Buffet Pinguine – Gruß aus der Antarktis

Hat jetzt gerade noch jemand die Ermahnung: “Mit Essen spielt man nicht!” in Erinnerung? Ich habe es trotzdem getan, nachdem ich diese Pinguine auf einem Foto gesehen hatte. Diese lustigen Gesellen musste ich einfach nachbauen. Auch wenn sie geschmacklich durch die Oliven nicht jedermanns Sache sind, ziehen sie bei einem kalten Buffet eine Menge Aufmerksamkeit auf sich und lockern das Gesamtbild lustig auf. Sie sind einfach herzustellen, schmecken gut und stehen stabil, so dass sie gut zu transportieren sind.

Na, stehen sie bei euch beim nächsten Grillfest oder vielleicht beim Osterbesuch mit auf dem Tisch?

Buffet Pinguine (12 Stück)

Zutaten:

  • ca. 1/3 einer großen Möhre
  • 12 Mozzarella-Kugeln
  • 24 schwarze Oliven mit gutem Geschmack
  • 24 Zahnstocker, am besten weiße gefiederte

Zubereitung:

Die Möhre schälen und danach am dickeren Ende in robuste Scheiben schneiden. Aus diesen ein Dreieck herausschneiden.

Das kleine Möhrendreieck evtl. zurechtschneiden und in die Olivenöffnung als Pinguinschnabel stecken.

12 Oliven halbieren. Mit den Zahnstochern zuerst die Kopfolive durchbohren, danach die Olivenhälften, die die Flügel bilden.

Nun damit die Mozzarellakugel als Pinguinbauch auf die Möhrenscheibe spießen. Fertig ist der Pinguin. Bis zum Buffet fühlen sie sich gemäß ihrer Herkunft im Kühlschrank am wohlsten.

Wochenmenü 14/2017

Hallo Sonntag! Wie ich soeben an der Blogstatistik gesehen habe, scheinen einige von Euch schon fleißig beim Osterkekse backen zu sein. Wer noch nach einem Rezept suchen sollte, mit dem er alle österlichen Ausstechförmchen zum Einsatz bringen kann, findet hier und hier sowohl eine helle Butterkeks- als auch eine Mokkavariante. Auch cremegefüllte (oreoartige) Kekse sind eine schöne Alternative für das Osterkörbchen (hier).

Von Keksen allein lebt jedoch weder Mensch noch Osterhase gut und gesund, daher darf auch das Mittagessen natürlich nicht vernachlässigt werden. Daher jetzt der Vorschlag für ein abwechslungsreiches Wochenmenü mit zweimal Fisch, einmal Fleisch und vegetarischen Essen, die ordentlich Frühlingsfrische auf den Tisch zaubern. Ach ja, “Osterhäschens Lieblingsrezept”, die Ingwermöhren, ist auch dabei. Na, wenn das nicht die gestressten Vorosternerven beruhigt!

Genießt die kommende Woche und kocht was Leckeres.

Montag


Cremige Fenchelsuppe mit gebratenen Seelachswürfeln
Dienstag


Avocadosalat mit Orangen, Feldsalat und Ei
Mittwoch


Gebackene Parmesankartoffeln mit Stremellachs auf Kräutercreme
Donnerstag


Quinoa, Hirse, Buchweizen mit Apfel und Gojibeeren
Freitag


Überbackener Lachs mit Petersilienpesto und Mangosalat
Samstag


Ingwermöhren und Sesamnudeln
Sonntag


Gulasch mit indischen Gewürzen, Cashews und Couscous
Dessert


Ananas-Chili-Shot - die Sonne im Glas
Extras


Schoko-Granola mit Nüssen, Mandeln und Leinsamen

Schoko-Granola mit Nüssen, Mandeln und Leinsamen

Unser bisher veröffentlichtes Lieblingsgranolarezept erfreut sich nicht nur bei uns, sondern auch in der gesamten Verwandt-, Bekannt- und Nachbarschaft großer Beliebtheit. Leider wird es jedoch von dieser nur selten selbst hergestellt, da offenbar die umfangreiche Zutatenliste abschreckt. Das ist natürlich gut für uns, so haben wir immer kleine Weihnachts-, Oster- und Geburtstagsgeschenke :-).

Trotzdem möchten wir jedoch eigentlich, dass noch mehr von euch, sich dazu verleiten lassen, ihr eigenes Granola herzustellen. Vielleicht klappt das ja mit dem folgenden Rezept. Weniger Zutaten, kürzere Backzeit und dazu noch Schokoladengeschmack, wenn sich das nicht gut anhört.

Wir sind jedenfalls begeistert, auch wenn es durch das Schokopulver ein bisschen ungesünder ist als unser Lieblingsgranola. Es passt hervorragend zu griechischem Joghurt oder leicht säuerlichen Fruchtjoghurts bzw. -quarkspeisen. Zitrone oder Himbeere oder Erdbeere harmonieren sehr gut mit dem leichten Schokogeschmack des Granolas. Am besten, ihr probiert es selbst aus.

Bei dem Rezept habe ich mich an diesem norwegischen blog orientiert, jedoch noch Walnüsse hinzugefügt und ein anderes Öl benutzt.

Schoko-Granola mit Nüssen, Mandeln und Leinsamen (ca. 1/2 Backblech)

Zutaten:

  • 2 dl Mandeln, grob gehackt
  • 1 dl Haselnüsse, grob gehackt
  • 1 dl Walnüsse, grob gehackt
  • 1 dl Leinsamen (wir: Leinsamen gold)
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Walnussöl
  • 4 EL Schokoladenpulver, möglichst dunkel und zuckerarm
  • evtl. einige Tropfen Stevia
  • 1 Pr. Salz

Zubereitung:

Mandeln und Nüsse in einem Mixer grob hacken. Danach mit dem Leinsamen mischen.

Die Butter schmelzen. Öl, Salz und Kakaopulver hinzufügen und gut verrühren. Je nach Süße des Schokoladenpulvers und eurem individuellen Geschmack, evtl. noch ein paar Tropen Stevia hinzufügen. Wir haben 5 – 6 Tropfen ergänzt, da wir das Granola meist zu wenig gesüßtem Joghurt essen.

Nun die Kakaomasse über die Nüsse, Mandeln und den Leinsamen gießen und alles sehr gut vermischen. Auf einem Backblech verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C auf der mittleren Schiene mit Ober- und Unterhitze für ca. 30 Minuten backen. Dabei nach 15 Minuten einmal das Granola “wenden”. Die Backzeit ist sehr von den Eigenschaften des Ofens abhängig, daher unbedingt gegen Ende der 30 Minuten nachsehen, damit nichts verbrennt.

Das Granola auf zum Beispiel griechischem Joghurt, Zitronenjoghurt, Bananenquark, Erdbeer-Minz-Joghurt oder Himbeerjoghurt genießen.

Cremige Fenchelsuppe mit gebratenen Seelachswürfeln

Wir haben in den letzten Jahren schon aus vielerlei Gemüse Suppen gekocht, eine beinahe reine Fenchelsuppe war jedoch noch nicht dabei. Höchste Zeit also das Fenchelknollenangebot im Supermarkt auszunutzen, um daraus diese wohlschmeckende, cremige Suppe mit gebratenem Seelachs herzustellen.

Fenchel passt hervorragend zu Fisch und wer jetzt Bedenken hat, nein, es schmeckt nicht wie Fencheltee. Die Knolle entwickelt beim Kochen einen würzigen Geschmack, der durch etwas Sternanis und Koriander betont werden kann.

Wem es zu aufwendig ist, die Fischstücke zu braten, der kann sie auch in den letzten 10 Minuten der Suppenkochzeit mit in der Suppe durchziehen lassen.

Cremige Fenchelsuppe mit gebratenen Seelachswürfeln für 3 Personen

Zutaten:

  • 1 kleine, gelbe Zwiebel
  • 1 mittlere Möhre
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 1/2 Chilischote (mehr oder weniger, je nach Schärfe der Schote)
  • 3 größere Fenchelknollen
  • 1 EL Butter
  • 7 dl milde Gemüsebrühe
  • 100 g Creme fraiche
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sternanis
  • gemahlener Koriander
  • etwas Zitronensaft (ca. 1/4 Zitrone)
  • 400 g Seelachsfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL Butter zum Braten

Zubereitung:

Zwiebel, Möhre und Knoblauchzehen schälen und in kleine Stücke bzw. Scheiben schneiden. Die Chilischote längs halbieren und die Kerne entfernen.

Von den Fenchelknollen das Grün abschneiden, hacken und zunächst zur Seite legen. Das wird später zum Bestreuen der Suppe benutzt. Die Knollen putzen und den inneren harten Strunk herausschneiden. Den Rest in Streifen schneiden.

1 EL Butter in einem Suppentopf erhitzen und darin Zwiebel, Knoblauch sowie Möhren für mehrere Minuten anbraten. Die Zwiebel sollte dabei glasig werden. Danach Fenchel und Chilischote hinzufügen und ebenfalls kurz mitbraten lassen.

