Himbeersoufflé – ein luftig schaumiger Dessertgenuss

IMG_6068Auf der Suche nach einem neuen Sommerdessert mit Favoritencharakter? Dann könnte dieser schaumig luftige Hauch von Himbeeren mit geschlagenem Eiweiß die perfekte Lösung sein. Da es warm gegessen wird, ist es hervorragend für leicht kühle Sommerabende, die man draußen auf der Terrasse oder im Garten verbringt, geeignet. Dabei kann man stilvoll seine ggf. von der stacheligen Kraxelei auf dem Himbeerhang in der Waldschneise geschundenen Beine ausruhen. Mit selbst gesammelten aromatischen Waldhimbeeren schmeckt dieses Soufflé sicher noch ein bisschen besser als mit TK-Himbeeren. Aber nicht traurig sein, wenn man jetzt noch keine Himbeeren findet, auch mit gefrorenen Beeren ist es klasse. Sicher könnte man dieses Dessert auch mit Brombeeren oder schwarzen Johannisbeeren herstellen, dann müsste man jedoch ggf. die Zuckermenge anpassen.

Vielleicht ist das auch eine Idee für dieses lange, jedoch nicht so warme Wochenende? Die müden Beine kann man sich ja anderweitig, z. B. wie wir beim Wandern im Erzgebirge und der Sächsischen Schweiz holen.

Himbeersoufflé – ein luftig schaumiger Dessertgenuss für 4 Personen

Zutaten:

  • 300 g Himbeeren, möglichst aromatisch, TK oder frisch
  • ca. 25 g Zucker
  • 50 ml + 1 EL kaltes Wasser
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 Eiweiß (Ei Größe L)
  • 70 g feinkörniger Zucker
  • etwas Butter, zimmerwarm

Zubereitung:

Frische Himbeeren waschen und ggf. verlesen, TK-Exemplare auftauen lassen. Ein paar schöne Exemplare zur Seite stellen, da diese später zur Garnierung dienen.

Zuerst wird eine Beerensauce hergestellt. Dafür die restlichen Himbeeren zusammen mit ca. 25 g Zucker, dem Vanillezucker, Zitronensaft und den 50 ml Wasser in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen. Die Speisestärke in 1 EL kaltem Wasser verquirlen und langsam unter Rühren in die Sauce gießen. Alles ca. 3 Minuten köcheln lassen, bis die Beeren etwas zerfallen sind. Abschmecken nicht vergessen, die Sauce sollte säuerlich schmecken, da sie mit dem süßen Eischnee gemixt wird. Etwas abkühlen lassen.

Die Eier trennen, dabei darauf achten, dass kein Eigelb mit in das Eiweiß gerät, sonst lässt sich der Eischnee nicht luftig aufschlagen. Nun die Eiweiße in einem vollkommen fettfreien Gefäß mit dem ebenfalls fettfreien Schneebesen oder dem Handrührgerät aufschlagen. Wenn man mittelfesten Eischnee erhalten hat, dann den feinkörnigen Zucker unter beständigem weiteren Schlagen nach und nach einrieseln lassen, bis man eine glänzend weiße, fast etwas zähe Masse erhalten hat.

Hat man keinen feinkörnigen Zucker im Vorrat, kann man auch normalen Zucker verwenden und diesen vorher durch einen Gemüsezerkleinerer / Stabmixer fein zerschlagen lassen. Verwendet man zu groben Zucker, besteht die Gefahr, dass er sich nicht vollständig im Eischnee auflöst und man dadurch kleine Körnchen sieht und beim Essen spürt.

4 Soufflé-Förmchen ringsherum mit der Butter ausstreichen, damit beim Backen nichts kleben bleibt. 

Von der Beerensauce 150 ml abmessen. Den Rest der Sauce in die 4 gefetteten Förmchen geben. Die Sauce nun vorsichtig unter den Eischnee heben, dabei ist eine grobe Vermischung ausreichend. Besonders wichtig ist, dass so viel wie möglich von der im Eischnee enthaltenen Luft erhalten bleibt.

Die rosa weiß gezeichnete Masse in den Förmchen auf der Beerensauce verteilen.

Die Soufflés im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 200 °C mit Ober- und Unterhitze für ca. 10 Minuten backen. Dabei vergrößert sich das Soufflé leicht. Während der Backzeit sollte man jedoch immer ein Auge auf das Dessert werfen, damit der Eischnee weder verbrennt, noch trocken wird oder anfängt zu schrumpfen. 

Das Dessert vorsichtig aus dem Herd nehmen, es ist jetzt fluffig leicht, mit den Himbeeren dekorieren und sofort warm genießen. Auch dieses Soufflé ist Frischware, man kann es also nicht längere Zeit vor dem Verzehr zubereiten. Habt ein schönes langes Wochenende.

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