Rote Bete Bratlinge

img_2973Tiefrote Bete mit ihrem etwas erdigen nach dem Backen oder Braten leicht süßlichen Geschmack hat sich in den letzten Jahren zu einem unserer Herbstlieblingsgemüse entwickelt. Allerdings bin ich in der Regel nicht so kreativ, was das Erfinden neuer Rezepte mit diesem Gemüse anbelangt. Deshalb war ich sehr begeistert, als ich auf diesem norwegisch-türkischen blog diese Rote Bete Bratlinge entdeckt habe.

Sie schmecken richtig gut, angenehm würzig und lassen sich relativ unkompliziert braten. Eine gute Idee, um mit einem vegetarischen Essen ordentlich Farbe auf den Teller zu bringen.

Rote Bete Bratlinge für 3 Personen als Zubehör oder für 2 Personen als Hauptspeise    (10-12 Stück)

Zutaten:

  • ca. 400 g Rote Bete (geputzt gewogen)
  • 1 kleine Zucchini (ca. 180 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 60 g Weizenmehl
  • 2 große Eier
  • einige getrocknete Chiliflocken
  • 2 EL gehackte, frische Petersilie
  • 1 EL gehackter, frischer Dill
  • 100 g Feta, grob zerbröselt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Rote Bete und Zwiebel schälen, Zucchini putzen und alles grob reiben. Dazu kann man natürlich auch eine Küchenmaschine benutzen.

Die Gemüseschnitzel in ein Sieb geben und mit ca. 1 TL Salz vermischen. Für 10 Minuten durchziehen lassen, danach gut mit den Händen auspressen, bis so gut wie keine Flüssigkeit mehr aus dem Gemüse kommt. Das aufgefangene Gemüsewasser kann man übrigens trinken, auch wenn es schon etwas “gesund” schmeckt.

Die Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit kurz anrösten bis sie anfangen zu duften. Danach die Samen mit einem Mörser grob zerstoßen.

Nun Rote Bete, Zucchini, Kreuzkümmel, Zwiebel, Mehl, Eier, Kräuter und Gewürze miteinander vermischen. Zum Schluss den grob zerkrümelten Feta untermischen. Die Masse abschmecken.

Mit feuchten Händen Bratlinge ungefähr in der Größe von Bouletten formen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Bratlinge bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten pro Seite braten.

Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen, um sie etwas zu entfetten.

Zusammen mit zum Beispiel Knoblauchdressing oder Kräuterjoghurtdipp warm genießen.

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