Die Gemüsebrühe angießen sowie mit gemahlenem Koriander und etwas Sternanis würzen. Die Suppe aufkochen und abgedeckt für ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Während die Suppe kochte, die Seelachsfilets in Würfel schneiden sowie salzen und pfeffern. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und darin die Fischstücke anbraten. Das dauert ca. 10 Minuten.

Creme fraiche in die Suppe geben und diese anschließend fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Ist die Suppe zu dick, hilft die Zugabe von etwas mehr Gemüsebrühe bzw. Wasser.

Die Suppe auf Teller geben, die gebratenen Seelachswürfel in die Mitte setzen und alles mit dem Fenchelgrün bestreuen.

Avocadosalat mit Orangen, Tomaten, Feldsalat, Feta und Ei

Die Sonne strahlt vom frühlingsblauen Himmel und wir laden mit diesem einfachen, gesunden Salat den Körper mit einer guten Dosis Vitaminen und Mineralstoffen auf. Die Avocado liefert gesundes Fett, die gekochten Eier sorgen für Eiweiß, so dass der Salat locker als leichtes Mittagessen daher kommen kann.

Denkbar einfach in der Zubereitung ist er außerdem, wodurch er perfekt in den Alltag passt. Die einzige Schwierigkeit bei diesem Salat besteht darin, dass man reife, weiche Avocados verwenden sollte und keine harten, da diese häufig einen leicht bitteren Geschmack aufweisen, was sich im Salat nicht sehr gut macht. Ansonsten ist dieser Salat tipptopp für einen noch etwas frühlingsmüden Körper.

Avocadosalat mit Orangen, Tomaten, Feldsalat, Feta und Ei für 3 Personen

Zutaten:

  • 2 Orangen
  • 3 eher kleine Möhren
  • 2 Tomaten
  • ca. 15 Cherrytomaten
  • ca. 1/4 Porreestange, grüner Anteil
  • 2 große Avocados
  • 100 – 120 g Feta
  • 2 Handvoll Feldsalat
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 4 hart gekochte Eier
  • etwas Paprikapulver

Zubereitung:

Die Eier für ca. 8 Minuten kochen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken, etwas abkühlen lassen, schälen und vierteln. Mit etwas Paprikapulver und Salz bestreuen.

Die Orangen schälen und filetieren. Den dabei entstehenden Saft in der Salatschüssel auffangen. Den nach dem Filetieren verbleibenden Orangenrest ebenfalls über der Salatschüssel auspressen.

Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Cherrytomaten halbieren und die beiden großen Tomaten in Scheiben schneiden. Das Stück Porreestange gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden.

Die Avocados ebenfalls halbieren, den Stein mithilfe eines Messers entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale heben. Dieses in Stücke schneiden.

Den Feldsalat waschen, verlesen und gut abtropfen lassen. Den Feta würfeln.

Alle Salatzutaten miteinander vorsichtig vermischen und mit Salz, Pfeffer sowie Zitronensaft würzen. Abschmecken und zusammen mit den Eivierteln genießen.

Wochenmenü 13/2017

Mit diesem Foto einer sonnigen Mango-Quark Torte meldet sich der scheckenlaks aus  seiner kleinen Motivationsloch-Ruhepause mit voller Kraft und neuem Tatendrang zurück. Einige interessante Rezepte haben sich angesammelt, so dass wir den Frühling gemüsegesund in den nächsten Wochen begrüßen können. Deshalb gibt es diese Woche auch endlich wieder einen Wochenmenüvorschlag mit allerlei Gemüsegerichten, zweimal Fisch und einmal Fleisch. Ich hoffe, dass für jeden etwas dabei ist für die nächste Schönwetterfrühlingswoche.

Montag

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Würzige Möhrensuppe mit roten Linsen
Dienstag

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Zucchinispaghetti, Avocadosauce, Lachs mit Walnuss-Feta Topping
Mittwoch

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Gemüsecurry mit Basmatireis
Donnerstag


Gebackenes Wurzelgemüse mit herzhaften Käsestreuseln
Freitag


Kabeljau auf Spinat-Kartoffelmus mit Chorizo
Samstag


Rote Bete Bratlinge
Sonntag


“Wiener Schnitzel” nach sowjetischer Art
Dessert

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Käsekuchen mit Waldbeeren im Glas
Extras

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Kirschkuchen mit Marzipan und Mandelstreuseln

