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Grillspieße mit Rind und Ananas in Petersilienmarinade

IMG_9824Saftige Grillspieße gesucht? Ich hätte da etwas für euch – mit fruchtiger Ananas zwischen zartem Rindfleisch, das sich vorher für mehrere Stunden in einer süß-säuerlichen Marinade mit Petersilie wälzen durfte. Das hört sich nicht nur lecker an, sondern ist es auch.

Die Ananas entwickelt beim Grillen eine angenehm fruchtige Süße, die für einen interessanten Kontrast zum würzigen Grillfleisch sorgt. Allerdings darf man die Spieße auf keinen Fall “totgrillen”, dass heißt, sie brauchen keine extra 5 – 10 Minuten über dem Grillfeuer, damit sie auch ja durch sind. Dabei wird das Fleisch nur trocken und unschmackhaft.

Für saftige Spieße reichen ca. 3 Grillminuten je Seite, wobei das natürlich stark von der Hitze des Grillfeuers abhängig ist. Zum Glück kann man beim Grillen recht unkompliziert kosten, was die Sache einfacher macht als zum Beispiel beim Rinderbraten.

Genießt den Sommer!

Grillspieße mit Rind und Ananas in Petersilienmarinade für 3 (hungrige) Personen

Zutaten:

  • ca. 500 g Rumpsteak oder Rinderfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • reichlich 1/2 große Ananas
  • Petersilie (12 – 14 Stiele)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1,5 – 2 EL Rotweinessig
  • 1 TL getrocknete Chiliflocken
  • 1 – 1,5 TL Zucker
  • 1 TL Meersalz
  • Pfeffer
  • ca. 1 dl Olivenöl

Zubereitung:

Das Fleisch in möglichst gleich große Würfel (3 x 3 cm) schneiden, leicht salzen und pfeffern.

Für die Marinade die Petersilie waschen und von den groben Stielen befreien. Die Knoblauchzehen schälen. Nun alle Zutaten mit Ausnahme des Olivenöls in einem Food Processor / Mixer fein zerkleinern. Das Olivenöl nach und nach hinzufügen, bis sich alles gleichmäßig vermischt hat.

Die Marinade abschmecken und ggf. nachwürzen. Sie sollte süß-säuerlich und würzig schmecken.

Die Fleischstücke in einer Schüssel oder Plastiktüte mit ca. der Hälfte der Marinade vermischen. Alles abgedeckt im Kühlschrank für mehrere Stunden durchziehen lassen.

Die Ananas putzen und in ebenso große Würfel wie das Fleisch schneiden.

IMG_9814Fleisch und Ananas abwechselnd aufspießen. Achtung, Holzspieße sollte man vorher wässern, damit sie nicht während des Grillens abbrennen.

Die Spieße mit etwas der restlichen Marinade übergießen. Die jetzt noch übrige Marinade wird nach dem Grillen über den Spießen verteilt.

Die Spieße nun bei etwas über mittlerer Hitze von jeder Seite für ca. 3 Minuten grillen, dann ist das Fleisch innen noch rosa. Wer das nicht mag, grillt sie etwas länger. Dabei jedoch Vorsicht walten lassen, sonst werden die Fleischstücke trocken und schmecken gar nicht mehr gut.

Mit der letzten Marinade bepinselt, sind die saftigen Rind-Ananas Spieße essfertig. Dazu passt ein grüner Salat ganz ausgezeichnet.

IMG_9825Die Inspiration zu diesem Rezept habe ich mir von einem norwegischen blog (fru timian) geholt, jedoch hier und da kleinere Änderungen vorgenommen.

Tsatsiki

IMG_9810Egal ob Tsatsiki, Tzatziki oder Zaziki, es ist das perfekte griechische Zubehör zu gegrilltem Fleisch oder Fisch. Die Zubereitung ist denkbar einfach und unkompliziert, zudem lässt es sich gut mehrere Stunden vor dem Verzehr vorbereiten, so dass kein Stress vor der Grillparty entsteht.

