorgeheizten Herd bei 200 °C (Ober- und Unterhitze, mittlere Einschubhöhe) für ca. 12 – 14 Minuten backen.

Das Basilikumpesto entsprechend des Rezeptes (hier) zubereiten. Für den Lachs benötigt man nur einen Teil des Pestos, der Rest kann z.B. in einem Pastagericht, als Brotaufstrich oder in einem Salat Verwendung finden.

Den Brokkoli waschen und putzen. Die Röschen von den Stielen schneiden, die Stiele, wenn nötig schälen und in kleine Scheiben (so wie Möhren) schneiden. Wasser mit Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen, zum Kochen bringen und zunächst die Brokkolistiele für ca. 5 Minuten kochen, danach die Röschen zufügen und für weitere ca. 8 Minuten köcheln lassen.

Für das Kartoffelmus die Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und in Wasser ca. 15 Minuten gar kochen. Währenddessen die Kräuter waschen und fein hacken sowie die Milch erhitzen. Das Kartoffelkochwasser abgießen, die Kartoffelstückchen von Hand oder mithilfe eines Kartoffelstampfaufsatzes eines Stabmixers zu Mus zerdrücken, dabei so viel der heißen Milch zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss die Butter sowie die Kräuter einrühren. Das Kartoffelmus mit etwas Salz abschmecken.

Nun nur noch die Lachsfilets mit dem Basilikumpesto bestreichen und zusammen mit dem Brokkoli und dem Kartoffelmus anrichten.

Basilikumpesto

IMG_3324Die italienische Küche ist sowohl in Norwegen als auch in Deutschland sehr beliebt, daher hat auch das Pesto in allerlei Zusammensetzungen vielfach Einzug gehalten. Da darf natürlich auch auf dem scheckenlaks ein Rezept nicht fehlen. Pestos sind unglaublich vielfältig einsetzbar, sie passen z.B. zu Fisch, Fleisch, Salat und natürlich Pasta. Als Brotaufstrich schmecken sie übrigens auch sehr lecker. Das Basilikumpesto, als recht ursprüngliche Pestoform, ist schnell und unkompliziert hergestellt und hat den Vorteil, dass man z. B. die Salzmenge und die Konsistenz selbst bestimmen kann. Das Pesto hält sich gekühlt mehrere Tage lang frisch, daher ist es am besten, gleich eine etwas größere Menge herzustellen.

Basilikumpesto

Zutaten:

  • 1 kleiner Topf Basilikum
  • 40 g Pinienkerne, geröstet
  • 30 g Parmesan, gerieben
  • 1 große Knoblauchzehe (wer gern Knoblauch isst, kann auch 2-3 Zehen nehmen)
  • 80 – 100 ml Olivenöl
  • etwas Zitronensaft (ca. von 1/4 Zitrone)
  • Salz (ca. 1/2 TL, individuell abschmecken)
  • Pfeffer (ca. 1/4 TL, individuell abschmecken)

Zubereitung:

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fettigkeit bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie eine leichte Braunfärbung bekommen haben. Beim Anrösten regelmäßig umrühren, damit sie nicht auf einer Seite verbrennen.

Die Basilikumblätter abzupfen und waschen. Die Knoblauchzehe schälen und klein schneiden. Den Parmesan ggf. reiben.

Nun die Basilikumblätter mit der Knoblauchzehe, den gerösteten Pinienkernen und dem Parmesan mischen und in einem Mixer zerkleinern, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Während des Mixens nach und nach soviel Olivenöl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Das Pesto mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

IMG_3356Hier ist das Endprodukt – fertig zum Einsatz als Sauce zu gebratenen Lachsfilets (Rezept folgt im Laufe der Woche).