Lila Herbstbeeren-Smoothie

IMG_3681Beeren sind gut für uns. Soweit kann man wohl die ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenfassen. Allgemein gelten die verschiedenen Beeren mit ihren Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen als gesundheitsförderlich. In eine detaillierte Diskussion über “Superfood” oder einzelne präventive Wirkungen der Beeren möchte ich mich hier jetzt nicht einlassen. Häufig ist die wissenschaftliche Studienlage dazu zu dünn, zu widersprüchlich oder die Ergebnisse beruhen auf methodisch nicht ausgereiften Studien. Für einen Epidemiologen durchaus mitunter frustrierend, wie einzelne Produkte teuer vermarktet werden, ohne dass die angepriesenen Vorteile wirklich zuverlässig wissenschaftlich nachgewiesen worden sind.

Anyway, für mich besteht der Reiz der Beerenverarbeitung nicht zuletzt auch darin, dass diese uns teils völlig kostenlos durch die Natur zur Verfügung gestellt werden oder wir sie einfach selbst anbauen können. Deshalb verarbeiten wir mit großem Vergnügen u.a. Holunder- und Heidelbeeren, ebenso wie Brom- und Himbeeren. Einfach im Wald sammeln, verarbeiten und fertig. Ein kleines Work-out an frischer Luft gibt es gleich noch gratis dazu. Und sollte es dann am Abend regnen, kann man es sich mit diesem veganen Herbstbeeren-Smoothie auf dem Sofa bequem machen.

Jetzt bin ich schon gespannt, was den anderen Bloggern zum Eventthema Holunderbeeren auf dem Gärtnerblog eingefallen ist.

Lila Herbstbeeren-Smothie für 2 Personen (ergibt ca. 700 ml)

Zutaten:

  • 3 dl Holunderbeersaft
  • 2 Handvoll Heidelbeeren
  • 10 – 15 Aronia* (botanisch keine Beere, ich weiß)
  • 1 Handvoll schwarze Johannisbeeren (im Sommer eingefrostet)
  • 1 Handvoll Brombeeren
  • 3 dl Hafermilch, alternativ Reis- oder Mandelmilch
  • ggf. noch ein bisschen Zucker, wenn notwendig

Zubereitung:

Den Holunderbeersaft wie hier beschrieben herstellen. Die restlichen Beeren waschen und ggf. verlesen.

Nun alle Zutaten mit Ausnahme des Zuckers in einen Mixer geben und gut pürieren. Sollte der Smoothie zu dick erscheinen, dann einfach etwas mehr Hafermilch dazugeben.

Anstelle der Hafermilch kann man ebenso Reis- oder Mandelmilch verwenden, unser Favorit ist in diesem Fall jedoch die Hafervariante.

Nun den Smoothie eventuell noch mit etwas Zucker oder einem Steviaprodukt abschmecken, wenn einem dies als notwendig erscheint.

Damit bleibt nur noch zu sagen: Enjoy and relax!

* Noch eine kleine Anmerkung zur Aronia. Roh enthält diese geringe Mengen an Blausäure, die unser Körper jedoch gut entschärfen kann. Trotzdem würde ich keine großen Mengen rohe Aronias essen. Wer besondere Bedenken hinsichtlich der Blausäure hat, könnte die kleinen Kerne, die in der Aronia enthalten sind, entfernen. In diesen befindet sich die höchste Konzentration an Blausäure. Der Vorteil der Rohverarbeitung der Aronia liegt darin, dass alle Vitamine unbeschadet erhalten bleiben. Daher sollte jeder selbst für sich Vor- und Nachteil der Verwendung roher Aronias abwägen, der Smoothie schmeckt sicher auch ohne Aronia.

One thought on “Lila Herbstbeeren-Smoothie

  1. Sus

    Erstaunlich, daß Du jetzt schon reife Aroniabeeren gefunden hast: meine brauchen wohl noch einige Sonnenstunden. Dein Smoothie hat eine geniale Farbe…

    Liebe Grüße, Sus

    Reply

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