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Schokoladentarte mit Sommerbeeren

IMG_2453Unsere Heidelbeeren sind reif, beinahe kirschgroß sind sie dank des regenreichen Sommers dieses Jahr geworden. Für diese Prachtexemplare musste daher ein geeigneter Unterboden geschaffen werden. Eine Tarte mit zitronigem Mürbeteig wäre gut und Schokolade? Hmm, vielleicht, Schokolade? Doch Schokolade.

Eine Himbeertarte bei Trines matblogg gab schließlich den inspirierenden Ausschlag, die Füllung habe ich jedoch zusätzlich mit einer Orangennote versehen, was sich als sehr gute Idee herausstellte. Dadurch wird sie frischer, interessanter und nicht zu schokoladig.

Eine Auswahl an Sommerbeeren, gern auch einige säuerliche, perfektioniert diese herrliche Schokoladentarte.

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Schokoladentarte mit Sommerbeeren (Tarteform mit herausnehmbarem Boden, ø 24 cm)

Zutaten Mürbeteigboden:

  • 200 g Weizenmehl
  • 100 g Butter, kalt + etwas Butter zum Fetten der Form
  • 65 g Zucker
  • 2 Pr. Salz
  • 1 kleines Ei
  • Schale von 1 Bio-Zitrone

Zutaten Füllung:

  • 3 dl Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 2 – 3 cm einer frischen, roten Chilischote
  • Schale von einer halben Bio-Orange
  • 150 g Zartbitterschokolade (wir: 75 g mit 50 % Kakaoanteil und 75 g mit 70 % Kakaoanteil)
  • 3 Blätter Gelatine (30 g)
  • 2 – 3 EL Orangenlikör (für Kinder weglassen)
  • reichlich Johannis-, Him- und Heidelbeeren

Zubereitung Boden: 

Man beginnt mit dem Mürbeteigboden, da dieser vor seiner Verwendung mindestens 1 Stunde, jedoch gern auch länger, im Kühlschrank lagern sollte, damit er beim später nötigen Ausrollen leichter handhabbar ist. Der Teig ist schnell hergestellt. Dazu Mehl, Zucker, Salz und die abgeriebene Zitronenschale auf eine Arbeitsplatte geben. Die kühlschrankkalte Butter in Stückchen schneiden und zusammen mit dem Ei auf dem Mehl verteilen. Daraus am besten mit den Händen schnell einen Teig kneten. Wichtig ist, dass die Zutaten gleichmäßig im Teig verteilt sind. Nun den Teig in eine Plastikfolie wickeln und im Kühlschrank verwahren.

Für die eigentliche Tartebereitung, den kalten Teig auf der Arbeitsfläche ungefähr in der Größe der Tarteform ausrollen. Danach die gefettete Form mit dem Teig auslegen, ringsherum einen Teigrand formen und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Für ca. 20 Minuten im Tiefkühlschrank zwischenlagern. Dadurch wird der Teig wieder fest und verliert beim Backen nicht seine Form.

Den Boden danach mit Backpapier bedecken, darauf getrocknete Erbsen, Bohnen o.ä. verteilen. Den Boden nun im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) auf mittlerer Schiene für 15 Minuten vorbacken. Das Backpapier samt der Erbsen oder Bohnen entfernen und den Tarteboden für weitere ca. 10 Minuten backen, bis er eine leicht goldene Farbe angenommen hat. Während man die Füllung zubereitet, den Boden auskühlen lassen. Man kann ihn gern auch schon am Vorabend backen und mit einem Tuch bedeckt bis zum nächsten Tag lagern.

Zubereitung Füllung: 

Sahne in einen Topf geben. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark auskratzen, aus der Chilischote die Kerne entfernen, die Bio-Orange gut waschen und die orangefarbenen Bestandteile der Schale mithilfe eines Zestenreißers abschälen. Alles, auch die Vanilleschote, in die Sahne geben.

Die Sahne einmal aufkochen und für 10 – 15 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Sie müssen dabei vollständig von Wasser bedeckt sein.

Die Schokolade in Stücke teilen und in einer Schüssel über heißem Wasserdampf schmelzen lassen. Dabei regelmäßig rühren.

Nun die Vanille- und die Chilischote aus der Sahne entfernen. Die Sahne erneut aufkochen lassen.

Die Gelatineblätter gut ausdrücken und in der heißen, nicht mehr kochenden Sahne unter Rühren auflösen.

Nun die Sahne mit einem dünnen Strahl in die Schokolade einrühren. Es soll eine homogene Masse entstehen. Orangenlikör je nach Geschmack hineingeben.

Die flüssige Schokofüllung auf den Tarteboden gießen und im Kühlschrank erkalten lassen. Das dauert ca. 4 Stunden.

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Die Tarte ca. 15 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen und mit Sommerbeeren belegen. Zusätzliche Beeren in einer extra Schüssel sind eine sehr schöne Ergänzung.

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Mini Fruchtpizza

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Oh ho, diese kleinen Pizzen mit frischen Beeren und Obst sind definitiv unsere diesjährigen Sommerfavoriten. Ich liebe Kuchen, die Beeren und Sahne enthalten, allerdings nur, wenn sie wesentlich einfacher und schneller herzustellen sind als herkömmliche Sahnetorten. Diese farbenfrohen und nicht ganz so kalorienreichen Portionskuchen sind da genau das Richtige. Das Obst ruht dabei auf einem luftigen Biskuitboden, der ganz simpel mit Vanilleschlagsahne verfeinert wird. Eine Idee für Pfingsten? Bei uns ganz bestimmt.

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Aufpassen beim Backen, die Böden werden schnell etwas zu dunkel, siehe oben, unten sind sie perfekt.

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Mini Fruchtpizza 7 – 8 Stück

Zutaten:

  • 2 Eier (Größe L), zimmerwarm
  • 50 g Zucker
  • 25 g Mehl
  • 25 g Kartoffelmehl
  • 150 ml Schlagsahne
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • ca. 2 TL Zucker (oder mehr, wenn ihr sehr saure Beeren / Früchte habt)
  • frische Beeren und / oder Obst nach eigener Wahl (wir hatten Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Mango und Kiwi)

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Zubereitung:

Für die Böden Zucker und zimmerwarme Eier mit einem Handrührgerät sehr gut verschlagen. Dabei muss sich die anfänglich gelbe, flüssige Masse zu einem weißlichen schaumartigen Gebilde umwandeln. Das dauert mehrere Minuten.

Mehl und Kartoffelmehl miteinander vermischen und in den Teig sieben. Vorsichtig mit einem Löffel unterheben. Dabei darauf achten, dass möglichst viel Luft im Teig erhalten bleibt.

Den Teig nun zu 7 oder 8 kleinen Portionen auf zwei mit Backpapier belegten Blechen verteilen und leicht breit streichen. Dabei etwas mehr Abstand lassen, als auf dem Foto zu sehen ist.

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Die Böden im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 210 °C (Ober- und Unterhitze) für ca. 7 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun geworden sind. Das beste Resultat erhält man, wenn die beiden Bleche einzeln nacheinander gebacken werden. Das dauert ja nicht lang.

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Mit einem Tuch bedeckt abkühlen lassen. Das Backpapier lässt sich im lauwarmen Zustand der Böden einfach abziehen.

Das Mark einer halben Vanilleschote auskratzen und mit der kalten Schlagsahne vermischen. Die Sahne danach steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen.

Die Sahne auf die Böden streichen und die Pizzen mit Beeren oder klein geschnittenem Obst nach eigenen Vorlieben belegen. Bis zum Verzehr kalt stellen und am besten in der Sonne sitzend mit einer Tasse Kaffee genießen.

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Chia und Kokos mit Mandelmilch und Himbeeren zum Frühstück

IMG_1387Chia-Pudding mit Kokos und Himbeeren zum Frühstück hört sich fast an wie “Himbeereis zum Frühstück” und ja, da gibt es eine entfernte Verwandtschaft. Diese Variante hier ist nur ein ganzes Stück gesünder.

Wer jetzt bei dem Wort Pudding gleich denkt: “Ich hab doch morgens nicht noch Zeit, einen Pudding zu kochen!” Nein, die haben wir auch nicht. Zum Glück wird dieser Pudding weder gekocht, noch mit viel Zucker versehen. Er wird abends ganz einfach zusammengerührt, um dann die Nacht im Kühlschrank zu verbringen. Dabei sind die Chiasamen mit Ausquellen beschäftigt, so dass die flüssige Masse an Festigkeit gewinnt und eine brei- oder eben puddingartige Konsistenz annimmt. Morgens muss dann nur noch die Kühlschranktür geöffnet, ein Löffel herzugeholt und gegessen werden. Wer dazu auch keine Zeit hat, tja, dem kann ich auch nicht helfen.

Unsere Schälchen sind am Valentinstag fotografiert worden, daher das “Herzdesign”. Vielleicht noch ein Wort zur Mengenangabe. Ich bin kein ausgeprägter Frühstücksmensch, der Rest meiner Familie isst gern noch etwas Brot zum Pudding. Möchtet ihr nur von dem Pudding satt werden, würde ich vermuten, dass die unten angegebene Menge nur für 2 Personen reicht.

