Category Archives: Salat

Salat mit Spargel, Erdbeeren, Schinkenchips und Lakritzdressing

Ungewöhnliche Kombinationen? Für die sind wir immer zu haben, auch wenn sie manchmal nicht funktionieren. Diese hier war jedoch außerordentlich interessant und wirklich schmackhaft. Spargel und Schinken sowie Spargel und Erdbeeren sind schon lange als gute Partner bekannt, aber Lakritz im Dressing? Das war wirklich spannend. Dem Salat bringt es übrigens eine angenehm frische Note.

Gefunden habe ich das Rezept hier, jedoch sowohl den Salat als insbesondere auch das Dressing ganz erheblich abgewandelt. Im Original stimmen meiner Meinung nach die Mengenverhältnisse überhaupt nicht und zumindest mit unserem Lakritzpulver würde die Lakritzdosis viel zu hoch ausfallen. Das Lakritzpulver habe ich übrigens bei Johann Bülow auf dem Copenhagener Flughafen gekauft, alternativ kann man es auch im Internet bestellen (ich bin nicht gesponsert).

Salat mit Spargel, Erdbeeren, Schinkenchips und Lakritzdressing für 3 Personen

Zutaten:

  • Pflücksalat, z. B. Lollo Rosso
  • 1 große Handvoll Rucola
  • 1 Avocado
  • 9 Erdbeeren (oder mehr)
  • 30 g Schinkenchips
  • 1 kg weißer Spargel
  • ca. 1/2 TL Salz für das Spargelkochwasser
  • ca. 1/2 TL Zucker für das Kochwasser
  • etwas Zitronensaft (1/3 Zitrone) für das Kochwasser

Zutaten Dressing:

  • 100 g Ricotta
  • ca. 4 EL Saure Sahne (20 % Fett)
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Zucker
  • 1/2 – 3/4 TL Lakritzpulver
  • einige frische Blätter Zitronenmelisse

Zubereitung:

Man beginnt am besten mit dem Dressing, damit es noch etwas durchziehen kann. Dafür die Zitronenmelisseblätter grob hacken und mit allen anderen Zutaten vermischen. Zunächst nur wenig Lakritzpulver zugeben, das Dressing soll schließlich nicht wie ein Lakritzbonbon schmecken, sondern nur eine interessante Note erhalten. Zum Schluss abschmecken, bis ihr die richtige Balance zwischen säuerlich, salzig, würzig und süß-lakritzig gefunden habt.

Danach den Spargel schälen, das untere holzige Ende abschneiden und die Stangen in ca. 1,5 cm lange Stücke schneiden. Je näher man der Spitze kommt, desto länger können die Stücke werden.

In einem Topf etwa 1 l Wasser mit Salz, Zucker und dem Zitronensaft zum Kochen bringen. Die Spargelstücke hineingeben und für ca. 5 Minuten kochen lassen, bis sie gar sind. Den optimalen Zeitpunkt findet man am besten durch das Kosten von einem dickeren Spargelstück heraus. Nun den Spargel aus dem Kochwasser nehmen und gut abtropfen lassen.

Den Salat waschen, trockenschütteln und in kleinere Stücke reißen. Die Avocado schälen, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren.

Den Salat zusammen mit dem Rucola, den Erbeeren, Schinkenchips, der Avocado sowie dem Spargel auf Tellern anrichten und mit dem Dressing beträufeln.

Alternativ zum Lakritzdressing passt zu diesem Salat sicher auch ein ganz normales Joghurtdressing.

Avocadosalat mit Orangen, Tomaten, Feldsalat, Feta und Ei

Die Sonne strahlt vom frühlingsblauen Himmel und wir laden mit diesem einfachen, gesunden Salat den Körper mit einer guten Dosis Vitaminen und Mineralstoffen auf. Die Avocado liefert gesundes Fett, die gekochten Eier sorgen für Eiweiß, so dass der Salat locker als leichtes Mittagessen daher kommen kann.

Denkbar einfach in der Zubereitung ist er außerdem, wodurch er perfekt in den Alltag passt. Die einzige Schwierigkeit bei diesem Salat besteht darin, dass man reife, weiche Avocados verwenden sollte und keine harten, da diese häufig einen leicht bitteren Geschmack aufweisen, was sich im Salat nicht sehr gut macht. Ansonsten ist dieser Salat tipptopp für einen noch etwas frühlingsmüden Körper.