Wie immer bei Rezepten, die nur wenige Zutaten umfassen, ist die Qualität der Einzelzutat entscheidend für den Gesamtgeschmack. Daher verwendet man am besten eine richtig frische und wohlschmeckende Gurke, cremigen griechischen Joghurt sowie gutes Olivenöl. Wer dann noch frische Minze im Garten hat, braucht sich um den Geschmack des Gesamtkunstwerkes keine Gedanken mehr zu machen.

Genießt die Grillsaison!

Tsatsiki für ca. 4 Personen

Zutaten:

  • 300 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 Salatgurke
  • einige frische Minzeblätter (kann man auch weglassen)
  • Salz
  • etwas Olivenöl und 1 schwarze Olive zur Garnierung

Zubereitung:

Knoblauchzehen schälen und pressen bzw. in sehr kleine Stückchen hacken. Mit dem Joghurt und dem Olivenöl vermischen. Wer einen etwas milderen Geschmack des Tsatsikis bevorzugt, nimmt nur 1 Knoblauchzehe.

Die Gurke schälen und auf der groben Fläche des Reibeisens reiben. Danach die Flüssigkeit aus den Schnitzen ausdrücken, da das Tsatsiki sonst seine Cremigkeit verliert und zu flüssig wird.

Die Minzblätter fein hacken. Zusammen mit den Gurkenschnitzen in den Joghurt mischen und für mehrere Stunden abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen, damit der Knoblauch sich geschmacklich gut mit dem Joghurt verbindet.

Kurz vor dem Servieren mit Salz abschmecken, mit etwas Olivenöl beträufeln sowie mit einer schwarzen Olive belegen.

Schnell fertig und einmalig gut, z. B. als Zubehör zu gegrilltem Fleisch oder Fisch.

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Fruchtiger Quinoa-Salat mit Süßkartoffeln, Orangen und Bärlauch

IMG_9154Habt ihr schon angegrillt? Wir haben. Pünktlich zur Eröffnung der Grillsaison hoffe ich, euch für diesen fruchtig-frischen Quinoa-Salat begeistern zu können. Er besticht durch eine spannende Geschmackskombination: Würzig, säuerlich-frisch und fruchtig-süß. Damit hat er es direkt auf unsere Salatfavoritenliste geschafft. Durch den frischen Bärlauch und die Orangen ist der Salat besonders für die frühe Grillsaison geeignet, wobei man den Bärlauch sicher auch mit Knoblauch ersetzen könnte.

Der Salat ist darüber hinaus gut und schnell vorzubereiten, er schmeckt sowohl kalt als auch lauwarm, er ist gesund und vegan. Kein Problem also, wenn man Gäste erwartet, die weder Fleisch noch Fisch oder Käse und dergleichen essen. Da dieser Salat mit einer eher ungewöhnlichen Zutatenkombination arbeitet, gibt er sicher auch eine gute Figur bei Mitbringparties ab.

Die Salatgrundidee habe ich mir bei Valentinas Kochbuch geholt, jedoch ganz erhebliche Änderungen und Ergänzungen vorgenommen. Im Original ist kein Bärlauch enthalten, auch die meisten Gewürze fehlen. Dafür wird der Salat in einer wirklich unglaublichen Menge Olivenöl ertränkt und mit Petersilie geflutet. Beides fand ich nicht besonders toll, besonders unschön natürlich das Öl, durch das man diesen ansonsten gesunden Salat in eine wahre Kalorienbombe verwandeln kann. Unnötigerweise, denn er schmeckt auch mit deutlich weniger Öl hervorragend und ist damit eine wunderbare Ergänzung des Grillmenüs.

Fruchtiger Quinoa-Salat mit Süßkartoffeln, Orangen und Bärlauch für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Süßkartoffeln
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • einige getrocknete Chiliflocken
  • Kreuzkümmel (gemahlen oder ganz)
  • gemahlener Koriander
  • 200 g Quinoa
  • ca. 4,8 dl mild-würzige Gemüsebrühe
  • 2 Orangen
  • 25 ml Olivenöl
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 30 g Bärlauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • getrocknete Chiliflocken

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Würfel mit dem Olivenöl mischen sowie mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Chiliflocken und gemahlenem Koriander würzen. Auf einem Backblech verteilen und bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens für 20 – 30 Minuten backen. Während der letzten 10 Minuten der Backzeit die Grillstufe hinzustellen, damit die Süßkartoffelstücke etwas gebräunt werden. Die Süßkartoffelstücke etwas abkühlen lassen, bevor sie mit dem Salat gemischt werden.

Quinoa unter warmem fließendem Wasser gut waschen, abtropfen lassen.

Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Quinoa hinzufügen, aufkochen und für 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Nun den Deckel abnehmen, mit einer Gabel den Quinoa auflockern und kurz auskühlen lassen. Er sollte die gesamte Gemüsebrühe aufgesaugt haben. Danach etwas abkühlen lassen

Während der Quinoa köchelt, die Schale von den Orangen so abschneiden, dass auch die weißen Schalenbestandteile mit entfernt werden. Danach das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Eventuell vorhandene Kerne entfernen und den Fruchtsaft auffangen.

Bärlauch und Petersilie waschen und grob hacken.

In der Salatschüssel nun das Olivenöl mit dem Orangensaft, den Orangen sowie den Kräutern vermischen. Quinoa und Süßkartoffeln unterheben. Abschmecken, ggf. noch etwas Salz und Pfeffer hinzufügen. Zum Schluss alles mit getrockneten Chiliflocken bestreuen.

Damit wünsche ich euch einen schmackhaften Frühlingsgrillabend.

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Saftige gegrillte Fischspieße mit frischem Bulgur-Melonensalat

IMG_6364Dieser Sommer belohnt uns ja wirklich mit häufigem Grillwetter. Einfache und abwechslungsreiche Grillsalate sowie Grillgut sind dabei sehr willkommen. Deshalb gibt es heute ein Rezept für einen fruchtig frischen Bulgursalat, der mit Wassermelone und Chevre (Ziegenkäse) kombiniert wird. Diese Kombination hört sich vielleicht etwas ungewöhnlich ist, schmeckt aber hervorragend, was sich auch daran zeigt, dass es zurzeit bei vielen Foodbloggern Melone mit Chevre in verschiedenen Salaten verarbeitet gibt.

Dazu gibt es gegrillte saftige Fischspieße, die mit einer Kräutermarinade versehen werden. Interessant dabei ist auch, dass man verschiedene Fischsorten verwenden kann, wir haben Lachs und Seelachs genommen, anderer Weißfisch wie Dorsch wäre jedoch genauso gut möglich.

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Saftige gegrillte Fischspieße mit frischem Bulgur-Melonensalat für 3 Personen

Zutaten saftige gegrillte Fischspieße (5 Stück):

  • 250 g Lachsfilets
  • 300 g Seelachs oder anderen Weißfisch
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft von 1/3 Zitrone
  • 3-4 Stiele Petersilie
  • 4-5 Stiele Thymian
  • 2 Stiele Oregano
  • 1 Stiel Dill
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten Bulgur-Melonensalat:

  • 1,8 dl Bulgur
  • 3,5 dl Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe (instant)
  • ca. 1/4 kleine Wassermelone
  • 1 kleine Gurke oder 1/2 große Gurke
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 75 g Chevre
  • 2-3 Stiele Minze
  • Saft von 1 Zitrone
  • Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung Fischspieße:

Die Fischfilets auftauen lassen und am besten noch in halbgefrorenem Zustand in nicht zu kleine Würfel schneiden.

Verwendet man Holzspieße zum Grillen, sollte man sie vor dem Aufstecken des Fischs für ca. 30 Minuten in Wasser einweichen. Das verringert die Gefahr des Abbrennens der Spießenden.

Die Kräuter für die Marinade waschen, trockenschütteln, von den Stielen entfernen und fein hacken. Ein paar Kräuter beiseite stellen, damit kann man dann die fertigen Fischspieße bestreuen.

Öl, Zitronensaft und die restlichen Kräuter mischen. Die Fischstücke gemischt auf die Grillstäbe spießen und salzen sowie pfeffern. Danach ringsherum mit der Kräutermarinade einstreichen.

Damit sich die Fischstücke beim Grillen mitdrehen, kann man gern auch 2 Stäbe je Spieß verwenden. Dies ist besonders dann wichtig, wenn der Fisch noch nicht vollständig aufgetaut war.

Die Fischspieße sollten bei mittlerer Hitze und mit Vorsicht gegrillt werden, damit der Fisch nicht vom Spieß fällt. Wir haben deshalb eine Grillschale verwendet, die wir mit etwas Öl bepinselt haben. Die Spieße für ca. 3-4 Minuten pro Seite grillen und dabei so wenig wie möglich wenden.

Zubereitung Salat:

Den Bulgur unter fließendem, kaltem Wasser waschen. Mit der Gemüsebrühe zum Kochen bringen und je nach Angaben auf der Packung fertiggaren. Unserer musste 7 Minuten köcheln. Danach den Bulgur auskühlen lassen.

Gurke und Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in kleine Stückchen schneiden. Die Wassermelone ggf. “entkernen” und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

Die Bio-Zitrone waschen, mit einem Zestenreißer dünn schälen, danach auspressen, die Minze waschen und fein hacken.

Den Bulgur mit den Frühlingszwiebeln, der Gurke und der Melone mischen. Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft und -schale, Salz und Pfeffer sowie die Minze verschlagen und über den Salat geben. Abschmecken und im Kühlschrank etwas durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren den Chevre über den Salat krümeln und nur leicht untermischen. Er löst sich sonst auf. Den Salat mit einigen Minzblättern garnieren und gut gekühlt zusammen mit den gegrillten Fischspießen genießen.

Sangria – Sommererfrischung mit Wassermelone, Ananas und Rosewein

IMG_6310Sangria, das perfekte Getränk an diesen warmen Sommerabenden, gut zusammen mit Freunden und Familie beim Grillen oder einfach nur so zu genießen. Hier haben wir eine fruchtige Variante mit Wassermelone und Ananas gewählt. Durch den Roséwein wird die Sangria noch frischer und leichter als mit dem traditionellen Rotwein und sorgt ganz ausgezeichnet für Abkühlung. Einzige Änderung, die wir am Rezept zukünftig vornehmen würden? Für die Eiswürfel statt Wasser einen dunklen Rotwein gefrieren lassen, wäre optisch sicher topp. Damit die Sangria richtig gut schmeckt, sollte man auf gute Qualität von Ananas, Wassermelone und ganz wichtig dem Wein achten. Es muss kein super teurer sein, sollte aber auch kein leer schmeckender oder sehr säuerlicher Rosé sein.

Mit dieser Sangria-Kreation kann ich mich auch gleich am Wassermelonen-Blogevent auf dem Gärtnerblog beteiligen. Bin schon gespannt, was den anderen Bloggern zum Thema Wassermelone eingefallen ist. Jetzt jedoch zum Rezept:

Sangria von 1 Flasche Wein

Zutaten:

  • 2 mittlere Scheiben Wassermelone
  • 2 große Scheiben frische Ananas
  • 1 dl Weinbrand oder Brandy
  • 50 g weißer, feinkörniger Zucker
  • 1 Flasche (7,5 dl) fruchtig, frischer Roséwein
  • 2,5 dl spritziges Mineralwasser
  • Eiswürfel, ggf. aus Rotwein herstellen.

Zubereitung:

Den Zucker mit dem Weinbrand oder Brandy vermischen und so lange rühren, bis er sich aufgelöst hat.

Wassermelone und Ananas putzen und in kleine Würfel schneiden. Dabei ggf. die Kerne der Wassermelone entfernen.

In einem großen Gefäß die Obststücke mit der Weinbrand-Zucker-Mischung und dem Wein übergießen. Alles in den Kühlschrank stellen und für 2 – 3 Stunden durchziehen lassen.

Kurz vor dem Genuss mit dem eiskalten Mineralwasser (Flasche vorher in den Kühlschrank stellen) aufgießen und die Eiswürfel hinzufügen. Fertig zum Servieren!

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Bulgursalat mit Zucchini und Paprika

IMG_3278Die Grillsaison läuft aufgrund des prima Sommers immer noch auf Hochtouren, wenn sich auch die ersten Ermüdungserscheinungen einzustellen scheinen. Als wir unserem letzten Besuch ankündigten, dass wir abends grillen wollen, hieß es “Ooch, schon wieder grillen”. Es stellte sich zum Glück heraus, dass die Abneigung sich mehrheitlich gegen das Zubehör richtete, es sollte weder griechisch angehauchten noch Nudelsalat geben, weil es diese beiden sonst immer und überall gibt. Daher fiel die Wahl auf diesen sehr frischen Bulgursalat, in dem wir auch gleich, welch Wunder, eine unserer Gartenzucchini verarbeiten konnten :-). Der Salat ist aufgrund seines Geschmacks und der relativ unverderblichen Zutaten auch sehr gut für Grillpartys bei sehr heißem Wetter geeignet.

Bulgursalat mit Zucchini und Paprika für 5 Personen als Grillbeilagensalat

Zutaten: 

  • 200 g BulgurIMG_3285
  • 5 dl Gemüsebrühe
  • 1 Zucchini (500 – 600 g)
  • 1 rote Paprika
  • 2 große Frühlingszwiebeln
  • etwas Olivenöl
  • Saft einer kleinen Zitrone
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • etwas Paprikapulver
  • 5-6 Stängel Petersilie
  • einige Basilikumblätter
  • etwas frische Minze zur Garnierung

Zubereitung:

Den Bulgur unter fließendem, kaltem Wasser waschen. Mit der Gemüsebrühe zum Kochen bringen und je nach Angaben auf der Packung fertiggaren. Unserer musste 7 Minuten köcheln. Danach den Bulgur auskühlen lassen.

Paprika, Frühlingszwiebeln und Zucchini waschen, putzen und in kleine Stückchen schneiden.

Das weiße Ende der Frühlingszwiebeln in einer Pfanne mit etwas Olivenöl kurz anbraten, bis die Zwiebelstückchen leicht gebräunt sind. Danach auskühlen lassen.

Die Zitrone auspressen, die Kräuter waschen und fein hacken.

Alle Salatzutaten vermischen und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Zitronensaft sowie den Kräutern abschmecken und ca. 1 Stunde durchziehen lassen. Mit Minzblättern garnieren.

Bei uns gab es dazu Bratwurst, Lachs- oder Schaschlikspieße wären jedoch auch sehr gut geeignet gewesen.

Gegrillte Lachsspieße mit Avocado-Mango Salsa

IMG_3033Gibt es einen besseren Sommergeschmack als limettenmarinierter saftiger gegrillter Lachs, süße Mango, scharfe Chili und cremige Avocado, die sich alle auf einem Grillteller vereinen? Namm. Nachdem wir nun mehrere neue Grillgerichte ausprobiert hatten, fehlte uns eine spannende und neue Alternative zu Fleischspießen, Schnitzelchen und Grillgemüse. Auf meiner Suche stieß ich bei Trines matblogg auf dieses tolle Lachsrezept, das wir sofort gestern Abend ausprobiert haben. Das passte auch sehr gut zum Tagesprogramm, bei dem wir uns im Rahmen eines kleinen Kunstprojektes mit skandinavischen Trollen beschäftigt haben. Zum Glück kamen diese aber nicht zum Abendessen, da sie wahrscheinlich uns Menschen für die Hauptspeise gehalten hätten ;-).

Lachsspieße für 3 Personen als Hauptgang oder für 6-7 Personen als Vorspeise

Zutaten:

  • 600 g LachsfiletIMG_3017
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 1/2 dl Olivenöl
  • 1 Limette, Saft und Schale
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • etwas Koriander, gemahlen
  • ca. 1/4 TL Zucker

Zubereitung:

Den Tiefkühllachs etwas antauen lassen, danach in etwa gleich große Stücke schneiden (ca. 2,5 x 2,5 cm). Das geht am besten, wenn der Lachs noch etwas gefroren ist.

Die Knoblauchzehen schälen und sehr klein schneiden, die Limette gründlich mit heißem Wasser waschen und ebenfalls dünn schälen. Die Schale klein hacken. Danach die Zutaten für die Marinade mischen und abschmecken, ggf. mehr Salz, Pfeffer oder Zucker zufügen.

Die Lachsstückchen in der Marinade wälzen und abgedeckt für mindestens 1 Stunde, gern länger, durchziehen lassen.

Kurz vor dem Grillen je 3-4 Lachsstückchen auf die Grillspieße stecken. Dabei darauf achten, dass man die Stückchen längs zur Faserung des Fischfleisches aufspießt. Verwendet man Holzspieße sollte man diese vorher für mind. 30 Minuten in Wasser eingelegt haben, da dadurch die Gefahr des Abbrennens beim Grillen etwas gemindert wird.

