Indisch: Kürbiscurry mit Reis

IMG_7374Das war jetzt aber ein abrupter Wetterumschwung. Am Sonntag noch 20 °C, am Mittwoch die ersten Schneeflocken und heute Nebel total mit Nieselregen, diesem gemeinen, der sich überall hinlegt und einen so richtig durchfeuchtet. Laufrunde musste natürlich trotzdem sein und es war toll, ok, vielleicht nicht ganz während der Tour, aber hinterher dafür umso mehr. Voller Energie habe ich mich ans Essenkochen gemacht – und was passt besser zu diesem Wetter als ein indisches wärmendes Gericht? Vielleicht auch noch in Sonnenorange? Kürbiscurry, namm! Dazu gab es Thai-Duftreis, Basmatireis wäre jedoch genauso gut geeignet gewesen und Raita, einen indischen Gurken-Joghurt Salat. So lecker schmeckt der Herbst, kann ich dazu nur sagen.

Das Curry ist nicht zu scharf und besticht durch seinen Kontrast zwischen süßlichem Kürbis und der milden Schärfe der Gewürze. Ein weiterer Vorteil dieses Currys besteht darin, dass nicht zu exotische Gewürze verwendet werden. Zu dem Rezept habe ich mich übrigens von einem wunderbaren indisch-norwegischem blog inspirieren lassen und es mit einigen kleinen Änderungen nachgekocht.

Indisch: Kürbiscurry mit Reis für 3 Personen

Zutaten:

  • 700 g Hokkaido oder anderer festfleischiger Kürbis (geputzt gewogen)
  • 1,5 EL Butterschmalz bzw. für die vegane Variante Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Tomaten, möglichst reif und weich
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 3/4 TL gemahlener Koriander
  • ca. 1 TL Salz
  • 1/4 – 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • 1 grüne milde Chilischote
  • 1 EL frischer gehackter Ingwer (ca. 10 g)
  • ca. 1/2 TL Zucker
  • 2 dl Wasser
  • 180 g Thai-Duftreis oder Basmatireis
  • 3 dl Wasser
  • etwas Salz

Zubereitung:

Den Hokkaido waschen, das faserige Innere mit den Kernen entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Verwendet man einen Hokkaido muss man den Kürbis nicht schälen, sonst schon. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Die Chilischote aufschneiden, Kerne und Häutchen entfernen, danach die Schote ebenfalls sehr fein hacken. Tomaten waschen und in Würfel schneiden.

Butterschmalz bzw. Öl in einem Topf erhitzen. Darin Zwiebel, Knoblauch und Kreuzkümmel anbraten, bis die Zwiebel glasig und weich, jedoch nicht braun, geworden ist.

Nun die Tomatenwürfel hinzugeben und alles abgedeckt für ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten Flüssigkeit abgeben haben. Danach den gehackten Ingwer und die weiteren Gewürze bis auf das Garam Masala hinzufügen und abgedeckt für eine weitere Minute köcheln lassen.

Jetzt den Kürbis und das Wasser hineingeben. Alles abgedeckt für ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kürbisstücke passend gar geworden sind. Dabei gelegentlich im Curry rühren, damit sich nichts am Topfboden festsetzt.

Zum Schluss das Garam Masala einrühren und mit abschmecken. Etwas frischer Koriander macht sich sicher gut auf dem Kürbiscurry, wir hatten nur gerade keinen verfügbar.

Den Reis in einem Topf mit dickem Boden zusammen mit dem Wasser und dem Salz zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten (siehe Packungsanweisung) köcheln lassen. Den Reis vor dem Servieren mit einer Gabel etwas auflockern.

Das Kürbiscurry zusammen mit dem Reis oder frischem Naan und Raita anrichten.

IMG_7378

One thought on “Indisch: Kürbiscurry mit Reis

  1. Pingback: Raita – indischer Gurken-Joghurt Salat | scheckenlaks

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *