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Sangria – Sommererfrischung mit Wassermelone, Ananas und Rosewein

IMG_6310Sangria, das perfekte Getränk an diesen warmen Sommerabenden, gut zusammen mit Freunden und Familie beim Grillen oder einfach nur so zu genießen. Hier haben wir eine fruchtige Variante mit Wassermelone und Ananas gewählt. Durch den Roséwein wird die Sangria noch frischer und leichter als mit dem traditionellen Rotwein und sorgt ganz ausgezeichnet für Abkühlung. Einzige Änderung, die wir am Rezept zukünftig vornehmen würden? Für die Eiswürfel statt Wasser einen dunklen Rotwein gefrieren lassen, wäre optisch sicher topp. Damit die Sangria richtig gut schmeckt, sollte man auf gute Qualität von Ananas, Wassermelone und ganz wichtig dem Wein achten. Es muss kein super teurer sein, sollte aber auch kein leer schmeckender oder sehr säuerlicher Rosé sein.

Mit dieser Sangria-Kreation kann ich mich auch gleich am Wassermelonen-Blogevent auf dem Gärtnerblog beteiligen. Bin schon gespannt, was den anderen Bloggern zum Thema Wassermelone eingefallen ist. Jetzt jedoch zum Rezept:

Sangria von 1 Flasche Wein

Zutaten:

  • 2 mittlere Scheiben Wassermelone
  • 2 große Scheiben frische Ananas
  • 1 dl Weinbrand oder Brandy
  • 50 g weißer, feinkörniger Zucker
  • 1 Flasche (7,5 dl) fruchtig, frischer Roséwein
  • 2,5 dl spritziges Mineralwasser
  • Eiswürfel, ggf. aus Rotwein herstellen.

Zubereitung:

Den Zucker mit dem Weinbrand oder Brandy vermischen und so lange rühren, bis er sich aufgelöst hat.

Wassermelone und Ananas putzen und in kleine Würfel schneiden. Dabei ggf. die Kerne der Wassermelone entfernen.

In einem großen Gefäß die Obststücke mit der Weinbrand-Zucker-Mischung und dem Wein übergießen. Alles in den Kühlschrank stellen und für 2 – 3 Stunden durchziehen lassen.

Kurz vor dem Genuss mit dem eiskalten Mineralwasser (Flasche vorher in den Kühlschrank stellen) aufgießen und die Eiswürfel hinzufügen. Fertig zum Servieren!

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Gløgg – der skandinavische Luxus-Glühwein

IMG_1516Der skandinavische Gløgg hat es in Deutschland inzwischen zu einer erstaunlichen Bekanntheit gebracht, kaum jemand, der nicht den Glühwein mit oben schwimmenden Mandeln und auf dem Tassenboden versteckten Rosinen kennt. Trotz zumindest in Norwegen nach wie vor wirklich hoher Alkoholpreise gibt es viele verschiedene Gløgg-Rezepturen, die neben Rotwein gern auch noch Cognac, Aquavit, Cointreau oder Portwein enthalten. Da haben wir es hier preismäßig doch etwas besser, wenngleich der Geldbeutel für die hier vorgestellte Luxusvariante durchaus nicht ganz ungeschont bleibt. Belohnt wird man jedoch mit einem hervorragenden und vielfältigen Geschmack. Gleichzeitig wärmt der Gløgg richtig durch, die Heizung kann man also getrost zurückdrehen.

Am besten genießt man den skandinavischen Glühwein in einer größeren Runde mit Freunden oder der Familie zusammen mit z. B. selbst gebackenen Pfefferkuchen. Dann macht es auch nicht mehr ganz so viel, wenn sowohl Kälte als auch Schnee fehlen.

Gløgg – der skandinavische Luxus-Glühwein für ca. 10 Personen (ergibt 2,5 l Gløgg)

Zutaten:

  • 160 g Rosinen
  • 120 g gestiftelte Mandeln
  • Saft von 2 Zitronen
  • 3 dl Orangensaft
  • 6 dl roter Portwein
  • 4 Zimtstangen
  • 20 – 25 Nelken (je nach Größe der Nelken)
  • 8 Kardamomkapseln
  • 1,5 l Rotwein, halbtrocken (sollte nicht der billigste sein)
  • ca. 6 EL brauner Zucker
  • 3 EL echter Vanillezucker
  • 8 – 10 EL Cointreau

Zubereitung:

Rosinen waschen, Zitronen und Orangen auspressen. Alternativ kann man auch gekauften Orangensaft verwenden. Nelken und Kardamom in einen Teebeutel geben, dadurch kann man sie im fertigen Gløgg einfacher wieder entfernen.

