Gesunde Himbeer-Kokoskugeln mit Kakaonibs

IMG_0836Computerzeit, die Finger laufen beinahe wund, die Handgelenke sind in ihrer Position ebenso fixiert wie Schultern und Rücken, die Gedanken kreisen konzentriert um das zu bearbeitende Thema. Bis auf dieses Etwas, das im Hinterkopf lauert und darauf wartet in einer Gedankenpause einen Überfall zu starten. Die Rede ist von der Lust auf Kohlehydrate, besser bekannt als die Lust auf etwas Süßes. Je nach Stresslevel wird dabei dann gern jeglicher Vorsatz zu gesunder Ernährung etc. vergessen. Ich weiß wovon ich rede, schließlich habe ich mich schon mehrmals dabei erwischt, eine im Familienbesitz befindliche Tüte Gummibären aufzuessen, obwohl ich die gar nicht mag.

Offenbar benötigen wohl mehrere von uns eine gewisse süße Belohnung. Die Frage ist nur, ob diese nicht doch etwas gesünder als üblich ausfallen kann. Und ja, sie kann. Diese fruchtigen Himbeer-Kokoskugeln mit Kakaoknusperstückchen  konnten gestern gut meinen Süßhunger dämpfen und auch den Frust darüber lindern, dass der blog nicht erreichbar war. Ich hoffe, die Probleme sind jetzt beseitigt. Die Kugeln sind nicht allzu süß, dafür angenehm frisch und durch die Kakaonibs ein bisschen schokoladig. Solltet ihr also auch nach einer nicht so zuckerhaltigen Snackalternative Ausschau halten, kann ich diese Himbeer-Kokoskullern nur empfehlen.

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Gesunde Himbeer-Kokoskugeln mit Kakaonibs (6 Stück)

Zutaten:

  • ca. 90 g gefrorene Himbeeren
  • 1,5 dl ungesalzene Cashewnüsse
  • 1 dl Kokosraspel + ca. 1 EL Kokosraspel zum Wälzen
  • einige Tropen Vanille-Stevia oder 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 EL (karamellisierte) Kakaonibs – kann man im Bioladen kaufen

Was sind Kakaonibs? Geschälte, in Stücke gebrochene Kakaobohnen, die bei niedriger Temperatur getrocknet werden. Sie schmecken intensiv nach Kakao, ohne dabei jedoch mit jeder Menge Zucker vermischt zu sein. Sie sind knusprig und nicht so bitter / trocken wie normales Kakaopulver.

Zubereitung:

Die gefrorenen Himbeeren zusammen mit den Cashewnüssen und den Kokosraspeln in einem Mixer oder Food Processor zu einer glatten Masse pürieren.

Vanille-Stevia oder Vanillezucker zusammen mit den Kakaonibs unterrühren und die Masse abschmecken. Danach zu 6 Kugeln rollen und diese in Kokosflocken wälzen.

Wie ihr leicht auf den Fotos sehen könnt, habe ich versucht, die Kullern auch in Kakaonibs zu wälzen. Das funktioniert jedoch nicht so gut, da sie nicht richtig kleben bleiben. Darauf würde ich in Zukunft verzichten.

Die Kullern schmecken kalt am besten, in der Wärme werden sie auch schnell weich, daher bewahrt man sie bis zum Verzehr am besten im Kühlschrank auf.

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