Chia und Kokos mit Mandelmilch und Himbeeren zum Frühstück für 4 Personen

Zutaten:

  • 250 g TK oder frische Himbeeren
  • 4 EL Chiasamen
  • 4 EL Kokosflocken
  • 330 ml Mandelmilch oder Kokosmilch
  • ca. 2 TL echter Vanillezucker oder das von euch bevorzugte Süßungsmittel
  • einige frische Beeren, gehackte Mandeln, Kokosflocken oder ähnliches als Topping

Zubereitung:

TK Himbeeren auftauen lassen. Danach die Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken.

Chiasamen, Kokosflocken und Mandelmilch gut miteinander verrühren. Es dürfen sich dabei keine Klumpen bilden.

Die Himbeeren ebenfalls unterrühren. Mit Vanillezucker abschmecken. Dabei kommt es natürlich auf die Süße der Himbeeren sowie die verwendete Milch an. Gekaufte Mandelmilch enthält häufig bereits eine ziemliche Menge Zucker, so dass eine zusätzliche Zuckerzugabe entfallen kann.

Die Schale abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank zum Ausquellen stellen. Dabei wird der “Pudding” deutlich fester.

Am nächsten Morgen nur noch das gewünschte Topping auf den Schälchen verteilen und genießen. Unsere Variante ist vom Valentinstag geprägt.

Gesunde Himbeer-Kokoskugeln mit Kakaonibs

IMG_0836Computerzeit, die Finger laufen beinahe wund, die Handgelenke sind in ihrer Position ebenso fixiert wie Schultern und Rücken, die Gedanken kreisen konzentriert um das zu bearbeitende Thema. Bis auf dieses Etwas, das im Hinterkopf lauert und darauf wartet in einer Gedankenpause einen Überfall zu starten. Die Rede ist von der Lust auf Kohlehydrate, besser bekannt als die Lust auf etwas Süßes. Je nach Stresslevel wird dabei dann gern jeglicher Vorsatz zu gesunder Ernährung etc. vergessen. Ich weiß wovon ich rede, schließlich habe ich mich schon mehrmals dabei erwischt, eine im Familienbesitz befindliche Tüte Gummibären aufzuessen, obwohl ich die gar nicht mag.

Offenbar benötigen wohl mehrere von uns eine gewisse süße Belohnung. Die Frage ist nur, ob diese nicht doch etwas gesünder als üblich ausfallen kann. Und ja, sie kann. Diese fruchtigen Himbeer-Kokoskugeln mit Kakaoknusperstückchen  konnten gestern gut meinen Süßhunger dämpfen und auch den Frust darüber lindern, dass der blog nicht erreichbar war. Ich hoffe, die Probleme sind jetzt beseitigt. Die Kugeln sind nicht allzu süß, dafür angenehm frisch und durch die Kakaonibs ein bisschen schokoladig. Solltet ihr also auch nach einer nicht so zuckerhaltigen Snackalternative Ausschau halten, kann ich diese Himbeer-Kokoskullern nur empfehlen.

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Gesunde Himbeer-Kokoskugeln mit Kakaonibs (6 Stück)

Zutaten:

  • ca. 90 g gefrorene Himbeeren
  • 1,5 dl ungesalzene Cashewnüsse
  • 1 dl Kokosraspel + ca. 1 EL Kokosraspel zum Wälzen
  • einige Tropen Vanille-Stevia oder 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 EL (karamellisierte) Kakaonibs – kann man im Bioladen kaufen

Was sind Kakaonibs? Geschälte, in Stücke gebrochene Kakaobohnen, die bei niedriger Temperatur getrocknet werden. Sie schmecken intensiv nach Kakao, ohne dabei jedoch mit jeder Menge Zucker vermischt zu sein. Sie sind knusprig und nicht so bitter / trocken wie normales Kakaopulver.

Zubereitung:

Die gefrorenen Himbeeren zusammen mit den Cashewnüssen und den Kokosraspeln in einem Mixer oder Food Processor zu einer glatten Masse pürieren.

Vanille-Stevia oder Vanillezucker zusammen mit den Kakaonibs unterrühren und die Masse abschmecken. Danach zu 6 Kugeln rollen und diese in Kokosflocken wälzen.

Wie ihr leicht auf den Fotos sehen könnt, habe ich versucht, die Kullern auch in Kakaonibs zu wälzen. Das funktioniert jedoch nicht so gut, da sie nicht richtig kleben bleiben. Darauf würde ich in Zukunft verzichten.

Die Kullern schmecken kalt am besten, in der Wärme werden sie auch schnell weich, daher bewahrt man sie bis zum Verzehr am besten im Kühlschrank auf.

Käsekuchen-Muffins mit Himbeeren

IMG_9640Als echter Sachse habe ich durchaus eine gewisse Schwäche für Quarkkuchen, am liebsten mit einem fruchtigen Belag oder einer Sauce versehen.

Als wir bei unserem ersten Sprachkurs in Trondheim jedoch aufgefordert worden sind, ein typisches Essen unserer Heimat auf Norwegisch zu beschreiben, war das allein schon eine schwierige Aufgabe. Wer kennt schließlich nach 2 Wochen Kurs in einer Fremdsprache schon die entsprechenden Bezeichnungen für die Zutaten? Also Wörterbücher durchstöbert, Substantive lassen sich zum Glück einfach übersetzen.

Bewusst wählte ich nicht die sächsische Eierschecke als Kuchen aus, denn wie sollte ich diese “Schecke” umschreiben. Ich wählte einen Quarkkuchen, nicht ahnend, dass ich mich dabei in genauso große Schwierigkeiten begeben hatte wie mit der Schecke. Es stellte sich nämlich nach intensiver Recherche, die auch den abendlichen Besuch eines Supermarktes umfasste, heraus, dass es in Norwegen, anno 1999, gar keinen Quark gab und demzufolge auch keine direkte Übersetzung dafür. Hatte ich bis dahin noch gar nicht bemerkt.

Stattdessen werden “Quark” – Käsekuchen mit echtem Frischkäse und ggf. Rømme, einer Art stichfester, fettreicher Saurer Sahne, gebacken, was ebenfalls zu einem ausgesprochen leckeren Ergebnis führt. Wie man auch im folgenden Rezept sehen kann, für dass ich mich habe hier inspirieren lassen.

Allerdings habe ich die Zuckermenge ca. halbiert und ich schwöre die Muffins sind immer noch süß genug. Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass sie zwingend in einem Muffinblech und nicht nur in Papierförmchen gebacken werden sollten. Letzteres führt nämlich zu einem unrunden Ergebnis, das man gut auf dem letzten Foto bewundern kann. Dem Geschmack tut dies zum Glück keinen Abbruch.

Käsekuchen-Muffins mit Himbeeren (12 Stück, normales Muffinblech)

Zutaten:

  • 100 g Haferkekse
  • 50 g Butter, zimmerwarm
  • evtl. Zucker, ich fand ihn unnötig, da die Kekse bereits recht süß waren
  • 250 g sahniger Frischkäse, pur
  • 75 g Saure Sahne (20 % Fett)
  • 75 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 25 g Mehl
  • 2 große Eier (L)
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 125 g Himbeeren
  • evtl. 1 EL Zucker

Zubereitung:

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden.

Die Haferkekse in einem Mixer (oder von Hand mithilfe einer Plastiktüte) zerkleinern. Die zimmerwarme Butter einkneten. Die Bodenmasse abschmecken und evtl. noch etwas Zucker in den Teig mischen. Den Keksboden in die Förmchen verteilen und gut andrücken.

Für die Käsemasse Zucker, Vanillezucker, Mehl und Frischkäse mischen und gut miteinander verrühren. Ein Ei nach dem anderen hinzufügen und die Masse weiter gut aufschlagen. Zum Schluss die Saure Sahne einrühren und alles mit dem Zitronensaft abschmecken.

Die Käsemasse gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.

Die Himbeeren mit etwas Zucker vermischen und so lange verrühren, bis sich der Zucker vollständig mit den Beeren vermischt hat. Die Himbeersauce nun durch ein Sieb streichen, damit die Kerne entfernt werden.

Die Himbeersauce in die Mitte der Muffins geben und z. B. mit einem Holzstäbchen nach außen ziehen, so dass ein sternförmiges Muster entsteht. Hier sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 170 °C (Ober- und Unterhitze) auf der 2 Schiene von unten für ca. 25 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Käsemasse relativ fest geworden ist und eine goldgelbe Oberfläche aufweist.

Sobald die Muffins etwas abgekühlt sind, sollte man sie mitsamt der Papierförmchen aus dem Blech heben und bis zum Verzehr kühl stellen. Am nächsten Tag schmecken sie übrigens immer noch ganz hervorragend.