Portwein, Orangen- und Zitronensaft zusammen mit den Gewürzen, Rosinen und Mandeln in einem großen Topf erwärmen, nicht über 70 °C, sonst löst sich ein entscheidender Teil des Gebräus in Luft auf. Abgedeckt für mind. 3 Stunden ziehen lassen. Dadurch saugen sich die Rosinen voll und schmecken hinterher umso besser.

Nach dem Durchziehen den Rotwein sowie den Zucker zufügen. Abschmecken ist dabei wichtig, da der Rotwein unterschiedlich in seinem Säuregehalt sein kann.

Den Gløgg erneut langsam erwärmen, nicht über 70 °C, keinesfalls aufkochen. Den Beutel mit den Gewürzen sowie die Zimtstangen herausangeln. Jetzt nur noch den Cointreau hineingeben, umrühren, finales Abschmecken und heiß genießen. Namm.

Ach ja, beim Ausgeben mit der Suppenkelle immer schön bis zum Topfboden herunterangeln, dort liegen nämlich die herrlich “betrunkenen” Rosinen.

Apfelglögg – Wärme an kalten Tagen

IMG_4318Dichter Nebel auf den Erzgebirgshöhen, Temperatur zwischen 2 und 5 °C, Schlamm auf allen Laufwegen im Wald, Nieselregen, typisch November eben. Da ist jede zusätzliche Wärmequelle sehr willkommen – mit diesem Apfelglögg (eplegløgg) wird einem richtig warm und das ganz ohne Alkohol. Genau das richtige also für einen Samstagnachmittag. Wir werden während wir den Gløgg genießen, unsere diesjährige Stollenbackaktion planen. Es wird höchste Zeit dafür, damit die Stollen noch ordentlich durchziehen können. Genießt das Wochenende.

Apfelglögg (ergibt ca. 1 Liter)

Zutaten: IMG_4313

  • 10 mittelgroße Äpfel
  • 1 l Wasser
  • Saft 1 Zitrone
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 8 Nelken (ganz)
  • 3 Kardamomkapseln (ganz)
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 knapper TL geriebener Ingwer (frisch)
  • ca. 1 EL Honig (je nach Süße der Äpfel)

Zubereitung: IMG_4317

Die Äpfel waschen, Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch mit Schale in Stücke schneiden.

Ingwer schälen und fein hacken. Zitrone auspressen.

Alle Zutaten mit Ausnahme des Honigs in einem großen Topf mischen, aufkochen und für ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Den Saft durch ein engmaschiges Sieb abgießen, wer möchte, kann die Apfelstücke auch mittels eines Tuches noch auspressen.

Den Glögg ggf. nochmals erwärmen, mit dem Honig süßen und danach heiß trinken.

Holunderbeerlikör

IMG_3743Holunderbeerlikör oder auch Wintervorrat anlegen Teil 2. Aus Holunderbeeren kann man neben Gelee und Suppe nämlich auch noch andere leckere Sachen herstellen. Auch wenn ich mir bei derartiger Bevorratung manchmal wie ein Hamster oder Eichhörnchen vorkomme, so ist die Freude doch groß, wenn wir zu Weihnachten die erste Flasche des Likörs öffnen können.

Holunderbeerlikör (ergibt 2,5 l)

Zutaten:

  • 750 g Holunderbeeren (geputzt gewogen)
  • 300 ml Wasser
  • 500 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1,5 l Vodka oder Vodka Citron oder hellen Aquavit (Alkoholgehalt ca. 40 %)

Zubereitung:

Die Holunderbeeren wie hier beschrieben pflücken, danach waschen und putzen. Die Beeren danach zusammen mit dem Wasser aufkochen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sie weich geworden sind. Die Masse nun in ein mit einem sauberen Tuch ausgelegtes Sieb gießen und abtropfen lassen. Den Saft dabei auffangen. Die meiste Saftausbeute erzielt man, wenn man die Holunderbeermasse im Tuch noch etwas, z. B. mit den Händen (Achtung: Violettfärbung) oder einem Fleischklopfer auspresst.

