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Buffet Pinguine – Gruß aus der Antarktis

Hat jetzt gerade noch jemand die Ermahnung: “Mit Essen spielt man nicht!” in Erinnerung? Ich habe es trotzdem getan, nachdem ich diese Pinguine auf einem Foto gesehen hatte. Diese lustigen Gesellen musste ich einfach nachbauen. Auch wenn sie geschmacklich durch die Oliven nicht jedermanns Sache sind, ziehen sie bei einem kalten Buffet eine Menge Aufmerksamkeit auf sich und lockern das Gesamtbild lustig auf. Sie sind einfach herzustellen, schmecken gut und stehen stabil, so dass sie gut zu transportieren sind.

Na, stehen sie bei euch beim nächsten Grillfest oder vielleicht beim Osterbesuch mit auf dem Tisch?

Buffet Pinguine (12 Stück)

Zutaten:

  • ca. 1/3 einer großen Möhre
  • 12 Mozzarella-Kugeln
  • 24 schwarze Oliven mit gutem Geschmack
  • 24 Zahnstocker, am besten weiße gefiederte

Zubereitung:

Die Möhre schälen und danach am dickeren Ende in robuste Scheiben schneiden. Aus diesen ein Dreieck herausschneiden.

Das kleine Möhrendreieck evtl. zurechtschneiden und in die Olivenöffnung als Pinguinschnabel stecken.

12 Oliven halbieren. Mit den Zahnstochern zuerst die Kopfolive durchbohren, danach die Olivenhälften, die die Flügel bilden.

Nun damit die Mozzarellakugel als Pinguinbauch auf die Möhrenscheibe spießen. Fertig ist der Pinguin. Bis zum Buffet fühlen sie sich gemäß ihrer Herkunft im Kühlschrank am wohlsten.

Lauwarmer Kartoffel-Tomatensalat mit Oliven und Feta zu gebratenem Lachs

img_2773Da haben wir heute doch noch einen neuen “Grillsalat” entdeckt, kurz vor Ende der sommerlich/herbstlichen Grillsaison. Er besteht ganz einfach aus ofengebackenen Kartoffeln, die mit Thymian gewürzt werden, leicht gebackenen frisch säuerlichen Tomaten sowie würzigem Feta. Dazu gesellen sich noch Oliven und knuspriger Bacon, was eine sehr schmackhafte Kombination ergibt. Kein typischer Sommergrillsalat, jedoch perfekt für den Herbst, in dem schon ein bisschen mehr Wärme gebraucht wird, abends zumindest.

Lauwarmer Kartoffel-Tomatensalat mit Oliven und Feta zu gebratenem Lachs für 3 Personen

Zutaten:

  • 600 – 700 g festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • getrockneter oder frischer Thymian
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • ca. 50 g Bacon (kann man auch weglassen)
  • 250 g Cherrytomaten
  • 1 große Handvoll Oliven, gern schwarze, wir hatten nur grüne
  • ca. 100 g Feta
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • 1 EL dunkler Balsamicoessig
  • 1 – 2 TL Honigsenf
  • Salz
  • Pfeffer
  • evtl. etwas Zucker
  • einige Blätter frisches Basilikum zur Garnierung
  • etwas Saure Sahne zur Garnierung
  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Butter
  • etwas Zitronensaft zum Beträufeln

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, putzen und in Würfel schneiden. Die Stücke sollten nicht zu unterschiedlich groß sein, damit sie gleichmäßig gar werden. Die Stücke in einer Schüssel mit Olivenöl vermischen sowie mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kartoffeln gleichmäßig darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C für 30 – 40 Minuten auf der mittleren Schiene bei Ober- und Unterhitze garen. Die Garzeit ist abhängig von der Kartoffelsorte und natürlich der Größe der geschnittenen Würfel. Während des Backens die Stücke immer mal wieder mit einem Holzlöffel wenden.

Zwiebel und Knoblauch schälen und grob hacken. Zusammen mit dem Bacon ca. 15 Minuten vor Ende der Backzeit zu den Kartoffeln auf das Blech legen.

Die Tomaten waschen und halbieren, den Feta würfeln sowie die Oliven abtropfen lassen. Alles etwa 10 Minuten vor Ende der Kartoffelgarzeit dem Blech hinzufügen. Achtung, dabei den Bacon nicht überdecken, sonst wird er nicht knusprig.

Nach Ende der Backzeit alles etwas abkühlen lassen. Den Bacon in Stücke reißen und wegen der Knusprigkeit erst kurz vor dem Servieren wieder zum Salat hinzufügen.

Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermischen und frisch säuerlich abschmecken. Das Dressing über den lauwarmen Salat geben und kurz durchziehen lassen. Mit frischem Thymian und Basilikum garnieren.

Die aufgetauten Lachsfilets von beiden Seiten salzen und pfeffern. Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Darin die Filets für 3 – 4 Minuten je Seite bei mittlerer Hitze braten, bis sie knapp gar sind. Vor dem Servieren für wenige Minuten ruhen lassen und dann mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Den Salat zusammen mit dem gebratenen Lachs und einem Klecks Saurer Sahne genießen. Der Salat würde ebenso gut zu gegrilltem Fisch oder Fleisch passen, vermuten wir.

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Spannender Quinoasalat mit Heidelbeeren, Rosinen und Minze

IMG_2390Der halbe Sommer ist rum und damit ist es Zeit für einen neuen, interessanten Grillsalat, den es diesen Sommer so noch nicht gegeben hat. Es soll schließlich keine Langeweile aufkommen. Pünktlich zum Beginn der Heidelbeersaison kommt dieser herrlich frische, durch und durch gesunde Salat mit seiner Aromenvielfalt genau Recht. Die Rosinen verleihen unaufdringliche Süße, die Heidelbeeren sorgen zusammen mit der Minze für fruchtige Frische, Quinoa, Mandeln und Pinienkerne stehen für nussigen Geschmack, während die Frühlingszwiebeln Würze verleihen.

“Richtig gut”, so lautete der Kommentar in meiner Familie und “eigentlich benötigt man dann gar kein Grillgut mehr, wenn es so einen Salat gibt”, wobei diese Aussage vom Mann des Hauses nicht bestätigt wurde. Na dann, genießt mal die zweite Hälfte der Grillsaison.

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Spannender Quinoasalat mit Heidelbeeren, Rosinen und Minze für 4 Personen

Zutaten:

  • 2,3 dl Quinoa (wir: Tricolor, weißer ist genauso gut)
  • 4,5 dl mild würzige Gemüsebrühe
  • 1,5 dl Pinienkerne und gehackte Mandeln (mischt nach euren Vorlieben)
  • 1 Gurke
  • 10 – 12 Cherrytomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • ca. 1/2 Handvoll frische Minze
  • 1 dl Rosinen
  • 200 g Heidelbeeren
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft von 1 Limette (bei unsaftigen Limetten etwas mehr)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Quinoa unter warmem fließendem Wasser gut waschen, danach abtropfen lassen.

Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Quinoa hinzufügen, aufkochen und für 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Nun den Deckel abnehmen, mit einer Gabel den Quinoa auflockern und auskühlen lassen. Er sollte während des Kochens die gesamte Gemüsebrühe aufgesaugt haben.

Während der Quinoa köchelt, kann man die restlichen Zutaten zubereiten. Zuerst Mandeln und Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fettzugabe anrösten. Dabei häufig umrühren, damit nichts anbrennt. Sie sind fertig, wenn sie anfangen zu duften und eine hellbraune Farbe angenommen haben. Abkühlen lassen.

Das Gemüse waschen und putzen. Die Gurke längs vierteln und danach in Stücke schneiden. Die Cherrytomaten halbieren, die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden.

Die Minzblätter von den Stielen zupfen, waschen und hacken.

Rosinen und Heidelbeeren waschen und ggf. verlesen.