Avocadosalat mit Orangen, Tomaten, Feldsalat, Feta und Ei für 3 Personen

Zutaten:

  • 2 Orangen
  • 3 eher kleine Möhren
  • 2 Tomaten
  • ca. 15 Cherrytomaten
  • ca. 1/4 Porreestange, grüner Anteil
  • 2 große Avocados
  • 100 – 120 g Feta
  • 2 Handvoll Feldsalat
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 4 hart gekochte Eier
  • etwas Paprikapulver

Zubereitung:

Die Eier für ca. 8 Minuten kochen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken, etwas abkühlen lassen, schälen und vierteln. Mit etwas Paprikapulver und Salz bestreuen.

Die Orangen schälen und filetieren. Den dabei entstehenden Saft in der Salatschüssel auffangen. Den nach dem Filetieren verbleibenden Orangenrest ebenfalls über der Salatschüssel auspressen.

Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Cherrytomaten halbieren und die beiden großen Tomaten in Scheiben schneiden. Das Stück Porreestange gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden.

Die Avocados ebenfalls halbieren, den Stein mithilfe eines Messers entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale heben. Dieses in Stücke schneiden.

Den Feldsalat waschen, verlesen und gut abtropfen lassen. Den Feta würfeln.

Alle Salatzutaten miteinander vorsichtig vermischen und mit Salz, Pfeffer sowie Zitronensaft würzen. Abschmecken und zusammen mit den Eivierteln genießen.

Sonniger Vorfrühlingssalat mit Quinoa, Möhren, Orangen und Granatapfel

Bei diesem wechselhaften Märzwetter mit eingestreuten Schneeregenschauern und all den Schnupfennasen um uns herum, benötigen wir nicht nur Sonne auf dem Teller, sondern auch alles, was wir an Vitaminen und Mineralstoffen bekommen können, um gesund zu bleiben. Dieser bunte Vorfrühlingssalat erfüllt genau diese Kriterien, dazu schmeckt er fruchtig und frisch. Durch die roh verwendeten Möhren hat er Biss und ist gleichzeitig schnell zubereitet. Damit ist er ein ausgesprochen guter Alltagssalat.

Sonniger Vorfrühlingssalat mit Quinoa, Möhren, Orangen und Granatapfel für                   3 Personen

Zutaten:

  • 2,3 dl Quinoa
  • 4,6 dl mild würzige Gemüsebrühe
  • 3 eher kleinere Möhren
  • 1 mittlere rote Zwiebel
  • 2 große Orangen
  • 1 Avocado
  • ca. 125 g Feta
  • 1 Handvoll (gestiftelte) Mandeln
  • ca. 1/2 großer Granatapfel + ca. 1/4 Granatapfel als Saft
  • 2 EL frische, gehackte Petersilie
  • 1 – 2 EL frische, gehackte Minze
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:

Quinoa unter warmem fließendem Wasser gut waschen, abtropfen lassen.

Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Quinoa hinzufügen, aufkochen und für 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Nun den Deckel abnehmen, mit einer Gabel den Quinoa auflockern und kurz auskühlen lassen. Er sollte die gesamte Gemüsebrühe aufgesaugt haben.

Während der Quinoa köchelt, kann man die restlichen Zutaten zubereiten. Möhren, Zwiebel, Orangen und Avocado schälen sowie in Würfel schneiden. Den Feta ebenfalls in Stücke schneiden.

Petersilie und Minzeblätter abzupfen und fein hacken. Einen Teil der Granatapfelkerne auslösen.

Alle Salatzutaten vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Zitronen- und einem Teil des Granatapfelsaftes übergießen. Vorfrühlingshaft gesund genießen.

Winterliches Fischgratin mit Süßkartoffelhaube zu Möhren-Orangen-Rohkost

Immer wieder taucht die Frage in e-mails oder der Bekannt- und Verwandtschaft auf, was wir mit Süßkartoffeln anfangen. Es scheint ein großes Interesse an dieser kräftig orangefarbenen Knolle vorhanden zu sein, ohne dass man so genau wüsste, wozu man sie nun verwenden kann. So ähnlich wie eine Kartoffel, jedoch nicht genauso. Das wäre meine kurze Antwort. Man kann aus ihr Süßkartoffelmus oder -suppe ebenso kochen wie sie in verschiedenen Zubereitungsweisen im Ofen oder der Pfanne backen bzw. braten. Anders als bei der Kartoffel sollte man jedoch dem süßlichen Geschmack der Süßkartoffel etwas stärkere Gewürze wie Chiliflocken, Knoblauch oder auch Kreuzkümmelsamen entgegensetzen. Auch mit etwas Säure aus Limetten- oder Zitronensaft liegt man selten falsch.  