Gebackenes Wurzelgemüse mit herzhaften Käsestreuseln und Joghurtdipp

Bei manchen Rezepten kann man sich wirklich fragen, warum man selbst nicht auf diese Idee gekommen ist. Wir lieben ofengebackenes Gemüse und wir lieben auch Streusel und trotzdem habe ich bisher den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen, oder besser gesagt, diese geniale Kombinationsmöglichkeit. Nein, dafür musste ich mich erst von diesem blog inspirieren lassen. Denn natürlich schmeckt gebackenes Wurzelgemüse mit seinen Röstaromen hervorragend zusammen mit buttrigen, herzhaften Streuseln, die durch Walnüsse und einen milden Blauschimmelkäse verfeinert werden. Ein einfacher Joghurtdipp sorgt für Frische und schon kann man sich selbst und seine Familie mit einem wirklichen vegetarischen Leckerbissen verwöhnen. Der März mit seinem Aprilwetter ist noch lang, daher dringend ausprobieren, ehe es kein Wurzelgemüse mehr zu kaufen gibt.

Gebackenes Wurzelgemüse mit herzhaften Käsestreuseln und Joghurtdipp für                  3 Personen

Zutaten:

  • 4 mittlere Rote Bete
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 mittlere Pastinaken
  • 2 mittlere Petersilienwurzeln
  • etwas Olivenöl
  • Meersalz
  • 1 – 1,5 TL getrockneter Thymian
  • 100 g gemahlene Haferflocken
  • 1 kräftige Pr. Salz
  • 75 g Butter, zimmerwarm
  • 100 g Blauschimmelkäse (wir: eine milde Sorte, sonst schmeckt es sehr intensiv nach Käse)
  • ca. 100 g grob gehackte Walnüsse
  • etwas Pfeffer
  • etwas getrockneter Koriander (wer hat, sonst weglassen)
  • 4 EL Joghurt, naturell
  • Zitronensaft
  • etwas Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL frischer oder TK-Dill, gehackt

Zubereitung:

Wurzelgemüse und die Zwiebel schälen und putzen. Zwiebel vierteln, rote Bete in relativ dünne Scheiben, Pastinaken und Petersilienwurzeln in größere Stücke schneiden.

Ein Blech dünn mit Öl einfetten. Das Gemüse in einer Schüssel ebenfalls mit etwas Olivenöl vermischen und mit Meersalz sowie getrocknetem Thymian würzen. Danach auf dem Blech möglichst einlagig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 20 Minuten backen.

Für die Streusel die Haferflocken in einem Mixer zu grobem Mehl vermahlen. Auch die Walnüsse darin grob hacken. Den Blauschimmelkäse und die Butter in Stücke schneiden. Nun alle Streuselzutaten in einer Schüssel miteinander zu einem Teig verkneten. Mit Salz, Pfeffer und Koriander würzen. Abschmecken.

Das Ofengemüse nach den 20 Minuten Backzeit wenden und mit den Streuseln bestreuen. Für weitere 20 Minuten backen.

Währenddessen den Dipp zubereiten. Dafür Joghurt mit Zitronensaft, Salz, Zucker, Pfeffer und frischem Dill mischen. Abschmecken, bis ihr die perfekte Mischung zwischen würzig, süß und säuerlich gefunden habt.

Wenn ihr noch ein paar Cherrytomaten habt, dürfen die sich gern dazu gesellen.

Wochenmenü 11/2017

Willkommen Frühling und hallo ihr Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge im Garten. Schön, dass ihr trotz intensiver Wühlmausattacken während des Winters blüht, wenn auch nicht immer dort, wo wir euch hingepflanzt hatten. Die Vögel zwitschern ebenfalls schon in bester Frühlingslaune, da können auch wir uns im nächsten Wochenmenü mit orange-gelben Sonnentönen auf dem Teller verwöhnen. Genießt den Frühling und hoffentlich bald wieder die warme Sonne!

Montag


Cremige Süßkartoffelsuppe
Dienstag


Sonniger Salat mit Quinoa, Möhren, Orangen und Granatapfel
Mittwoch


Fisch-Curry mit Gemüse, Kokosmilch und Reis
Donnerstag

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Süßer Hirsebrei mit Beerensauce
Freitag


Tacogratin – Norwegian Style
Samstag


Kartoffeln mit Leinölquark und Rote Bete Salat
Sonntag


Lachsbouletten mit Fenchelsalat und Zitronendressing
Dessert


Himbeer-Kokoskugeln
Extras


Bananenmuffins mit Schokolade

Sonniger Vorfrühlingssalat mit Quinoa, Möhren, Orangen und Granatapfel

Bei diesem wechselhaften Märzwetter mit eingestreuten Schneeregenschauern und all den Schnupfennasen um uns herum, benötigen wir nicht nur Sonne auf dem Teller, sondern auch alles, was wir an Vitaminen und Mineralstoffen bekommen können, um gesund zu bleiben. Dieser bunte Vorfrühlingssalat erfüllt genau diese Kriterien, dazu schmeckt er fruchtig und frisch. Durch die roh verwendeten Möhren hat er Biss und ist gleichzeitig schnell zubereitet. Damit ist er ein ausgesprochen guter Alltagssalat.

