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Indisch gewürzte Hackfleischbällchen in Kokosmilchsauce

img_2961Sich endlich einmal wieder quer durch den Gewürzschrank kochen, genau das kann man mit diesen indisch gewürzten Hackfleischbällchen, die in einer nicht zu scharfen, jedoch ungeheuer wärmenden, cremigen Sauce baden.

Praktischerweise bäckt man bei diesem Rezept die Fleischbällchen im Herd, so dass das spritzende Anbraten in der Pfanne entfällt. Das bedeutet, hat man alle Gewürze zusammengesucht, ist das Essen trotz der längeren Zutatenliste relativ schnell auf dem Tisch.

Indisch gewürzte Hackfleischbällchen in Kokosmilchsauce für 4 Personen

Zutaten:

  • 190 g Basmatireis
  • 3,2 dl Wasser
  • etwas Salz
  • 500 g Hackfleisch (Schwein)
  • 1 Scheibe Toastbrot
  • etwas Milch oder Wasser zum Einweichen
  • 1 großes Ei
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • knapp 1/4 TL gemahlene Nelken (Vorsicht beim Würzen, Nelken schmecken sehr intensiv)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • frischer Ingwer (Stück ca. 3/4 Daumen groß)
  • 3 EL Olivenöl oder Ghee (geklärte Butter)
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/4 TL Zimt, ggf. etwas mehr
  • 4 dl Kokosmilch
  • 2 gehäufte EL griechischer Joghurt
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • etwas Cayennepfeffer
  • Salz
  • Pfeffer
  • einige Spritzer Limettensaft
  • frischer Koriander zum Garnieren, alt. Petersilie

Zubereitung:

Für die Hackfleischbällchen das Toastbrot in etwas Milch einweichen. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Danach alle Zutaten für die Bällchen vermischen und gut durchkneten. Den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit nassen Händen 16 kleine Bällchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.

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Die Bällchen im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 200 °C (Ober- und Unterhitze) für 15 Minuten backen. Sie erhalten dabei eine leichte Bräunung. Danach dürfen sie noch ca. 10 Minuten in der Sauce baden.

Währenddessen die Sauce zubereiten. Dafür Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer schälen und grob hacken. Danach in Öl in einem Topf anschwitzen. Die Zwiebel soll dabei nicht bräunen. Koriander, Kurkuma und Zimt hinzufügen und bei mittlerer Hitze mitbraten lassen, bis sie anfangen zu duften.

Kokosmilch und Joghurt hinzugeben und alles mit dem Stabmixer pürieren. Für 5 Minuten köcheln lassen. Die gemahlenen Mandeln hinzufügen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer bis zur gewünschten Schärfe würzen. Etwas Limettensaft liefert eine angenehm säuerlich frische Note. Schmeckt die Sauce wie gewünscht, dürfen die gebackenen Fleischbällchen hinein und für weitere 10 Minuten mitköcheln. Vor dem Genuss mit einigen frischen Korianderblättern bestreuen, als Alternative kann auch frische Petersilie genutzt werden.

Den Reis in einem Topf mit dickem Boden zusammen mit dem Wasser und dem Salz zum Kochen bringen und für 10 – 15 Minuten (siehe Packungsanweisung) köcheln lassen. Den Reis vor dem Servieren mit einer Gabel etwas auflockern.

Dazu passt ein grüner Salat oder Raita, ein indischer Gurken-Joghurt Salat.

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Herbst-Risotto mit Kürbis, Sellerie, Äpfeln und Blauschimmelkäse

IMG_0651Kürbis, Sellerie und Äpfel mit Blauschimmelkäse sind eine knallgute Kombination, sowohl farblich als auch geschmacklich. Nachdem ich sie letzte Woche schon im Ofengemüse verwendet hatte, durften sie heute in ein farbenfrohes Herbst-Risotto.

Wie immer in unseren Risottos ist der Gemüse- bzw. in diesem Fall Apfelanteil relativ hoch, so dass viele Nährstoffe enthalten sind. Deshalb sieht man vom Reis auf den Fotos nicht allzu viel. Trotzdem erreicht das Risotto diese typische, angenehm cremige Konsistenz.

Herbst-Risotto mit Kürbis, Sellerie, Äpfeln und Blauschimmelkäse für 3 Personen

Zutaten:

  • 200 g Kürbis, z. B. Hokkaido (geputzt gewogen)
  • 100 g Sellerie (geputzt gewogen)
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Risottoreis
  • 1 EL Butter
  • 1 – 2 EL Olivenöl
  • 125 ml Weißwein, trocken
  • ca. 750 ml Gemüsebrühe
  • 40 g geriebener Parmesan
  • 3 kleinere, säuerliche Äpfel
  • etwas Pfeffer
  • etwas Salz (abhängig von Gemüsebrühe)
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • ca. 100 g Blauschimmelkäse
  • frischer Dill und / oder frischer Thymian

Zubereitung:

Frühlingszwiebeln, Sellerie und Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel waschen, putzen und das Fruchtfleisch in Stückchen schneiden. Damit die Apfelstücke nicht braun werden, sollte man sie in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen oder mit Zitronensaft beträufeln.

Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und warm stellen, da sie nach und nach auf das Risotto gegeben wird.

Butter und Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebelstückchen darin hell anschwitzen. Danach Kürbis, Sellerie und den Risottoreis zugeben und ebenfalls kurz mitbraten bis der Reis glasig geworden ist.

Das Risotto mit dem Weißwein ablöschen und diesen unter Rühren einkochen lassen. Nun portionsweise die heiße Gemüsebrühe hinzufügen. Dabei immer wieder rühren und erst dann neue Flüssigkeit hinzufügen, wenn die vorherige aufgesogen worden ist. Damit so lange fortfahren, bis die auf der Reispackung angegebene Garzeit erreicht ist. Jetzt sollte der Reis bissfest sein. Während der Garzeit mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen.

Danach den Parmesan einrühren. Je nach Würzigkeit der verwendeten Gemüsebrühe das Risotto mit etwas Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken.

Jetzt noch die Äpfel hinzufügen und mit warm werden lassen.

Den Blauschimmelkäse in Stücke schneiden und die Kräuter fein hacken.

Das Risotto auf Tellern anrichten, mit Blauschimmelkäse belegen und mit Kräutern bestreuen.

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Kürbis-Milchreis

IMG_7579Das letzte Rezept in der “Grøt-” (Brei)-Reihe ist ein herbstfarbenfroher Milchreis, der eine ganze Portion Gemüse, in dem Fall Kürbis enthält. Auch wenn es bis zu Halloween zum Glück noch etwas dauert, ist der orange Milchreis ein Hingucker zum Herbstauftakt.

Der Kürbis verträgt sich geschmacklich ganz ausgezeichnet mit dem Milchreis und lässt eine interessante Süßspeise entstehen, die durch Muskatnuss und Chiliflocken extra Pfiff erhält.

Kürbis-Milchreis für 4 – 5 Personen

Zutaten:

  • ca. 1 kg Kürbisfleisch (geputzt gewogen)
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
  • 3,5 dl Wasser
  • 1 Pr. Salz
  • 3 EL Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 – 2 Pr. Muskatnuss
  • 1 – 2 Pr. Chiliflocken
  • 2,5 dl Milchreis
  • ca. 5 dl Milch
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

Den Kürbis schälen, außer ihr verwendet einen Hokkaido, und putzen. Das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.

Die Bio-Orange gut waschen und mit einem Zestenreißer dünn abschälen (nur das Orange).

Das Wasser zusammen mit dem Kürbis und der Orangenschale in einen Topf mit dickem Boden geben, aufkochen lassen und danach so lange weiter köcheln, bis das Kürbisfleisch ganz weich geworden ist. Das dauert ca. 20 Minuten. Die Masse mit einem Stabmixer pürieren.

Salz, Zucker, Vanillezucker, Gewürze, Reis und Milch hinzufügen. Unter Rühren einmal aufkochen lassen. Den Milchreis abgedeckt auf kleiner Hitze für 30 Minuten (bzw. siehe Reispackung) ausquellen lassen. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.

Zum Schluss die Butter einrühren und den Milchreis warm servieren. Mit Zucker und Zimt bestreut bzw. mit etwas Marmelade versehen genießen.