Beachtet man dies, erhält man zum Beispiel ein leckeres farbenfrohes Süßkartoffelmus, unter dem man, wie in diesem Rezept, ein traditionelles norwegisches Fischgratin mit moderner Würzung verstecken kann. Abgeriebene Orangenschale und Sternanis verleihen diesem Gratin nämlich das besondere, winterliche Etwas. Dazu gibt es einen frischen Möhrenrohkost, in den anstelle eines geriebenen Apfels die um ihre Schale gebrachte Orange wandert.

Ihr dürft viel interessanten Geschmack erwarten, der allerdings auch einen Preis hat. Man sollte nicht bereits hungrig sein, wenn man sich für dieses Essen entscheidet, erfordert es doch einen nicht ganz unerheblichen Kücheneinsatz. Die Mühe lohnt sich jedoch und vielleicht findet sich ja ein Schlechtwettertag mit Tauwetter, an dem man richtig Lust aufs Kochen hat.

Winterliches Fischgratin mit Süßkartoffelhaube zu Möhren-Orangen-Rohkost für 3 Personen

Zutaten Gratin:

  • 400 g Alaska-Seelachsfilet
  • Salz für das Fischkochwasser
  • 500 g Süßkartoffel (ca. 2 Exemplare)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • etwas Milch bis zur passenden Konsistenz
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • getrocknete Chiliflocken
  • 35 g Butter
  • 45 g Mehl
  • 3 dl Milch
  • ca. 1/3 TL Sternanispulver
  • geriebene Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer
  • abgeriebene Schale von 1 kleineren Bio-Orange
  • 125 g TK-Erbsen
  • 3 Eier
  • Butter zum Fetten der Gratinform
  • Semmelbrösel

Zutaten Möhren-Orangen-Rohkost:

  • 3 Möhren
  • 1 Orange
  • ggf. 1/2 Granatapfel
  • Zitronensaft
  • Zucker

Zubereitung:

Zuerst die Seelachsfilets in einem Topf mit heißem Salzwasser für ca. 10 Minuten ziehen lassen. Das Wasser soll dabei nicht kochen, sondern kurz vor dem Siedepunkt sein. Die Filets danach mit einer Schaumkelle herausheben, abtropfen und etwas abkühlen lassen. In Stücke teilen und dabei evtl. vorhandene Gräten entfernen.

Nun das Süßkartoffelmus herstellen. Dazu die Süßkartoffeln schälen und in kleine, etwa gleich große Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen ebenfalls schälen und fein hacken. Die Süßkartoffelstückchen zusammen mit dem Knoblauch in einem Topf mit Wasser für ca. 15 Minuten kochen lassen, bis die Stücke weich geworden sind. Das Wasser abgießen. Anschließend die Stücke zu Mus zerdrücken und mit Butter, Salz, Pfeffer, geriebener Muskatnuss und einigen getrockneten Chiliflocken würzig abschmecken. So viel Milch zugeben, bis die gewünschte Konsistenz des Süßkartoffelmuses erreicht ist.

Danach die weiße Sauce zubereiten. Dazu die Butter in einer Pfanne schmelzen, das Mehl nach und nach hinzugeben und gut verrühren, dabei jedoch nicht bräunen. Jetzt langsam und nur in kleinen Mengen die Milch unter stetigem Rühren hinzufügen. Das ist ein etwas kritischer Punkt, Ziel ist es, eine klümpchenfreie Sauce hinzubekommen. Sollte das nicht geklappt haben, dann ist das auch kein Beinbruch, so lange man einen Pürierstab besitzt. Mit diesem kann man den eventuell in der Sauce vorhandenen Klumpen ordentlich Beine machen und sie zum Auflösen zwingen. Spätestens jetzt sollte man eine recht dickflüssige und glatte Sauce haben. 5 Minuten köcheln lassen und dabei mit Salz, Pfeffer, Sternanis und geriebener Muskatnuss abschmecken. Die abgeriebene Schale der Orange ebenfalls hinzufügen. Die weiße Sauce etwas abkühlen lassen.

Eine Gratinform mit etwas Butter einfetten. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Erbsen und den gekochten Fisch vorsichtig in die weiße Sauce einrühren. Mit einem Handmixer die Eier luftig aufschlagen und ebenfalls unter die Sauce heben. Nochmals abschmecken.

Die Fischmasse in die Gratinform füllen und das Süßkartoffelmus darauf verteilen. Mit einigen Semmelbröseln bestreuen.

Bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 40-45 Minuten backen. Es ist fertig, wenn es eine hellbraune Farbe an den Rändern angenommen und sich insgesamt leicht vergrößert hat.

Während das Gratin bäckt, kann man den Rohkostsalat herstellen. Dazu die Möhren schälen und raspeln. Die Orangen filetieren. Beides mischen und mit etwas Zucker und Zitronensaft abschmecken. Wer hat, kann gern noch einige Granatapfelkerne darüber streuen.

Zusammen mit dem Fischgratin genießen.

Überbackener Lachs mit Petersilienpesto und Mangosalat

img_2874Wochenendwohlfühlessen hoch drei, das trifft auf dieses Rezept voll und ganz zu. Ofengebackener Lachs, auf dem sich eine Schicht würziges Petersilienpesto ahlt, das wiederum mit knusperbraunem Mozzarella überbacken wurde, ist einfach nur perfekt an einem megagrauen Nebelnovembertag. Dazu gab es einen fruchtig frischen, zungenkitzelnd leicht scharfen Mango-Frühlingszwiebelsalat und eine milde Avocado. Die gekochten Kartoffeln kann man gern weglassen, wir haben jedoch gerade den Keller voller leckerer Bio-Kartoffeln, deshalb durften sie sich dieser Wohlfühlparty auf dem Teller anschließen.

Überbackener Lachs mit Petersilienpesto und Mangosalat für 3 Personen

Zutaten Petersilienpesto:

  • ca. 2 Handvoll frische oder tiefgefrorene Petersilie ohne Stängel
  • 40 g Pinienkerne, geröstet
  • 30 g Parmesan, gerieben
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 70 – 80 ml Olivenöl
  • etwas Zitronensaft (ca. von 1/4 Zitrone)
  • Salz (ca. 1/2 TL, individuell abschmecken)
  • Pfeffer (ca. 1/4 TL, individuell abschmecken)

Zutaten Lachs:

  • 500 g Lachsfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 – 6 EL Pesto (1 – 1,5 EL pro Filet)
  • 100 – 125 g Mozzarella
  • etwas Olivenöl zum Fetten der Auflaufform

Zutaten Salat:

  • 1 große, reife Mango, möglichst noch fest im Fleisch
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Olivenöl
  • Saft von 1 kleinen Limette (abschmecken)
  • Chiliflocken

Zutaten Zubehör:

  • 1 Avocado
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Limettensaft
  • evtl. gekochte Kartoffeln

Zubereitung:

Zuerst das Pesto herstellen.

Dazu die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fettigkeit bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie eine leichte Braunfärbung bekommen haben. Beim Anrösten regelmäßig umrühren, damit sie nicht auf einer Seite verbrennen.

Die Petersilie waschen und die Blätter von den Stielen zupfen. Die Knoblauchzehe schälen und klein schneiden. Den Parmesan ggf. reiben.

Nun die Petersilie mit der Knoblauchzehe, den gerösteten Pinienkernen und dem Parmesan mischen und in einem Mixer zerkleinern, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Während des Mixens nach und nach soviel Olivenöl zugeben, bis die gewünschte, in diesem Fall eher feste Konsistenz erreicht ist. Das Pesto mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Es entsteht mehr Pesto als man für den Lachs benötigt, den Rest kann man als Beilage zum Essen genießen. Alternativ kann man sicher auch Basilikum– oder Petersilien-Minzpesto verwenden.

Als nächstes die aufgetauten Lachsfilets von beiden Seiten leicht salzen und pfeffern. Die Filets in eine gefettete Auflaufform legen und mit je 1 bis 1,5 EL Pesto bestreichen. Mozzarella reiben oder in dünne Scheiben schneiden und auf dem Lachs verteilen.

Die Filets im vorgeheizten Backofen bei 220 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 20 Minuten backen, bis der Mozzarella knusprig braun geworden ist.

Währenddessen den Mangosalat zubereiten. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Frühlingszwiebeln putzen und in Röllchen schneiden. Beides in einer Schüssel vermischen und mit Olivenöl überträufeln. Mit dem Limettensaft sowie den Chiliflocken leicht scharf abschmecken.