Nun in einer großen Schüssel alle Zutaten mit Ausnahme der Mandeln und Pinienkerne mit dem abgekühlten Quinoa vermischen. Für das Dressing Limettensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer verquirlen und über den Salat schütten. Wenn möglich den Salat für mehrere Stunden abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen. Mandeln und Pinienkerne erst kurz vor dem Servieren untermischen, damit sie nicht so aufweichen.

Kurz vor dem Essen den Salat nochmals abschmecken. Er passt besonders gut zu Fisch, aber auch zu Bratwürsten oder Steaks.

Kanarische Salzkartoffeln (Schnellvariante)

IMG_2289Kanaren = Sonne, Meer, Palmen, Strand, kurvige Straßen, Gebirge und Papas arrugadas, kleine kanarische Pellkartoffeln mit Salzkruste. Diese findet man, glaube ich, in jedem Restaurant bzw. jeder Kneipe. Wir begegneten ihnen mehrmals während unseres Urlaubs und waren begeistert.

Jetzt sollten sie auch auf den heimischen Tisch kommen als Beilage zu einem spanischen Fischgericht. Da ich nicht so viel Zeit in der Küche aufwenden wollte, habe ich mich in der Zubereitung der Kartoffeln für eine Schnellvariante entschieden, bei der nicht gewartet wird, bis das Kochwasser vollständig verdampft ist. Stattdessen wird ein Teil des Wasser nach Ende der Garzeit abgeschüttet, wodurch man natürlich mehr Salz bei der Herstellung benötigt. Es bleibt ja nur ein Teil an den Kartoffeln hängen. Trotz der zunächst wahnsinnig hoch erscheinenden Salzmenge schmecken die Kartoffeln angenehm und nur leicht salzig. Perfekt, fanden wir.

Leider traf das nicht so richtig auf die spanische Fischpfanne mit Tomaten und Paprika zu, die keine Begeisterungsstürme in der Familie auslöste. Schade eigentlich, aber so dürfen wenigstens die “Papas” die ihnen zustehende Hauptrolle spielen.

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Kanarische Salzkartoffeln (Schnellvariante) für 3 Personen als Beilage

Zutaten:

  • ca. 550 g kleine, festkochende Kartoffeln
  • 5 dl Wasser
  • 125 g Meersalz

Zubereitung:

Die Kartoffeln gut waschen, ggf. abschrubben. Dabei jedoch aufpassen, dass die Schale möglichst intakt bleibt.

Die Kartoffeln in einen großen Topf legen und so viel Wasser angießen, dass sie fast bedeckt sind. In unserem Topf reicht ein halber Liter.

Das Salz hinzufügen.

Die Kartoffeln nun für ca. 20 Minuten bei leicht geöffnetem Topfdeckel köcheln lassen bis sie gar sind. Dabei entweicht schon ein Teil des Wasser als Dampf. Das restliche Wasser nach Ende Kochzeit abgießen und die Kartoffeln auf der warmen Herdplatte im Topf für mehrere Minuten trocknen lassen. Dadurch entsteht die Salzkruste.

Alternativ kann man auch die Kartoffeln so lange kochen, bis das Wasser verdampft ist. Dann benötigt man deutlich weniger Salz als bei der oben beschriebenen Schnellvariante.

Die Kartoffeln eignen sich hervorragend als Beilage zu Fisch, Fleisch oder beim Grillen. Auch solo als Snack schmecken sie hervorragend und kombiniert man sie mit einer kanarischen Sauce wie Mojo verde oder Mojo rojo, dann kann man fast die Palmen rascheln hören.

Allseitiger Kartoffelsalat mit vielen gesunden Leckerbissen

IMG_0630Kennt ihr das auch? Ihr habt Familie, Freunde oder Bekannte zu Besuch und überlegt im Vorfeld, was ihr auf den Tisch stellen wollt. Schnell fällt euch ein, dass Bekannte x Vegetarierin ist, Freundin y keinen Käse isst, Familienmitglied 1 Avocados verabscheut, während Bekannter z darauf schwört, jeden Tag mindestens 1 Avocado zu essen. Familienmitglied 2 isst hingegen nichts, was mit Zwiebel, Knoblauch und deren Verwandtschaft in Berührung gekommen ist.  Und war nicht jemand allergisch gegen Nüsse? Die Liste ließe sich an dieser Stelle unproblematisch erweitern.

Nicht immer ist es bei so vielen individuellen Vorlieben (meine Großeltern hätten das noch Mäkelei genannt), Allergien und Überzeugungen für den Gastgeber einfach, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, der für alle passt und trotzdem nicht langweilig oder für die Allesesser ungewohnt bzw. ungewürzt schmeckt.

Abhilfe kann in so einem Fall zum Beispiel dieser bunte und allseitige Kartoffelsalat schaffen, bei dem alle Zutaten getrennt voneinander entweder auf einem großen Servierteller oder in einzelnen Schüsseln serviert werden. So kann sich jeder seine Leckerbissen auswählen und zu seinem individuellen Salat zusammenstellen. Für Restaurant- und Cateringbuffets ist das natürlich nichts Neues, ich habe mich nur gefragt, warum ich für die heimischen Festivitäten nicht schon längst auf so eine Idee gekommen bin.

Vor der nächsten Einladung zum Grillen habe ich den Salat in der Kernfamilie getestet, die sich, obwohl ansonsten allesessend, begeistert von der neuen Wahlmöglichkeit gezeigt hat. Besonders gut fanden sie die bunte Frische der Salateinlagen sowie das mayonnaisefreie Dressing. Dieser Individualsalat hat sich damit einen sicheren Platz für die nächste Sommerfesteinladung gesichert.

IMG_0628Allseitiger Kartoffelsalat mit vielen gesunden Leckerbissen für 4 Personen als Beilage

Zutaten:

  • 650 g kleine bis mittelgroße Kartoffeln, festkochende Sorte
  • 1/2 dl Olivenöl
  • 1 – 1,5 EL Weißweinessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 kleinere Lauchstange oder 5 Frühlingszwiebeln
  • 2 Tomaten
  • 1 große Avocado
  • Saft von 1/2 Limette
  • 1 große Handvoll Walnusskerne
  • 1/3 – 1/2 Gurke
  • ca. 100 g Schnittkäse, z. B. Gouda
  • 50 g grob geraspelter Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Als erstes die Kartoffeln mit Schale (ca. 25 Minuten, je nach Größe der Kartoffeln) gar kochen. Die etwas ausgekühlten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.

Nun Olivenöl, Weißweinessig, Salz und Pfeffer zu einem Dressing vermischen. Abschmecken, bis ihr die perfekte Würzigkeit gefunden habt. Das Dressing über die Kartoffeln geben und gut vermischen. Bis hierher lässt sich der Salat gut vorbereiten, da die Kartoffeln davon profitieren, wenn sie einige Zeit im Dressing durchziehen können.

Die Walnusskerne in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit anrösten, bis sie anfangen zu duften.

Tomaten, Gurke und Porree waschen, putzen und in Stücke bzw. Ringe schneiden.

Die Avocado halbieren, den Stein entfernen, das Fruchtfleisch mithilfe eines Löffels aus der Schale heben und würfeln. Sofort mit dem Limettensaft beträufeln, damit die Avocado nicht braun wird.

Das Gemüse mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Den Schnittkäse in Stücke schneiden und den Parmesan grob raspeln.

Alles auf einem großen Servierteller streifenweise bzw. stückweise anordnen und zusammen mit den Kartoffeln servieren. Jetzt kann sich jeder selbst die für ihn passenden Leckerbissen aussuchen.

Der Salat passt zu gegrilltem Fleisch oder Fisch ebenso wie zu auf dem Herd Gebratenem. Wir hatten Bouletten mit karamellisierten Zwiebeln dazu, sehr gut.

