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Eierlikör-Panna Cotta mit Himbeeren

IMG_5683Wie gestern im Wochenmenü angekündigt, folgt heute das Rezept für ein frisches, leckeres Osterdessert. Die Kombination aus Sahne, Eierlikör, Himbeeren und Schokolade kann doch nur gewinnen, oder? Die Portionen habe ich eher klein gehalten, da zu Ostern die meisten beim Dessert schon satt sind und wirklich nur noch einen kleinen süßen Abschluss essen möchten.

Vorteil des Panna Cottas ist, dass man es bereits am Abend vorbereiten kann, so dass man am eigentlichen Festtag nur noch fix die Sauce herstellen und alles zusammen anrichten muss. Wer eine ganz einfache Lösung benötigt, sollte das Panna Cotta traditionell schichten, da das Stürzen doch etwas länger dauert.

Die Idee für das Panna Cotta habe ich mir von Chili und Ciabatta geholt, jedoch mit den Himbeeren eine andere Sauce dazu kombiniert.

Eierlikör-Panna Cotta mit Himbeeren für 5 Personen

Zutaten:

  • 200 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • 25 g echter Vanillezucker
  • 25 g Zucker
  • 2,5 Blätter Gelatine, wenn man es stürzen möchte 3 Blätter
  • 100 ml Eierlikör
  • 200 g Himbeeren
  • Saft von 1/3 Limette
  • 1,5 – 2 EL brauner Zucker
  • weiße Raspelschokolade
  • Deko: Schokoladenblümchen, einzelne Himbeeren

Zubereitung:

Zuerst das Panna Cotta zubereiten, da dies vor dem Servieren mind. 4 Stunden im Kühlschrank zubringen sollte, um fest zu werden. Wenn man das Panna Cotta stürzen möchte, dann die Schalen vor dem Einfüllen mit kaltem Wasser ausspülen oder mit ganz wenig neutral schmeckendem Öl auspinseln.

Die Gelatineplatten in einem Becher mit kaltem Wasser einweichen. Die Platten müssen dabei vollständig mit Wasser bedeckt sein.

In einem Topf Sahne, Milch, Zucker und Vanillezucker verquirlen und alles unter Rühren zum Kochen bringen. Die Mischung für 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Gelatineplatten aus dem Wasser nehmen, gut ausdrücken und in das Panna Cotta geben. Gut verrühren. Das Panna Cotta etwas abkühlen lassen, ehe man den Eierlikör einrührt. Danach in Dessertgläser oder zum späteren Stürzen in die vorbereiteten Schalen füllen. Für mind. 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Das Stürzen des Panna Cottas geht einfacher, wenn man mit einem scharfen, dünnen Messer den Rand leicht von der Schale ablöst und die Schale für einige Sekunden in heißes Wasser taucht.

Für die Himbeersauce kann man frische oder tiefgekühlte (vor der Verwendung auftauen lassen) Himbeeren verwenden. Einige schöne Himbeeren zwecks Deko zur Seite legen. Die restlichen Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken, Limettensaft und Zucker untermischen. Die Zuckermenge richtet sich nach der Süße der Himbeeren, deshalb füge ich zunächst nur wenig Zucker zu und schmecke dann ab. Wer die Körnchen der Himbeeren nicht mag, streicht die Masse durch ein Sieb (evtl. sollten dann mehr Himbeeren verwendet werden). Uns stören die Körnchen nicht, daher lassen wir diesen Schritt weg.

Jetzt nur noch die Himbeersauce auf/bzw. um das Panna Cotta geben, mit den zwecks Deko aufgehobenen Himbeeren sowie den Schokostreuseln und -blumen garnieren und das Osterfest genießen.

Norwegische Fastnachtsbrötchen – Fastelavnsboller

IMG_5406Am Wochenende, bevor die vorösterliche 40-tägige Fastenzeit beginnt, ist es auch in Norwegen Brauch, nochmals ordentlich zu essen, nicht umsonst wird der morgige Sonntag auch als “fleskesøndag” (Specksonntag) bezeichnet. Zu diesem Zweck werden häufig spezielle fastelavnsboller gebacken, die traditionell mit Marmelade und Sahne, modern auch mit z.B. Vanille- oder Schokocreme gefüllt werden. Der Teig ist genauso wie bei unserem deutschen Berliner Pfannkuchen ein Hefeteig, jedoch wird er nicht in Schmalz ausgebacken, sondern ganz normal im Backofen. Ungefüllt entsprechen die boller damit einem Milchbrötchen, das den für Norwegen so charakteristischen Geschmack nach Kardamom aufweist. Wer also jetzt neugierig geworden ist und entweder norwegische Milchbrötchen oder Fastelavnsboller backen will, hier kommt das Rezept.

Fastelavnsboller

Teig wie für norwegische Milchbrötchen (12 Stück)

Zutaten:IMG_5387

  • 500 g Weizenmehl (550)
  • ca. 3 dl Milch (zimmerwarm)
  • 12 g Frischhefe
  • 70 g Zucker
  • 1/2 – 3/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 75 g Butter
  • 1 Ei zum Bestreichen

Füllung für Fastelavnsboller (4 Stück)IMG_5402

Zutaten:

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl mit den weiteren Zutaten mit Ausnahme der Butter und 1/2 dl Milch in einer Schüssel vermischen. Den Teig nun von Hand ca. 10 Minuten kneten, dabei ggf. die restliche Milch zugeben, um einen relativ weichen Teig zu erhalten.

Die Butter in kleine Stückchen schneiden und auf dem Teig verteilen. Nun die Butter für weitere ca. 10 Minuten in den Teig einkneten. Diese Methode erscheint vielleicht zunächst ungewöhnlich, liefert jedoch sehr flaumig, lockere Brötchen. Abgeschaut habe ich sie mir aus dem Backbuch von Morten Schakenda, der in Lom eine kleine, aber feine Bäckerei betreibt.

Nun den Teig abgedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort (24 °C) für ca. 1,5 Stunden gehen lassen. Dabei sollte sich das Teigvolumen ungefähr verdoppeln. Je kälter die Temperatur, um so länger benötigt der Teig zum Aufgehen, daher sollte man ihm mehr Zeit lassen, wenn man die 24 °C nicht erreichen kann.IMG_5368

Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz ausstoßen und in 12 gleich große (ca. 80 g) Stücke teilen. Die Teigstücke rundschleifen und mit einem Tuch abgedeckt erneut für 30 – 45 Minuten gehen lassen, bis sie ihr Volumen deutlich vergrößert haben.

Unmittelbar vor dem Backen die Teiglinge mit dem verquirlten Ei bestreichen.

Die Brötchen im gut vorgeheizten Backofen bei 225 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 10 – 12 Minuten backen, bis sie eine schöne braune Färbung auf der Oberseite angenommen haben. Die Brötchen auf einem Rost unabgedeckt auskühlen lassen.

Möchte man die Brötchen nicht am gleichen Tag essen, ist es am besten, die nicht benötigten Exemplare nach dem Backen einzufrosten. Bei Bedarf können sie dann sehr gut aufgetaut und im Backofen mit Umluft bei 150 °C für 3-4 Minuten wieder aufgewärmt werden. IMG_5399

Für die Fastelavnsboller, die inzwischen erkalteten Brötchen in der Mitte aufschneiden.

Die Himbeeren (TK-Exemplare vorher auftauen lassen) mit dem Vanillezucker zu einer Art Marmelade verschlagen. Je nach Süße der Himbeeren kann mehr oder weniger Zucker verwendet werden.

Die Sahne zusammen mit dem Vanillezucker steif schlagen. Die Brötchen zunächst mit der Marmelade, danach mit der Sahne bestreichen. Die obere Brötchenhälfte daraufsetzen und die fastelavnsboller mit etwas Puderzucker bestäuben. Fertig!

Genießt den morgigen Sonntag und esst etwas Leckeres!

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Kokosmilchreis mit Beerensauce

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Der Sommer ist nochmals zurückgekehrt. Das sonnige und warme Wetter haben wir gestern für einen Ausflug in den Leipziger Zoo genutzt. Auch die vielen Tiere schienen die Wärme noch einmal ausgiebig genießen zu wollen, so waren die Kiwara-Savanne mit Giraffen, Zebras, Straußen und Säbelantilopen, die Pongoland-Außenanlagen mit den Menschenaffen, die Raubtiergehege und natürlich die Erdmännchenanlage sehr gut bevölkert. Im Gondwanaland jagte der kleine Tapir Baru seine Mama und uns lief ein Leguan direkt vor die Füße. Ein spannender Tag und ein tolles, interessantes Ausflugsziel! Ganz nebenbei hat er auch noch unseren Essensplan für heute beeinflusst. Als wir an einem der Restaurants vorbeikamen, las ich auf einer Tafel Kokosmilchreis, die Idee fand ich so klasse, dass er heute gleich in Kombination mit sommerlich frischen Him- und Heidelbeeren auf den Tisch kam.

Kokosmilchreis mit Beerensauce für 3 Personen als Hauptspeise                                     oder ca. 8 Personen als Dessert

Zutaten: 

  • 250 g Milchreis IMG_3496
  • 750 ml Milch
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 Pr. Salz
  • 3 EL Kokosflocken
  • 100 g Heidelbeeren
  • 200 g Himbeeren
  • ca. 25 g brauner Zucker (abhängig von der Süße der Beeren)
  • 3 kleine Minzzweige

Zubereitung:

Die Milch in einem großen Topf zum Kochen bringen, 1 Pr. Salz und den Milchreis hineingeben. Nun bei geringer Hitze den Milchreis unter häufigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis er weich ist (Garzeit siehe Milchreispackung). Dabei ca. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit die Kokosmilch einrühren.

In der Zwischenzeit die Kokosflocken in einer Pfanne ohne Zugabe von Fettigkeit unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze rösten, bis sie eine leicht braune Färbung angenommen haben.

Einige Him- und Heidelbeeren zwecks Deko zur Seite stellen. Die restlichen Beeren für die Sauce in einem Topf mit dem braunen Zucker mischen, unter Rühren aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss die Sauce abschmecken. Sollte die Beerensauce zu dünn sein, kann man sie mit 1-2 TL Speisestärke andicken. Dazu die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verquirlen, danach in die Sauce einrühren und einmal aufkochen lassen.

Die Minze waschen und die Blättchen abzupfen.

Den Milchreis auf Teller verteilen, Beerensauce, Him- und Heidelbeeren, Minzblätter sowie Kokosflocken darauf geben und warm genießen. Der Milchreis schmeckt ganz sicher auch kalt als Dessert, dann reicht die hier angegebene Menge jedoch für ca. 8 Personen.

Pavlova mit Zitronencreme und Beeren

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Für alle die auf der Suche nach einer leichten und frischen Sommertorte sind, kann eine Pavlova eine ideale Lösung sein. Sie ist wohl nach der russischen Ballerina Anna Pavlova benannt, wer die Torte jedoch erfunden hat, ist umstritten, Neuseeland oder Australien? Ich möchte mich an diesem Streit nicht beteiligen und ordne sie frecherweise sogar der Blogkategorie “norwegisch” zu. Warum? Pavlovas sind in Norwegen gerade sehr beliebt und weit verbreitet, in etwas abgewandelter Form auch als gerollte Torte zu finden, auf jeden Fall als Dessert-Rezept bei nahezu allen Koch- und Backbloggern, gern auch als 17. Mai Torte (Nationalfeiertag). Da darf sie hier natürlich nicht fehlen, zumal sie unglaublich lecker, leicht und frisch schmeckt, eine richtige Sommertorte eben. 

Mini-Pavlova (4 Portionsstücke)

Zutaten:
Boden
  • 2 Eiweiße, zimmerwarm
  • 100 g fein gemahlener Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • ca. 1 TL Zitronensaft

Zitronencreme und Beeren

  • 200 g Creme Fraiche
  • 1-2 TL Zucker
  • ca. 1 EL Zitronensaft
  • Schale 1/2 Zitrone
  • frische Himbeeren, Blaubeeren oder andere Beeren
  • Zitronenmelisseblätter und etwas Puderzucker zur Garnierung

Zubereitung:

Der Boden sollte bereits mindestens einen Tag vor der Verwendung hergestellt werden, er hält sich in einer trockenen und dicht verschlossenen Dose jedoch auch wesentlich länger.

Für die Herstellung der Böden zunächst die Eier sauber trennen, es werden nur die Eiweiße benötigt. Die Eiweiße sollten sich danach bis auf Raumtemperatur erwärmen können.

Die Baisermasse wird am besten, wenn man wirklich feinkörnigen Zucker verwendet. Dies kann man relativ einfach dadurch erreichen, dass man den haushaltsüblichen Zucker in einem Food Processor für einige Minuten auf hoher Stufe fein zerschlagen lässt.

Nach diesen Vorbereitungen werden die Eiweiße steif geschlagen, wenn sie schaumig geworden sind, wird nach und nach der Zucker zugefügt, bis sich eine feste und weiß glänzende Masse gebildet hat. Danach werden der Zitronensaft und das Vanillemark kurz eingerührt.

Daran anschließend die Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen und 4 kleine Böden (ca. 8 cm Durchmesser) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Dabei am Rand der Böden eine Runde extra als Erhöhung spritzen, dadurch lässt sich die Zitronencreme später leichter “einfüllen”.

Den Backofen inzwischen auf 200 °C vorheizen. Das Blech mit den Pavlovaböden auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und die Temperatur sofort auf 120 °C reduzieren. Die Böden für ca. 50 – 60 Minuten mit Umluft backen, sie dürfen außen im Gegensatz zu herkömmlichem Baisergebäck durchaus leicht gebräunt sein. Auf jeden Fall sollen sie außen spröde, innen jedoch noch etwas weich sein. Die Böden am besten im Herd bei leicht geöffneter Tür auskühlen lassen. Da die Backöfen sehr unterschiedlich hinsichtlich ihrer Hitzeentwicklung sein können, kommt man um ein bisschen Experimentieren nicht herum, bis man die optimalen Einstellungen für Backtemperatur und -dauer für einen perfekten Pavlovaboden gefunden hat. Diese Torte sollte man daher am besten vorher ausprobiert haben, ehe man sie Gästen serviert.

Die Zitronencreme sollte man erst an dem Tag zubereiten, an dem man die Pavlovas servieren möchte. Dafür die Zitrone sehr gut waschen, am besten ist es, eine ungespritzte Zitrone zu verwenden. Danach die Schale (nur das gelbe) z.B. mit einem Gemüseschäler dünn abschälen und in kleine Stückchen schneiden. Den Zitronensaft auspressen. Die Creme Fraiche mit Zitronensaft und Zucker abschmecken, danach steif schlagen. Dies funktioniert mit der normal fetten Variante der Creme Fraiche wesentlich besser als mit der Light-Variante, die eine relativ flüssige Creme ergibt.

Die Beeren und die Zitronenmelisse waschen. Die Pavlovaböden erst kurz vor dem Servieren mit der Zitronencreme füllen und mit den Beeren belegen. Danach mit den Zitronenmelisseblättern garnieren und mit der gehackten Zitronenschale sowie ein bisschen Puderzucker bestreuen. Sofort servieren und genießen.

Zitronen-Himbeer-Limonade

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Über 30 °C im Schatten – da sind regelmäßige Abkühlungen sehr angenehm. Ich kann daher heute mit einer herrlich frischen Zitronen-Himbeer-Limonade dienen. Die Limo hat den kleinen wie großen Hitzegenießern gleichermaßen geschmeckt und steht daher nicht nur auf der blog-, sondern natürlich auch der Rezepteliste für bald zu Wiederholendes.

Zitronen-Himbeer-Limonade 

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Zutaten für ca. 1,7 l Limonade:

  • 4 Zitronen
  • 3 Limetten
  • 2 Handvoll Himbeeren (TK)
  • 130 g Zucker
  • 250 ml Leitungswasser
  • 1,5 l Mineralwasser
  • mehrere Stängel Zitronenmelisse

 

Zubereitung:

Das Leitungswasser zusammen mit dem Zucker in einem Topf kurz aufkochen, damit sich der Zucker vollständig auflöst und sich nicht auf dem Boden der Limonade absetzt. Die Zuckerlösung vor dem Mischen etwas abkühlen lassen.

Die Zitronen und Limetten halbieren und den Saft ausdrücken. Den Saft durch ein Sieb gießen, damit keine Kernchen in der Limonade schwimmen. Danach mit dem Mineralwasser (je nach Vorlieben mit oder ohne Kohlensäure), der Zuckerlösung und wenn vorhanden der Zitronenmelisse mischen und gut umrühren. Die Himbeeren dazugeben und die Limonade zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen. Möglichst eiskalt servieren.

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Mit der Zeit geben die Himbeeren ihre Farbe an die Limonade ab, lässt man diese z.B. über Nacht im Kühlschrank ziehen, wird sie insgesamt himbeerfarben. So lange hat sich unsere aktuelle Limonadenproduktion allerdings nicht gehalten, daher gibt es auch kein Foto davon. Wer keine Zitronenmelisse im Garten hat, kann sie auch weglassen, die Limonade schmeckt trotzdem. Wer gern Eiswürfel im Getränk mag, kann einen Teil der Himbeeren bei der Eiswürfelherstellung in diese einfrieren.

Karamell-Panna Cotta mit Himbeersauce

Karamell-Panna Cotta

Nachdem wir über Pfingsten schönstes Sommerwetter hatten, brach heute der Regen bei 8 °C über uns herein. Das steigerte die Lust auf ein leckeres, etwas aufwändigeres und kalorienreiches Dessert, auch wenn dies mitten in der Woche bei uns sonst nicht üblich ist. Das heißt, Nachtisch essen wir schon jeden Tag, aber in Form von Obst, Obstsalaten oder selbst gemischtem Fruchtjoghurt.

Die Wahl fiel mit dem Panna Cotta auf eines unserer Lieblingsfesttagsdesserts. Es hat natürlich weder in Sachsen noch in Norwegen seine Wurzeln, aber wir möchten uns im blog auch nicht ausschließlich auf norwegische oder sächsische Rezepte konzentrieren, bei so vielen anderen spannenden Koch- und Backmöglichkeiten.

Karamell-Panna Cotta mit Himbeersauce für 3 Personen

Zutaten:

  • 50 g Zucker
  • 2 dl Schlagsahne
  • 1 dl Milch (1,5 %)
  • 1/2 Vanillestange
  • 2 Gelatineplatten
  • 150 g Himbeeren, TK oder frisch
  • 1-2 EL Zucker
  • Zitronenmelisse zur Garnierung

Zubereitung:

Man beginnt mit dem Panna Cotta, da dies vor dem Servieren mind. 3 Stunden im Kühlschrank zubringen sollte, um fest zu werden. Die Gelatineplatten in einem Becher mit kaltem Wasser einweichen. Die Platten müssen dabei vollständig mit Wasser bedeckt sein.

Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. In einem Becher Sahne und Milch mischen, das Vanillemark sowie die Schote hinzufügen.

Den Zucker in einen Topf mit möglichst dickem Boden geben und bei mittlerer Hitze auf dem Herd schmelzen bis er flüssig ist und hellgelb (wie Karamellsirup) aussieht. Dabei darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird, sonst wird er bitter. Achtung, der flüssige Zucker ist sehr heiß, man sollte möglichst nichts davon auf die Finger bekommen.

Den Topf mit dem Karamell vom Herd nehmen und die Sahne-Milch Mischung zugeben. Alles nochmals unter Rühren erhitzen, bis sich das Karamell vollständig aufgelöst hat. Danach die Vanilleschote wieder aus dem Topf angeln.

Die Gelatineplatten aus dem Wasser nehmen, gut ausdrücken und in das Panna Cotta geben. Gut verrühren. Die Masse etwas abkühlen lassen und in Dessertgläser füllen. Für mind. 3 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Für die Himbeersauce kann man frische oder tiefgekühlte (vor der Verwendung auftauen lassen) Himbeeren verwenden. Einige schöne Himbeeren zwecks Deko zur Seite legen. Die restlichen Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken und den Zucker untermischen. Die Zuckermenge richtet sich nach der Süße der Himbeeren, deshalb füge ich zunächst nur wenig Zucker zu und schmecke dann ab. Wer die Körnchen der Himbeeren nicht mag, streicht die Masse dann durch ein Sieb (evtl. sollten dann mehr Himbeeren verwendet werden). Uns stören die Körnchen nicht, daher lassen wir diesen Schritt weg.

Jetzt nur noch die Himbeersauce auf das Panna Cotta geben, mit den zwecks Deko aufgehobenen Himbeeren sowie der Zitronenmelisse garnieren und schon schmeckt auch ein Regentag ein bisschen nach Sommer.