Zum Schluss noch die Avocado halbieren, den Stein entfernen, das Fruchtfleisch aus der Schale heben und in Scheiben schneiden. Mit etwas Limettensaft beträufeln sowie mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Familie zum Essen rufen und den nebelschwadengrauen Tag genießen.

img_2879

 

Bunter Salat mit gebratenem Lachs und Avocadohummus

img_2799Sind wir während dieses Sommers zu Salatfans geworden? Ja oder Ja? Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich ja noch erwähnt, dass unsere Familie von grünem Salat nicht so wahnsinnig begeistert ist. Das scheint sich jedoch geändert zu haben, seitdem sowohl geröstete Pinienkerne bzw. Nüsse als auch irgendein süßes Element wie getrocknete oder frische Beeren, Rosinen oder Melone mit ins Spiel gekommen sind. So haben wir den diesjährigen Sommer mit diesem frischen Salat abgeschlossen. In ihm sind getrocknete Preiselbeeren enthalten, Gojibeeren oder Rosinen hätten es auch sein dürfen.

Dazu gab es neben gebratenem Lachs ein äußerst schmackhaftes Avocadohummus. Dabei püriert man die Avocado einfach zusammen mit den Kichererbsen, was zu einer schönen cremigen Konsistenz sowie einer hellgrünen Färbung des Hummus führt.

Insgesamt ein wenig aufwändiges, sommerlich angehauchtes, frisch buntes Mittagessen. Ach ja, gesund ist es auch, so ganz nebenbei.

Bunter Salat mit gebratenem Lachs und Avocadohummus für 3 Personen

Zutaten Salat:

  • gemischter grüner Salat (wir hatten 3 Miniköpfe verschiedenen Salats)
  • ca. 9 Radieschen
  • ca. 12 Cherrytomaten
  • 1 Handvoll getrocknete Preisel- oder Gojibeeren
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 EL Olivenöl
  • Saft von 1 kleinen Limette
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten Lachs:

  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Butter
  • Saft von 1/2 Limette zum Beträufeln

Zutaten Avocadohummus:

  • 1 Dose Kichererbsen (ca. 2 dl abgetropfte Erbsen)
  • 1 große Avocado
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 – 3/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Saft von 1/2 Limette
  • 1,5 EL Olivenöl
  • evtl. noch etwas Wasser

Zubereitung:

Den Salat waschen, trockenschütteln und kleinzupfen. Die Cherrytomaten halbieren, die Radieschen in Scheiben schneiden. Alles in einer Schüssel vermischen. Die getrockneten Beeren hinzugeben.

Für das Dressing Limettensaft und Olivenöl vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben. Es wird nicht so viel Dressing benötigt, es gibt ja noch das Avocadohummus.

img_2794

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne die Verwendung von Fettigkeit anrösten, bis sie leicht gebräunt sind und anfangen zu duften. Zunächst zur Seite stellen, sie kommen erst ganz zum Schluss auf den Salat.

Für das Avocadohummus die Kichererbsen gut abtropfen lassen, die Knoblauchzehe schälen und das Fruchtfleisch aus der Avocado lösen. Danach die Kichererbsen in einem Mixer zu Mus verarbeiten. Avocado, Knoblauchzehe, Öl, Limettensaft und Kreuzkümmel zufügen und ebenfalls zermusen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. noch etwas Wasser und / oder Limettensaft hinzufügen, wenn das Hummus zu trocken erscheint. Etwa 15 Minuten durchziehen lassen.

img_2797

Die aufgetauten Lachsfilets von beiden Seiten salzen und pfeffern. Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Darin die Filets für 3 – 4 Minuten je Seite bei mittlerer Hitze braten, bis sie knapp gar sind. Vor dem Servieren für wenige Minuten ruhen lassen und dann mit etwas Limettensaft beträufeln.

Den Salat auf Tellern anrichten, mit den Pinienkernen bestreuen und zusammen mit dem Lachs sowie dem Avocadohummus genießen.

Lauwarmer Kartoffel-Tomatensalat mit Oliven und Feta zu gebratenem Lachs

img_2773Da haben wir heute doch noch einen neuen “Grillsalat” entdeckt, kurz vor Ende der sommerlich/herbstlichen Grillsaison. Er besteht ganz einfach aus ofengebackenen Kartoffeln, die mit Thymian gewürzt werden, leicht gebackenen frisch säuerlichen Tomaten sowie würzigem Feta. Dazu gesellen sich noch Oliven und knuspriger Bacon, was eine sehr schmackhafte Kombination ergibt. Kein typischer Sommergrillsalat, jedoch perfekt für den Herbst, in dem schon ein bisschen mehr Wärme gebraucht wird, abends zumindest.