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Brokkolisalat mit Weintrauben, Bacon und Joghurtdressing

IMG_2158So hat uns nun also der Alltag nach einem wunderbaren badeintensiven, gesunden Urlaub wieder. Im Kühlschrank der heimischen Küche erwarteten uns noch ein paar Bratwürste von vor dem Urlaub, deren Haltbarkeitsdatum sich bedrohlich näherte. Da blieb nichts anderes übrig, als am ersten Nachurlaubsabend den Grill anzuwerfen, auch wenn die Regenwolken sich entschlossen, ihre nasse Last genau in der Stunde abzulassen, als wir draußen sitzen wollten. War ja typisch, eine halbe Stunde nach Ende des Grillens war die Sonne wieder da.

Egal, denn eigentlich handelt diese blogpost von unserem neuen Grillsalatstar. Gesunder Brokkoli trifft dabei auf knusprig-würzigen Bacon, süße Weintrauben, nussige, angeröstete Saaten und knackige Gartenradieschen. Alles zusammen darf sich mit einem Joghurtdressing erfrischen. Super und einfach nur gut.

Der Salat ist zudem ein echter Allrounder, er passt ebenso gut zu Bratwürsten wie zu gegrilltem Geflügel oder Fisch. Die angegebene Salatmenge reicht für 3 hungrige Personen als Beilage, wenn das Grillgut nicht sehr umfangreich ist. Bei uns handelte es sich um eine Bratwurst pro Nase.

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Brokkolisalat mit Weintrauben, Bacon und Joghurtdressing für 3 Personen als Beilage beim Grillen

Zutaten:

  • 1 Brokkoli (500 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • Gemüsebrühe
  • ca. 50 g Kerne und Saaten Salatmix oder Pinienkerne oder Pistazien
  • 100 g Bacon
  • 4 – 5 Radieschen
  • 1 große Handvoll rote Weintrauben
  • 1 dl Joghurt, naturell
  • 1 große Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Zucker

Zubereitung:

Den Brokkoli waschen, putzen und in Röschen teilen. Den Stiel schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Brokkoli in der mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzten Gemüsebrühe für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Danach in ein Sieb geben, gut abtropfen und abkühlen lassen.

Die Kerne, Saaten kurz in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit anrösten, bis sie leicht gebräunt sind und wunderbar duften.

Danach den Bacon in der Pfanne von beiden Seiten knusprig braun braten. Den Bacon auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen. In Stücke reißen.

Die Radieschen und Weintrauben waschen. Radieschen in dünne Scheiben schneiden, Trauben ggf. halbieren. Dann lassen sie sich leichter mit der Gabel essen.

Für das Dressing die Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse quetschen. Mit dem Joghurt vermischen. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzig abschmecken.

Kurz vor dem Verzehr das Dressing mit den Radieschen, Weintrauben sowie dem Brokkoli vermischen. Zum Schluss den Salat mit dem Bacon sowie der angerösteten Saatenmischung bestreuen und sofort zu gegrilltem Fisch, Geflügel oder Bratwurst genießen.

Knoblauchdressing

IMG_1411Am Beginn meiner “Kochkarriere” hatte ich häufig das Problem eine passende Sauce bzw. ein Dressing oder einen Dipp schmackhaft herzustellen. Das nicht allzu große Geheimnis liegt natürlich im Abschmecken. Es sollte eine feine Balance zwischen säuerlich, scharf, würzig und leicht süß entstehen. Um diese zu treffen hilft nichts anderes als üben und üben und üben, bis man ein Gefühl dafür entwickelt hat, was der Sauce noch fehlt, um sie in die richtige bzw. eine spannende Richtung zu ziehen. Das braucht etwas Zeit, sollte aber niemanden vom immer wieder Probieren abschrecken.

Bei diesem Dressing ist das Abschmecken nicht allzu schwer, dafür sorgen zum einen natürlich der würzige Knoblauch, zum anderen die Mayonnaise. Es ist daher anfängertauglich und schnell zusammengerührt.

Es begleitet besonders gern Kebab, Döner, ofengebackenes Gemüse, Burger oder auch Pizza.

