Schwarzbiergulasch mit Sauerkraut und Kartoffeln

IMG_5025Es schneit, es schneit und es ist sogar ein klitzekleines bisschen frostig, endlich und juhu, dann besteht ja doch noch Hoffnung aufs Skifahren in diesem bisher novemberwetterig grauen Winter. Zur standesgemäßen Begrüßung des ordentlichen Januarwetters gab es heute bei uns ein deftiges Winteressen – Gulasch in Bier mit Sauerkraut und Kartoffeln. Wir hoffen sehr, dass sich der Winter dadurch so willkommen fühlt, dass wir den nächsten Gulasch am Skilift essen können :-). Mal sehen, ob das am Wochenende klappt.

Schwarzbiergulasch mit Sauerkraut und Kartoffeln für 3 Personen

Zutaten:

  • 600 g Schweinefleisch (wir bevorzugen mageres)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ca. 1 TL Paprikapulver, scharf
  • ca. 1/4 TL gemahlener Kümmel
  • ca. 1/4 TL getrocknete Chiliflocken
  • 1 TL Kümmel, ganz
  • 4 Scheiben Speck
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 1 große Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 gehäufter EL Mehl
  • 1 kleine Dose (70 g) Tomatenmark
  • ca. 1 dl Gemüsebrühe
  • ca. 3 dl Schwarzbier
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • 3 EL Sahne
  • Kartoffeln für 3 Personen
  • Sauerkraut für 3 Personen
  • 1 kleine Möhre
  • ca. 1/2 TL Kümmel, ganz

Zubereitung:

Schweinefleisch, am besten noch im leicht gefrorenen Zustand, in Würfel schneiden. Möhren, Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und in kleine Stückchen schneiden.

Die Gulaschstücke mit Salz, Pfeffer, dem gemahlenen Kümmel, Paprikapulver und den Chiliflocken ringsherum würzen.

Öl und Speck in einem Fleischtopf erhitzen. Die gewürzten Gulaschstücke darin von jeder Seite kurz anbraten. Die Fleischstücke sollen dabei jedoch nicht zu dunkel werden.

Danach Möhren, Zwiebeln, Knoblauch und Kümmel zufügen und ebenfalls mit anbraten, bis die Zwiebel glasig geworden ist. Nun das Mehl darüber streuen und das Tomatenmark hinzugeben, kurz umrühren und mit dem Bier und der Gemüsebrühe ablöschen. Es sollte soviel Flüssigkeit zugegeben werden, dass das Fleisch knapp davon bedeckt ist. Zum Schluss den Rosmarinzweig hinzufügen.

Ab jetzt sollte man dem Gulasch ca. 1,5 Stunden Zeit geben, in dem er bei geringer Hitze abgedeckt vor sich hinköcheln kann. Dann zieht er ordentlich durch und entwickelt sein volles Aroma.

10 Minuten vor Ende der Kochzeit den Deckel entfernen und den Gulasch offen weiter köcheln lassen. Sollte die Sauce zu dünn sein, diese mit etwas in Wasser verquirltem Mehl andicken. Ganz zum Schluss die Hitze reduzieren, die Sahne hinzufügen und den Gulasch abschmecken. Vor dem Servieren den Rosmarinzweig und die 4 Speckscheiben wieder herausangeln.

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Während der Gulasch allein vor sich hinköchelt, hat man genügend Zeit, sich um die weiteren Essensbestandteile zu kümmern. Bei uns gab es Kartoffeln und Sauerkraut dazu, Knödel oder Nudeln würden jedoch auch hervorragend passen.

Kartoffeln schälen, ggf. halbieren und in Salzwasser für ca. 20 Minuten gar kochen.

Für das Sauerkraut eine kleine Möhre schälen und in Scheibchen schneiden. Das Kraut zusammen mit der Möhre und dem Kümmel in etwas Wasser ebenfalls für ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Kartoffeln zusammen mit dem Sauerkraut und dem Gulasch auf Tellern anrichten und auf baldiges Skifahren hoffen.