Der Saft wird mit dem Zucker und dem Vanillezucker vermischt und unter Rühren kurz aufgekocht, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Den Saft anschließend wieder abkühlen lassen. Als Ergebnis sollte man ca. 1 l Saft erhalten haben.

Zum Schluss wird der kalte Saft mit dem Vodka oder hellen Aquavit im Mischungsverhältnis 1:1,5 (Saft zu Vodka) vermischt. Wer den Likör eher süß mag, kann auch 1:1 mischen. Neben Vodka oder Aquavit kann auch anderer heller Kornschnaps verwendet werden, Doppelkorn eignet sich jedoch nicht. Nach dem Mischen den Likör sofort in gut ausgespülte Flaschen füllen, fest zuschrauben und an einem kühlen Ort (Kühlschrank, Keller) mindestens 4 Wochen durchziehen lassen, ehe man ihn probiert. Unserer Erfahrung nach wird er umso besser, je länger er ziehen darf. Wir haben gerade jetzt erst die letzte Flasche der vorjährigen Produktion geöffnet, sehr lecker.

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Wassermelonen-Drinks – wenn die Saharahitze zu Besuch kommt

IMG_2877Wenn die Saharahitze zu Besuch kommt und auch noch heißen wüstenartigen Wind mitbringt, der das Wärmegefühl noch einmal steigert, dann bleibt nur eins übrig, viel Trinken und im Schatten bleiben. Manchmal ist da etwas Abwechslung zum Wasser, unserem normalen Durstlöscher, angesagt, so wie heute. Wassermelonen-Limonaden sind sehr einfach und schnell herzustellen und sind eine wirklich gute Alternative zur klassischen Limonade.

Wir haben im Laufe der Woche noch eine andere Variante der Wassermelonenlimo probiert, daher folgen in dieser Blogpost 2 Rezepte. Unsere Familie war unentschieden, welche der beiden Mischungen sie besser fand, daher ist es am besten, wenn ihr selbst beide einmal probiert und danach entscheidet, welche euer Lieblingserfrischungsdrink wird. Optisch sehen sich beide sehr ähnlich.

Wassermelonendrink – Variante 1 (1,7 l Limonade)

Zutaten:

  • ein großes Stück Wassermelone, daraus sollte ca. 1,2 l Saft entstehen
  • 1/2 l kaltes Wasser
  • 1 Zitrone, Saft
  • evtl. etwas Staubzucker oder Stevia, wenn die Melone nicht so schön süß war
  • Eiswürfel

Wassermelonendrink – Variante 2 (1,7 l Limonade)

Zutaten:

  • ein großes Stück Wassermelone, daraus sollte ca. 1,2 l Saft entstehen
  • 1/2 l kaltes Wasser
  • 1 Limette, Saft
  • 6 große Basilikumblätter
  • evtl. etwas Staubzucker oder Stevia, wenn die Melone nicht so schön süß war
  • Eiswürfel

Zubereitung für beide Varianten:

Das Wassermelonenstück in Stückchen schneiden und in einem Mixer zu Saft zerkleinern. Was die zu verwendende Menge Wassermelone anbelangt, ist es schwer, genaue Angaben zu machen, am besten ist es, die Melonenstückchen in 2 Etappen in den Mixer zu geben, damit trifft man die ungefähre Saftmenge dann wahrscheinlich ganz gut.

Bei Variante 2 die Basilikumblätter ebenfalls mit in den Mixer geben und gut durchmixen.

Zitrone oder Limette auspressen, Saft unter den Melonendrink rühren. Danach das Wasser zufügen, bis man die individuell gewünschte Limonaden-Konsistenz erreicht hat.

Danach die Limonade ggf. mit Staubzucker oder Stevia abschmecken, je nach individuellen Vorlieben. Unsere Melone war jedoch so süß, dass wir ohne Zuckerzusatz ausgekommen sind. Den Wassermelonendrink ordentlich gekühlt und mit Eiswürfeln servieren.

