Gulasch mit indischen Gewürzen und Cashewkernen

IMG_9655Hah, nicht nur wir Menschen können verreisen, auch unser Schwarzbiergulasch war unterwegs und hat sich in Indien umgesehen, virtuell natürlich. Als Reisemitbringsel hat er sich mit einigen, exotischen Gewürzen angereichert und mit Cashewkernen zusammengetan. Auf seiner Reise hat er zudem die Kartoffeln und das Sauerkraut verloren, stattdessen ist er nun mit einem hübschen, currygelben und würzigen Couscous liiert.

Uns bleibt angesichts dieses Abenteuers nur zu sagen, dass die neue Verbindung ebenso glücklich ausgefallen ist wie die alte. Sie ist exotischer, spannend und weckt ganz ordentlich die Urlaubsstimmung.

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Gulasch mit indischen Gewürzen und Cashewnüssen für 4 Personen

Zutaten:

  • 600 g Schweinefleisch
  • 2 EL Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 Möhren
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 3 dl Schwarzbier
  • 1 Dose Stückige Tomaten (400 g)
  • 1 Zimtstange
  • 2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • 1/4 TL gemahlener Kardamom
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • ca. 3/4 TL getrocknete Chiliflocken
  • etwas Zucker
  • etwas Limettensaft
  • frischer Koriander oder frische Petersilie
  • 2 Handvoll Cashewkerne
  • 190 g Couscous
  • 225 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 EL Butter
  • ca. 1 TL Curry
  • frischer Koriander oder frische Petersilie

Zubereitung:

Schweinefleisch, am besten noch im leicht gefrorenen Zustand, in Würfel schneiden.

Knoblauchzehen, Zwiebeln und Möhren schälen und putzen. Knoblauch fein, Zwiebeln grob hacken, Möhren in große Stücke zerschneiden.

Auf dem Herd eine große Pfanne und einen Fleischtopf bereitstellen.

Den Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Die gewürzten Gulaschstücke darin von jeder Seite anbraten, bis sie ringsherum gebräunt sind. Dafür ist es wichtig, dass alle Fleischstücke mit dem Pfannenboden in Berührung kommen. Deshalb am besten in 2 oder 3 Durchgängen braten. Das Fleisch nach dem Braten mit Salz und Pfeffer würzen und in den Fleischtopf umfüllen.

Danach Zwiebeln, Knoblauch, Möhren und den Kreuzkümmelsamen in der Pfanne anbraten, bis die Zwiebeln glasig bis leicht gebräunt sind. Ebenfalls in den Fleischtopf umfüllen.

Nun mit der Hälfte des Schwarzbiers die Pfanne “deglasieren”, d.h. auskochen. Dazu das Bier in die heiße Pfanne gießen, alles einmal aufkochen und währenddessen mit einem hölzernen Pfannenwender den Pfannenboden abschaben. Dadurch nimmt das Bier die Röstaromen des Fleisch- und Gemüseanbratens auf. Das Bier nun in den Fleischtopf umgießen.

Das restliche Bier, die stückigen Tomaten sowie die Gewürze (außer Zucker und Limettensaft) in den Fleischtopf geben und kurz umrühren. Es sollte soviel Flüssigkeit zugegeben werden, dass das Fleisch knapp davon bedeckt ist.

Ab jetzt sollte man dem Gulasch ca. 1,5 Stunden Zeit geben, in dem er bei geringer Hitze abgedeckt vor sich hinköcheln kann. Dann zieht er ordentlich durch und entwickelt sein volles Aroma.

10 Minuten vor Ende der Kochzeit den Deckel entfernen und den Gulasch offen weiter köcheln lassen. Sollte die Sauce zu dünn sein, diese mit etwas in Wasser verquirltem Mehl andicken. Ganz zum Schluss den Gulasch mit etwas Zucker, Salz, ggf. weiteren Chiliflocken und Limettensaft abschmecken. Mit den Cashewkernen sowie frischem Koriander oder gehackter Petersilie bestreuen.

Für die Zubereitung des Couscous, die Gemüsebrühe zusammen mit der Butter und dem Currypulver in einem Topf aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen, den Couscous einrühren und abgedeckt 5 Minuten quellen lassen. Dabei saugt der Couscous die gesamte Flüssigkeit auf. Den Couscous danach mit einer Gabel auflockern. Kurz vor dem Servieren mit frischem Koriander oder etwas gehackter Petersilie bestreuen.

Den exotischen Gulasch zusammen mit dem Couscous genießen.

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