Category Archives: vegetarisch

Kleine glutenfreie Buchweizenpfannkuchen

Nach zwei arbeitsintensiven Wochen melde ich mich heute mit einem wohlschmeckenden Pfannkuchenrezept zurück. Wir, als große Pfannkuchenfans, sind immer auf der Suche nach etwas gesünderen Varianten derselben, so dass wir schon einige Experimente hinsichtlich der Vermeidung von einfachem Weizenmehl durchgeführt haben. Nicht alle waren von Erfolg gekrönt, das trifft jedoch nicht auf diese kleinen, glutenfreien Buchweizenpfannkuchen zu. Sie schmecken interessant, leicht nussig und etwas herzhafter als ihre Weißmehlverwandten. Deshalb habe ich mich auch für die Beigabe von etwas Sirup bzw. Honig im Teig entschieden. Sie würden sicher mit einem herzhaften Belag ebenfalls sehr gut schmecken.

Kleine glutenfreie Buchweizenpfannkuchen für 3 Personen

Zutaten:

  • 3,8 dl Buchweizenmehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • ca. 3 dl Milch
  • 2,5 – 3 EL Ahornsirup oder 1,5 EL Honig
  • 2 kleinere Eier (Größe M)
  • 1 Pr. Salz
  • ca. 40 g Butter, geschmolzen + etwas Butter zum Braten der Pfannkuchen
  • Bananen und Beeren zum Belegen + evtl. Marmelade, Gelee oder Ahornsirup

Zubereitung:

Die Butter zerlassen und ganz leicht bräunen. Etwas abkühlen lassen.

Mehl und Backpulver miteinander vermischen.

In einer anderen Schüssel Milch, Sirup bzw. Honig, Eier und Salz miteinander gut verschlagen. Die Butter zum Schluss unterrühren.

Nun die Mehl-Backpulvermischung gut einrühren, so dass ein klümpchenfreier und recht dickflüssiger Teig entsteht. Diesen für 15 Minuten quellen lassen.

Etwa einen halben TL Butter in einer Pfanne erhitzen und mit einem großen Löffel Teig für 3 – 4 kleine Pfannkuchen hineingeben. Diese bei mittlerer Hitze braten. Sobald der Teig auf der Oberseite Bläschen zeigt und etwas angetrocknet ist, die Pfannkuchen wenden und von der anderen Seite goldbraun braten.

Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Die Pfannkuchen mit Bananenscheiben und frischen Beeren belegen sowie ggf. mit Marmelade oder Ahornsirup gesüßt genießen.

Pasta mit vegetarischer Linsenbolognese

An Wochentagen essen wir in der Regel vegetarisch oder Fisch und kochen gern so, dass das Essen ziemlich schnell auf dem Tisch steht. Ich weiß, “schnell” ist relativ, ich habe es so definiert, dass 30 Minuten oder weniger aktiver Küchenzeiteinsatz dieser Kategorie entspricht. Soviel meiner eigenen Zeit ist mir die Mittagessenszubereitung auf jeden Fall wert.

Diese vegetarische “Bolognese” mit Linsen und Staudensellerie ist genau so ein Rezept, das unkompliziert in der Zubereitung ist und richtig gut schmeckt. Die Linsen ersetzen das Hackfleisch und liefern Eiweiß. Fenchel, Basilikum und Oregano lassen die Sauce angenehm würzig werden und schmecken nach Italien. Einfach, schnell, gut und somit perfekt für einen hektischen Wochenstart geeignet.

Pasta mit vegetarischer Linsen”bolognese” für 4 Personen

Zutaten:

  • 350 – 400 g (Vollkorn)Pasta / Spaghetti
  • Salz für das Kochwasser
  • 2,3 dl rote Linsen
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 – 4 Stangen Staudensellerie
  • ca. 2 EL Olivenöl zum Braten
  • 1 kleine Dose stückige Tomaten
  • ca. 4 dl Gemüsebrühe
  • 2 TL Fenchelsamen, zerdrückt
  • ca. 1 TL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • getrockneter Oregano
  • 1 große Handvoll frisches Basilikum
  • geriebener Parmesan zum Bestreuen
  • 3 kleine Handvoll Rucola

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauchzehen und Staudensellerie putzen und in kleine Stücke schneiden. Fenchelsamen in einem Mörser zerkleinern. Die frischen Basilikumblätter von den Stielen zupfen und fein hacken.