Lauwarmer Kartoffel-Tomatensalat mit Oliven und Feta zu gebratenem Lachs für 3 Personen

Zutaten:

  • 600 – 700 g festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • getrockneter oder frischer Thymian
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • ca. 50 g Bacon (kann man auch weglassen)
  • 250 g Cherrytomaten
  • 1 große Handvoll Oliven, gern schwarze, wir hatten nur grüne
  • ca. 100 g Feta
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • 1 EL dunkler Balsamicoessig
  • 1 – 2 TL Honigsenf
  • Salz
  • Pfeffer
  • evtl. etwas Zucker
  • einige Blätter frisches Basilikum zur Garnierung
  • etwas Saure Sahne zur Garnierung
  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Butter
  • etwas Zitronensaft zum Beträufeln

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, putzen und in Würfel schneiden. Die Stücke sollten nicht zu unterschiedlich groß sein, damit sie gleichmäßig gar werden. Die Stücke in einer Schüssel mit Olivenöl vermischen sowie mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kartoffeln gleichmäßig darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C für 30 – 40 Minuten auf der mittleren Schiene bei Ober- und Unterhitze garen. Die Garzeit ist abhängig von der Kartoffelsorte und natürlich der Größe der geschnittenen Würfel. Während des Backens die Stücke immer mal wieder mit einem Holzlöffel wenden.

Zwiebel und Knoblauch schälen und grob hacken. Zusammen mit dem Bacon ca. 15 Minuten vor Ende der Backzeit zu den Kartoffeln auf das Blech legen.

Die Tomaten waschen und halbieren, den Feta würfeln sowie die Oliven abtropfen lassen. Alles etwa 10 Minuten vor Ende der Kartoffelgarzeit dem Blech hinzufügen. Achtung, dabei den Bacon nicht überdecken, sonst wird er nicht knusprig.

Nach Ende der Backzeit alles etwas abkühlen lassen. Den Bacon in Stücke reißen und wegen der Knusprigkeit erst kurz vor dem Servieren wieder zum Salat hinzufügen.

Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermischen und frisch säuerlich abschmecken. Das Dressing über den lauwarmen Salat geben und kurz durchziehen lassen. Mit frischem Thymian und Basilikum garnieren.

Die aufgetauten Lachsfilets von beiden Seiten salzen und pfeffern. Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Darin die Filets für 3 – 4 Minuten je Seite bei mittlerer Hitze braten, bis sie knapp gar sind. Vor dem Servieren für wenige Minuten ruhen lassen und dann mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Den Salat zusammen mit dem gebratenen Lachs und einem Klecks Saurer Sahne genießen. Der Salat würde ebenso gut zu gegrilltem Fisch oder Fleisch passen, vermuten wir.

img_2776

Spannender Quinoasalat mit Heidelbeeren, Rosinen und Minze

IMG_2390Der halbe Sommer ist rum und damit ist es Zeit für einen neuen, interessanten Grillsalat, den es diesen Sommer so noch nicht gegeben hat. Es soll schließlich keine Langeweile aufkommen. Pünktlich zum Beginn der Heidelbeersaison kommt dieser herrlich frische, durch und durch gesunde Salat mit seiner Aromenvielfalt genau Recht. Die Rosinen verleihen unaufdringliche Süße, die Heidelbeeren sorgen zusammen mit der Minze für fruchtige Frische, Quinoa, Mandeln und Pinienkerne stehen für nussigen Geschmack, während die Frühlingszwiebeln Würze verleihen.

“Richtig gut”, so lautete der Kommentar in meiner Familie und “eigentlich benötigt man dann gar kein Grillgut mehr, wenn es so einen Salat gibt”, wobei diese Aussage vom Mann des Hauses nicht bestätigt wurde. Na dann, genießt mal die zweite Hälfte der Grillsaison.

IMG_2406

Spannender Quinoasalat mit Heidelbeeren, Rosinen und Minze für 4 Personen

Zutaten:

  • 2,3 dl Quinoa (wir: Tricolor, weißer ist genauso gut)
  • 4,5 dl mild würzige Gemüsebrühe
  • 1,5 dl Pinienkerne und gehackte Mandeln (mischt nach euren Vorlieben)
  • 1 Gurke
  • 10 – 12 Cherrytomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • ca. 1/2 Handvoll frische Minze
  • 1 dl Rosinen
  • 200 g Heidelbeeren
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft von 1 Limette (bei unsaftigen Limetten etwas mehr)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Quinoa unter warmem fließendem Wasser gut waschen, danach abtropfen lassen.

Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Quinoa hinzufügen, aufkochen und für 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Nun den Deckel abnehmen, mit einer Gabel den Quinoa auflockern und auskühlen lassen. Er sollte während des Kochens die gesamte Gemüsebrühe aufgesaugt haben.

Während der Quinoa köchelt, kann man die restlichen Zutaten zubereiten. Zuerst Mandeln und Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fettzugabe anrösten. Dabei häufig umrühren, damit nichts anbrennt. Sie sind fertig, wenn sie anfangen zu duften und eine hellbraune Farbe angenommen haben. Abkühlen lassen.

Das Gemüse waschen und putzen. Die Gurke längs vierteln und danach in Stücke schneiden. Die Cherrytomaten halbieren, die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden.

Die Minzblätter von den Stielen zupfen, waschen und hacken.

Rosinen und Heidelbeeren waschen und ggf. verlesen.

Nun in einer großen Schüssel alle Zutaten mit Ausnahme der Mandeln und Pinienkerne mit dem abgekühlten Quinoa vermischen. Für das Dressing Limettensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer verquirlen und über den Salat schütten. Wenn möglich den Salat für mehrere Stunden abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen. Mandeln und Pinienkerne erst kurz vor dem Servieren untermischen, damit sie nicht so aufweichen.

Kurz vor dem Essen den Salat nochmals abschmecken. Er passt besonders gut zu Fisch, aber auch zu Bratwürsten oder Steaks.

Allseitiger Kartoffelsalat mit vielen gesunden Leckerbissen

IMG_0630Kennt ihr das auch? Ihr habt Familie, Freunde oder Bekannte zu Besuch und überlegt im Vorfeld, was ihr auf den Tisch stellen wollt. Schnell fällt euch ein, dass Bekannte x Vegetarierin ist, Freundin y keinen Käse isst, Familienmitglied 1 Avocados verabscheut, während Bekannter z darauf schwört, jeden Tag mindestens 1 Avocado zu essen. Familienmitglied 2 isst hingegen nichts, was mit Zwiebel, Knoblauch und deren Verwandtschaft in Berührung gekommen ist.  Und war nicht jemand allergisch gegen Nüsse? Die Liste ließe sich an dieser Stelle unproblematisch erweitern.

Nicht immer ist es bei so vielen individuellen Vorlieben (meine Großeltern hätten das noch Mäkelei genannt), Allergien und Überzeugungen für den Gastgeber einfach, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, der für alle passt und trotzdem nicht langweilig oder für die Allesesser ungewohnt bzw. ungewürzt schmeckt.

Abhilfe kann in so einem Fall zum Beispiel dieser bunte und allseitige Kartoffelsalat schaffen, bei dem alle Zutaten getrennt voneinander entweder auf einem großen Servierteller oder in einzelnen Schüsseln serviert werden. So kann sich jeder seine Leckerbissen auswählen und zu seinem individuellen Salat zusammenstellen. Für Restaurant- und Cateringbuffets ist das natürlich nichts Neues, ich habe mich nur gefragt, warum ich für die heimischen Festivitäten nicht schon längst auf so eine Idee gekommen bin.

Vor der nächsten Einladung zum Grillen habe ich den Salat in der Kernfamilie getestet, die sich, obwohl ansonsten allesessend, begeistert von der neuen Wahlmöglichkeit gezeigt hat. Besonders gut fanden sie die bunte Frische der Salateinlagen sowie das mayonnaisefreie Dressing. Dieser Individualsalat hat sich damit einen sicheren Platz für die nächste Sommerfesteinladung gesichert.

IMG_0628Allseitiger Kartoffelsalat mit vielen gesunden Leckerbissen für 4 Personen als Beilage

Zutaten:

  • 650 g kleine bis mittelgroße Kartoffeln, festkochende Sorte
  • 1/2 dl Olivenöl
  • 1 – 1,5 EL Weißweinessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 kleinere Lauchstange oder 5 Frühlingszwiebeln
  • 2 Tomaten
  • 1 große Avocado
  • Saft von 1/2 Limette
  • 1 große Handvoll Walnusskerne
  • 1/3 – 1/2 Gurke
  • ca. 100 g Schnittkäse, z. B. Gouda
  • 50 g grob geraspelter Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Als erstes die Kartoffeln mit Schale (ca. 25 Minuten, je nach Größe der Kartoffeln) gar kochen. Die etwas ausgekühlten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.

