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Quitten-Apfel-Gelee

IMG_0732Gestern Abend haben wir uns endlich unseren Quittenvorräten im Keller gewidmet. Die Birnenquitten haben die Lagerzeit zum Nachreifen genutzt und sehen jetzt wunderschön gelb aus.

Da wir für Marmelade- oder Geleekochen gern vorrätige Zutaten aus eigener Ernte verwenden, fiel die Wahl auf ein Quitten-Apfel-Gelee. Dieses Mal sollte es eine einfache Variante werden, in der man deutlich die Aromen von Apfel und Quitte schmecken könnte, deshalb wurden alle Gewürze außen vor gelassen.

Das Ergebnis ist ein oranger Gelee, der nicht so süß, dafür jedoch sehr aromatisch ist. Quitte und Apfel passen wunderbar zusammen. Dank des verwendeten Dampfentsafters ist das Gelee auch ohne viel Arbeitsaufwand herzustellen, der Einsatz eines scharfen Messers zum Quittenteilen lohnt jedoch trotzdem.

Quitten-Apfel-Gelee (ca. 8 Gläser zu 300 ml)

Zutaten:

  • ca. 3 l Apfelstücke
  • ca. 3 l Quittenstücke (wir hatten Birnenquitten)
  • Saft von 2 Zitronen
  • 2 Pck. Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Die Äpfel und Quitten waschen, putzen und in samt Schale und Kerngehäuse in Stücke schneiden. Sollten die Quitten nach dem Waschen noch “Pelz” haben, dann diesen mithilfe von Küchentüchern abreiben. Die Härchen enthalten nämlich Bitterstoffe, die man nicht im Gelee haben möchte.

Die Fruchtstücke in einen Dampfentsafter geben und für 60 – 90 Minuten (Gebrauchsanweisung des Dampfentsafters beachten) entsaften.

Währenddessen die zu verwendenden Gläser heiß auswaschen, die Deckel kurz in kochendes Wasser legen.

Nun die entstandene Saftmenge abmessen, wir erhielten 1,6 l Saft. Damit entschieden wir uns, 2 Pck. Gelierzucker zu benutzen, da wir das Gelee nicht so fest mögen.

Den Saft nun mit dem Zitronensaft und dem Gelierzucker in einem großen Topf vermischen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen.

Das Gelee für 3-4 Minuten sprudelnd weiter kochen lassen, dabei regelmäßig rühren und den sich bildenden Schaum abschöpfen.

Das Gelee danach sofort in die ausgespülten Marmeladengläser füllen. Dabei am besten eine Einfüllhilfe verwenden, damit die Glasränder nicht beschmutzt werden, da sonst Schimmelgefahr besteht. Die Gläser sofort fest zuschrauben und abkühlen lassen.

Ob man die Gläser danach kurz umdreht und auf den Deckel stellt oder nicht, sollte jeder selbst entscheiden, wir tun es nicht und haben bisher keine Nachteile erfahren.

Norwegische Apfelmarmelade

IMG_0577Heute ist norwegischer Apfeltag, ein Tag, der den in Norwegen angebauten Exemplaren des Obstes gewidmet ist. Eine schöne Idee, um die Qualität und Wertigkeit des einheimischen Obstes zu würdigen.

Nun haben wir zurzeit zwar keine norwegischen Äpfel, dafür jedoch anständige Exemplare aus unserem erzgebirgischen Garten. Diese haben wir unter anderem zu einer norwegischen Apfelmarmelade verarbeitet. Diese minimalistisch anmutende, den Apfelgeschmack betonende Marmelade genießt in ihrem Heimatland große Verbreitung und Popularität. Es gibt sie im Gegensatz zu Deutschland in jedem Supermarkt zu kaufen, noch viel besser schmeckt sie allerdings in der selbst gekochten Variante, ergänzt um Zimt und Zitronensaft.