Sonniger Vorfrühlingssalat mit Quinoa, Möhren, Orangen und Granatapfel für                   3 Personen

Zutaten:

  • 2,3 dl Quinoa
  • 4,6 dl mild würzige Gemüsebrühe
  • 3 eher kleinere Möhren
  • 1 mittlere rote Zwiebel
  • 2 große Orangen
  • 1 Avocado
  • ca. 125 g Feta
  • 1 Handvoll (gestiftelte) Mandeln
  • ca. 1/2 großer Granatapfel + ca. 1/4 Granatapfel als Saft
  • 2 EL frische, gehackte Petersilie
  • 1 – 2 EL frische, gehackte Minze
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:

Quinoa unter warmem fließendem Wasser gut waschen, abtropfen lassen.

Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Quinoa hinzufügen, aufkochen und für 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Nun den Deckel abnehmen, mit einer Gabel den Quinoa auflockern und kurz auskühlen lassen. Er sollte die gesamte Gemüsebrühe aufgesaugt haben.

Während der Quinoa köchelt, kann man die restlichen Zutaten zubereiten. Möhren, Zwiebel, Orangen und Avocado schälen sowie in Würfel schneiden. Den Feta ebenfalls in Stücke schneiden.

Petersilie und Minzeblätter abzupfen und fein hacken. Einen Teil der Granatapfelkerne auslösen.

Alle Salatzutaten vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Zitronen- und einem Teil des Granatapfelsaftes übergießen. Vorfrühlingshaft gesund genießen.

Wochenmenü 10/2017 und Übung für Ostern

Gestern haben wir das wunderbare frühlingshaft sonnige Wetter genutzt und eine “Generalprobe für Ostern” gestartet. Wir haben das Suchen geübt. Dazu gingen wir mit Müllbeuteln und Handschuhen bewaffnet in “unserem” Wald auf die Suche nach Plastik-, Glas- und Metallmüll. Die Ausbeute nach einer Stunde mit zwei Suchmenschen war überraschend negativ. Mit gleich zwei vollen Müllbeuteln Plastik und diversen Flaschen bzw. Glas hatten wir in unserem wenig genutzten Dorfwald nicht gerechnet. Dazu entdeckten wir auch noch, dass jemand mehrere qm PVC-Fußbodenbelag entsorgt hatte (nicht auf dem Foto zu sehen). Gleichzeitig warfen die Funde auch einige Fragen auf und regten unsere Phantasie an. Wie kommen zum Beispiel eine halbe Kaffeetasse aus DDR-Produktion und eine leere Fischdose mitten in den Wald? Trotz der vielen Funde hatten wir eine lustige Wanderung, die uns mit einem guten Gefühl zurückließ, wenigstens einen kleinen Beitrag zur Säuberung des Waldes geleistet und unseren “Ostereiersuchblick” geschult zu haben.

Jetzt jedoch zu etwas völlig anderem. Die Wochenmenüplanung steht an, ich setze noch einmal auf eher winterliche Essen, da das Wetter hier schon wieder kälter und grauer als gestern ist. Da kann ordentlich Farbe von Roter Bete und Tomaten zum Beispiel nicht schaden.

Genießt die nächste Woche mit den ersten Schneeglöckchen und Krokussen.

Montag


Rote Bete Suppe mit Meerrettich Creme
Dienstag


Gratinierte One-Pot-Pasta mit Schinken und Ananas
Mittwoch

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Süßkartoffel-Paprika Pfanne mit Walnüssen
Donnerstag


Kaiserschmarrn mit Apfelmus
Freitag

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Pizza mit Lachs, Avocado und Pinienkernen
Samstag

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Kabeljau, Bacon und Erbsenpüree
Sonntag


Krautrouladen – ein Klassiker
Dessert


Orangen-Grapefruit-Ingwer Smoothie mit Buttermilch
Extras

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Knusprig gebackene Avocadospalten