Kopenhagen – Streetfood, Torvehallerne und mehr

Kopenhagen: Drehkreuz des Nordens, was den Flug- und Zugverkehr anbetrifft. Da steigt man um, Flughafen und Bahnhof sind modern, ja fast ein bisschen luxuriös, so kommt es einem vor, zumindest wenn man vorher von Berlin-Tegel gestartet ist. Aber sonst? Was will man denn in Kopenhagen? Bei Regenwetter Egon Olsen begegnen?

Eher nicht, obwohl, wenn Egon uns ein paar Millionen Kronen überlassen würde, dann vielleicht doch. Eigentlich wollten wir jedoch eine weitere der skandinavischen Hauptstädte kennenlernen. Und was für eine. Bisher fand ich London cool, Paris beeindruckend, Rom vor allem historisch interessant. Und Kopenhagen? Spannend, trifft es wohl am besten, voller Gegensätze und gleichzeitig ebenso ohne riesige Unterschiede in der Gesellschaft. Moderne Architektur trifft historische Gebäude und bildet eine Einheit mit ihnen, belebte Einkaufsstraßen mit einer betörenden Auswahl an Geschäften treffen auf ruhige Parks, in denen mitten in der Stadt gepicknickt wird, teuerste Restaurants wie das noma treffen auf einen coolen Streetfoodmarket, wobei beide gleichermaßen “ausgebucht” sind. So bietet Kopenhagen für alle und für (fast) jeden Geldbeutel etwas.

Denn teuer ist sie schon, diese schöne, spannende City. Da wir jedoch mit Airbnb eine kleine, wunderschöne und voll ausgestattete Stadtwohnung gemietet hatten, konnten wir beruhigt, auch ohne Egons Millionen, unseren Geldbeutel schonen. Einkaufen beim Netto mit Hund und Selbstkochen war das Motto an den meisten Tagen.

An den anderen gaben wir uns u. a. den Genüssen der Lagkagehus-Bäckereien hin, ebenso wie  denjenigen von Papirøen (Streetfoodmarkt) und den Torvehallernen (Markthalle mit allen Waren, die das Herz begehrt). Hervorragendes Brot, das in der Bäckerei sogar klar beschriftet ist mit z. B. Roggenbrot 70:30, Bigabrot, Weizen Sauerteigbrot, wohlschmeckender Kuchen, “Wienerbrød”, das weder aus Wien stammt noch Brot ist, sondern ein süßer, gefüllter Blätterteig, Biofleisch von Rind, Schwein oder Lamm, frischer Fisch und anderes Meeresgetier, Gemüse, Kräuter, Gewürze, Tee und Schokolade, dazu noch Streetfood, das von dem typisch dänischen Smørrebrød über Kuchen bis zu exotischen Zubereitungen aus Korea oder Indien reicht. Ein kleines Paradies also für Foodblogger, Essens- und Kochliebhaber.

Papirøen: Die Auswahl ist nicht leicht, es gibt so viel Leckeres.

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Wir entscheiden uns für typisch dänisches smørrebrød und kommen am Kuchenstand nicht ohne Geldausgabe vorbei.

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Genießen kann man die Herrlichkeiten entweder in der Halle oder draußen, bei Sonne mit Blick auf Hafen, Ostsee, Boote, die neue Oper und viele andere Menschen. Ach ja, man kann zwischen Tischen mit Bänken und Liegestühlen wählen. Mit etwas Glück bekommt man auch noch einen Platz in der ersten Reihe.

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In den Torvehallernen gibt es “alles”, was man in der Küche verarbeiten möchte. Damit man dabei nicht zunimmt, kann man ja mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren. 

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Ein paar weitere Fotos mit einigen Sehenswürdigkeiten und Beobachtungen am Rande folgen im Laufe der nächsten Woche. Bis dahin – genießt das Wochenende.

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