Knoblauchdressing für 3 Personen

Zutaten:

  • 1 dl Saure Sahne (20 % Fett)
  • 1/2 dl Mayonnaise
  • 3 kleinere Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • einige Tropfen Zitronensaft
  • frischer Schnittlauch oder frisches Frühlingszwiebelgrün

Zubereitung:

Die Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken. Alternativ kann man sie auch durch eine Knoblauchpresse quetschen.

Saure Sahne mit der Mayonnaise sowie dem Knoblauch verrühren. Alles mit Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft und Zucker abschmecken, bis ihr die richtige Balance zwischen säuerlich, süß und scharf gefunden habt.

Den Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in Röllchen schneiden. Auf das Dressing streuen.

Das Dressing profitiert von ca. 30 Minuten kühler Ruhezeit, schmeckt aber auch, wenn man dies ihm nicht geben kann.

Zu Kebab, Döner, Pizza, Burgern oder ofengebackenem Gemüse genießen.

Gegrillte Lachspäckchen mit karibischem Flair und Zucchinisalat

IMG_9990Fisch zu grillen ist nicht immer ganz einfach. So haben wahrscheinlich nicht nur wir schon erlebt, dass er die Neigung hat, am Grillrost festzukleben, sich an Spießen nur mühsam drehen zu lassen oder eingeklemmt im Fischrost relativ schnell zu verbrennen. Das kann, insbesondere bei großen Mengen von zu grillendem Fisch für etwas Stress beim Grillmeister sorgen.

Ganz entspannt lassen sich dagegen diese Lachspäckchen mit karibischem Flair zubereiten. Sie müssen lediglich vorher in der Küche gut gepackt werden, einmal auf den Grill gelegt, benötigen sie nämlich keine weitere Aufmerksamkeit, bis sie nach 10 – 15 Minuten fertig zum Essen sind.

Kein Verbrennen, kein Ankleben, kein Drehen und der Lachs bleibt wunderbar saftig, während er von der im Päckchen befindlichen Mangosauce durchzogen und gewürzt wird.

Als kleines Manko bei dieser Zubereitungsart bleibt das Alufolienproblem. Damit die Folie nicht direkt mit dem Essen in Kontakt kommt, kann man ein Stück Butterbrotpapier auf die Folie legen und darin Fisch, Gemüse und Sauce einwickeln. Das funktioniert ganz wunderbar. Man muss nur sicherstellen, dass kein Papier aus dem Päckchen herausschaut, da es sonst Feuer fangen könnte.

Für uns waren die gegrillten Lachspäckchen mit der fruchtigen Mangosauce eine der Entdeckungen dieses Grillsommers, so dass wir jetzt auf einen langen Grillherbst hoffen.

Gegrillte Lachspäckchen mit karibischem Flair und Zucchinisalat für 4 Personen

Zutaten Lachspäckchen:

  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Mango
  • 1 gelbe oder grüne Zucchini (wir: gelb)
  • 1 Paprikaschote
  • 8 Cherrytomaten
  • 1 große, rote Zwiebel (wir: weiß, rot sieht jedoch schöner aus)
  • 5 – 6 EL Mangochutney, Indian Style, mild
  • 1 kleine rote Chilischote, eher mild, sonst weniger
  • 4 EL Akazienhonig
  • ca. 2 TL Paprikapulver
  • ca. 1 TL getrocknete Chiliflocken
  • evtl. etwas Salz

Zutaten Zucchinisalat:

  • ca. 700 g Zucchini
  • 1 kleine Porreestange
  • 1 dünne Scheibe von einer Sellerieknolle (ca. 3 EL Selleriewürfel)
  • 2 dl Griechischer Joghurt
  • 1 dl Mayonnaise
  • 1 gehäufter EL Honigsenf
  • ca. 1 EL Apfelessig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Für die Lachspäckchen den Fisch vorher möglichst vollständig auftauen lassen. Danach die Filets von beiden Seiten salzen und pfeffern.

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.

Das Gemüse waschen und putzen. Zucchini und Zwiebel in nicht zu dünne Scheiben, die Paprika in Stücke schneiden. Die Cherrytomaten bleiben ungeschnitten.

