Tag Archives: Ostern

Kleine Kokosnester für Ostern

Letztes Jahr hatten wir zu Ostern die Großfamilie zu Besuch. Der Osterhase wollte nun jedem eine möglichst dekorative Kleinigkeit an seinen Tischplatz stellen. Leider kam ihm die Idee erst relativ kurz vor dem Festsonntag, so dass ich mich im Internet auf die Suche begab. Etwas erschwert wurde das ganze Vorhaben dadurch, dass wir mit den Zutaten auskommen mussten, die bereits im Haus waren – Karfreitag ist schließlich nicht der beste Tag zum Einkaufen. Schließlich blieb ich bei diesen kleinen Kokosnestern hängen, denn Kokosflocken hatten wir noch zur Genüge von Weihnachten übrig.

Mit verschiedenen Schokofiguren bzw. -eiern gefüllt geben sie einen hübschen Farbfleck auf der Ostertafel ab. Geschmacklich entsprechen sie Kokosmakronen, wobei sie aufgrund ihrer Form nicht ganz so saftig sind. Man sollte sie daher am besten relativ kurz (1 – 3 Tage) vor der Verwendung herstellen.

Kleine Kokosnester für Ostern (ca. 10 Stück)

Zutaten:

  • 2 Eiweiße
  • 1 dl Zucker
  • ca. 125 g Kokosflocken
  • Butter zum Fetten der Muffinsformen

Zubereitung:

Ein Muffinblech gut mit Butter fetten.

Eiweiße, Zucker und Kokosflocken mischen und in einem Topf mit möglichst dickem Boden bei relativ stärker Wärme erhitzen. Dabei gut rühren, damit nichts anbrennt. Wenn die Masse gut warm, gebunden und glasig glänzend geworden ist, den Topf vom Herd nehmen und alles etwas abkühlen lassen.

Nun die Kokosmasse in den Muffinvertiefungen des Blechs zu kleinen Nestern formen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190°C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 10 – 15 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind.

Die Nester abkühlen lassen und danach in einer dicht schließenden Dose aufbewahren. Nach euren Vorlieben mit Schokoladeneiern, -figuren, Marzipan oder ähnlichem füllen.

Möhrenkuchenmuffins mit Heidelbeeren und Frischkäseglasur

IMG_1558Möhrenkuchen mit weißer Frischkäseglasur sind in Norwegen ebensolche Standardkuchen wie in Deutschland Streuselkuchen vom Blech. Es gibt sie in mehreren Varianten, mitunter dürfen gemahlene Nüsse, Schokostückchen oder, wie in diesem Fall, frische Heidelbeeren die Möhren im Rührteig begleiten.

Gemeinsam ist jedoch den meisten Rezepten die Frischkäseglasur. Ja, es ist wirklich Käse gemeint, kein Quark oder ähnliches, den gab es nämlich bis vor Kurzem gar nicht in Norwegen. Skeptisch? Das war ich auch, als ich meinen ersten Möhrenkuchen als Studentin in Trondheim gebacken habe. Es endete damit, dass ich die Glasur nach Beratung mit meinem österreichischen Freund, der ebenso an ihr zweifelte, kurzerhand wegließ. Hätte ich damals nur geahnt, wie gut der gesüßte Frischkäse den Kuchen ergänzt, nie hätte ich ihn um sein “I-Tüpfelchen” betrogen.

Kurz und gut, diese Muffins sind schön saftig, nicht zu süß und schmecken auch dank der Glasur angenehm frisch. Und vielleicht lässt sich mit ihnen ja auch der Osterhase anlocken, immerhin sind ja Möhren enthalten. Einen Versuch wäre es wert.

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Möhrenkuchenmuffins mit Heidelbeeren und Frischkäseglasur (6 Stück)

Zutaten Muffins:

  • 50 g Zucker
  • 25 g brauner Zucker
  • 1 Ei (Größe L)
  • 30 g Butter, zerlassen
  • 95 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 1 Pr. Salz
  • 3/4 TL Zimt
  • 45 g Möhre, gerieben
  • 60 g Heidelbeeren (frische sind am besten, TK geht auch, dann wird der Teig durch den sofort austretenden Saft allerdings dunkler)

Zutaten Glasur:

  • 50 g Frischkäse, naturell (z. B. Philadelphia)
  • 18 g Butter, weich
  • ca. 30 g Puderzucker
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 1/2 EL Zitronensaft
  • Garnierung: z. B. Schokoladenblättchen, bunte Streusel oder frische Heidelbeeren

Zubereitung:

Für die Muffins die Heidelbeeren auftauen lassen, wenn man TK Exemplare verwendet. Die Möhre schälen und raspeln.

Die Butter schmelzen, jedoch nicht bräunen und etwas abkühlen lassen.

Das Ei zusammen mit dem Zucker mit einem Handrührgerät luftig aufschlagen.

In einer anderen Schüssel das Mehl mit den weiteren Trockenzutaten vermischen. Diese Mischung in die Ei-Zucker Masse sieben und alles kurz unterrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.

Nun die zerlassene Butter und die Möhrenraspel einrühren, zum Schluss vorsichtig die Heidelbeeren untermischen.

Ein Muffinblech mit 6 Papierförmchen auskleiden und jeweils ca. 50 g des Teiges einfüllen.

Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 190 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 20 – 25 Minuten backen. Sie werden dabei goldbraun. Ob sie durchgebacken sind, kann man mittels eines Holzstäbchens prüfen. Dieses sticht man in der Mitte in einen Muffin ein und zieht es sofort wieder heraus. Kleben noch Teigkrümel daran, muss die Backzeit verlängert werden, ist es trocken und unklebrig, sind die Muffins fertig.