Gebratener Kabeljau auf Zucchini-Risotto

IMG_9802Die Gartenzucchinis sind nach einem kleinen Wachstumsstop nun doch wieder erntefähig. Zum Glück, denn ich habe noch viele neue Ideen, die ich gern mit ihnen ausprobieren möchte. Als erstes verleihen sie diesem Risotto nicht nur ein bisschen Farbe, sondern auch einen angenehm milden, jedoch trotzdem aromatischen Geschmack. Zusammen mit dem eiweißliefernden Kabeljaufilet ein richtig gutes Alltagsessen.

Wer jetzt übrigens denkt, dass es furchtbar schwierig ist, ein ordentliches Risotto herzustellen, dem sei gesagt, dass seine Annahme nicht stimmt. Man sollte zwar während des Reiskochens zur Stelle sein und aufpassen, dass immer genug Flüssigkeit im Topf ist. Man muss jedoch nicht 15 Minuten lang wie wild im Topf rühren. Regelmäßiges kurzes Durchrühren ist auch ausreichend. Am besten, ihr probiert es aus, es ist nicht schwer.

Gebratener Kabeljau auf Zucchini-Risotto für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Kabeljaufilets
  • Salz
  • Saft von 1/2 kleinen Zitrone
  • Olivenöl und etwas Butter
  • 500 g Zucchini (geputzt gewogen)
  • etwas Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 dl Risottoreis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • ca. 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1,5 dl Weißwein, trocken
  • 7,5 dl Gemüsebrühe
  • 1 Pr. Safran
  • ca. 1 TL Kurkuma
  • 40 g geriebener Parmesan
  • etwas Salz
  • Pfeffer
  • frische Kräuter, z. B. Oregano, Thymian, Rosmarin, Petersilie, Koriander, Dill

Zubereitung:

Die Zucchinis putzen und in kleine Stücke schneiden. Knoblauchzehen und Zwiebel schälen und fein hacken.

Die Zucchinis zusammen mit der Knoblauchzehe in einer Pfanne in etwas Butter anbraten. Dabei salzen und pfeffern. Die Zucchinistückchen sollen dabei knapp gar und leicht gebräunt werden. Zur Seite stellen.

Für das Risotto Öl und Butter in einem breiten Topf erhitzen. Darin 2 Knoblauchzehen und die Zwiebel für ca. 5 Minuten unter Rühren bei mittlerer Hitze anbraten. Danach den Risottoreis hinzufügen und unter ständigem Rühren anbraten, bis er glasig geworden ist. Das dauert ca. 2 Minuten.

Währenddessen die Gemüsebrühe in einem anderen Topf zum Kochen bringen und heiß halten.

Das Risotto mit dem Weißwein ablöschen und diesen unter Rühren einkochen lassen. Mit Safran und Kurkuma würzen. Nun portionsweise die heiße Gemüsebrühe hinzufügen. Dabei immer wieder rühren und erst dann neue Flüssigkeit hinzufügen, wenn die vorherige aufgesogen worden ist. Damit so lange fortfahren, bis die auf der Reispackung angegebene Garzeit erreicht ist. Jetzt sollte der Reis bissfest sein. Wer sein Risotto flüssiger mag als wir, gibt jetzt noch etwas mehr Gemüsebrühe hinzu.

Den geriebenen Parmesan sowie die gebratenen Zucchinistücke unterrühren und alles mit etwas Salz, Pfeffer und frischen Kräutern abschmecken.

Die Kabeljaufilets (vorher auftauen, falls TK-Ware) mit etwas Zitronensaft beträufeln und von beiden Seiten mit Salz bestreuen. Olivenöl und etwas Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Filets von beiden Seiten je 4 – 5 Minuten braten. Dabei mit einem Löffel etwas des Bratfettes über den Fisch geben.

Den Kabeljau auf dem Risotto anrichten und mit einigen frischen Kräutern bestreuen.

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In Honig-Zitronen-Sekt Sauce gedämpfter Seelachs auf Fenchel und Frühlingszwiebeln

IMG_9255Interessanter Titel, oder? Dabei handelt es sich eigentlich eher um eine Resteverwertung von Zutaten aus dem Kühlschrank, aber das muss man ja niemandem verraten. Wir hatten noch Fenchel, Frühlingszwiebeln, Ingwer und eine angefangene Sektflasche, die aufgebraucht werden mussten. Warum also nicht alles zusammen mit etwas Fisch, Zitrone und Reis zu einem Mittagessen kombinieren?

Das das funktionieren könnte, hatte ich zwar am Anfang etwas angezweifelt, allerdings erinnerte ich mich, irgendwann ein solches Rezept in einem anderen blog gesehen zu haben. Auch wenn ich nicht mehr weiß wo, steigerte es doch meine Experimentierfreude. Das Ergebnis kann sich in jedem Fall sehen und schmecken lassen, angenehm frisch, süß-säuerlich und würzig lecker. Ein spannendes Fischgericht für den Alltag.

In Honig-Zitronen-Sekt Sauce gedämpfter Seelachs auf Fenchel und Frühlingszwiebeln für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Seelachs
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Fenchelknollen
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 3/4 Bio-Zitrone
  • 8 – 10 g Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 1 EL Olivenöl
  • 30 – 35 g Sojasauce
  • 1 – 1,5 EL flüssiger Honig
  • 1,5 dl Sekt oder Weißwein, trocken
  • 1/2 rote Chilischote
  • gemahlener Koriander
  • Salz
  • Pfeffer
  • 180 g Langkorn- oder Basmatireis
  • 3 dl Wasser
  • etwas Salz

Zubereitung:

Den Seelachs in noch halb gefrorenem Zustand in längliche Stücke schneiden. Danach weiter auftauen lassen. Mit Salz und Pfeffer von beiden Seiten würzen.

Fenchel putzen und in dünne Scheiben schneiden. Das Grün klein schneiden und zunächst zur Seite stellen. Frühlingszwiebelgrün in Streifen schneiden, Frühlingszwiebelweiß in Röllchen. Knoblauchzehe und Ingwer schälen und fein hacken. Bio-Zitrone gut waschen und in dünne Scheiben schneiden. Chilischote entkernen und in Stücke schneiden.

Olivenöl, Sojasauce, Ingwer, Frühlingszwiebelweiß und Knoblauch in einem Topf erhitzen und für 3 – 4 Minuten anbraten. Mit dem Sekt oder Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.

Nun Fenchel und Zitronenscheiben hinzufügen und für 8 – 10 Minuten köcheln lassen. Danach mit Honig, Chilischote, Salz, Pfeffer und gemahlenem Koriander abschmecken. Es sollte frisch, süß-säuerlich und angenehm scharf schmecken.

Die Fischstücke auf das Gemüse legen und nun alles bei nicht zu hoher Temperatur für ca. 10 Minuten dämpfen, bis der Fisch gar ist.

Währenddessen den Reis in einem Topf mit dickem Boden zusammen mit dem Wasser und dem Salz zum Kochen bringen und für 15 – 20 Minuten (siehe Packungsanweisung) köcheln lassen. Den Reis vor dem Servieren mit einer Gabel etwas auflockern.

Alles auf Teller geben und mit Fenchelgrün sowie dem Frühlingszwiebelgrün garnieren. Die Zitronenscheiben sollte man allerdings nicht mitessen, da die Schale leicht bitter schmeckt.

Rote Bete Risotto mit Crème Fraîche und Frühlingszwiebeln

IMG_9228Vor längerer Zeit hatte ich bei instagram ein rotes Risotto gesehen. Da Risottos meistens weiß oder beige sind, fand ich das spannend und setzte die Idee auf meine Experimentierliste für die Küche. Als erstes probierte ich es damit, den Weißwein durch Rotwein zu ersetzen. Geschmacklich war das Risotto in Ordnung, aber die Farbe war eher unansehnlich, nämlich schmutzigrosa. Das funktionierte also nicht. Ein neuer Versuch musste einige Wochen später her, dieses Mal mit Roter Bete. Und tatsächlich, das war ein Volltreffer. Intensiv dunkelrote Färbung des Reises bei sehr gutem Geschmack, was will man mehr. Probiert es aus.