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Fruchtiges Erdbeersahneeis ohne Eismaschine

IMG_9762Erdbeereis zum Frühstück oder nach dem Sprung in den Waldsee oder einfach so am Abend nach einem sonnenheißen Tag – wie schön sind Samstage im Sommer. Mit fruchtigem Eis, das intensiv nach Erdbeeren schmeckt und nicht nach künstlichem Aroma wird das Sommerwochenende perfekt.

Da wir keine Eismaschine besitzen, habe ich längere Zeit nach einem Rezept gesucht, das kristallfreies Sahneeis produziert. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, bis ich immer mal wieder auf schwedische Rezepte stieß, die mit gesüßter Kondensmilch als Basis arbeiten und scheinbar cremiges Eis produzieren konnten. Das war ein für mich neuer Ansatz, der meine Neugier weckte. Leider gibt es diese Kondensmilch hier nicht zu kaufen, aber z. B. in Tschechien oder Schweden oder Spanien.

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Mit einem tschechischen Fabrikat konnte damit der Test beginnen. Die Herstellung des Eises ist unkompliziert, das Ergebnis umwerfend. Es entsteht ein cremiges, fruchtiges Eis, das vollständig kristall- und klümpchenfrei ist. Super, dieser neue Sommerfavorit.

Ach ja, es funktioniert ganz sicher auch mit Himbeeren, falls die Erdbeersaison bei euch schon vorbei ist.

Fruchtiges Erdbeersahneeis ohne Eismaschine (ca. 8 kleine Portionsschälchen)

Zutaten:

  • 400 g aromatische, süße Erdbeeren (geputzt gewogen)
  • evtl. 1 EL Zucker
  • 1 Dose (ca. 400 g) gesüßte Kondensmilch
  • 3 dl Schlagsahne
  • 1 TL Vanillepulver
  • 50 ml Limettensaft (ca. 2 Limetten)

Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen und putzen. In einem Mixer kurz anpürieren. Sie sollen dabei nicht vollständig zermust werden, sondern noch kleine Stückchen aufweisen.

Kondensmilch, Schlagsahne, Vanillepulver und Limettensaft (vorher mit einem Messbecher abmessen) mit einem Handrührgerät aufschlagen. Es entsteht eine recht flüssige Creme.

Die Erdbeeren daruntermischen. Nun die Creme abschmecken und ggf. noch etwas Zucker hinzufügen. Da die tschechische Kondensmilch verglichen mit z. B. der spanischen besonders süß ist, haben wir auf jegliche zusätzliche Zuckerzugabe verzichten können.

Nun die Eismasse in gefrierfeste Portionsschälchen füllen und mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche der Eiscreme bedecken. Gefrieren lassen. Vor dem Verzehr ca. 5 Minuten antauen lassen, damit das Eis etwas weicher wird.

Zum Schluss seid ihr nun zur Fantasie aufgefordert, es gibt nämlich einstweilen kein Foto vom fertigen Eis. Es war vom Besuch und uns nämlich schneller weggeputzt, als ich zum Fotoapparat gelangt habe. Deshalb könnt ihr hier nur das Eis vor dem Einfrieren sehen.

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Genießt den Sonnensommer!

Haferflocken-Beeren-Bananen Auflauf mit Walnüssen

IMG_8329Der Nebel wabert über alle Höhen, nieseliger Schneeregen fällt vom mausgrauen Himmel, das dünne Schneedeckchen auf der Laufstrecke reicht nicht, um den Schlamm von den Schuhen fernzuhalten, nein, so macht Winter keinen richtigen Spaß. Man könnte glatt einfach nur unter einer kuscheligen Decke und mit einem Buch ausgestattet auf dem Sofa sitzenbleiben. Könnte man, kann man aber nicht! Da die meisten von uns während des Arbeitstages sowieso schon viel zu viel sitzen, wir inklusive, haben wir für uns eine eiserne Regel aufgestellt – erst trainieren, dann essen. Umgedreht ist es sowieso keine gute Idee. Und wenn es danach unseren neuen Wintersüßspeisenfavoriten gibt, dann läuft man doch gleich doppelt so schnell.

Dieses Rezept beobachte ich schon eine Weile auf seinem Weg durch diverse norwegische Kochblogs. In allerlei Varianten tauchte es dort auf und begeisterte die meisten, auch die Haferflockensuppennichtmöger. Dazu muss man sagen, dass es mit einer klassischen Haferflockensuppe, die mit Wasser oder Milch gekocht wird, auch nicht viel gemeinsam hat.Dieser gebackene Haferflockenbrei ist viel spannender. Die Bananen liefern Süße, die Sommerbeeren eine angenehme frische Säure und die Walnüsse ein nussiges Röstaroma. Sehr lecker und nicht die ungesündeste Süßspeise, die man essen kann.