Die Lachsspieße sollten bei mittlerer Hitze und mit Vorsicht gegrillt werden, damit der Fisch nicht vom Spieß fällt. Wir haben deshalb eine Grillschale verwendet, die wir mit etwas Öl bepinselt haben. Die Lachsspieße haben wir für ca. 3-4 Minuten pro Seite gegrillt und so wenig wie möglich gewendet. Dabei haben sie sich als deutlich stabiler als erwartet erwiesen.

Zusammen mit der Avocado-Mango Salsa, Limettenstückchen und gutem Brot servieren.

Avocado-Mango Salsa für 3 Personen als Hauptgang oder für 6-7 Personen als Vorspeise

Zutaten:

  • 1 mittelgroße MangoIMG_3021
  • 1 große Avocado
  • 1/2 rote Zwiebel
  • ca. 1/2 rote Chilischote, je nach Schärfe
  • Saft 1/2 Limette
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL heller Balsamicoessig
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • frischer oder gemahlener Koriander

Zubereitung:

Mango schälen und in Stückchen schneiden, aus der Avocado das Fruchtfleisch herauslösen und ebenfalls in Stücke schneiden, sofort mit Limettensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Zwiebel schälen und hacken. Chilischote waschen, die Kerne im Inneren entfernen, danach die Schote ebenfalls klein schneiden. Ein kleines Stückchen der Chili kosten, damit man ungefähr die Schärfe abschätzen kann. Zur Neutralisation der Schärfe auf der Zunge am besten einen Schluck Milch trinken.

Öl, Essig und Gewürze miteinander vermischen und über die Salsa geben, unterrühren und alles scharf abschmecken. Im Kühlschrank für mindestens 1 Stunde durchziehen lassen. Beim Servieren mit frischen gehackten Korianderblättern garnieren, wenn man diese zur Verfügung hat, wir mussten auf gemahlenen Koriander zurückgreifen, den wir mit in die Salsa gemischt haben.

Zusammen mit dem Lachsspieß, Brot und ggf. einer Snackpaprika in schönstem Sommerwetter genießen.

Brokkoli- und Zucchinisalat – Grün in Grün

IMG_2953Letztes Wochenende waren wir zum abendlichen Grillen eingeladen, daher sollte es mittags noch etwas Leichtes und vor allem Gesundes geben. Dieser Salat mit viel grünem Gemüse kam da gerade richtig. Da zudem in unserem Garten die Zucchiniproduktion gerade auf Hochtouren läuft, sind alle Verwertungsmöglichkeiten des Gemüses gern gesehen.

Der Salat ist auch sehr gut als Beilage zu Gegrilltem geeignet, dann reicht die hier angegebene Menge für 6-8 Personen.

Brokkoli- und Zucchinisalat für 3 Personen als Hauptspeise

Zutaten:

  • 1 großer Brokkoli (ca. 500 g) 
  • 1 kleine oder 1/2 große Zucchini (ca. 300 g)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • ca. 10 getrocknete Tomaten
  • 3 TL Kapern
  • 150 g Feta
  • etwas Salz
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • etwas Pfeffer
  • etwas Chili
  • 1,5 EL heller Balsamicoessig oder Weißweinessig
  • 3 EL Olivenöl (Rustico)

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Zubereitung:

Den Brokkoli waschen und putzen. Danach die Stiele von den Röschen schneiden, ggf. schälen und in kleine Stückchen schneiden. Wasser mit etwas Salz und geriebener Muskatnuss in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Brokkolistiele hinzufügen und für ca. 3-4 Minuten köcheln lassen, danach die Röschen ebenfalls hinzugeben und für weitere 4 Minuten leicht kochen, bis sowohl Stiele als auch Röschen bissfest sind. Den Brokkoli danach in einem Topf mit eiskaltem Wasser abkühlen.

In der Zwischenzeit Frühlingszwiebeln und Zucchini waschen, putzen und in kleine Stückchen schneiden. Getrocknete Tomaten und Feta ebenfalls klein schneiden.

Den Brokkoli gut abtropfen lassen und danach mit Zucchini, Frühlingszwiebeln, getrockneten Tomaten, Feta und Kapern mischen, vorsichtig umrühren. Olivenöl mit Essig verrühren, etwas Pfeffer, Chili und Salz hinzufügen. Die Marinade über den Salat geben. Es wird nur wenig zusätzliches Salz benötigt, da der Brokkoli bereits in Salzwasser gekocht worden ist und Feta sowie Kapern und getrocknete Tomaten schon salzig sind. Den Salat abschmecken und mit einem Stück Brot servieren.

Grillspieße mit Mango-Chili-Sauce

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Nachdem der blog letzte Woche etwas süßschlecklastig war, ist es nun wirklich an der Zeit für ein paar Mittagessensrezepte. Das Sommerwetter ist herrlich, so versuchen wir, ähnlich wie wohl die meisten Norweger auch, so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen und jeden Sonnenstrahl zu genießen. Während viele Norweger wohl zurzeit in ihren Hütten, Booten oder auf den Campingplätzen zu finden sein dürften, sind wir in unserem Garten. Gemeinsam dürfte den Aufenthaltsorten die Nähe zur Natur sein. Als “Auf dem Berg Wohnende” haben wir das Glück, dass direkt hinter unserem Garten der Wald beginnt, wir von unserer Terrasse aus eine herrliche Aussicht auf die benachbarten Höhenzüge des Erzgebirges haben, in der Nähe ein paar Pferde weiden und wir, um ins Schwimmbad zu kommen, nur von unserem Berg hinabsteigen und auf der anderen Talseite wieder halb hochgehen müssen. Mit dem uns ständig umgebenden Vogelgezwitscher ist die Sommeridylle perfekt. Passend dazu grillen wir natürlich auch relativ regelmäßig.

Grillspieße mit Mango-Chili-Sauce (5 Stück)

 Zutaten: IMG_2644

  • 500 g Schweinefleisch
  • etwas Salz
  • 125 g Speck
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/2 gelbe Paprika
  • 1 große Zwiebel
  • 10 – 15 getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt)
  • 5 lange Grillspieße

Mango-Chili-Sauce

  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Mango-Chutney, mild
  • 1 EL Honig, flüssig
  • ca. 1/2 TL Chiliflocken
  • ca. 1/2 TL Paprikapulver, scharf

 Zubereitung:

Paprika waschen, putzen und zusammen mit der Zwiebel und dem Speck in dünne Streifen schneiden. Das Schweinefleisch, am besten in noch leicht gefrorenem Zustand, ebenfalls in Stückchen schneiden und mit etwas Salz bestreuen. Danach alle Zutaten abwechselnd, jedoch nicht zu dicht, auf die Grillspieße stecken. Wenn man mageres Schweinefleisch verwendet, ist es günstig, immer ein Stückchen Speck direkt neben ein Stück Fleisch zu spießen, damit das Fleisch nicht trocken wird. Das ist eine gute Lösung für alle, die kein fettes Fleisch mögen, den Speck muss man ja nicht zwangsläufig mitessen. Beim Aufspießen die getrockneten Aprikosen nicht vergessen, die harmonieren sehr gut mit dem Schweinefleisch und verleihen den Spießen zusammen mit der Sauce den gewissen Pfiff.

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Für die Sauce die Zutaten mischen, ist das Chutney sehr stückig, sollte man am besten einen Pürierstab dazu verwenden. Es entsteht eine relativ dickflüssige Sauce. Mit Chili und Paprikapulver bis zur gewünschten Schärfe abschmecken.

Die Grillspieße ringsherum mit der Sauce bepinseln und ca. 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Danach die Spieße pro Seite für ca. 5 Minuten grillen, bis das Fleisch gar ist. Da die Grillzeit sehr vom jeweiligen Grill (z.B. Abstand zwischen Holzkohle und Rost, Hitzeentwicklung der Grillkohle) abhängig ist, muss man die richtige Grillzeit individuell herausfinden.

Zu den Grillspießen passen Fladenbrot und ein Tomaten-Paprika Salat mit Schafskäse sehr gut. Als Nachtisch bieten sich zurzeit frisch geerntete Erdbeeren aus dem Garten an :-).

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