Ich fand übrigens Variante 2 mit den Basilikumblättern geschmacksmäßig spannender und interessanter als Variante 1, aber wie schon beschrieben, bestand dahingehend keine Einigkeit in unserer Familie.

So, jetzt wäre es doch gelacht, wenn wir damit der Saharahitze nicht ein Schnippchen schlagen können. Genießt den Sommer!

Zitronen-Minz-Limonade und Johannisbeereiswürfel

IMG_2853Es ist toll, oben auf dem Berg zu wohnen und jeden Tag eine herrliche Aussicht auf das unter uns liegende Dorf und die Erzgebirgshöhenzüge genießen zu können. Nahe am Wald, am Ende der Straße ohne Straßenlärm wohnen zu können ist topp. Einen kleinen Nachteil hat diese Wohnlage jedoch, der Berg kennt in der Sommersonne bei 30 °C natürlich kein Erbarmen und wird auch deswegen nicht flacher. Wir “Obenwohner” müssen allerdings von Zeit zu Zeit ins Dorf und danach wieder hoch auf den Berg, egal wie heiß und egal wie einkaufsvollbepackt das Fahrrad ist. Natürlich kann man das auch so sehen, dass der Berg uns nur Gutes tun will, denn er sorgt für regelmäßiges Konditionstraining in unserem ganz normalen Alltag. Der Gedanke an eine kühle, frische Limonade wirkt da sehr motivierend, um einen Gang zuzulegen und den Sonnenberg etwas schneller hinter sich zu bringen. Für diejenigen, die sich ebenfalls ein erfrischendes Getränk zubereiten möchten, folgt hier nun das Rezept. Die Eiswürfel mit darin eingefrorenen roten Johannisbeeren und Minzblättchen setzen einen farbenfrohen Kontrast.

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Zitronen-Minz-Limonade (1,7 Liter) 

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  • 1,5 l Wasser
  • 3 Zitronen (Saft)
  • 2 Limetten (Saft)
  • 1 große Handvoll Minzblätter
  • 4-5 EL Zucker oder Stevia entsprechend Dosierungsanleitung auf der Verpackung
  • Wasser für die Eiswürfel
  • rote Johannisbeeren
  • kleine Minzblättchen

Zubereitung:

Für die Eiswürfel rote Johannisbeeren und kleine Minzblättchen waschen und zusammen mit dem Wasser in den Eiswürfelbehälter geben, danach einfrieren. Anstelle der Johannisbeeren kann man natürlich auch kleine Erd- oder Himbeeren verwenden.

Für die Limonade die Zitronen und Limetten auspressen, die Minzblätter waschen und von den Stielen zupfen. Daran anschließend den Zitronen-Limettensaft mit den Minzblättern mischen und in einem Mixer pürieren. Der Mixer braucht dafür einiges an Power, damit er die Blättchen ordentlich zerschlagen kann. Die Minz-Saft-Mischung nun mit dem Wasser aufgießen und mit Zucker oder Stevia bis zur gewünschten Süße abschmecken. Wenn man Zucker verwendet, ist es ganz sinnvoll, die Limonade nochmals mit einem Stabmixer durchzumischen, damit sich der Zucker nicht am Boden absetzt. Bei der Verwendung von Stevia muss man die Dosierungsanleitung auf der Verpackung beachten, wir haben in diesem Rezept Pulver verwendet, das ungefähr so zu dosieren ist wie Zucker. Danach die Limonade im Kühlschrank kühlen.

Die Limonade zusammen mit Eiswürfeln servieren und als Abkühlung genießen.

Grüner Smoothie – Zitronenmelisse, Spinat und Apfel

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Aufladepause im Garten am Freitagnachmittag nach einer arbeits- und trainingsintensiven Woche. Wer hat heute Nacht eigentlich das Blei in meine Beine gestopft? Die morgendlichen Laufkilometer waren dadurch keine reine Freude, da braucht wohl jemand einen trainingsfreien Tag :-). Umso besser ist es, jetzt erstmal kurz in der Sonne aufzuladen, ein grüner Smoothie voller Vitalstoffe kommt da gerade richtig, ehe wir uns ans Kuchenbacken und Putzlappenschwingen machen. Morgen erwarten wir netten Besuch, da sind noch ein paar Vorbereitungen notwendig.