Schnell und einfach zubereitet ist sie außerdem, allerdings dauert es durch ihren etwas längeren Ofenaufenthalt etwas, bis sie fertig auf dem Tisch steht. In der Zeit kann man ja dann noch ein kurzes Krafttraining oder eine kleine Yogaeinheit einschieben. So, alle bereit und fertig trainiert? Dann kommt jetzt meine Variante dieses ofengebackenen Haferflockenbreis.

Haferflocken-Beeren-Bananen Auflauf mit Walnüssen für 4 Personen

Zutaten:

  • 200 g kernige Haferflocken
  • 80 g Walnüsse, grob gehackt
  • 50 g Zucker
  • 2 TL echter Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1,5 TL Ceylon-Zimt
  • 0,5 TL Salz
  • 4,5 dl Milch
  • 30 g Butter, geschmolzen + etwas Butter zum Fetten der Auflaufform
  • 2 Eier (Größe M)
  • 2 reife Bananen
  • 300 g Beeren-Mix (frisch oder TK)
  • etwas Griechischer Joghurt zum Garnieren

Zubereitung:

Die Beeren auftauen lassen.

Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Zugabe von Fettigkeit kurz anrösten. Dabei die Nüsse regelmäßig wenden. Wenn sie anfangen zu duften, sind sie fertig und können zum Abkühlen gestellt werden.

In der gleichen Pfanne die Butter zerlassen und danach ebenfalls etwas auskühlen lassen.

In einer Schüssel alle Trockenzutaten und die Hälfte der Walnüsse miteinander vermischen.

Milch, Eier und die zerlassene Butter in einer anderen Schüssel gut miteinander verquirlen.

Eine Auflaufform mit etwas Butter fetten. Die Bananen in Scheiben schneiden und als unterste Schicht in die Form legen. Darauf ca. 2/3 der Beerenmischung verteilen. Als oberste Schicht die Haferflockenmischung in die Auflaufform geben.

Nun die Eimilch gleichmäßig über die Haferflocken gießen. Damit diese sich gut verteilt, mehrmals kurz an der Auflaufform rütteln. Die restlichen Beeren und Walnüsse auf den Auflauf legen.

Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 190 °C (Ober- und Unterhitze) für ca. 45 Minuten backen, bis der Auflauf fest geworden und die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Den Auflauf zusammen mit etwas Griechischem Joghurt genießen.

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Sollte etwas übrig bleiben, kann man es im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren und für das Frühstück erneut kurz aufwärmen.

Grießpudding mit Himbeersauce

IMG_7235Samstag! Das bedeutet Desserttag bei uns! Und heute kann ich mit einem klassischen Grießpudding mit Himbeersauce aufwarten, den es schon bei meiner Oma gab. Damals allerdings meist ohne Himbeersauce, da die Himbeererntesaison im Garten kurz war und es in der DDR keine TK-Beeren zu kaufen gab. Dafür wurde jedoch jedes Mal, wenn der Pudding ohne Sauce daher kam, davon geschwärmt, dass er mit Sauce ja nochmals viel besser wäre. Das stimmt.

Auf seltsame Weise verschwand dieser Nachtisch jedoch in den folgenden Jahren von unserem Essensplan, bis ich ihm völlig unerwartet in leicht veränderter Form in Norwegen wieder begegnet bin. Wir waren nach einem freiwilligen Arbeitseinsatz auf einem Campingplatz von den beiden älteren Betreiberinnen als Dankeschön zum Essen eingeladen worden. Es gab Fischsuppe und danach Grießpudding mit roter Sauce als Dessert. Unglaublich, der Pudding schmeckte genauso wie bei meiner Oma. Nur die rote Sauce war aus einem Beerenmischsirup hergestellt, was aber auch sehr lecker war. Sehr interessant. Und wenn ein Dessert so weit verbreitet ist, dann kann es doch nur gut sein, oder? Deshalb gibt es jetzt das Rezept, eines der wenigen, bei denen ich ein Aroma verwende, aber die Bittermandeltropfen gehören einfach dazu und zwar sowohl in Norwegen als auch hier.

Grießpudding mit Himbeersauce für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 ml Milch
  • 45 g Weichweizengrieß
  • ca. 1,5 EL Zucker
  • 2 – 4 Tropfen Bittermandelaroma (abschmecken)
  • 200 g Himbeeren
  • Saft von 1/3 Limette
  • 1 – 1,5 EL brauner Zucker

Zubereitung:

Einen Topf mit dickem Boden verwenden. Die Milch aufkochen, nach und nach den Grieß unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Es sollen sich keine Klümpchen bilden. Den Grießbrei bei schwacher Hitze 10 Minuten quellen lassen. Dabei die ganze Zeit weiter rühren, damit nichts anbrennt.

Zum Schluss Zucker und Mandelaroma unterrühren. Abschmecken, ggf. mehr Zucker oder Mandelaroma hinzufügen, bis die gewünschte Geschmacksintensität erreicht ist. Der Grießbrei ist jetzt noch relativ flüssig, erhält aber beim Abkühlen die richtige Konsistenz. Den Brei in Portionsschälchen füllen und im Kühlschrank erkalten lassen.

Für die Himbeersauce kann man frische oder tiefgekühlte (vor der Verwendung auftauen lassen) Himbeeren verwenden. Einige schöne Himbeeren zwecks Deko zur Seite legen. Die restlichen Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken, Limettensaft und Zucker untermischen. Die Zuckermenge richtet sich nach der Süße der Himbeeren, deshalb zunächst nur wenig Zucker zufügen und abschmecken. Wer die Körnchen der Himbeeren nicht mag, streicht die Masse durch ein Sieb (evtl. sollten dann mehr Himbeeren verwendet werden). Uns stören die Körnchen nicht, daher lassen wir diesen Schritt weg.

Jetzt nur noch die Himbeersauce auf dem erkalteten Grießpudding verteilen und ggf. mit Himbeeren garnieren. Traditionell genießen.

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Sommerbeerenkuchen

IMG_6504Beeren, Beeren und nochmals Beeren, Garten und Wald haben diesen Sommer wirklich große Mengen dieser Leckerbissen anzubieten. Da wir uns jedoch auf einen Kurzurlaub in Deutschlands Süden begeben wollten, haben wir vorher im Garten unsere Beerensträucher nochmals gründlich durchgepflückt. Dies ergab eine reichhaltige Ernte, die wir noch fix verarbeiten mussten. Ein Teil ist in diesen sommerlich frischen und locker saftigen reisetauglichen Beerenkuchen geflossen, der sich in Windeseile zubereiten und backen lässt. Sieht er nicht toll aus? Wir haben für unseren Kuchen Him-, Blau- und rote Johannisbeeren verwendet, er funktioniert jedoch auch mit schwarzen Johannis- oder Brombeeren.

Sommerbeerenkuchen (1 Blech, ca. 40 x 35 cm groß)

Zutaten: IMG_6462

  • 4 Eier, zimmerwarm
  • 3 dl Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 5 dl Weizenmehl
  • 100 g Butter, geschmolzen
  • ca. 1,5 dl Milch
  • ca. 1 Handvoll Himbeeren
  • ca. 2 Handvoll Johannisbeeren (rot, schwarz oder weiß)
  • ca. 2 Handvoll Heidelbeeren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Butter schmelzen, danach abkühlen lassen.

Die zimmerwarmen Eier mit dem Zucker zu einer luftigen Masse aufschlagen. Dies dauert ca. 5 Minuten bis die Masse eine hellgelbe bis weißliche Farbe angenommen hat.

In einer anderen Schüssel Mehl, Vanillezucker, Salz und Backpulver vermischen, sieben und ca. die Hälfte unter die Ei-Zucker Masse heben. Nun die Hälfte der geschmolzenen Butter hinzufügen und ebenfalls in den Teig einrühren. Jetzt den Rest des Mehls, danach die Butter wie beim ersten Mal unter den Teig heben. Dabei vorsichtig vorgehen, damit möglichst viel der eingeschlagenen Luft erhalten bleibt. Nur dadurch wird der Kuchen luftig, locker. IMG_6499

Zum Schluss die Milch unterrühren. Es entsteht ein relativ flüssiger Teig.

Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf gießen und mit einem Teigschaber gleichmäßig verteilen.

Die Beeren waschen, putzen und gut abtropfen lassen. Die Beeren auf dem Teig verteilen.IMG_6516

Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten im vorgeheizten Backofen bei 200 °C mit Ober- und Unterhitze für 15 – 20 Minuten backen, bis er goldbraun geworden ist.

Den Kuchen abgedeckt auskühlen lassen und kurz vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.

Sommerlich beim Picknick, auf Reisen oder im Garten genießen. Sollten Reste übrig bleiben, kann man sie gut einfrieren.

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Himbeersoufflé – ein luftig schaumiger Dessertgenuss

IMG_6068Auf der Suche nach einem neuen Sommerdessert mit Favoritencharakter? Dann könnte dieser schaumig luftige Hauch von Himbeeren mit geschlagenem Eiweiß die perfekte Lösung sein. Da es warm gegessen wird, ist es hervorragend für leicht kühle Sommerabende, die man draußen auf der Terrasse oder im Garten verbringt, geeignet. Dabei kann man stilvoll seine ggf. von der stacheligen Kraxelei auf dem Himbeerhang in der Waldschneise geschundenen Beine ausruhen. Mit selbst gesammelten aromatischen Waldhimbeeren schmeckt dieses Soufflé sicher noch ein bisschen besser als mit TK-Himbeeren. Aber nicht traurig sein, wenn man jetzt noch keine Himbeeren findet, auch mit gefrorenen Beeren ist es klasse. Sicher könnte man dieses Dessert auch mit Brombeeren oder schwarzen Johannisbeeren herstellen, dann müsste man jedoch ggf. die Zuckermenge anpassen.

Vielleicht ist das auch eine Idee für dieses lange, jedoch nicht so warme Wochenende? Die müden Beine kann man sich ja anderweitig, z. B. wie wir beim Wandern im Erzgebirge und der Sächsischen Schweiz holen.

Himbeersoufflé – ein luftig schaumiger Dessertgenuss für 4 Personen

Zutaten:

  • 300 g Himbeeren, möglichst aromatisch, TK oder frisch
  • ca. 25 g Zucker
  • 50 ml + 1 EL kaltes Wasser
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 Eiweiß (Ei Größe L)
  • 70 g feinkörniger Zucker
  • etwas Butter, zimmerwarm

Zubereitung:

Frische Himbeeren waschen und ggf. verlesen, TK-Exemplare auftauen lassen. Ein paar schöne Exemplare zur Seite stellen, da diese später zur Garnierung dienen.

Zuerst wird eine Beerensauce hergestellt. Dafür die restlichen Himbeeren zusammen mit ca. 25 g Zucker, dem Vanillezucker, Zitronensaft und den 50 ml Wasser in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen. Die Speisestärke in 1 EL kaltem Wasser verquirlen und langsam unter Rühren in die Sauce gießen. Alles ca. 3 Minuten köcheln lassen, bis die Beeren etwas zerfallen sind. Abschmecken nicht vergessen, die Sauce sollte säuerlich schmecken, da sie mit dem süßen Eischnee gemixt wird. Etwas abkühlen lassen.

Die Eier trennen, dabei darauf achten, dass kein Eigelb mit in das Eiweiß gerät, sonst lässt sich der Eischnee nicht luftig aufschlagen. Nun die Eiweiße in einem vollkommen fettfreien Gefäß mit dem ebenfalls fettfreien Schneebesen oder dem Handrührgerät aufschlagen. Wenn man mittelfesten Eischnee erhalten hat, dann den feinkörnigen Zucker unter beständigem weiteren Schlagen nach und nach einrieseln lassen, bis man eine glänzend weiße, fast etwas zähe Masse erhalten hat.

Hat man keinen feinkörnigen Zucker im Vorrat, kann man auch normalen Zucker verwenden und diesen vorher durch einen Gemüsezerkleinerer / Stabmixer fein zerschlagen lassen. Verwendet man zu groben Zucker, besteht die Gefahr, dass er sich nicht vollständig im Eischnee auflöst und man dadurch kleine Körnchen sieht und beim Essen spürt.

4 Soufflé-Förmchen ringsherum mit der Butter ausstreichen, damit beim Backen nichts kleben bleibt. 

Von der Beerensauce 150 ml abmessen. Den Rest der Sauce in die 4 gefetteten Förmchen geben. Die Sauce nun vorsichtig unter den Eischnee heben, dabei ist eine grobe Vermischung ausreichend. Besonders wichtig ist, dass so viel wie möglich von der im Eischnee enthaltenen Luft erhalten bleibt.

Die rosa weiß gezeichnete Masse in den Förmchen auf der Beerensauce verteilen.

Die Soufflés im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 200 °C mit Ober- und Unterhitze für ca. 10 Minuten backen. Dabei vergrößert sich das Soufflé leicht. Während der Backzeit sollte man jedoch immer ein Auge auf das Dessert werfen, damit der Eischnee weder verbrennt, noch trocken wird oder anfängt zu schrumpfen. 

Das Dessert vorsichtig aus dem Herd nehmen, es ist jetzt fluffig leicht, mit den Himbeeren dekorieren und sofort warm genießen. Auch dieses Soufflé ist Frischware, man kann es also nicht längere Zeit vor dem Verzehr zubereiten. Habt ein schönes langes Wochenende.

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