Rote Bete Risotto mit Crème Fraîche und Frühlingszwiebeln für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Rote Bete (geputzt gewogen)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 3 dl Risottoreis
  • 1,5 dl Weißwein, trocken
  • 7,5 dl Gemüsebrühe
  • 40 – 50 g geriebener Parmesan
  • etwas Salz
  • gemahlener Koriander
  • Zimt
  • frischer Dill oder frische Petersilie zur Garnierung
  • ca. 3 EL Crème Fraîche

Zubereitung:

Die Rote Bete schälen und putzen. Ca. 1/3 der Bete in ganz kleine Stücke schneiden, den Rest in etwas größere. Die größeren Stücke mit einem leistungsstarken Stabmixer pürieren.

Knoblauchzehe, Zwiebel und Frühlingszwiebel schälen und fein hacken bzw. in Röllchen schneiden.

Öl und Butter in einem breiten Topf erhitzen. Darin Knoblauchzehe, Zwiebel und die weißen Stücke der Frühlingszwiebel für ca. 5 Minuten unter Rühren bei mittlerer Hitze anbraten. Danach den Risottoreis hinzufügen und unter ständigem Rühren anbraten, bis er glasig geworden ist. Das dauert ca. 2 Minuten.

Währenddessen die Gemüsebrühe mit dem Rote Bete Püree mischen und in einem anderen Topf zum Kochen bringen, danach heiß halten.

Das Risotto mit dem Weißwein ablöschen und diesen unter Rühren einkochen lassen. Die kleinen Rote Bete Stücke hinzufügen.

Danach portionsweise die heiße Gemüsebrühe hinzufügen. Dabei immer wieder rühren und erst dann neue Flüssigkeit hinzufügen, wenn die vorherige aufgesogen worden ist. Damit so lange fortfahren, bis die auf der Reispackung angegebene Garzeit erreicht ist. Jetzt sollte der Reis bissfest sein.

Den geriebenen Parmesan unterrühren und alles mit etwas Salz, Zimt und gemahlenem Koriander abschmecken.

Das Risotto mit etwas gehacktem Dill oder Petersilie sowie dem Frühlingszwiebelgrün bestreuen, Mit je einem EL Crème Fraîche pro Portion servieren.

Die Rote Bete Stücke bleiben bei dieser Zubereitung bissfest, wer sie weich mag, sollte sie am besten in der Gemüsebrühe vorkochen.

Pilaw mit Garnelen, Mais und Erbsen

IMG_9134Bei einem Pilaw handelt es sich um ein ursprünglich aus dem persischen Raum stammendes Reisgericht, das sowohl mit Gemüse als auch Fleisch, Fisch oder anderem Meeresgetier (z. B. Garnelen) zubereitet werden kann. Im Unterschied zu einem Risotto verwendet man beim Pilaw jedoch Langkornreis, so dass eine lockere und nicht cremige Konsistenz erreicht wird. Das Besondere des Pilaws besteht weiterhin darin, dass der Reis zunächst in Butter oder Öl angebraten wird, ehe er mit einer gewürzten Brühe gar geköchelt wird.

Wir haben uns hier für ein Rezept mit Garnelen entschieden, da ich endlich tiefgekühlte Exemplare im edeka erstehen konnte. Die schmecken um Längen besser als die in Lake eingelegten Eismeergarnelen, auch wenn sie natürlich immer noch nicht an ihre fangfrischen Verwandten direkt vom Fischmarkt oder Boot heranreichen. Dafür muss man sie dann auch nicht erst von ihrer Schale befreien, was Zeit spart und dieses wohlschmeckende Reisgericht in die Kategorie “Schnellküche” fallen lässt. Schön für den Alltag.

Pilaw mit Garnelen, Mais und Erbsen für 3 Personen

Zutaten:

  • 250 g TK-Eismeergarnelen (ohne Schale und gekocht)
  • 200 g Naturreis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 rote Chilischote
  • 1 – 1,5 TL Currypaste (Hot) (die Currypasten sind sehr unterschiedlich scharf, daher individuell abschmecken, unsere macht ihrem Namen alle Ehre und ist wirklich scharf)
  • 2 EL Olivenöl oder Butter
  • 3,9 dl Gemüsebrühe (abhängig von der Reissorte, Verpackung beachten)
  • 1 Dose Mais (Füllmenge 330 g)
  • 200 g TK-Erbsen
  • ggf. etwas Salz und Pfeffer
  • etwas frischer Koriander
  • 1 kleine Bio-Zitrone

Zubereitung:

Die TK-Eismeergarnelen ca. 2 Stunden vor der Zubereitung auftauen lassen.

Den Reis unter fließendem Wasser waschen, danach abtropfen lassen. Zwiebel und Chilischote putzen und in kleine Stücke hacken. Bei der Chilischote die Kerne entfernen.

Olivenöl oder Butter in einem Topf erhitzen. Darin Zwiebel, Chilischote und Currypaste unter Rühren bei mittlerer Hitze für 4 – 5 Minuten anbraten. Den Reis hinzugeben und für weitere ca. 3 – 4 Minuten mitbraten lassen. Dabei aufpassen, dass nichts anbrennt.

Den Topf von der Herdplatte nehmen und kurz abkühlen lassen. Danach die Gemüsebrühe angießen und alles einmal aufkochen lassen. Abgedeckt für ca. 30 – 35 Minuten köcheln lassen, bis der Reis gar, jedoch nicht zerkocht ist. Die Flüssigkeitsmenge und Garzeit richtet sich nach der verwendeten Reissorte, daher die Anweisungen auf der Verpackung beachten.

5 Minuten vor Ende der Garzeit Mais und Erbsen hinzufügen.

Nun den Reis mit einer Gabel etwas auflockern und die Eismeergarnelen vorsichtig untermischen. Den Topf abdecken und erneut für ca. 2 Minuten zurück auf die Kochplatte stellen, damit die Garnelen warm werden. Auf jeden Fall nicht erneut kochen, sonst werden die Garnelen zäh. Abschmecken und evtl. noch etwas Salz und Pfeffer hinzufügen.

Mit etwas frischem Koriander bestreut und mit halben Zitronenscheiben belegt servieren. Der Zitronensaft verleiht dem Essen eine angenehme Frische und kann so von jedem nach seinen Vorlieben dosiert werden.

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Risotto mit Fenchel und geräuchertem Pfefferlachs

IMG_8762Gestern gab es Fenchel im Angebot im Supermarkt. Die Chance sollte man sich nicht entgehen lassen, auch wenn Fenchel sonst keine so große Rolle in der deutschen Küche spielt. Er passt jedoch u. a. hervorragend zu Fischgerichten. Er schmeckt als Gemüse deutlich milder als Fencheltee und ordnet sich dadurch gut in das Essen ein.

Ich habe ihn in einem Risotto mit geräuchertem Lachs verwendet, was eine sehr schmackhafte Kombination ergeben hat und außerdem schnell gekocht ist. Gut für den Alltag also. Wie man auf dem Foto sehen kann, mögen wir das Risotto zwar durchaus saftig, aber nicht flüssig. Das mag zwar so nicht “korrekt” sein, aber da ich nunmal in meiner Küche mein eigener Chef bin, gibt es das so, wie wir es am liebsten mögen. Wer mehr Flüssigkeit bevorzugt, sollte einfach etwas mehr Gemüsebrühe angießen.

Risotto mit Fenchel und geräuchertem Pfefferlachs für 3 Personen

Zutaten:

  • 2 kleine Fenchelknollen
  • 3 Knoblauchzehen
  • knapp 1/2 rote Chilischote
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 3 dl Risottoreis
  • 1,5 dl Weißwein, trocken
  • 7,5 dl Gemüsebrühe
  • 40 g geriebener Parmesan
  • etwas Salz
  • 3 Stück geräucherter Pfefferlachs

Zubereitung:

Die Fenchelknollen putzen, den Strunk entfernen, alles andere in Streifen schneiden. Das Fenchelgrün getrennt zur Seite stellen, damit wird später das Risotto garniert. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Chilischote entkernen und ebenfalls in kleine Stückchen schneiden.

Öl und Butter in einem breiten Topf erhitzen. Darin Knoblauchzehen, Chilischote und Fenchel für ca. 5 Minuten unter Rühren bei mittlerer Hitze anbraten. Danach den Risottoreis hinzufügen und unter ständigem Rühren anbraten, bis er glasig geworden ist. Das dauert ca. 2 Minuten.

Währenddessen die Gemüsebrühe in einem anderen Topf zum Kochen bringen und heiß halten.

Das Risotto mit dem Weißwein ablöschen und diesen unter Rühren einkochen lassen. Nun portionsweise die heiße Gemüsebrühe hinzufügen. Dabei immer wieder rühren und erst dann neue Flüssigkeit hinzufügen, wenn die vorherige aufgesogen worden ist. Damit so lange fortfahren, bis die auf der Reispackung angegebene Garzeit erreicht ist. Jetzt sollte der Reis bissfest sein. Wer sein Risotto flüssiger mag als wir, gibt jetzt noch etwas mehr Gemüsebrühe hinzu.

Den geriebenen Parmesan unterrühren und alles mit etwas Salz abschmecken. Den Lachs in Stücke zerteilen und auf dem Risotto ruhen lassen, damit er warm wird. Zum Schluss das Fenchelgrün darüber streuen und sofort genießen.

In Limetten-Sahne-Sauce gebackener Lachs mit Zucchini und Naturreis

IMG_8165Schon wieder Fisch? Wird das nicht langweilig, zweimal pro Woche Fisch zu essen? Das wurden wir neulich gefragt. Nein, überhaupt nicht, wenn man immer wieder Zubehör, Zubereitung, Saucen und Beilagen verändert, gibt es genügend Abwechslung, auch wenn das Fischangebot hier im Erzgebirge nicht allzu variantenreich ist. Zum Glück passt Fisch jedoch zu fast jedem Gemüse, zu Reis, Nudeln, Kartoffeln, Couscous, Bulgur und zu allerlei Saucen. Man kann ihn darüber hinaus braten, kochen, im Ofen backen, panieren, zu Fischburgern verarbeiten und entweder traditionell oder exotisch, mild oder intensiv würzen. Da kommt wirklich keine Langeweile auf.

Heute gibt es daher den Lachs in einer mild-würzigen Sahnesauce mit angenehmer leicht säuerlicher Limettennote, kombiniert mit Zucchini-“Bandnudeln” und Naturreis. Ein schnell und einfach zuzubereitendes Gericht – perfekt für einen Freitagabend, an dem die Wochenendvorbereitungen auf Hochtouren laufen und man nicht allzu lange in der Küche stehen möchte.

In Limetten-Sahne-Sauce gebackener Lachs mit Zucchini und Naturreis für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Lachsfilets IMG_8148
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Olivenöl für die Auflaufform
  • 200 ml Sahne
  • 3 TL Tomatenmark
  • 1/2 TL Bio-Gemüsebrühpulver
  • 1 – 2 TL Fischsauce
  • 1 TL Curry
  • evtl. Salz
  • weißer Pfeffer
  • ca. 1/2 Limette, Saft
  • ca. 1 EL frischer Dill, gehackt
  • 3 mittlere ZucchiniIMG_8146
  • ca. 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Limettensaft (ca. 1/3 Limette)
  • 160 g Naturreis
  • 310 ml Wasser
  • etwas Salz
  • Petersilie
  • einige Limettenscheiben

Zubereitung:

TK-Lachsfilets zunächst auftauen lassen. Von beiden Seiten mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Eine Auflaufform mit wenig Olivenöl auspinseln.

Für die Sauce die Sahne in einem Topf zusammen mit dem Tomatenmark, dem Gemüsebrühpulver, der Fischsauce sowie dem Currypulver erhitzen. Dabei rühren, damit nichts anbrennt und alles gut miteinander vermischt wird. Nun die Sauce mit Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Wenn notwendig noch etwas Salz ergänzen. Zum Schluss den fein gehackten Dill einrühren.

Die Lachsfilets nebeneinander in die gefettete Auflaufform legen und alles mit der Sauce übergießen. Bei 200 °C (vorgeheizt) auf der mittleren Schiene mit Ober- und Unterhitze für 13 – 15 Minuten backen.

Den Reis gut unter fließendem Wasser waschen, abtropfen lassen. Wasser, etwas Salz und Reis in einem Topf zum Kochen bringen. Den Reis entsprechend der Angabe auf der Verpackung abgedeckt köcheln lassen, bis er gar ist. Unserer benötigte dafür theoretisch 25 Minuten, praktisch jedoch 30. Die zu verwendende Wassermenge richtet sich nach der Reissorte. Naturreis benötigt knapp die doppelte Menge Wasser, heller Reis nur 1,5-mal soviel wie er wiegt.