Nun Olivenöl, Weißweinessig, Salz und Pfeffer zu einem Dressing vermischen. Abschmecken, bis ihr die perfekte Würzigkeit gefunden habt. Das Dressing über die Kartoffeln geben und gut vermischen. Bis hierher lässt sich der Salat gut vorbereiten, da die Kartoffeln davon profitieren, wenn sie einige Zeit im Dressing durchziehen können.

Die Walnusskerne in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit anrösten, bis sie anfangen zu duften.

Tomaten, Gurke und Porree waschen, putzen und in Stücke bzw. Ringe schneiden.

Die Avocado halbieren, den Stein entfernen, das Fruchtfleisch mithilfe eines Löffels aus der Schale heben und würfeln. Sofort mit dem Limettensaft beträufeln, damit die Avocado nicht braun wird.

Das Gemüse mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Den Schnittkäse in Stücke schneiden und den Parmesan grob raspeln.

Alles auf einem großen Servierteller streifenweise bzw. stückweise anordnen und zusammen mit den Kartoffeln servieren. Jetzt kann sich jeder selbst die für ihn passenden Leckerbissen aussuchen.

Der Salat passt zu gegrilltem Fleisch oder Fisch ebenso wie zu auf dem Herd Gebratenem. Wir hatten Bouletten mit karamellisierten Zwiebeln dazu, sehr gut.

IMG_0637

Brokkolisalat mit Weintrauben, Bacon und Joghurtdressing

IMG_2158So hat uns nun also der Alltag nach einem wunderbaren badeintensiven, gesunden Urlaub wieder. Im Kühlschrank der heimischen Küche erwarteten uns noch ein paar Bratwürste von vor dem Urlaub, deren Haltbarkeitsdatum sich bedrohlich näherte. Da blieb nichts anderes übrig, als am ersten Nachurlaubsabend den Grill anzuwerfen, auch wenn die Regenwolken sich entschlossen, ihre nasse Last genau in der Stunde abzulassen, als wir draußen sitzen wollten. War ja typisch, eine halbe Stunde nach Ende des Grillens war die Sonne wieder da.

Egal, denn eigentlich handelt diese blogpost von unserem neuen Grillsalatstar. Gesunder Brokkoli trifft dabei auf knusprig-würzigen Bacon, süße Weintrauben, nussige, angeröstete Saaten und knackige Gartenradieschen. Alles zusammen darf sich mit einem Joghurtdressing erfrischen. Super und einfach nur gut.

Der Salat ist zudem ein echter Allrounder, er passt ebenso gut zu Bratwürsten wie zu gegrilltem Geflügel oder Fisch. Die angegebene Salatmenge reicht für 3 hungrige Personen als Beilage, wenn das Grillgut nicht sehr umfangreich ist. Bei uns handelte es sich um eine Bratwurst pro Nase.

IMG_2167

Brokkolisalat mit Weintrauben, Bacon und Joghurtdressing für 3 Personen als Beilage beim Grillen

Zutaten:

  • 1 Brokkoli (500 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • Gemüsebrühe
  • ca. 50 g Kerne und Saaten Salatmix oder Pinienkerne oder Pistazien
  • 100 g Bacon
  • 4 – 5 Radieschen
  • 1 große Handvoll rote Weintrauben
  • 1 dl Joghurt, naturell
  • 1 große Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Zucker

Zubereitung:

Den Brokkoli waschen, putzen und in Röschen teilen. Den Stiel schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Brokkoli in der mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzten Gemüsebrühe für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Danach in ein Sieb geben, gut abtropfen und abkühlen lassen.

Die Kerne, Saaten kurz in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit anrösten, bis sie leicht gebräunt sind und wunderbar duften.

Danach den Bacon in der Pfanne von beiden Seiten knusprig braun braten. Den Bacon auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen. In Stücke reißen.

Die Radieschen und Weintrauben waschen. Radieschen in dünne Scheiben schneiden, Trauben ggf. halbieren. Dann lassen sie sich leichter mit der Gabel essen.

Für das Dressing die Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse quetschen. Mit dem Joghurt vermischen. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzig abschmecken.

Kurz vor dem Verzehr das Dressing mit den Radieschen, Weintrauben sowie dem Brokkoli vermischen. Zum Schluss den Salat mit dem Bacon sowie der angerösteten Saatenmischung bestreuen und sofort zu gegrilltem Fisch, Geflügel oder Bratwurst genießen.