Norwegische Apfelmarmelade

IMG_0577Heute ist norwegischer Apfeltag, ein Tag, der den in Norwegen angebauten Exemplaren des Obstes gewidmet ist. Eine schöne Idee, um die Qualität und Wertigkeit des einheimischen Obstes zu würdigen.

Nun haben wir zurzeit zwar keine norwegischen Äpfel, dafür jedoch anständige Exemplare aus unserem erzgebirgischen Garten. Diese haben wir unter anderem zu einer norwegischen Apfelmarmelade verarbeitet. Diese minimalistisch anmutende, den Apfelgeschmack betonende Marmelade genießt in ihrem Heimatland große Verbreitung und Popularität. Es gibt sie im Gegensatz zu Deutschland in jedem Supermarkt zu kaufen, noch viel besser schmeckt sie allerdings in der selbst gekochten Variante, ergänzt um Zimt und Zitronensaft.

Da es in Norwegen keinen Gelierzucker gibt, wird normaler Zucker verwendet. Dadurch darf beim Kochen der Apfelstückchen nur wenig Wasser zugesetzt werden, was den Geschmack der Marmelade intensiviert. Gleichzeitig sorgt das Pektin der Äpfel für ausreichende Festigkeit, so dass die Marmelade nicht von der Brotscheibe läuft. So entsteht eine fruchtige, nicht zu süße Marmelade, die einfach nur lecker schmeckt.

Norwegische Apfelmarmelade (ca. 4,5 Gläser zu 300 ml)

Zutaten:

  • ca. 1,4 kg säuerliche, saftige Äpfel (geputzt und geschält gewogen)
  • 50 ml Wasser
  • 1 – 1,5 Zimtstangen
  • Saft von 1 Zitrone
  • 350 – 400 g Zucker

Zubereitung:IMG_0571

Die Äpfel waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden.

Die Äpfel nun mit dem Wasser, dem Zitronensaft und den Zimtstangen in einen Topf geben und alles für ca. 20 – 25 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel stückig zerfallen sind. Eventuell kann man dem Zerfall mit einem Kartoffelstampfer etwas nachhelfen, jedoch sollten einige Apfelstücke im Gegensatz zum Apfelmus erhalten bleiben.

Danach den Zucker zugeben. Die Menge richtet sich je nach Säuerlichkeit der Äpfel und der gewünschten Süße für die Marmelade. Wir tendieren eher zu 350 g Zucker bei ziemlich sauren Äpfeln.

Die Marmelade nun für weitere 5 – 6 Minuten köcheln lassen, bis sie etwas, dank des Apfelpektins, eingedickt ist.

Die Marmelade heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Dabei am besten eine Einfüllhilfe verwenden, damit die Glasränder nicht beschmutzt werden, da sonst Schimmelgefahr besteht. Die Gläser sofort fest zuschrauben und abkühlen lassen.

Aufgrund des nicht allzu hohen Zuckergehalts ist die Apfelmarmelade nur eingeschränkt haltbar. Am besten ist es daher, sie entweder in Portionen einzufrieren oder die Gläser zumindest in den Kühlschrank zu stellen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *