Tag Archives: Lachs

Herzhafte Spinatwaffeln mit Räucherlachs, Dillsauce und Avocado

IMG_1493Wer sagt eigentlich, dass Waffeln immer nur als Süßspeise daherkommen müssen? Niemand, ok. Wie wäre es dann mit diesen herzhaften Spinatwaffeln, die noch dazu mit leckeren und gesunden Begleitern wie Räucherlachs, Avocado, frischer Zwiebel und grünem Salat bestechen? Nicht schlecht, fanden wir und geschmacklich mindestens ebenso gut wie die süße Verwandtschaft.

Den Spinat sieht man den Waffeln übrigens nicht so richtig an, er zieht sich während des Backens ins Innere des Teiges zurück und offenbart sein Grün erst beim Anschneiden in voller Pracht.

Wer sich jetzt fragt, wo die Avocado auf den Fotos ist, dem kann ich nur sagen, im Kühlschrank. Dort habe ich sie vorübergehend vergessen und erst am Ende des Essens wiederentdeckt. Nicht, dass ich die ganze Zeit das Gefühl gehabt hätte, dass noch etwas fehlt, bloß was? Also mit Avocado wird es noch etwas gesünder und sieht ohne Zweifel außerdem noch etwas spannender aus.

IMG_1500Herzhafte Spinatwaffeln mit Räucherlachs, Dillsauce und Avocado für 4 Personen (10 – 12 Stück)

Zutaten Waffeln:

  • 150 g frischer Spinat
  • 2 Eier
  • 2 dl Buttermilch
  • 2 dl Milch
  • 3 EL Olivenöl + ein wenig Öl zum Fetten des Waffeleisens
  • 250 g Weizenmehl
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • Salz
  • Pfeffer
  • frisch gemahlene Muskatnuss

Zutaten Zubehör:

  • ca. 150 g Räucherlachs
  • 2 Avocados
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 dl Saure Sahne
  • 1 kleine Handvoll frischer Dill
  • etwas Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • ein gemischter Salat eignet sich hervorragend als Beilage

 Zubereitung:

Für die Waffeln den Spinat waschen und sehr gut abtropfen lassen. Danach den Spinat grob mit einem Messer hacken.

Die Eier trennen. Die Eigelbe mit den restlichen nassen Zutaten des Waffelteiges gut verrühren. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, das ergibt etwas luftigere Waffeln.

In einer anderen Schüssel die Trockenzutaten des Waffelteiges miteinander vermischen und zu den Flüssigzutaten geben. Alles gut miteinander verrühren, so dass alle Klümpchen verschwinden. Nun den Spinat unterrühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben.

Das Waffeleisen mit ganz wenig Öl fetten. Darin die Waffeln wie üblich backen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Für die Dillsauce den frischen Dill fein hacken und mit der Sauren Sahne, etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker vermischen. Abschmecken nicht vergessen.

Den Räucherlachs ggf. in kleinere Stücke schneiden, das Fruchtfleisch der Avocados in Streifen schneiden und die rote Zwiebel fein hacken.

Die Spinatwaffeln mit etwas Dillsauce, Räucherlachs, Zwiebel und Avocado belegt genießen. Als Beilage eignet sich ein frischer, grüner Salat.

IMG_1503

Zucchinispaghetti mit Avocadosauce und Lachs mit Feta-Walnuss Topping

IMG_1608Von wegen! Gesundes Essen schmeckt nicht oder Gemüse ist langweilig. Nicht bei diesem Rezept! Heute gab es ein richtiges Freitagsverwöhnessen, das die Familie als essenstechnischen Volltreffer bezeichnet hat. Ja, ich weiß, ich lobe jedes Essen hier im blog, aber würdet ihr etwas nachkochen wollen, was nicht funktioniert oder geschmeckt hat? Wohl kaum. Daher gelangen nur Rezepte auf den scheckenlaks, die wir für lecker befunden haben. Aus dieser Masse stechen dann einige in besonderer Weise hervor und dieses Rezept gehört eindeutig dazu.

Warme, cremige Avocado, Zucchinispaghetti, die sich in etwas Butter gewälzt haben und saftiger ofengebackener Lachs mit herzhaft, nussigem und leicht süßem Belag,… Am besten, ihr probiert es einfach aus, ehe ich mir hier noch den Mund wässrig schreibe.

Die Inspiration zu Spaghetti und Sauce habe ich mir hier geholt.

Zucchinispaghetti mit Avocadosauce und Lachs mit Feta-Walnuss Topping für 3 Personen

Zutaten Zucchinispaghetti:IMG_1601

  • 3 mittelgroße Zucchini (600 – 700 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL Butter zum Braten
  • 12 – 15 Cocktail-Tomaten

Zutaten Avocadosauce:

  • 2 reife Avocados
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Handvoll Basilikumblätter
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • ggf. etwas Wasser

Zutaten Lachs mit Feta-Walnuss Topping:

  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Olivenöl zum Fetten der Form
  • ca. 80 g Feta
  • 40 g Walnüsse
  • etwas frischer oder getrockneter Rosmarin
  • 2 TL flüssiger Honig

Zubereitung:

Die Zucchinis waschen, putzen und am besten mit einem Spiralizer zu Spaghettis verarbeiten.

Benutzt man frisch geerntete Gartenzucchinis kann es günstig sein, sie mit etwas Salz bestreut für ca. 30 Minuten in einem Sieb zu entwässern. Im Supermarkt gekaufte Exemplare sind meist trockener, da ist dieser Schritt nicht notwendig.

IMG_1605

Die Tomaten waschen und halbieren.

Die Lachsfilets auftauen lassen und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl fetten. Die Lachsfilets nebeneinander hineinlegen.

Die Walnüsse grob hacken. Den Feta in eine Schüssel krümeln und mit den Walnüssen sowie den geschnittenen Rosmarinblättern vermischen. Gleichmäßig auf den Fischfilets verteilen und mit etwas flüssigem Honig (ca. 1/2 TL je Filet) beträufeln.

Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) für 15 – 17 Minuten backen. Durch das Topping brauchen die Lachsfilets etwas länger als unbelegte Exemplare.

Während der Lachs im Ofen ist, kann man die Avocadosauce zubereiten. Dafür die Avocados halbieren, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale heben. Die Knoblauchzehen schälen und grob hacken. Die Basilikumblätter abzupfen, die Zitrone auspressen.

Alles zusammen mit dem Olivenöl mit einem Stabmixer zu einer grünen Sauce pürieren. Mit etwas Wasser bis zur gewünschten cremigen Konsistenz verdünnen. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.

Etwas Butter in einer großen Pfanne erhitzen und darin die Zucchinispaghetti für 5 – 10 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis das dabei austretende Wasser verdampft ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. (Achtung: vorher bereits zur Entwässerung gesalzene Gartenzucchini nicht erneut salzen.)

Kurz vor Ende der Garzeit die Tomatenhälften sowie die Avocadosauce hinzugeben und sich kurz mit erwärmen lassen. Finales abschmecken und Familie an den Tisch rufen.

Die Zucchinispaghetti zusammen mit den Lachsfilets genießen.

Norwegian Pizza mit Lachs, Avocado und Pinienkernen

IMG_1416Letzten Freitag haben wir uns nach langer Zeit wieder einmal eine Pizza gegönnt – mit Lachs! Lachs passt schließlich zu fast allem, selbstverständlich auch als Pizzabelag. Wer daran zweifelt, sollte diese Pizza dringend ausprobieren, sie ist richtig lecker.

Zu diesem hierzulande eher ungewöhnlichen Pizzabelag habe ich mich bei Trines matblogg inspirieren lassen und sie als Norwegian Pizza zu uns nach Hause in die Küche geholt.

Als Beilage gab es einen frischen, gemischten Salat mit u. a. Chicoree, Orangen, einer halben Paprikaschote und Walnüssen. Ein Knoblauchdressing verleiht Pizza und Salat einen extra Schuss Würzigkeit, wer jedoch keinen Knoblauch mag, kann die Pizza selbstverständlich auch pur genießen.

Norwegian Pizza mit Lachs, Avocado und Pinienkernen für 4 Personen

Zutaten:

  • euer Favoritpizzateig (wir haben 1/2 von diesem vom Plötzblog benutzt)
  • 1 Portion Tomatensauce
  • 1 größere Zwiebel (gern rot, hatten wir jedoch gerade nicht)
  • 1 Kugel Mozzarella
  • ca. 1,5 Handvoll geriebener Parmesan
  • 125 g Lachsfilet
  • 1 Avocado
  • ca. 2 EL Pinienkerne
  • 4 Scheiben einer Bio-Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Portion Knoblauchdressing als Zubehör
  • frischer, gemischter Salat als Zubehör

Zubereitung:

Pizzateig, Tomatensauce und Knoblauchdressing wie in den jeweilen Rezepten beschrieben herstellen.

Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Mozzarella in relativ dünne Scheiben schneiden, den Parmesan reiben. Den Lachs in dünne Streifen schneiden und mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit anrösten, bis sie eine hellbraune Farbe angenommen haben. Dabei regelmäßig wenden und aufpassen, dass sie nicht anbrennen. Zunächst zur Seite stellen.

Den Pizzateig zur gewünschten Größe und Form ausziehen und mit der Tomatensauce bestreichen. Mozzarella und Zwiebeln darauf verteilen. Den Mozzarella mit ein wenig Salz und Pfeffer bestreuen. Den geriebenen Parmesan darauf verteilen.

IMG_1409

Die Pizza, gern auf einem vorgeheizten Pizzastein, bei 250 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 12 – 15 Minuten backen. 2 Minuten vor Ende der Backzeit den Lachs auf der Pizza verteilen und kurz mitbacken lassen. Alternativ kann man ihn auch sofort nach dem Backen auf die Pizza geben, da bleibt er uns jedoch zu roh.

Währenddessen die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch aus der Schale heben und längs in Scheiben schneiden. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen sowie mit Zitronensaft beträufeln, damit es nicht braun wird.

Die Bio-Zitrone gut waschen und aus der Mitte heraus 4 Scheiben schneiden.

Die Avocado- und Zitronenscheiben auf der Pizza verteilen und alles mit den Pinienkernen bestreuen. Zusammen mit einem gemischten, grünen Salat und Knoblauchdressing genießen.

IMG_1414

Orientalischer Couscous auf Rucola mit gebratenem Lachs und Joghurtsauce

IMG_1163Diesem farbenfrohen und nährstoffreichen Rezept sieht man mit seiner nicht ganz knappen Zutatenliste zugegebenermaßen die “Schnellküche” nicht auf den ersten Blick an. Ich kann jedoch versichern, dass dank der kurzen Garzeiten von Couscous und Lachs man in max. 30 Minuten mit allem fertig ist und die Familie zu einem schmackhaften und gesunden Alltagsessen an den Tisch trommeln kann. Wer es nicht ganz glauben kann, dem kann ich zur Ermunterung nur sagen, seit gestern schneit es hier endlich ordentlich, da will ich ganz bestimmt nicht unnütz viel Zeit in der Küche zubringen ;-).

Orientalischer Couscous auf Rucola mit gebratenem Lachs und Joghurtsauce für 4 Personen

Zutaten:

  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL Olivenöl
  • ca. 1 EL Butter
  • 190 g Couscous
  • 225 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 EL Butter
  • ca. 1 TL Kurkuma
  • 50 g gestiftelte Mandeln
  • 50 g Pinienkerne
  • 50 g Pistazien
  • 12 – 14 getrocknete Aprikosen
  • evtl. etwas Salz
  • Pfeffer
  • ca. 50 g Rucola
  • 3 – 4 Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • 250 ml Joghurt, naturell
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Saft und Schale von 1/2 großen Bio-Zitrone
  • 1 – 2 TL Zucker
  • frischer Dill oder frische Minze

Zubereitung:

Zuerst die Joghurtsauce zubereiten, sie benötigt ein bisschen Zeit zum Durchziehen. Dafür die Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken, alternativ durch eine Knoblauchpresse quetschen. Die Bio-Zitrone gut waschen und das Gelbe der Schale dünn abraspeln, den Saft auspressen. Alle Zutaten mit dem Joghurt vermischen und mit Salz, Pfeffer sowie Zucker abschmecken. Bis zum Verzehr abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

Als nächstes die Mandeln, Pinienkerne und Pistazien in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit unter häufigem Wenden anrösten. Sie sind fertig, wenn sie angenehm duften und leicht gebräunt sind.

Die getrockneten Aprikosen in kleine Stücke schneiden. Den Rucola waschen, gut abtropfen lassen, verlesen und ggf. grob hacken.

Die Tomaten waschen, vierteln, mit Salz und Pfeffer würzen und auf einem separaten Teller anrichten.

Für die Zubereitung des Couscous, die Gemüsebrühe zusammen mit der Butter und dem Kurkumapulver in einem Topf aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen, den Couscous einrühren und abgedeckt 5 Minuten quellen lassen. Dabei saugt der Couscous die gesamte Flüssigkeit auf. Den Couscous danach mit einer Gabel auflockern. Nüsse und Aprikosen unterrühren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Während der Couscous sich in der Gemüsebrühe vergnügt, die aufgetauten Lachsfilets in Würfel schneiden. Diese mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer Pfanne Olivenöl und Butter erhitzen. Darin die Lachswürfel bei mittlerer Hitze für 2 – 3 Minuten pro Seite braten.

Den Couscous auf ein Bett aus Rucola legen und die Lachswürfel darauf verteilen. Zusammen mit den Tomaten und der Joghurtsauce genießen.

Lachs auf Grünkohl mit Meerrettichcreme

IMG_0994Der eine oder andere erinnert sich wahrscheinlich noch an den riesigen Grünkohl, den uns der Nikolaus dieses Jahr auf die Stiefel gelegt hatte. Er hatte das mit dem “Wir wollen gesund essen” wörtlich genommen und uns damit nebenbei auch auf eine Entdeckungsreise geschickt, auf der wir herausfinden sollten, was man neben Suppe noch aus Grünkohl kochen kann.

Bei Trines matblogg stieß ich auf ein interessantes Rezept mit Lachs, na klar, Lachs verträgt sich schließlich mit fast allem und jedem. Die Meerrettichcreme passt wunderbar zum Grünkohl und verleiht dem Essen einen frischen Touch, der Lachs ist damit natürlich auch zufrieden. Die Cherrytomaten sind übrigens mit ihrer leichten Säuerlichkeit eine ausgezeichnete Kombination zum Grünkohl. Zudem sieht das ganze doch so ein kleines bisschen weihnachtlich aus, grün mit rot.

Lachs auf Grünkohl mit Meerrettichcreme für 3 Personen

Zutaten Lachs:

  • 500 g Lachsfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
  • etwas Butter

Zutaten Grünkohl:

  • ca. 300 g Grünkohl
  • etwa 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 – 3 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 150 g Cherrytomaten
  • Schale von 1/2 Bio-Zitrone

Zutaten Meerrettichcreme:

  • 200 g Créme Fraîche
  • 1 – 2 EL geriebener frischer Meerrettich oder aus dem Glas
  • Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz
  • etwas Zucker
  • Schnittlauch

Zutaten Zubehör:

  • 2 EL Kürbiskerne, geröstet
  • Kartoffeln oder Reis für 3 Personen
  • Salz für das Kochwasser

Zubereitung:

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit unter mehrmaligem Wenden rösten. Sie sind fertig, wenn sie anfangen intensiv du duften und eine hellbraune Farbe angenommen haben. Zunächst zur Seite stellen.

Die Zutaten für die Meerrettichcreme miteinander verrühren. Die Bio-Zitrone vorher gründlich mit warmem Wasser waschen und das Gelbe der Schale dünn mit einem Zestenreißer oder ähnlichem abschälen. Die Creme mit Salz, etwas Zucker und dem Meerrettich abschmecken. Bis zum Verzehr abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen.

Kartoffeln schälen, ggf. halbieren und in Salzwasser gar kochen.

Den Grünkohl gut waschen, trockenschütteln und grob hacken. Die dickeren Stielanteile dabei entfernen. In einem großen Topf die Gemüsebrühe erhitzen und den Grünkohl darin für ca. 10 Minuten kochen lassen, bis er zusammenfällt. Die Kochzeit hängt dabei von der Größe des Grünkohls ab, sie kann also von der hier angegebenen Zeit abweichen.

Währenddessen die Cherrytomaten waschen und halbieren, von der Biozitrone das Gelbe der Schale dünn abraspeln.

Den Grünkohl aus dem Kochwasser heben und abtropfen lassen. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und darin den Grünkohl zusammen mit den Tomaten und der Zitronenschale kurz schwenken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Lachsfilets vor der Verwendung möglichst vollständig auftauen lassen. Die Stücke von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Filets von jeder Seite für 3 – 4 Minuten braten. Sind die Stücke noch etwas gefroren, verlängert sich die Bratzeit. Gegen Ende der Bratzeit etwas Butter auf die Lachsfilets legen, das gibt extra Geschmack und Saftigkeit. Den Lachs vor dem Verzehr kurz ruhen lassen.

Den Lachs auf einem Grünkohlbett anrichten, mit der Meerrettichcreme versehen und mit ein paar Kürbiskernen bestreuen.

Ratatouille und gebratener Lachs mit Parmesan

IMG_0673Nachdem ich gerade bemerkt habe, dass auf der aktuellen Blogseite alle Rezepte mit Ausnahme des Quittenmuses Äpfel in der Zutatenliste führen, wäre es vielleicht doch an der Zeit für eine kurze Apfelpause.

Ich hätte da nämlich ein leckeres Ratatouille mit gebratenem, würzigen Lachs anzubieten. Optimalerweise würde jetzt also die Sonne scheinen und es wäre sommerlich warm, wir würden auf einer Terrasse irgendwo in Frankreich sitzen und bei einem Glas Wein den Blick über das Meer schweifen lassen… Traum aus! In der Realität werden wir gerade vom Nebel aufgesaugt und es ist feuchtkalt. Trotzdem, dieses französische Sommeressen schmeckt auch am heimischen Esstisch.

Die Zubereitung ist nicht kompliziert, so dass man getrost die Fertigplastiktüten mit Ratatouille links liegen lassen kann. Selbst gekocht schmeckt es zudem um ein Vielfaches interessanter und besser. Gesünder ist es sowieso.

Ratatouille und gebratener Lachs mit Parmesan für 3 Personen

Zutaten Lachs:

  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
  • 3 – 4 EL geriebener Parmesan

Zutaten Ratatouille:

  • 1/2 Aubergine
  • etwas Meersalz
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 kleine Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • ca. 4 EL Olivenöl
  • 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 – 1 TL Zucker
  • 1 kleinen Rosmarinzweig
  • 2 Thymianzweige
  • ggf. etwas Petersilie zum Bestreuen
  • einige Scheiben Baguette

Zubereitung Ratatouille:

Das Ratatouille benötigt eine längere Zubereitungszeit als der Lachs, daher ist es zuerst dran.

Die Aubergine waschen, halbieren und das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden (ca. 1/2 cm dick). Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen und für 20 – 30 Minuten ziehen lassen. Danach mit kaltem Wasser abspülen und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Danach die Aubergine in Würfel schneiden.

Währenddessen das restliche Gemüse putzen. Knoblauch und Zwiebel fein hacken, Zucchini und Paprika in nicht zu kleine Stückchen schneiden.

2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Darin Zwiebel und Knoblauch anbraten, bis die Zwiebel glasig und weich, jedoch nicht gebräunt ist. Danach Zucchini und Paprika zugeben und ebenfalls für mehrere Minuten mit anbraten lassen.

Parallel dazu in einer anderen Pfanne ebenfalls Olivenöl erhitzen und darin die Auberginenstückchen anbraten, bis sie etwas gebräunt sind. Dadurch bleiben die Stückchen im Ratatouille fester und haben mehr Aroma. Während des Bratens mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun die Aubergine sowie die stückigen Tomaten in die große Pfanne geben. Die Lorbeerblätter hinzufügen und alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Rosmarin und Thymian dürfen ebenfalls mit hinein.

Alles einmal aufkochen und für 15 – 20 Minuten köcheln lassen, bis die Gemüsestückchen weich geworden sind. Es sollte dabei nicht zu trocken werden, deshalb ggf. etwas Wasser hinzufügen.

Lorbeerblätter entfernen und das Ratatouille abschmecken. Gegebenenfalls mit etwas frischer, gehackter Petersilie bestreuen.

Zubereitung Lachs:

Die aufgetauten Lachsfilets von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Danach die Filets in einer Pfanne in etwas Olivenöl für 4 – 5 Minuten je Seite braten, bis sie knapp gar sind. Nach dem Wenden den frisch geriebenen Parmesan auf die bereits gebratene Filetseite streuen.

Den Lachs insgesamt nicht zu lange braten, sonst wird er trocken. Vor dem Servieren den Lachs kurz ruhen lassen.

Das Ratatouille zusammen mit dem gebratenen Lachs und einigen Scheiben Baguette (wichtig zum Sauceaufsaugen) genießen.

Lachstürme – Canapés mit Räucherlachs, Frischkäsecreme und Rogen

IMG_0486Canapés, die mit geräuchertem Lachs großzügig belegt werden, sind wohl ebenso beliebt wie altbekannt. Man könnte fast schon sagen, sie sind ein bisschen langweilig. Für unsere “Festwoche” sollte deshalb eine neue, moderne, witzige Variante auf den Tisch, am besten ein farbenfroher Hingucker, der sich problemlos als Fingerfood essen lässt und leicht vorzubereiten ist.

Darauf sind die Lachstürme die perfekte Antwort. Frischkäse, Zitrone und Lachs bilden immer eine wohlschmeckende Kombination. Ergänzt man noch kräftiges Brot, ich habe das Roggen-Dinkel-Vollkornbrot verwendet und würzigen Fischrogen, steht dem Servieren einer besonderen Vorspeise nichts mehr im Wege.

Lachstürme – Canapés mit Räucherlachs, Frischkäsecreme und Rogen für 6 Personen als Snack oder Vorspeise

Zutaten:

  • 200 g Frischkäse, naturell (Doppelrahmstufe)
  • ca. 1/2 große Bio-Zitrone, Schale und Saft
  • ca. 1/4 TL Salz
  • 1/4 – 1/2 TL Zucker
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 4 Scheiben Vollkorn- oder Roggenkastenbrot
  • 200 g geräucherter Lachs oder geräucherte Lachsforelle
  • 3 TL Forellen- oder Lachsrogen
  • 3 TL Seehasenrogen
  • einige Schnittlauchstängel

Zubereitung:

Zuerst bereitet man die Frischkäsecreme zu. Dafür die Zitrone gut waschen, das Gelbe der Schale dünn mit einem Zestenreißer oder ähnlichem abschälen und den Zitronensaft auspressen. Schale, Saft und Frischkäse miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und ggf. etwas mehr Zitronensaft frisch säuerlich abschmecken.

Vom Brot relativ dünne Scheiben schneiden. Am besten sind herzhafte Kastenbrote (Vollkorn oder mit hohem Roggenanteil) ohne zu harte Kruste geeignet.

Nun die Scheiben mit der Frischkäsecreme bestreichen, danach mit dem geräucherten Lachs belegen. Darauf erneut Frischkäse streichen, eine nächste Schicht Lachs ergänzen, noch einmal Frischkäse, Lachs und dann Frischkäse + Brotscheibe. Die Lachsstücke dabei so zurechtschneiden, dass sie nicht über den Rand der Brotscheibe hinausragen.

Die belegten Brote in Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fester wird und sich der Geschmack entwickelt.

Die Scheiben mit einem scharfen Messer in 6 Würfel schneiden und mit der restlichen Frischkäsecreme bestreichen. Je einen halben TL Fischrogen auf die Lachstürme setzen und mit etwas Schnittlauch garnieren.

Die Lachstürme sind gut vorzubereiten, auch im geschnittenen Zustand bleiben sie für mind. 2 Stunden im Kühlschrank frisch, standhaft und “wie neu”.

IMG_0479

Die Inspiration zu diesen Lachstürmen stammt von einem norwegischen blog (fru timian), wobei ich das Rezept hier und da ein bisschen verändert habe.

Moussaka mit Lachs – Multikulti auf dem Teller

IMG_0454Was passiert, wenn die klassische griechische Moussaka auf norwegische Urlauber trifft, die sie mit nach Hause nehmen? Nun, zum Beispiel dies hier: Das im Original enthaltene Hackfleisch wird weggelassen und durch norwegischen Lachs, diesen wahrhaften Allrounder, ersetzt. Das “Multikulti-Ergebnis” steht dem Original übrigens in Nichts nach, was Geschmack oder Zubereitung anbelangt.

Apropos Zubereitung: Eine Moussaka benötigt ihre Zeit, allein schon das Bräunen der Auberginenscheiben ist nicht ganz unaufwändig und dann wartet man noch fast 1 Stunde, gequält von leckerem Duft, der dem Backofen entströmt, bis das Kunstwerk endlich fertig ist. Man sollte deshalb besser weder bereits sehr hungrig sein, noch sich in Zeitnot befinden, wenn man mit der Zubereitung beginnt.

Wählt man jedoch den Einsatz, zum Beispiel an einem grauen, nieseligen Herbstabend, wird man mit einem aromatischen, saftigen und wärmenden Verwöhnessen belohnt, das einen sofort von der Sonne Griechenlands und der Mitternachtssonne Norwegens träumen lässt. Und mal ehrlich, welches andere Essen schafft eine solche Traumkombination?

Moussaka mit Lachs für 3 Personen

Zutaten:

  • 500 g Lachs
  • 2 Auberginen
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Tomaten
  • ca. 1 dl Olivenöl
  • einige Stiele frische Kräuter, z. B. Thymian, Rosmarin oder Petersilie
  • 1,5 dl Sahne
  • 2 Eier
  • 0,5 dl Parmesan, gerieben
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Die Lachsfilets auftauen lassen und am besten noch im halb gefrorenen Zustand in Würfel schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Auberginen waschen, den Stielansatz entfernen und das Fruchtfleisch in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und darin nacheinander die Auberginenscheiben bei relativ großer Hitze von beiden Seiten anbraten, bis sie gebräunt sind. Die Scheiben saugen dabei gern eine ganze Menge Öl auf, man muss ihnen jedoch nicht mehr gönnen, als unbedingt notwendig.

Die gebräunten Auberginenscheiben auf Küchenpapier legen, damit sie etwas von ihrer Öllast wieder loswerden. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen, sie vertragen mehr als man denken würde.

Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Die Tomaten waschen, putzen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Die Kräuter ebenfalls waschen, trockenschütteln und zerkleinern.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Darin die Zwiebelstückchen anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Knoblauchzehen und Tomaten hinzufügen und alles für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dabei mit Salz und Pfeffer sowie den Kräutern würzen. Zum Schluss den Lachs untermischen. (Er muss dabei nicht gegart werden.)

Für die Sauce Sahne, Eier und geriebenen Parmesan verschlagen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Eine Auflaufform mit etwas Öl auspinseln. Etwa die Hälfte der Auberginenscheiben auf dem Boden der Form verteilen. Danach die Tomaten-Lachs-Mischung einfüllen und alles mit den restlichen Auberginenscheiben belegen. Mit der Sahne-Käse-Sauce gleichmäßig übergießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 45 Minuten backen, bis die Sauce fest geworden und alles schön gebräunt ist.

Aus dem Herd nehmen und ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Dadurch wird sie etwas fester und lässt sich leichter in Stücke teilen.

Zusammen mit einem griechischen Salat servieren und genießen.

IMG_0459

Gegrillte Lachspäckchen mit karibischem Flair und Zucchinisalat

IMG_9990Fisch zu grillen ist nicht immer ganz einfach. So haben wahrscheinlich nicht nur wir schon erlebt, dass er die Neigung hat, am Grillrost festzukleben, sich an Spießen nur mühsam drehen zu lassen oder eingeklemmt im Fischrost relativ schnell zu verbrennen. Das kann, insbesondere bei großen Mengen von zu grillendem Fisch für etwas Stress beim Grillmeister sorgen.

Ganz entspannt lassen sich dagegen diese Lachspäckchen mit karibischem Flair zubereiten. Sie müssen lediglich vorher in der Küche gut gepackt werden, einmal auf den Grill gelegt, benötigen sie nämlich keine weitere Aufmerksamkeit, bis sie nach 10 – 15 Minuten fertig zum Essen sind.

Kein Verbrennen, kein Ankleben, kein Drehen und der Lachs bleibt wunderbar saftig, während er von der im Päckchen befindlichen Mangosauce durchzogen und gewürzt wird.

Als kleines Manko bei dieser Zubereitungsart bleibt das Alufolienproblem. Damit die Folie nicht direkt mit dem Essen in Kontakt kommt, kann man ein Stück Butterbrotpapier auf die Folie legen und darin Fisch, Gemüse und Sauce einwickeln. Das funktioniert ganz wunderbar. Man muss nur sicherstellen, dass kein Papier aus dem Päckchen herausschaut, da es sonst Feuer fangen könnte.

Für uns waren die gegrillten Lachspäckchen mit der fruchtigen Mangosauce eine der Entdeckungen dieses Grillsommers, so dass wir jetzt auf einen langen Grillherbst hoffen.

Gegrillte Lachspäckchen mit karibischem Flair und Zucchinisalat für 4 Personen

Zutaten Lachspäckchen:

  • 500 g Lachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Mango
  • 1 gelbe oder grüne Zucchini (wir: gelb)
  • 1 Paprikaschote
  • 8 Cherrytomaten
  • 1 große, rote Zwiebel (wir: weiß, rot sieht jedoch schöner aus)
  • 5 – 6 EL Mangochutney, Indian Style, mild
  • 1 kleine rote Chilischote, eher mild, sonst weniger
  • 4 EL Akazienhonig
  • ca. 2 TL Paprikapulver
  • ca. 1 TL getrocknete Chiliflocken
  • evtl. etwas Salz

Zutaten Zucchinisalat:

  • ca. 700 g Zucchini
  • 1 kleine Porreestange
  • 1 dünne Scheibe von einer Sellerieknolle (ca. 3 EL Selleriewürfel)
  • 2 dl Griechischer Joghurt
  • 1 dl Mayonnaise
  • 1 gehäufter EL Honigsenf
  • ca. 1 EL Apfelessig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Für die Lachspäckchen den Fisch vorher möglichst vollständig auftauen lassen. Danach die Filets von beiden Seiten salzen und pfeffern.

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.

Das Gemüse waschen und putzen. Zucchini und Zwiebel in nicht zu dünne Scheiben, die Paprika in Stücke schneiden. Die Cherrytomaten bleiben ungeschnitten.

Fehlt noch die Mangosauce. Dafür die Chilischote waschen, aufschneiden, die Kerne entfernen und danach die Schote fein hacken.

Bei der Sauce hängt viel von dem verwendeten Mangochutney ab, daher vorsichtig mit dem Würzen beginnen.

Alle Zutaten miteinander gut verrühren und die Sauce abschmecken. Evtl. mehr Schärfe (Chili oder Paprika) verwenden und/oder etwas Salz hinzufügen. Wenn es zu scharf ist, dann den Honiganteil erhöhen.

Je Fischfilet ein Päckchen packen. Dazu Alufolie mit Butterbrotpapier belegen. Die Zucchinischeiben als unterste Schicht, gefolgt von den Lachsfilets darauf legen. Nun Paprika, Cherrytomaten, Zwiebel und Mango auf bzw. neben das Filet schichten.

IMG_9980In jedem Päckchen etwa 1,5 EL der Mangosauce verteilen.

IMG_9982Die Lachspäckchen gut und vor allem dicht verschließen. Dabei darauf achten, dass das Butterbrotpapier nirgendwo herausschaut.

IMG_9983Auf einem relativ warmen Grill für 10 bis max. 15 Minuten grillen. Ein Wenden der Päckchen ist nicht notwendig.

Für den Salat Zucchini, Sellerie und Porreestange waschen, putzen und in kleine Würfel bzw. dünne Ringe schneiden. Alles miteinander mischen.

Joghurt mit Mayonnaise, Honigsenf, Apfelessig sowie Salz und Pfeffer verrühren.

 

Das Dressing nun mit dem Gemüse vermischen und abschmecken.

Den Salat immer gut gekühlt servieren, damit sich keine Salmonellen und ähnliche Untiere in ihm wohlfühlen können.

Den Lachs mit dem Gemüse aus dem Päckchen nehmen (Vorsicht heiß) und zusammen mit der restlichen Mangosauce und dem Zucchinisalat entspannt genießen.

Kalte Zitronenmelisse-Sauce zu ofengebackenem Lachs auf Tomaten

IMG_9677Zitronenmelisse, dieses aromatische, zitronenfrische Riesenkraut. Das kann man gut für Desserts verwenden, lautet die Standardantwort. Ja, stimmt, 3 – 4 Blättchen nehmen sich da sehr dekorativ aus. Aber was macht man mit dem ganzen Rest?

Das ist bei Zitronenmelisse gar nicht so einfach, es mangelt doch etwas an Einsatzgebieten. Zwar kann man in einem Smoothie noch einige Melisseblätter loswerden, aber darüber hinaus fällt einem erst einmal nicht so viel ein, wovon sich die Wuchsgeschwindigkeit des Busches jedoch gänzlich unbeeindruckt zeigt.

Deshalb kommt sie jetzt in die Sauce, habe ich mir gedacht, Zitronenmelisse in einer kalten Sauce mit Crême fraiche und etwas Saurer Sahne zu saftigem ofengebackenem Lachs. Da kann eigentlich nichts schief gehen. Tut es auch nicht – es schmeckt ganz ausgezeichnet.

IMG_9690

Kalte Zitronenmelisse-Sauce zu ofengebackenem Lachs auf Tomaten für 3 Personen

Zutaten Sauce:

  • 12 große Stängel Zitronenmelisse
  • 2 dl Crême fraiche
  • 1/2 dl Saure Sahne
  • Saft von 1/2 – 3/4 Zitrone
  • 8 – 10 Steviablätter (ersatzweise Steviatropfen oder Zucker)
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten Lachs:

  • 500 g Lachsfilet
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 2 große Tomaten
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung Sauce:

Die Zitronenmelisse- und Steviablätter abzupfen, waschen und trockenschütteln. Alle Zutaten in einem Gefäß vermischen und mit einem Stabmixer pürieren. Danach mit Salz, Pfeffer, evtl. etwas mehr Zitronensaft und Steviatropfen bzw. Zucker abschmecken.

Ca. 1/2 Stunde abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren mit Zitronenmelisseblättern garnieren.

Zubereitung Lachs: IMG_9681

Wenn man Tiefkühllachs verwendet, diesen ca. 4 Stunden vor der Zubereitung aus dem Gefrierschrank nehmen und in einer Schale auftauen lassen.

Die Tomaten waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Lachsfilets ebenfalls von beiden Seiten salzen und pfeffern und mit dem Zitronensaft beträufeln.

Nun die Tomatenscheiben nebeneinander in einer leicht mit Öl ausgestrichenen Auflaufform verteilen. Darauf die Lachsfilets legen.

Den Lachs im vorgeheizten Herd bei 200 °C (Ober- und Unterhitze, mittlere Einschubhöhe) für 12 – 16 Minuten backen, abhängig von der Dicke der Filetstücke. 

Dazu haben wir gekochte Kartoffeln und Brokkoligemüse gegessen. Eine wohlschmeckende
Kombination.
IMG_9702