Außerdem wollte ich bereits seit einiger Zeit einen wirklich schön grün gefärbten Smoothie herstellen, ganz im Gegensatz zu dem, den ich vor ca. 3 Wochen auf einer Gesundheits- und Präventionsveranstaltung zum Verkosten bekam. Der hatte eine scheußlich braune Farbe und schmeckte “sehr gesund”, also bitter und ansonsten fad, nach nichts. Leute, damit klappt es sicher nicht, die Teilnehmer davon zu überzeugen, dass sie mehr grünes Gemüse in ihren Speiseplan einbauen sollen. Schade, dabei essen die meisten von uns zu wenig davon und könnten von einer gesteigerten Verzehrsmenge profitieren. Allerdings sollte das Gemüse dann auch appetitlich aussehen und gut schmecken.

Daher nun zurück zu unserem wirklich grünen Smoothie, der nicht bitter ist, sondern erfrischend und lecker. Wer jetzt neugierig geworden ist, hier ist das Rezept.

Grüner Smoothie mit Zitronenmelisse, Spinat und Apfel für 2 Gläser

Zutaten:

  • 1 Handvoll Zitronenmelisseblätter
  • 1 große Handvoll Spinatblätter frisch oder TK
  • 1 großer Apfel
  • Saft von 1/2 Limette
  • 2 – 2,5 dl kaltes Wasser
  • 1/4 – 1/2 TL frischer Ingwer
  • evtl. etwas Nevella (Stevia)
  • Eiswürfel, wenn man keinen TK Spinat verwendet

Zubereitung:

Zitronenmelisseblätter, Spinat und Apfel waschen. Beim Apfel das Kerngehäuse entfernen und ihn in kleine Stücke schneiden, den Limettensaft auspressen, den Ingwer schälen und ebenfalls in Stückchen schneiden. Alle Zutaten mit einem Stabmixer fein pürieren. Dafür sollte man einen Stabmixer mit ordentlich Power benutzen, sonst könnte er Probleme mit den Blättern bekommen. Den Smoothie je nach gewünschter Konsistenz evtl. mit mehr Wasser vermischen und ggf. mit etwas Nevella (Stevia) oder Zucker abschmecken, wenn er doch noch etwas bitter sein sollte. Man benötigt allerdings wirklich nur wenig zusätzliche Süße.

Enjoy and relax!

Erdbeer-Lassi

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Die ersten Erdbeeren in unserem Garten sind reif, juhu. Für mich ist die Erdbeerernte immer mit dem eigentlichen Sommeranfang verbunden, da danach der Beginn der unendlich langen Schulferien mit Urlaub, Ausflügen, Wald- und Feldwanderungen, Badengehen, Draußenleben und eben der Beerenernten folgte.

Da wir direkt am Waldrand wohnen, sind wir allerdings nicht die einzigen, die sich auf die Erdbeeren freuen. Heute morgen huschte ein Eichhörnchen aus dem Beerenbeet, wie üblich, hatte es von mehreren Beeren gekostet, wahrscheinlich um festzustellen, welche am besten schmecken. Ein Glück, dass wir dieses Jahr fleißige Erdbeerpflanzen haben, die sehr gut tragen.

Daher bleiben auch ein paar Beeren übrig, die wir nicht sofort frisch und pur als Nachtisch essen, um damit noch andere leckere Rezepte ausprobieren zu können, wie dieses erfrischende Erdbeer-Lassi. Das Joghurtgetränk Lassi stammt ursprünglich aus Indien, war dort allerdings eher in der salzigen als der süßen Variante verbreitet.

Erdbeer-Lassi für 3-4 Personen

Zutaten:

  • ca. 350 g Erdbeeren (geputzt)
  • 250 g Joghurt (1,5 % Fett)
  • 250 ml Wasser
  • 1-2 Pck. Vanillezucker
  • ca. 10 g brauner Zucker, je nach Süße der Erdbeeren weglassbar
  • etwas Zitronenpfeffer zum Bestreuen

Zubereitung:

Für die Zubereitung des Lassis ist es wichtig, dass alle Zutaten gut gekühlt sind, daher vorher Erdbeeren und Wasser für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Erdbeeren waschen, putzen und in Stückchen schneiden. 3 besonders schöne Exemplare zur Seite legen, diese dienen der Glasverzierung.