Fehlt noch die Mangosauce. Dafür die Chilischote waschen, aufschneiden, die Kerne entfernen und danach die Schote fein hacken.

Bei der Sauce hängt viel von dem verwendeten Mangochutney ab, daher vorsichtig mit dem Würzen beginnen.

Alle Zutaten miteinander gut verrühren und die Sauce abschmecken. Evtl. mehr Schärfe (Chili oder Paprika) verwenden und/oder etwas Salz hinzufügen. Wenn es zu scharf ist, dann den Honiganteil erhöhen.

Je Fischfilet ein Päckchen packen. Dazu Alufolie mit Butterbrotpapier belegen. Die Zucchinischeiben als unterste Schicht, gefolgt von den Lachsfilets darauf legen. Nun Paprika, Cherrytomaten, Zwiebel und Mango auf bzw. neben das Filet schichten.

IMG_9980In jedem Päckchen etwa 1,5 EL der Mangosauce verteilen.

IMG_9982Die Lachspäckchen gut und vor allem dicht verschließen. Dabei darauf achten, dass das Butterbrotpapier nirgendwo herausschaut.

IMG_9983Auf einem relativ warmen Grill für 10 bis max. 15 Minuten grillen. Ein Wenden der Päckchen ist nicht notwendig.

Für den Salat Zucchini, Sellerie und Porreestange waschen, putzen und in kleine Würfel bzw. dünne Ringe schneiden. Alles miteinander mischen.

Joghurt mit Mayonnaise, Honigsenf, Apfelessig sowie Salz und Pfeffer verrühren.

 

Das Dressing nun mit dem Gemüse vermischen und abschmecken.

Den Salat immer gut gekühlt servieren, damit sich keine Salmonellen und ähnliche Untiere in ihm wohlfühlen können.

Den Lachs mit dem Gemüse aus dem Päckchen nehmen (Vorsicht heiß) und zusammen mit der restlichen Mangosauce und dem Zucchinisalat entspannt genießen.

Dinkelfocaccia mit Oliven, getrockneten Tomaten und Kräutern

IMG_9975Focacciabacken ist nicht schwer, eigentlich, denn wahrscheinlich dürften einige schon mit festen, ziemlich kleinporigen und trockenen oder nach Hefe vorschmeckenden Exemplaren in Kontakt gekommen sein. Wenn dann noch Dinkel- statt Weizenmehl verwendet wird, erhöht sich die Austrocknungsgefahr zusätzlich.

Ganz anders ergeht es einem jedoch mit dieser wunderbar lockeren, saftigen Focaccia, die ich nach einem Rezept vom Plötzblog nachgebacken habe. Beim Belag habe ich noch etwas ergänzt, hier durften Oliven mit hinein.

Die Focaccia wird ca. 5 cm hoch, wenn man sie auf einem normalen Ofenblech bäckt. Obwohl sie ganz frisch aus dem Ofen nicht nur sehr verlockend duftete, sondern auch schmeckte, haben wir einen Teil der Focaccia für das abendliche Grillen beim Sommerfest aufgehoben. Das übersteht sie ohne Probleme, wenn man sie in Tücher einpackt.

Dinkelfocaccia mit Oliven, getrockneten Tomaten und Kräutern (1 Blech)

Zutaten Teig:

  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 900 g Dinkelmehl 630
  • 800 g Wasser
  • 50 g Olivenöl
  • 15 g Frischhefe
  • 18 g Salz

Zutaten Belag:

  • in Olivenöl eingelegte getrocknete Tomaten, ca. 1/2 Glas
  • eingelegte Oliven nach eigenen Vorlieben, ca. 1/2 Glas
  • ca. 2 Handvoll frische Kräuter (z. B. Rosmarin, Thymian, Oregano, Koriander, Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch, Salbei) – man kann also quer durch sein Kräuterbeet gehen
  • Fleur de Sel
  • ca. 2 Handvoll Parmesan, gerieben

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig entweder mit einer Knetmaschine für 8 Minuten auf niedrigster Stufe und weitere 3 Minuten auf zweiter Stufe oder von Hand (Knetzeit 15 – 20 Minuten) zu einem sehr weichen Teig verarbeiten.