Da es in Norwegen keinen Gelierzucker gibt, wird normaler Zucker verwendet. Dadurch darf beim Kochen der Apfelstückchen nur wenig Wasser zugesetzt werden, was den Geschmack der Marmelade intensiviert. Gleichzeitig sorgt das Pektin der Äpfel für ausreichende Festigkeit, so dass die Marmelade nicht von der Brotscheibe läuft. So entsteht eine fruchtige, nicht zu süße Marmelade, die einfach nur lecker schmeckt.

Norwegische Apfelmarmelade (ca. 4,5 Gläser zu 300 ml)

Zutaten:

  • ca. 1,4 kg säuerliche, saftige Äpfel (geputzt und geschält gewogen)
  • 50 ml Wasser
  • 1 – 1,5 Zimtstangen
  • Saft von 1 Zitrone
  • 350 – 400 g Zucker

Zubereitung:IMG_0571

Die Äpfel waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden.

Die Äpfel nun mit dem Wasser, dem Zitronensaft und den Zimtstangen in einen Topf geben und alles für ca. 20 – 25 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel stückig zerfallen sind. Eventuell kann man dem Zerfall mit einem Kartoffelstampfer etwas nachhelfen, jedoch sollten einige Apfelstücke im Gegensatz zum Apfelmus erhalten bleiben.

Danach den Zucker zugeben. Die Menge richtet sich je nach Säuerlichkeit der Äpfel und der gewünschten Süße für die Marmelade. Wir tendieren eher zu 350 g Zucker bei ziemlich sauren Äpfeln.

Die Marmelade nun für weitere 5 – 6 Minuten köcheln lassen, bis sie etwas, dank des Apfelpektins, eingedickt ist.

Die Marmelade heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Dabei am besten eine Einfüllhilfe verwenden, damit die Glasränder nicht beschmutzt werden, da sonst Schimmelgefahr besteht. Die Gläser sofort fest zuschrauben und abkühlen lassen.

Aufgrund des nicht allzu hohen Zuckergehalts ist die Apfelmarmelade nur eingeschränkt haltbar. Am besten ist es daher, sie entweder in Portionen einzufrieren oder die Gläser zumindest in den Kühlschrank zu stellen.

Apfelstrudelmarmelade mit Rum und Rosinen

IMG_0595Das ist die perfekte Marmelade für alle, die Apfelstrudel oder Apfelkuchen mit Rosinen mögen. Mit ihr kann man ohne Weiteres ein Stück helles Brot oder Brötchen am Sonntagmorgen in einen kuchenähnlichen Genusshappen verwandeln. So gefällt mir die Apfelverwertung!

Apfelstrudelmarmelade mit Rum und Rosinen (ca. 5 Gläser zu 250 ml)

Zutaten:

  • 1,2 kg Äpfel (geputzt und geschält gewogen)
  • 50 ml Wasser
  • Saft von 1 großen Zitrone
  • 100 g Rosinen
  • 100 ml Rum
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Die Rosinen waschen und in einer Schüssel mit dem Rum übergießen. Durchziehen lassen, während man die Äpfel vorbereitet.

Die Äpfel waschen, putzen, schälen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden.

Apfelstücke, Wasser und Zitronensaft in einem großen Topf aufkochen und 20 – 25 Minuten unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen, bis die Apfelstücke weich geworden sind. Wir mögen die Marmelade stückig, daher verzichten wir auf das Pürieren mit einem Stabmixer.

Während die Apfelstücke kochen, die zu verwendenden Gläser heiß auswaschen und die Deckel kurz in kochendes Wasser legen.

Nun Zimt, Vanillezucker, Gelierzucker, Rosinen und den gesamten “Einweich”Rum in die Marmeladenmasse einrühren und alles zusammen unter Rühren zum Kochen bringen. Die Marmelade für 3-4 Minuten sprudelnd weiter kochen lassen.