Anschließend die Erdbeerstückchen zusammen mit dem Vanillezucker pürieren, danach den Joghurt und das Wasser zugeben. Mit dem Wasser kann man gut die gewünschte Konsistenz des Lassis beeinflussen. Alle Zutaten sehr gut miteinander verrühren. Eventuell ist zum Schluss noch eine weitere Zuckerzugabe notwendig, das ist sehr von der Süße der Erdbeeren abhängig.

Das Lassi in Gläser füllen, mit Zitronenpfeffer oder anderem Pfeffer bestreuen, eine Erdbeere auf den Glasrand stecken und sofort gekühlt mit einem Strohhalm servieren.

Holunderblütentee

IMG_2436Heute gibt es noch einmal ein einfaches Holunderblütenrezept, ehe die Saison endet. Die Blüten duften herrlich, süßlich frisch, jedenfalls dann, wenn es nicht gerade regnet.

Aus den frischen Blüten kann man einen leckeren Tee herstellen, der mit etwas Honig gesüßt werden kann.

Zutaten:  IMG_2449

  • 4-5 mittelgroße Holunderblütendolden 
  • 1,7 l Wasser
  • ca. 0,5 TL Honig pro Tasse

Zubereitung:

Die Holunderblütendolden möglichst erst kurz vor der Verwendung ernten. Die Dolden ausschütteln und von ggf. vorhandenem Kleingetier befreien, evtl. kurz waschen, dabei verlieren sie jedoch etwas an Aroma. Die Blüten mithilfe einer Schere von den Dolden schneiden, dabei darauf achten, möglichst wenig von den grünen Stielen mit in den Tee zu bekommen.

Die Blüten in eine Teekanne geben und mit heißem, jedoch nicht mehr kochendem Wasser übergießen. Den Tee ca. 5 Minuten ziehen lassen, danach durch ein Sieb gießen, mit Honig süßen und heiß genießen.

Aufgrund der möglichen Schadstoffbelastung sollten keine Dolden von Holunderbeersträuchern verwendet werden, die unmittelbar an Straßenrändern oder Bahndämmen wachsen.

Zitronen-Himbeer-Limonade

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Über 30 °C im Schatten – da sind regelmäßige Abkühlungen sehr angenehm. Ich kann daher heute mit einer herrlich frischen Zitronen-Himbeer-Limonade dienen. Die Limo hat den kleinen wie großen Hitzegenießern gleichermaßen geschmeckt und steht daher nicht nur auf der blog-, sondern natürlich auch der Rezepteliste für bald zu Wiederholendes.

Zitronen-Himbeer-Limonade 

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Zutaten für ca. 1,7 l Limonade:

  • 4 Zitronen
  • 3 Limetten
  • 2 Handvoll Himbeeren (TK)
  • 130 g Zucker
  • 250 ml Leitungswasser
  • 1,5 l Mineralwasser
  • mehrere Stängel Zitronenmelisse

 

Zubereitung:

Das Leitungswasser zusammen mit dem Zucker in einem Topf kurz aufkochen, damit sich der Zucker vollständig auflöst und sich nicht auf dem Boden der Limonade absetzt. Die Zuckerlösung vor dem Mischen etwas abkühlen lassen.

Die Zitronen und Limetten halbieren und den Saft ausdrücken. Den Saft durch ein Sieb gießen, damit keine Kernchen in der Limonade schwimmen. Danach mit dem Mineralwasser (je nach Vorlieben mit oder ohne Kohlensäure), der Zuckerlösung und wenn vorhanden der Zitronenmelisse mischen und gut umrühren. Die Himbeeren dazugeben und die Limonade zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen. Möglichst eiskalt servieren.

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Mit der Zeit geben die Himbeeren ihre Farbe an die Limonade ab, lässt man diese z.B. über Nacht im Kühlschrank ziehen, wird sie insgesamt himbeerfarben. So lange hat sich unsere aktuelle Limonadenproduktion allerdings nicht gehalten, daher gibt es auch kein Foto davon. Wer keine Zitronenmelisse im Garten hat, kann sie auch weglassen, die Limonade schmeckt trotzdem. Wer gern Eiswürfel im Getränk mag, kann einen Teil der Himbeeren bei der Eiswürfelherstellung in diese einfrieren.