Die Linsen unter fließendem, kaltem Wasser gut abspülen, danach abtropfen lassen.

Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel darin anbraten, bis sie glasig geworden ist. Danach Knoblauchzehen und Staudensellerie hinzugeben und für wenige Minuten mitbraten lassen. Zuletzt die Linsen und den Fenchelsamen zufügen und ebenfalls 2 Minuten mitbraten.

Nun die Gemüsebrühe sowie die Dosentomaten in den Topf schütten, mit Zucker, frischem Basilikum, getrocknetem Oregano, Salz und Pfeffer würzen und abgedeckt für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Die Kochzeit richtet sich dabei nach der Garzeit der Linsen, diese ist auf der Verpackung angegeben. Wird die Sauce zu trocken, dann noch etwas mehr Gemüsebrühe / Wasser angießen.

Die Nudeln in gut gesalzenem Wasser gar kochen (Kochzeit siehe Verpackung).

Den Rucola waschen, abtropfen lassen und verlesen.

Die Sauce vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer, Basilikum und ggf. Zucker abschmecken.

Pasta mit der vegetarischen Linsenbolognese auf Teller geben und mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen. Rucola eignet sich sehr gut als frische, würzige Beilage.

Buffet Pinguine – Gruß aus der Antarktis

Hat jetzt gerade noch jemand die Ermahnung: “Mit Essen spielt man nicht!” in Erinnerung? Ich habe es trotzdem getan, nachdem ich diese Pinguine auf einem Foto gesehen hatte. Diese lustigen Gesellen musste ich einfach nachbauen. Auch wenn sie geschmacklich durch die Oliven nicht jedermanns Sache sind, ziehen sie bei einem kalten Buffet eine Menge Aufmerksamkeit auf sich und lockern das Gesamtbild lustig auf. Sie sind einfach herzustellen, schmecken gut und stehen stabil, so dass sie gut zu transportieren sind.

Na, stehen sie bei euch beim nächsten Grillfest oder vielleicht beim Osterbesuch mit auf dem Tisch?

Buffet Pinguine (12 Stück)

Zutaten:

  • ca. 1/3 einer großen Möhre
  • 12 Mozzarella-Kugeln
  • 24 schwarze Oliven mit gutem Geschmack
  • 24 Zahnstocker, am besten weiße gefiederte

Zubereitung:

Die Möhre schälen und danach am dickeren Ende in robuste Scheiben schneiden. Aus diesen ein Dreieck herausschneiden.

Das kleine Möhrendreieck evtl. zurechtschneiden und in die Olivenöffnung als Pinguinschnabel stecken.

12 Oliven halbieren. Mit den Zahnstochern zuerst die Kopfolive durchbohren, danach die Olivenhälften, die die Flügel bilden.

Nun damit die Mozzarellakugel als Pinguinbauch auf die Möhrenscheibe spießen. Fertig ist der Pinguin. Bis zum Buffet fühlen sie sich gemäß ihrer Herkunft im Kühlschrank am wohlsten.

Avocadosalat mit Orangen, Tomaten, Feldsalat, Feta und Ei

Die Sonne strahlt vom frühlingsblauen Himmel und wir laden mit diesem einfachen, gesunden Salat den Körper mit einer guten Dosis Vitaminen und Mineralstoffen auf. Die Avocado liefert gesundes Fett, die gekochten Eier sorgen für Eiweiß, so dass der Salat locker als leichtes Mittagessen daher kommen kann.

Denkbar einfach in der Zubereitung ist er außerdem, wodurch er perfekt in den Alltag passt. Die einzige Schwierigkeit bei diesem Salat besteht darin, dass man reife, weiche Avocados verwenden sollte und keine harten, da diese häufig einen leicht bitteren Geschmack aufweisen, was sich im Salat nicht sehr gut macht. Ansonsten ist dieser Salat tipptopp für einen noch etwas frühlingsmüden Körper.

Avocadosalat mit Orangen, Tomaten, Feldsalat, Feta und Ei für 3 Personen

Zutaten:

  • 2 Orangen
  • 3 eher kleine Möhren
  • 2 Tomaten
  • ca. 15 Cherrytomaten
  • ca. 1/4 Porreestange, grüner Anteil
  • 2 große Avocados
  • 100 – 120 g Feta
  • 2 Handvoll Feldsalat
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 4 hart gekochte Eier
  • etwas Paprikapulver

Zubereitung:

Die Eier für ca. 8 Minuten kochen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken, etwas abkühlen lassen, schälen und vierteln. Mit etwas Paprikapulver und Salz bestreuen.

Die Orangen schälen und filetieren. Den dabei entstehenden Saft in der Salatschüssel auffangen. Den nach dem Filetieren verbleibenden Orangenrest ebenfalls über der Salatschüssel auspressen.

Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Cherrytomaten halbieren und die beiden großen Tomaten in Scheiben schneiden. Das Stück Porreestange gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden.

Die Avocados ebenfalls halbieren, den Stein mithilfe eines Messers entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale heben. Dieses in Stücke schneiden.

Den Feldsalat waschen, verlesen und gut abtropfen lassen. Den Feta würfeln.

Alle Salatzutaten miteinander vorsichtig vermischen und mit Salz, Pfeffer sowie Zitronensaft würzen. Abschmecken und zusammen mit den Eivierteln genießen.

Gebackenes Wurzelgemüse mit herzhaften Käsestreuseln und Joghurtdipp

Bei manchen Rezepten kann man sich wirklich fragen, warum man selbst nicht auf diese Idee gekommen ist. Wir lieben ofengebackenes Gemüse und wir lieben auch Streusel und trotzdem habe ich bisher den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen, oder besser gesagt, diese geniale Kombinationsmöglichkeit. Nein, dafür musste ich mich erst von diesem blog inspirieren lassen. Denn natürlich schmeckt gebackenes Wurzelgemüse mit seinen Röstaromen hervorragend zusammen mit buttrigen, herzhaften Streuseln, die durch Walnüsse und einen milden Blauschimmelkäse verfeinert werden. Ein einfacher Joghurtdipp sorgt für Frische und schon kann man sich selbst und seine Familie mit einem wirklichen vegetarischen Leckerbissen verwöhnen. Der März mit seinem Aprilwetter ist noch lang, daher dringend ausprobieren, ehe es kein Wurzelgemüse mehr zu kaufen gibt.

Gebackenes Wurzelgemüse mit herzhaften Käsestreuseln und Joghurtdipp für                  3 Personen

Zutaten:

  • 4 mittlere Rote Bete
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 mittlere Pastinaken
  • 2 mittlere Petersilienwurzeln
  • etwas Olivenöl
  • Meersalz
  • 1 – 1,5 TL getrockneter Thymian
  • 100 g gemahlene Haferflocken
  • 1 kräftige Pr. Salz
  • 75 g Butter, zimmerwarm
  • 100 g Blauschimmelkäse (wir: eine milde Sorte, sonst schmeckt es sehr intensiv nach Käse)
  • ca. 100 g grob gehackte Walnüsse
  • etwas Pfeffer
  • etwas getrockneter Koriander (wer hat, sonst weglassen)
  • 4 EL Joghurt, naturell
  • Zitronensaft
  • etwas Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL frischer oder TK-Dill, gehackt

Zubereitung:

Wurzelgemüse und die Zwiebel schälen und putzen. Zwiebel vierteln, rote Bete in relativ dünne Scheiben, Pastinaken und Petersilienwurzeln in größere Stücke schneiden.

Ein Blech dünn mit Öl einfetten. Das Gemüse in einer Schüssel ebenfalls mit etwas Olivenöl vermischen und mit Meersalz sowie getrocknetem Thymian würzen. Danach auf dem Blech möglichst einlagig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 20 Minuten backen.

Für die Streusel die Haferflocken in einem Mixer zu grobem Mehl vermahlen. Auch die Walnüsse darin grob hacken. Den Blauschimmelkäse und die Butter in Stücke schneiden. Nun alle Streuselzutaten in einer Schüssel miteinander zu einem Teig verkneten. Mit Salz, Pfeffer und Koriander würzen. Abschmecken.

Das Ofengemüse nach den 20 Minuten Backzeit wenden und mit den Streuseln bestreuen. Für weitere 20 Minuten backen.

Währenddessen den Dipp zubereiten. Dafür Joghurt mit Zitronensaft, Salz, Zucker, Pfeffer und frischem Dill mischen. Abschmecken, bis ihr die perfekte Mischung zwischen würzig, süß und säuerlich gefunden habt.

Wenn ihr noch ein paar Cherrytomaten habt, dürfen die sich gern dazu gesellen.

Sonniger Vorfrühlingssalat mit Quinoa, Möhren, Orangen und Granatapfel

Bei diesem wechselhaften Märzwetter mit eingestreuten Schneeregenschauern und all den Schnupfennasen um uns herum, benötigen wir nicht nur Sonne auf dem Teller, sondern auch alles, was wir an Vitaminen und Mineralstoffen bekommen können, um gesund zu bleiben. Dieser bunte Vorfrühlingssalat erfüllt genau diese Kriterien, dazu schmeckt er fruchtig und frisch. Durch die roh verwendeten Möhren hat er Biss und ist gleichzeitig schnell zubereitet. Damit ist er ein ausgesprochen guter Alltagssalat.

Sonniger Vorfrühlingssalat mit Quinoa, Möhren, Orangen und Granatapfel für                   3 Personen

Zutaten:

  • 2,3 dl Quinoa
  • 4,6 dl mild würzige Gemüsebrühe
  • 3 eher kleinere Möhren
  • 1 mittlere rote Zwiebel
  • 2 große Orangen
  • 1 Avocado
  • ca. 125 g Feta
  • 1 Handvoll (gestiftelte) Mandeln
  • ca. 1/2 großer Granatapfel + ca. 1/4 Granatapfel als Saft
  • 2 EL frische, gehackte Petersilie
  • 1 – 2 EL frische, gehackte Minze
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:

Quinoa unter warmem fließendem Wasser gut waschen, abtropfen lassen.

Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Quinoa hinzufügen, aufkochen und für 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Nun den Deckel abnehmen, mit einer Gabel den Quinoa auflockern und kurz auskühlen lassen. Er sollte die gesamte Gemüsebrühe aufgesaugt haben.

Während der Quinoa köchelt, kann man die restlichen Zutaten zubereiten. Möhren, Zwiebel, Orangen und Avocado schälen sowie in Würfel schneiden. Den Feta ebenfalls in Stücke schneiden.

Petersilie und Minzeblätter abzupfen und fein hacken. Einen Teil der Granatapfelkerne auslösen.

Alle Salatzutaten vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Zitronen- und einem Teil des Granatapfelsaftes übergießen. Vorfrühlingshaft gesund genießen.

Grüne Klöße mit in Butter gerösteten Brotwürfeln für das Sonntagsessen

Grüne Klöße mit rohen Kartoffeln erfreuen sich hier im Erzgebirge großer Beliebtheit für das sonntägliche Mittagessen, auch wenn sie in gewisser Weise zickiger sind als ihre artverwandten “Gummiklöße“. Zickiger deshalb, weil man die Kochzeit ziemlich genau einhalten sollte, damit sie weder innen roh noch bereits am Zerfallen bzw. unschönen Ausfasern sind. Daher sollte man sich also sicher sein, dass alle pünktlich am Tisch sitzen, wenn die Klöße fertig sind.

Hat man die Familie samt Besuch also dementsprechend instruiert, steht dem sonntäglichen Kloßgenuss nichts mehr im Wege. Man benötigt nur noch einen Braten, viel Sauce und Rotkraut dazu. Lecker sind sie, besonders im kalten Winter, ja auf jeden Fall.

Grüne Klöße (6 Stück)

Zutaten:

  • 900 g mehlig kochende Kartoffeln
  • ca. 3 EL Speisestärke
  • ca. 1 TL Salz + 1 TL Salz für das Kochwasser
  • 2 Toastbrotscheiben
  • Butter
  • getrockneter Majoran
  • Salz

Zubereitung:

Etwa 300 g der Kartoffeln als Pellkartoffeln am Abend vorher kochen.

Am nächsten Tag die Pellkartoffeln schälen und entweder reiben oder durch eine Kartoffelquetsche geben.

Die 600 g rohen Kartoffeln ebenfalls schälen und in eine Schüssel reiben. Danach mithilfe eines Leinensäckchen den Großteil des Kartoffelwassers ausdrücken. Das Wasser dabei jedoch auffangen. Sollte man nämlich zu ehrgeizig Wasser ausgedrückt haben, wird der Kloßteig krümelig und trocken. Da ist es gut, wenn man wieder etwas von dem aufgefangenen Kartoffelwasser hinzugeben kann.

Nun die Kartoffeln mit der Speisestärke mischen, mit dem Salz würzen und alles zu einem relativ festen, jedoch nicht krümeligen Teig verkneten.

Mit nassen Händen 6 Klöße formen, dabei ggf. 3 Toastbrotwürfel in die Mitte des Kloßes einarbeiten. Für die Brotwürfel schneidet man das Toastbrot in kleine Stücke und brät es in Butter ringsherum unter häufigem Wenden goldbraun in einer Pfanne an. Dabei kann man die Würfel mit etwas Salz und getrocknetem Majoran würzen. Bei Verwendung von 2 Toastbrotscheiben bleibt auch noch etwas zum Brotwürfelnaschen übrig.

In einem großen Topf reichlich Wasser, mit 1 TL Salz versehen, zum Kochen bringen. Man benötigt so viel Wasser, dass die Klöße im Topf schwimmen können.

Die Klöße in das kochende Wasser geben, die Hitze etwas reduzieren und warten, bis sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Ab dann die Klöße für 15 – 20 Minuten in dem warmen Wasser ziehen, jedoch nicht mehr kochen lassen. Sie sind fertig, wenn sie innen keine rosa gefärbten Stellen mehr aufweisen. Lässt man sie zu lange im heißen Wasser, beginnen sie auszufasern. Es ist also leider ein Essen, bei dem möglichst alle pünktlich am Tisch sitzen müssen.

Die fertigen Klöße mithilfe einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und zusammen mit Fleisch, viel Sauce und Rotkraut genießen.

Kichererbseneintopf mit Süßkartoffel und Staudensellerie in Kokosmilch

Gestern waren bei uns morgens -18 °C, der Himmel leuchtete in kaltrosa und hellblau, während die Sonne langsam aufstand und ein herrliches Licht über die Schneelandschaft zauberte. So schade, dass ich genau da keinen Fotoapparat im Auto dabei hatte. Obwohl das magische Licht am Nachmittag natürlich “nur” blauem Himmel und glitzerndem Schnee gewichen war, konnte ich eine wunderbare Skitour genießen.

Wieder zurück war der Hunger groß und damit musste ein schnelles Essen auf den Tisch, mit Gemüse und gut durchwärmend sollte es sein. Dieser Kichererbseneintopf erfüllt genau diese Kriterien, wobei das Gemüse variabel ist und sich nach dem Inhalt des Gemüsefachs richten kann. Super im Geschmack, einfach in der Herstellung = Alltagsessen, das wir gern haben.

Kichererbseneintopf mit Süßkartoffeln und Staudensellerie in Kokosmilch für 3 Personen

Zutaten:

  • 1 große Süßkartoffel (ca. 350 g)
  • 4 – 5 Stangen Staudensellerie
  • 3 Möhren
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 mittlere Zwiebel
  • etwas Olivenöl zum Anbraten
  • 1 – 2 TL Currypulver (je nach Schärfegrad des Pulvers)
  • ca. 1 TL Kurkuma
  • ca. 1/2 TL Korianderpulver
  • einige getrocknete Chiliflocken
  • 1 – 2 TL frischer, fein gehackter Ingwer
  • Pfeffer
  • Salz
  • ca. 250 g gekochte Kichererbsen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • ca. 2 dl Wasser
  • etwas Zitronensaft
  • frische Petersilie oder frischer Koriander zum Garnieren

Zubereitung:

Das Gemüse schälen, putzen und in kleine Stücke bzw. Scheiben schneiden. Den Ingwer ebenfalls schälen und sehr fein hacken.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Darin die Zwiebel glasig anbraten. Das Currypulver hinzufügen und kurz mitbraten lassen, bis es anfängt intensiv zu duften.

Das restliche Gemüse mit Ausnahme der Kichererbsen hinzufügen und unter mehrmaligen Rühren für einige Minuten anbraten. Dabei die Gewürze zugeben.

Die Kokosmilch sowie das Wasser angießen, abdecken und alles für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Danach die Kichererbsen hinzugeben und für 3 – 5 Minuten mit kochen lassen.

Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer gehackter Petersilie oder frischem Koriander bestreut genießen.

Cremig milde Rosenkohl-Spinatsuppe mit Rosmarin

Hallo, hallo, nach einer längeren Weihnachtspause ist wieder mit neuen Rezepten auf dem blog zu rechnen. Wir starten das neue Jahr mit einer richtig gesunden grünen Suppe, in der mit Rosenkohl und Spinat zwei Superstars der Gesundheitskochecke enthalten sind. Außerdem ist Rosenkohl gerade in der Saison und damit relativ kurz gereist, falls ihr darauf Wert legt.

Ganz abgesehen von diesen Vorteilen ist eine wärmende Suppe bei diesem idealen Winterwetter, egal ob nach dem Skifahren, Rodeln oder Winterwandern, immer eine gute Idee. Da lässt sich der gerade aufziehende Sturm, der den Schnee vor dem Fenster entlangfegt, locker wegstecken.

Als letztes sei jetzt nur noch erwähnt, dass sie wie schon diese Rosenkohlsuppe erstaunlich mild und überhaupt nicht rosenkohlig bitter schmeckt. Also, liebe Rosenkohlskeptiker, diese Suppe ist auch etwas für euch.

Cremig milde Rosenkohl-Spinatsuppe mit Rosmarin für 3 Personen

Zutaten:

  • ca. 250 g Rosenkohl (geputzt gewogen)
  • 125 g TK-Blattspinat
  • 1 kleinere Porreestange
  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 1 – 1,5 Zweige frischer Rosmarin
  • 100 ml Sahne
  • ca. 1,5 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • Saft von ca. 1/2 Limette

Zubereitung:

Den Rosenkohl putzen und halbieren. Die Porreestange gut waschen, ebenfalls putzen und in Ringe schneiden. Die Kartoffel und den Knoblauch schälen und würfeln bzw. in Stückchen schneiden. Rosmarinblätter vom Stiel streifen und fein hacken.

Rosenkohl, Porree, Kartoffel und Knoblauch nun in einem Topf zusammen mit der Gemüsebrühe und dem Rosmarin zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen.

Den Spinat und die Sahne hinzufügen und die Suppe für weitere ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren, die Butter einrühren und alles mit Salz, Pfeffer, geriebener Muskatnuss, ggf. etwas mehr Rosmarin und dem Limettensaft abschmecken.

Rote Bete Bratlinge

img_2973Tiefrote Bete mit ihrem etwas erdigen nach dem Backen oder Braten leicht süßlichen Geschmack hat sich in den letzten Jahren zu einem unserer Herbstlieblingsgemüse entwickelt. Allerdings bin ich in der Regel nicht so kreativ, was das Erfinden neuer Rezepte mit diesem Gemüse anbelangt. Deshalb war ich sehr begeistert, als ich auf diesem norwegisch-türkischen blog diese Rote Bete Bratlinge entdeckt habe.

Sie schmecken richtig gut, angenehm würzig und lassen sich relativ unkompliziert braten. Eine gute Idee, um mit einem vegetarischen Essen ordentlich Farbe auf den Teller zu bringen.

Rote Bete Bratlinge für 3 Personen als Zubehör oder für 2 Personen als Hauptspeise    (10-12 Stück)

Zutaten:

  • ca. 400 g Rote Bete (geputzt gewogen)
  • 1 kleine Zucchini (ca. 180 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 60 g Weizenmehl
  • 2 große Eier
  • einige getrocknete Chiliflocken
  • 2 EL gehackte, frische Petersilie
  • 1 EL gehackter, frischer Dill
  • 100 g Feta, grob zerbröselt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Rote Bete und Zwiebel schälen, Zucchini putzen und alles grob reiben. Dazu kann man natürlich auch eine Küchenmaschine benutzen.

Die Gemüseschnitzel in ein Sieb geben und mit ca. 1 TL Salz vermischen. Für 10 Minuten durchziehen lassen, danach gut mit den Händen auspressen, bis so gut wie keine Flüssigkeit mehr aus dem Gemüse kommt. Das aufgefangene Gemüsewasser kann man übrigens trinken, auch wenn es schon etwas “gesund” schmeckt.

Die Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit kurz anrösten bis sie anfangen zu duften. Danach die Samen mit einem Mörser grob zerstoßen.

Nun Rote Bete, Zucchini, Kreuzkümmel, Zwiebel, Mehl, Eier, Kräuter und Gewürze miteinander vermischen. Zum Schluss den grob zerkrümelten Feta untermischen. Die Masse abschmecken.

Mit feuchten Händen Bratlinge ungefähr in der Größe von Bouletten formen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Bratlinge bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten pro Seite braten.

Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen, um sie etwas zu entfetten.

Zusammen mit zum Beispiel Knoblauchdressing oder Kräuterjoghurtdipp warm genießen.