Da die Äpfel bereits durch ihren Pektingehalt gut beim Gelieren helfen und wir keine so feste Marmelade mögen, fanden wir 500 g Gelierzucker ausreichend. Süß genug wird die Marmelade trotzdem.

Die Marmelade heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Dabei am besten eine Einfüllhilfe verwenden, damit die Glasränder nicht beschmutzt werden, da sonst Schimmelgefahr besteht. Die Gläser sofort fest zuschrauben und abkühlen lassen.

Süßer Quinoa mit Kokos und Bananen

IMG_0004Nussiger Quinoa, süße Bananen und Kokosmilch, ergänzt um einige grüne Pistazienkerne ergeben eine leckere Süßspeisen- oder Frühstücksvariante zum klassischen Milchreis oder der Haferflockensuppe. Aufgrund der Bananen wird, mit Ausnahme des Vanillezuckers, kein zusätzliches Süßungsmittel verwendet.

Gut geeignet ist dieses Rezept übrigens für die Verwertung von schon etwas zu reif gewordenen Bananen, die pur niemand mehr essen möchte.

Süßer Quinoa mit Bananen für 3 Personen

Zutaten:

  • 200 g Quinoa
  • 1 TL Zimt
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 400 ml Kokosmilch
  • 100 ml Milch oder Wasser
  • 3 reife Bananen
  • einige Pistazienkerne
  • ca. 3 EL Kokosflocken, geröstet

Zubereitung:

Quinoa unter warmem fließendem Wasser gut waschen, abtropfen lassen.

Kokosmilch, Milch, Vanillezucker und Zimt in einem Topf erhitzen. Quinoa hinzufügen, aufkochen und für 15 Minuten abgedeckt bei geringer Hitze köcheln lassen. Dabei sollte der Quinoa die gesamte Flüssigkeit aufsaugen.

Kurz vor Ende der Kochzeit, zwei der Bananen grob zermusen und in den Quinoa einrühren. Die dritte Banane in Scheiben schneiden und zunächst zur Seite stellen.

Während der Quinoa köchelt, die Kokosflocken in einer Pfanne unter Rühren anrösten, bis sie hellbraun geworden sind und anfangen zu duften.

Den Quinoa auf Teller geben und mit den gerösteten Kokosflocken, den Pistazienkernen sowie den Bananenscheiben belegen. Warm genießen.

Heidelbeer-Haferflockensuppe

IMG_0134Und plötzlich ist es Herbst. Eines morgens wacht man auf, nach einer gewittersatten Nacht, und der Sommer ist verschwunden, einfach so über Nacht. Das grelle, helle Sommerlicht ist seinem diesigen, leicht nebligen Bruder gewichen, leichter Regen tropft, ansonsten ist es still, ganz still, keine Grille, die zirpt, kein Vogel, der zwitschert. Die Natur schweigt und lässt uns mit einer Sehnsucht nach der Sommerwärme zurück.

Genau dann, wenn einen dieses Gefühl überfällt, ist eine wärmende Heidelbeer-Haferflockensuppe angebracht. Der letzte Sommer hat sich in den süßen und saftigen Beeren gesammelt und liefert uns Vitamine, Antioxidantien und Mineralstoffe für einen guten Start in den Tag.

Heidelbeer-Haferflockensuppe für 1 Person

Zutaten:

  • 40 g kleinblättrige Haferflocken
  • 1 kleine Pr. Salz
  • 1 dl Milch
  • 1 dl Wasser
  • 75 g TK- oder frische Heidelbeeren
  • 75 g frische Heidelbeeren zum Garnieren

Zubereitung:

Heidelbeeren waschen und ggf. verlesen.

Haferflocken, Salz, Milch und Wasser in einem Topf mischen und unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen. Für ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz der Suppe erreicht ist.

Gegen Ende der Kochzeit 75 g der TK- oder frischen Heidelbeeren einrühren. Die violette Farbe erhält die Haferflockensuppe mit TK-Heidelbeeren.

