Ofengebackene Seelachs-Gemüsepfanne

IMG_7396Nach so vielen Apfel- und Pflaumenrezepten wurde es jetzt wirklich wieder Zeit für ein ordentliches Mittagsessenrezept auf dem scheckenlaks. Norwegischer Apfeltag hin oder her, der ist nämlich heute, ich kann nicht schon wieder mit Apfel im Essen daherkommen, fand ich. Stattdessen nun also ein wärmendes Herbstessen mit herrlichem Aroma, das perfekt für einen grauen Regenwetterabend geeignet ist. Der Aufwand des Zubereitens ist nicht sonderlich hoch, jedoch dauert es wegen der Backzeit von ca. 45 Minuten ein Weilchen, bis das Essen auf dem Tisch steht. Dafür wird man jedoch hinterher durch wenig Abwasch entschädigt – und natürlich vorher durch den leckeren Geschmack von knusprigen Kartoffelscheiben, aromatischem Paprika und Tomaten sowie zitronig frischem, saftigem Fisch.

Bevor ihr euch jetzt gleich an die Arbeit macht noch ein kleiner Tipp: Damit der Seelachs, wenn er aus dem Herd kommt, nicht schlapp auf dem Gemüse hängt, ist es ratsam ihn vorher “trocken zu salzen”. Dazu den aufgetauten Seelachs mit etwas grobkörnigem Meersalz einreiben, das ganze einziehen lassen, danach mit kaltem Wasser abspülen und dann erst backen. Schon hat man festere und dadurch ansehnlichere Fischstücke.

Ofengebackene Seelachs-Gemüsepfanne für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Seelachs oder anderen Weißfisch wie z. B. Dorsch
  • etwas grobkörniges Meersalz
  • Pfeffer
  • ca. 500 g Kartoffeln, festkochende Sorte
  • 1 große rote Zwiebel
  • 5 Knoblauchzehen (wer nicht gern Knoblauch isst, lässt ihn einfach weg)
  • 2 Paprikaschoten (rot, gelb)
  • 150 g Cherrytomaten
  • 1 Handvoll Oliven, gern schwarze (hatten wir jedoch gerade nicht)
  • 100 g Feta
  • ca. 3 EL Olivenöl
  • 1/2 Bio-Zitrone, Saft und Schale
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Rosmarin, frisch oder getrocknet, gehackt
  • etwas Thymian, frisch oder getrocknet
  • ca. 2 EL Dill und / oder Petersilie, gehackt

Zubereitung:

Den Fisch vor der Verwendung vollständig auftauen lassen, dabei jedoch am besten in halbgefrorenem Zustand in größere Stücke schneiden. Die aufgetauten Fischstücke nun mit grobem Meersalz bestreuen. Das Salz vorsichtig etwas verreiben. Den gesalzenen Fisch ca. 20 Minuten ziehen lassen. Danach unter fließendem kaltem Wasser gut abspülen und vorsichtig mit einem Küchentuch trockentupfen. Dadurch wird das Fischfleisch beim Backen deutlich fester. Die Fischstücke leicht pfeffern, ein erneutes salzen ist nicht notwendig.

Die Kartoffeln und die Zwiebel schälen und in nicht zu dünne Scheiben bzw. Stücke schneiden. Danach das restliche Gemüse waschen und putzen. Die Paprikaschoten in kleinere Stücke schneiden, die Tomaten halbieren und getrennt zur Seite stellen.

Den Herd auf 225 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Das Blech, am besten ist ein tiefes Blech geeignet, mit ca. 1 EL Öl bestreichen. Die Kartoffelscheiben mit einem weiteren EL Öl in einer Schüssel vermischen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin würzen. Die Scheiben nun auf dem Blech verteilen, so dass sie alle einzeln liegen. Dadurch werden sie knuspriger.

Die Kartoffeln nun für 15 – 20 Minuten im Backofen auf der mittleren Schiene backen.

Währenddessen die Paprika- und Zwiebelstücke mit dem restlichen Öl in einer Schüssel vermischen und alles mit Salz und Pfeffer, ggf. etwas Rosmarin würzen.

Danach die Kartoffeln wenden. Paprika und Zwiebelstücke auf dem Blech verteilen. Alles für weitere 15 Minuten backen.

Jetzt den Feta in Würfel schneiden. Die Bio-Zitrone waschen, dünn mit z.B. einem Zestenreißer schälen und den Saft auspressen. Die Tomatenhälften salzen und pfeffern.

Die Herdtemperatur auf 200 °C senken. Das Ofengemüse erneut wenden. Tomaten, Feta und Oliven auf dem Blech verteilen. Die Fischstücke mit dem Zitronensaft und der -schale beträufeln und auf dem Gemüse verteilen.

Das Blech nun für weitere 10 – 12 Minuten backen lassen, bis der Fisch gar ist.

Dill und Petersilie waschen sowie zerkleinern. Das Blech aus dem Herd nehmen und mit den Kräutern bestreuen. Die Farbenpracht und das Röstaroma genießen.

Dieses Essen hat noch einen weiteren Vorteil, während der Garzeit kann man entspannt bereits die Küche aufräumen und den Tisch decken. Abwasch fällt auch nur wenig an, perfekt!

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