Dinkelfocaccia mit Oliven, getrockneten Tomaten und Kräutern

IMG_9975Focacciabacken ist nicht schwer, eigentlich, denn wahrscheinlich dürften einige schon mit festen, ziemlich kleinporigen und trockenen oder nach Hefe vorschmeckenden Exemplaren in Kontakt gekommen sein. Wenn dann noch Dinkel- statt Weizenmehl verwendet wird, erhöht sich die Austrocknungsgefahr zusätzlich.

Ganz anders ergeht es einem jedoch mit dieser wunderbar lockeren, saftigen Focaccia, die ich nach einem Rezept vom Plötzblog nachgebacken habe. Beim Belag habe ich noch etwas ergänzt, hier durften Oliven mit hinein.

Die Focaccia wird ca. 5 cm hoch, wenn man sie auf einem normalen Ofenblech bäckt. Obwohl sie ganz frisch aus dem Ofen nicht nur sehr verlockend duftete, sondern auch schmeckte, haben wir einen Teil der Focaccia für das abendliche Grillen beim Sommerfest aufgehoben. Das übersteht sie ohne Probleme, wenn man sie in Tücher einpackt.

Dinkelfocaccia mit Oliven, getrockneten Tomaten und Kräutern (1 Blech)

Zutaten Teig:

  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 900 g Dinkelmehl 630
  • 800 g Wasser
  • 50 g Olivenöl
  • 15 g Frischhefe
  • 18 g Salz

Zutaten Belag:

  • in Olivenöl eingelegte getrocknete Tomaten, ca. 1/2 Glas
  • eingelegte Oliven nach eigenen Vorlieben, ca. 1/2 Glas
  • ca. 2 Handvoll frische Kräuter (z. B. Rosmarin, Thymian, Oregano, Koriander, Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch, Salbei) – man kann also quer durch sein Kräuterbeet gehen
  • Fleur de Sel
  • ca. 2 Handvoll Parmesan, gerieben

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig entweder mit einer Knetmaschine für 8 Minuten auf niedrigster Stufe und weitere 3 Minuten auf zweiter Stufe oder von Hand (Knetzeit 15 – 20 Minuten) zu einem sehr weichen Teig verarbeiten.

Den Teig abgedeckt in einer Schüssel für 3 Stunden bei 20°C reifen lassen. Währenddessen den Teig insgesamt 4-mal (alle 30 Minuten in den ersten 2 Stunden) in der Schüssel dehnen und falten.

Der Teig vergrößert sich während des Reifens und beginnt Blasen zu schlagen.

IMG_9945Die eingelegten Tomaten in Stücke schneiden, die frischen Kräuter waschen und grob hacken. Verwenden kann man (fast) alles, was Garten- bzw. Kräuterbeet hergeben und was man gern isst. Minze, Stevia und Zitronenmelisse habe ich allerdings noch nicht auf einer Focaccia probiert :-).

Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig aus der Schüssel darauf geben.

Nun die geschnittenen Tomaten samt Olivenöl sowie die Oliven auf dem Teig grob verteilen und mithilfe der Finger in den Teig eindrücken bzw. -massieren. Der Teig sollte dabei möglichst gleichmäßig auf dem Blech verteilt werden.

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Für 30 Minuten bei 20°C zur Gare stellen. Dabei bilde sich erneut Blasen und der Teig vergrößert sein Volumen.

Danach die gehackten Kräuter auf dem Blech verteilen und ebenso einmassieren. Gegebenenfalls noch etwas Olivenöl ergänzen.

IMG_9954Den Teig erneut 30 Minuten reifen lassen. Er schlägt deutliche Blasen, wodurch sich der Belag teilweise in das Innere der Focaccia arbeitet.

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Die Focaccia im gut vorgeheizten Backofen bei 250°C (Ober- und Unterhitze) auf der 2. Schiene von unten für 20 – 25 Minuten ohne Dampf backen.

Direkt nach dem Backen mit ein wenig Fleur de Sel und wer mag mit Parmesan bestreuen.

Soll die Focaccia noch etwas aufbewahrt werden, z. B. bis zum Grillfest am Abend, packt man sie am besten nach dem Abkühlen in 2 – 3 Tücher. So bewahrt sie ihre Feuchtigkeit.

Wer sie jetzt im Anschnitt sehen will, schaut am besten direkt beim Plötzblog, unsere war nämlich zu schnell aufgegessen, um noch Fotos davon machen zu können.

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