Auf einen Teller geben und mit den frischen Heidelbeeren garnieren. Den stillen Morgen genießen und sich mit der letzten Sommerwärme anfüllen.

Gesunder “Traumfrühstücksbrei”

IMG_9903Superschnelle, gute Frühstücksvarianten, die nährstoffreich und zuckerarm sind, sind im mehr oder weniger hektischen Alltag Gold wert. Dieser “Traumfrühstücksbrei”, man könnte ihn auch weniger poetisch Kühlschrankbrei nennen, bereitet sich praktisch selbst über Nacht zu, während man schläft und hoffentlich von den vielen tollen Sommererlebnissen träumt.

Alles, was man dafür tun muss, ist abends die Zutaten miteinander zu verrühren, der Rest erledigt sich von allein. Die Konsistenz des Frühstücks entspricht eher der eines traditionellen Haferflockenbreis als der eines Müslis. Da der Brei jedoch aus dem Kühlschrank und nicht vom Herd kommt, ist er angenehm frisch und damit für ein Sommerfrühstück die perfekte Basis.

Sollte man morgens doch ein kleines bisschen Zeit übrig haben, kann man ja noch schnell ein paar frische Beeren aus dem Garten stibitzen und den Brei damit garnieren.

Gesunder “Traumfrühstücksbrei” für 3 Personen

Zutaten:

  • 3 EL kernige Vollkornhaferflocken
  • 3 EL Chia-Samen
  • 4 dl Kokosmilch oder 2 dl Kokosmilch und 2 dl Mandelmilch
  • ca. 3 Handvoll TK-Heidelbeeren oder andere Beeren
  • evtl. 3-4 Tropfen Stevia
  • Obst, frische Beeren und / oder Nüsse als Belag

Zubereitung:

Haferflocken, Chia-Samen, Kokosmilch und Heidelbeeren miteinander vermischen.

Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ausquellen lassen.

Vor dem Essen einmal umrühren, ggf. Stevia hinzufügen und mit geschnittenem Obst, frischen Beeren, Nüssen oder Mandeln garnieren. Fertig in weniger als 5 Minuten.

Der Brei hält sich übrigens gut in einer geschlossenen Schüssel für 1 – 2 weitere Tage im Kühlschrank frisch. Man kann also gleich eine größere Portion herstellen, wenn es einem nichts ausmacht, mehrere Tage nacheinander das Gleiche zum Frühstück zu essen.

Norwegische Rosinenbrötchen, natürlich mit Kardamom

IMG_9710Große, saftige und luftig lockere Rosinenbrötchen mit ihrem typischen, norwegischen Geschmack nach Kardamom – wer würde da nicht gern zubeißen? Egal ob Kindergeburtstag, Abschlussfest vom Sportverein, Ausflug, Bootstour oder Wanderung, die Rosinenbrötchen kommen immer gut an. Sie krümeln so gut wie nicht, man bekommt keine klebrigen Hände und sie sind gut im Rucksack einpackbar. Kurz gesagt geben sie einen ausgezeichneten Reisebegleiter ab. Natürlich spricht nichts dagegen, sie zu Hause zum Frühstück oder zum Kaffee im Garten zu genießen.

Ganz zum Schluss noch der Hinweis für alle “Kardamomnichtmöger”, man kann ihn auch einfach weglassen, nur sind es dann keine norwegischen Rosinenbrötchen mehr.

Norwegische Rosinenbrötchen (12 große Brötchen)

Zutaten:

  • 500 g Weizenmehl (550)
  • ca. 3 dl Milch (zimmerwarm)
  • 12 g Frischhefe
  • 70 g Zucker
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1/2 – 3/4 TL Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 75 g Butter
  • 150 g Rosinen
  • 1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl mit den weiteren Zutaten mit Ausnahme der Butter und 1/2 dl Milch in einer Schüssel vermischen. Den Teig nun von Hand ca. 10 Minuten kneten, dabei ggf. die restliche Milch zugeben, um einen relativ weichen Teig zu erhalten.

Die Butter in kleine Stückchen schneiden und auf dem Teig verteilen. Nun die Butter für weitere ca. 10 Minuten in den Teig einkneten. Die Rosinen hinzufügen und für ca. 2 Minuten einkneten, bis sie relativ gleichmäßig im Teig verteilt sind.

IMG_1854Teig vor der Gare, hier: doppelte Menge des Rezeptes

Nun den Teig mit etwas Mehl bestäubt, abgedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort (24 °C) für ca. 1,5 Stunden gehen lassen. Dabei sollte sich das Teigvolumen ungefähr verdoppeln. Je kälter die Temperatur, um so länger benötigt der Teig zum Aufgehen, daher sollte man ihm mehr Zeit lassen, wenn man die 24 °C nicht erreichen kann.

IMG_1858Teig nach der Gare, hier: doppelte Menge des Rezeptes

Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz ausstoßen und in 12 gleich große (ca. 95 g) Stücke teilen. Die Teigstücke rundschleifen und mit einem Tuch abgedeckt erneut für 30 – 45 Minuten gehen lassen, bis sie ihr Volumen deutlich vergrößert haben.

Unmittelbar vor dem Backen die Teiglinge mit dem verquirlten Ei bestreichen.

Die Brötchen im gut vorgeheizten Backofen bei 225 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 12 Minuten backen, bis sie eine schöne braune Färbung auf der Oberseite angenommen haben. Die Brötchen auf einem Rost unabgedeckt auskühlen lassen.

Knuspriges Buchweizen-Kakao Granola

Buchweizen-Kakao GranolaGemütliches Sonntagsfrühstück mit Erdbeeren, Joghurt und Sommerregen vor der Tür. Da fehlt nur noch Schokolade, oder? Ihr kennt sicher auch jemanden, der standhaft behauptet, er/sie frühstücke gesund – nämlich Müsli, wobei es sich bei genauerer Betrachtung als Schokomüsli entpuppt. Fertig gekauft mit viel Zucker, natürlich. Für ein Sonntagsfrühstück mag ein solches Müsli angehen, jedoch finde ich die meisten Fertigmischungen nicht besonders lecker.

Dafür jedoch dieses herrliche, super knusprige Granola. Auch nicht ganz zuckerarm, dafür isst man davon jedoch deutlich weniger als bei einem klassischen Müsli. Ein Esslöffel voll auf dem Joghurt genügt vollständig, um den Schokohunger zu stillen.

Wer jetzt Bedenken wegen des doch manchmal intensiven Buchweizengeschmacks hat, dem kann ich sagen, dass selbiger durch das Rösten eine wirklich angenehm nussige Note erhält und überhaupt nicht wie Buchweizenbrei o. ä. schmeckt.

Damit bleibt mir nur noch zu sagen, probiert es aus, es lohnt sich.

Die Inspiration zu diesem Rezept stammt von mynewroots, wobei ich sowohl die Mengenverhältnisse etwas verändert, als auch den Gesamtzuckeranteil reduziert habe.

Knuspriges Buchweizen-Kakao Granola (ca. 500 g)

Zutaten:

  • 125 g Haselnüsse, grob gehackt
  • 200 g kernige Haferflocken
  • 150 g Buchweizen, ganz und ungeröstet
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 TL grobes Meersalz
  • 1 TL Vanillepulver
  • 80 ml Kokosöl
  • 80 ml Ahornsirup
  • 3 gestr. EL Kakaopulver
  • ca. 1 Handvoll Kokoschips

Zubereitung:

Haselnüsse grob hacken. Danach mit Haferflocken, Buchweizen, braunem Zucker und dem Meersalz mischen.

In einem kleinen Topf das Kokosöl bei schwacher Hitze erwärmen. Es soll lediglich flüssig werden, nicht kochen. Sobald alles flüssig ist, den Topf von der Kochplatte nehmen. Ahornsirup und Vanillepulver einrühren. Nun den Kakao einen Esslöffel nach dem anderen hinzugeben. Zwischendrin immer gut rühren, damit sich keine Klumpen bilden.

Die Kakaosauce als nächstes über die Haferflockenmischung gießen und alles gut vermischen. Achtung, dabei auch bis zum Boden der Schüssel hinunterlangen.

Die fertige Mischung gleichmäßig dünn auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C (Umluft) auf der mittleren Schiene für 25 – 30 Minuten backen. Da das Kokosöl einen Rauchpunkt von 180 °C hat, das Granola nicht bei höherer Temperatur backen.

Während des Backens das Granola alle 10 Minuten mit einem Holzlöffel wenden. In den letzten 5 Minuten der Backzeit die Kokoschips mitbacken lassen. So werden sie leicht gebräunt.

Sollten sich die Granolazutaten etwas miteinander verklumpt haben, dann diese Häufchen werden es Abkühlens auseinander krümeln.

Vollständig abgekühlt in einen dicht schließenden Behälter umlagern.

Passt perfekt zu Joghurt, Quark oder Milch. Genießt das nächste gemütliche Frühstück.

Ananas-Kokos-Buttermilch Smoothie

IMG_8881Resteverwertung hier im Haus oder wie verarbeitet man eine angefangene Kokosmilch und eine offene Buttermilch? Smoothie? Smoothie! Als Frucht konnte ich mir Ananas zu Kokosmilch besonders gut vorstellen, daher wanderte die halbe sofort in den Mixer. Herausgekommen ist ein hellgelber aromatischer Drink, der nach Sommerwärme und Karibik schmeckt. Die Sonne hat er zwar heute noch nicht für längere Zeit hinter den Wolken vorgelockt, aber das kann ja noch werden. Vielleicht auf der Lauttour? Wäre schön.

Ananas-Kokos-Buttermilch Smoothie (3 – 4 Gläser)

Zutaten:

  • 1/2 Ananas (ca. 450 g geputzt gewogen)
  • 250 ml Kokosmilch
  • 200 ml Buttermilch
  • evtl. etwas Vanillezucker, wenn die Ananas sehr unsüß ist

Zubereitung:

Ananas schälen und putzen sowie das harte Mittelstück entfernen. Das Fruchtfleisch würfeln.

Alle Zutaten in einem Mixer pürieren. Eisgekühlt genießen und vom Sommer träumen.

Ananas-Chili-Smoothie – die Sonne im Glas

IMG_8800Trotz Sonnenfinsternis am wolkenlosen Himmel haben wir mit diesem Smoothie heute ein bisschen Sonnenlicht in unseren Gläsern eingefangen. Durch die Chilischote ist der Drink gerade scharf genug, um einen früh morgens, wenn man noch keine Lust auf ein ordentliches Frühstück hat, richtig wach zu machen. Auch nach dem Training fanden wir ihn erfrischend und gut. Jetzt freuen wir uns schon auf den nächsten Regentag, den können wir dann sicher mit diesem sonnengelben Smoothie aufhellen. Mal sehen, ob es funktioniert.

Ananas-Chili-Smoothie – die Sonne im Glas (3 – 4 Gläser)

Zutaten:

  • 1/2 Ananas
  • 1 orange Chilischote
  • evtl. 1 TL Vanillezucker, wenn die Ananas recht herb ist

Zubereitung:

Ananas putzen, hartes Mittelstück entfernen und das Fruchtfleisch in Stücke teilen. Die Chilischote waschen, längs aufschneiden und die Kerne entfernen.

Mit einem leistungsstarken Mixer die Ananas zusammen mit der Chilischote fein pürieren. Schmeckt die Ananas nicht süß, gewinnt der Smoothie durch die Zugabe von etwas Vanillezucker.

Wer die Schärfe nicht scheut, kann gern auch 2 Chilischoten verwenden.

Den Smoothie sofort oder gut gekühlt genießen.