Für das Gemüse die Zucchinis waschen, oberes und unteres Ende abschneiden, danach längs halbieren und mit dem Kartoffelschäler in dünne, bandnudelartige Streifen schneiden. Etwas Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zucchinistreifen darin für ca. 5 Minuten anbraten, dabei mehrmals wenden. Die Streifen sollen dabei nicht zu weich werden. Mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft würzen.

Zum Schluss noch etwas Petersilie auf die Zucchinistreifen geben und alles auf Tellern anrichten. Den Lachs mit einer dünnen Limettenscheibe belegen.

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Indisch: Kürbiscurry mit Reis

IMG_7374Das war jetzt aber ein abrupter Wetterumschwung. Am Sonntag noch 20 °C, am Mittwoch die ersten Schneeflocken und heute Nebel total mit Nieselregen, diesem gemeinen, der sich überall hinlegt und einen so richtig durchfeuchtet. Laufrunde musste natürlich trotzdem sein und es war toll, ok, vielleicht nicht ganz während der Tour, aber hinterher dafür umso mehr. Voller Energie habe ich mich ans Essenkochen gemacht – und was passt besser zu diesem Wetter als ein indisches wärmendes Gericht? Vielleicht auch noch in Sonnenorange? Kürbiscurry, namm! Dazu gab es Thai-Duftreis, Basmatireis wäre jedoch genauso gut geeignet gewesen und Raita, einen indischen Gurken-Joghurt Salat. So lecker schmeckt der Herbst, kann ich dazu nur sagen.

Das Curry ist nicht zu scharf und besticht durch seinen Kontrast zwischen süßlichem Kürbis und der milden Schärfe der Gewürze. Ein weiterer Vorteil dieses Currys besteht darin, dass nicht zu exotische Gewürze verwendet werden. Zu dem Rezept habe ich mich übrigens von einem wunderbaren indisch-norwegischem blog inspirieren lassen und es mit einigen kleinen Änderungen nachgekocht.

Indisch: Kürbiscurry mit Reis für 3 Personen

Zutaten:

  • 700 g Hokkaido oder anderer festfleischiger Kürbis (geputzt gewogen)
  • 1,5 EL Butterschmalz bzw. für die vegane Variante Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Tomaten, möglichst reif und weich
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 3/4 TL gemahlener Koriander
  • ca. 1 TL Salz
  • 1/4 – 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • 1 grüne milde Chilischote
  • 1 EL frischer gehackter Ingwer (ca. 10 g)
  • ca. 1/2 TL Zucker
  • 2 dl Wasser
  • 180 g Thai-Duftreis oder Basmatireis
  • 3 dl Wasser
  • etwas Salz

Zubereitung:

Den Hokkaido waschen, das faserige Innere mit den Kernen entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Verwendet man einen Hokkaido muss man den Kürbis nicht schälen, sonst schon. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Die Chilischote aufschneiden, Kerne und Häutchen entfernen, danach die Schote ebenfalls sehr fein hacken. Tomaten waschen und in Würfel schneiden.

Butterschmalz bzw. Öl in einem Topf erhitzen. Darin Zwiebel, Knoblauch und Kreuzkümmel anbraten, bis die Zwiebel glasig und weich, jedoch nicht braun, geworden ist.

Nun die Tomatenwürfel hinzugeben und alles abgedeckt für ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten Flüssigkeit abgeben haben. Danach den gehackten Ingwer und die weiteren Gewürze bis auf das Garam Masala hinzufügen und abgedeckt für eine weitere Minute köcheln lassen.

Jetzt den Kürbis und das Wasser hineingeben. Alles abgedeckt für ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kürbisstücke passend gar geworden sind. Dabei gelegentlich im Curry rühren, damit sich nichts am Topfboden festsetzt.

Zum Schluss das Garam Masala einrühren und mit abschmecken. Etwas frischer Koriander macht sich sicher gut auf dem Kürbiscurry, wir hatten nur gerade keinen verfügbar.

Den Reis in einem Topf mit dickem Boden zusammen mit dem Wasser und dem Salz zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten (siehe Packungsanweisung) köcheln lassen. Den Reis vor dem Servieren mit einer Gabel etwas auflockern.

Das Kürbiscurry zusammen mit dem Reis oder frischem Naan und Raita anrichten.

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