Den Teig abgedeckt in einer Schüssel für 3 Stunden bei 20°C reifen lassen. Währenddessen den Teig insgesamt 4-mal (alle 30 Minuten in den ersten 2 Stunden) in der Schüssel dehnen und falten.

Der Teig vergrößert sich während des Reifens und beginnt Blasen zu schlagen.

IMG_9945Die eingelegten Tomaten in Stücke schneiden, die frischen Kräuter waschen und grob hacken. Verwenden kann man (fast) alles, was Garten- bzw. Kräuterbeet hergeben und was man gern isst. Minze, Stevia und Zitronenmelisse habe ich allerdings noch nicht auf einer Focaccia probiert :-).

Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig aus der Schüssel darauf geben.

Nun die geschnittenen Tomaten samt Olivenöl sowie die Oliven auf dem Teig grob verteilen und mithilfe der Finger in den Teig eindrücken bzw. -massieren. Der Teig sollte dabei möglichst gleichmäßig auf dem Blech verteilt werden.

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Für 30 Minuten bei 20°C zur Gare stellen. Dabei bilde sich erneut Blasen und der Teig vergrößert sein Volumen.

Danach die gehackten Kräuter auf dem Blech verteilen und ebenso einmassieren. Gegebenenfalls noch etwas Olivenöl ergänzen.

IMG_9954Den Teig erneut 30 Minuten reifen lassen. Er schlägt deutliche Blasen, wodurch sich der Belag teilweise in das Innere der Focaccia arbeitet.

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Die Focaccia im gut vorgeheizten Backofen bei 250°C (Ober- und Unterhitze) auf der 2. Schiene von unten für 20 – 25 Minuten ohne Dampf backen.

Direkt nach dem Backen mit ein wenig Fleur de Sel und wer mag mit Parmesan bestreuen.

Soll die Focaccia noch etwas aufbewahrt werden, z. B. bis zum Grillfest am Abend, packt man sie am besten nach dem Abkühlen in 2 – 3 Tücher. So bewahrt sie ihre Feuchtigkeit.

Wer sie jetzt im Anschnitt sehen will, schaut am besten direkt beim Plötzblog, unsere war nämlich zu schnell aufgegessen, um noch Fotos davon machen zu können.

Apfel-Minz-Salat: perfekt zu gegrilltem Fisch

IMG_9880Dieser frisch-säuerliche, fruchtige Salat ist zwar nicht der hübscheste, jedoch geschmacklich ein perfekter Begleiter zu gegrilltem, gebratenem oder ofengebackenem Fisch jeglicher Art. Wahrscheinlich passt er auch sehr gut zu Hähnchen oder anderem gegrillt, gebratenem ehemaligem Federvieh. Verwandt ist er mit dem amerikanischen Cole Slaw, wobei er statt auf Kohl auf knackige Äpfel setzt, die durch die Würzigkeit der Minze in ihrem Geschmack betont werden.

Bei solchen inneren Werten kann das Äußerliche ja ausnahmsweise einmal vernachlässigt werden, oder?

Apfel-Minz-Salat: perfekt zu gegrilltem Fisch für 3 Personen als Beilage

Zutaten:

  • 2 große, säuerliche Äpfel
  • 5 – 6 Stiele Minze
  • 1 dl Saure Sahne, 20 % Fett
  • 2 EL Mayonnaise
  • ca. 3/4 EL Apfelessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1/2 TL Zucker

Zubereitung:

Die Äpfel waschen, putzen, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Streifen schneiden. Die Minzblätter abzupfen und fein hacken. Dabei einige Blätter zwecks Garnierung ganz lassen.

Saure Sahne, Mayonnaise und Apfelessig vermischen. Vorsichtig Äpfel und Minze unterrühren.

Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Mit einigen Minzblättern garnieren.

Bis zum Verzehr abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und als Beilage zu gegrilltem, gebratenem Fisch oder Federvieh genießen.