Während die Muffins auskühlen, die Cremeglasur herstellen.

Dazu die weiche Butter mit dem gesiebten Puderzucker vermischen. Frischkäse, Vanillezucker und Zitronensaft unterrühren. Abschmecken, bis man eine süß-säuerliche Glasur erhalten hat.

Die abgekühlten Muffins mit der Glasur bestreichen und nach eigenen Vorlieben verzieren.

Bis zum Verzehr am besten wegen der Glasur kühl stellen. Muffins schmecken frisch am besten, daher ist es gut, nur eine kleine Menge zu backen und sie am selben Tag zu genießen.

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Möhrenkuchen mit Cashewcreme: lecker, gesund, vegan

IMG_7814Ostern bedeutet auch das Ende der Fastenzeit und damit kann es endlich wieder Kuchen geben. Wie wäre es jedoch damit, den österlichen Kuchen etwas gesünder ausfallen zu lassen und ihn so herzustellen, dass er auch dem Osterhasen schmecken könnte? Eine tolle Idee, oder?

Dann muss es natürlich ein Möhrenkuchen werden, klar. So weit, so gut. Allerdings, Häschen sind bekanntlich Veganer, eine Leidenschaft, die sie mit einigen Menschen teilen. Also muss der Kuchen ohne Eier, ohne Butter, ohne Milchprodukte und ohne Honig auskommen. Natürlich müssen die Möhren auch roh bleiben, backen entfällt damit ebenfalls. Ach ja, zu viel raffinierter Zucker ist nicht gut für die Häschenzähne und die schlanke Mittellinie. Am besten, der wird auch weggelassen. Und Mehl? Das staubtrockene Zeug, am Ende noch mit Gluten, soll doch wohl nicht mit in den Kuchen?

Spätestens jetzt steht man als Bäcker vor einem Problem, da damit alle Zutaten wegfallen, die einen Kuchen ausmachen. Aber, dank des Internets, kann man sich ja inspirieren lassen, z. B. hier.

Jetzt galt es nur noch unsere Skepsis zu überwinden. Ich hatte Bedenken bezüglich der Konsistenz des Kuchens, der Rest der Familie war um den Geschmack (Möhrenrohkost?!) besorgt. Aber jetzt kommts, der Boden hält ausgezeichnet zusammen und lässt sich gut in Kuchenstücke schneiden. Außerdem schmeckt dieser gesunde Möhrenkuchen richtig gut und überraschend anders als erwartet, also nicht wie Rohkost. Ein weiterer Vorteil, der Kuchen ist schnell zubereitet, da alle Zutaten schnell miteinander vermischt sind und die Backzeit entfällt.

Unser Fazit: Ein perfekter, aber ungewöhnlicher Kuchen für die hektische Osterzeit, der gleichermaßen für die Bewirtung von Osterhäschen und Menschen mit (fast) jeder Art von Ernährungsweise geeignet ist.

Möhrenkuchen mit Cashewcreme (Tarteform ø 24 cm)

Zutaten Boden:IMG_7812

  • 6 – 8 kleine – mittelgroße Möhren
  • 3 dl Haferflocken, gern eine glutenfreie Sorte
  • 15 getrocknete Soft-Datteln
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 TL Vanillepulver
  • 1 TL Ceylon-Zimt
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 1 dl Haselnüsse
  • etwas Kokosfett oder geschmacksneutrales Öl zum Fetten der Tarteform

Zutaten Cashewcreme:

  • 3 dl Cashews
  • Saft von 1 mittelgroßen Orange
  • 2 EL Agavensirup, nicht Veganer können auch Honig verwenden
  • etwas Kakao zum Bestäuben des Kuchens

Zubereitung:

Eine Tarteform mit etwas Kokosfett oder Öl dünn einpinseln.

Die Möhren schälen und fein raspeln. Da die Möhren ein Hauptbestandteil des Kuchens sind, sollte man frische Exemplare und keine aus den Tiefen des Gemüsefachs verwenden. Auch für die anderen Zutaten gilt, je besser und frischer die Einzelzutat, umso besser schmeckt hinterher der Kuchen.

Alle Zutaten des Bodens nun in einem leistungsstarken Mixer mischen und fein zerhacken. Wenn nicht die gesamte Masse auf einmal in den Mixer passt, dann die Zutaten in mehreren Portionen zerkleinern und hinterher gut miteinander vermengen.

Diese Masse nun gleichmäßig und relativ fest in die gefettete Tarteform eindrücken. Keine Angst, der Boden ist stabil genug, um ihn hinterher problemlos in Stücke schneiden zu können und vom Kuchenformboden zu lösen.

Für die Cashewcreme alle Zutaten mit Ausnahme des Kakaopulvers ebenfalls im Mixer fein pürieren, bis eine Creme entstanden ist. Die Creme abschmecken, evtl. etwas mehr Sirup hinzufügen. Die Creme wellenförmig auf den Boden streichen.

Den Kuchen nun für mehrere Stunden, gern auch bis zum nächsten Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. vor dem Servieren mit etwas Kakaopulver bestäuben.

Nun noch den Osterhasen zum Kaffeetrinken einladen, sich zurücklehnen und mit ruhigem Gewissen den gesunden, veganen, glutenfreien und weitgehend zuckerfreien Kuchen verputzen.

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Damit wünsche ich Euch ein frohes Osterfest. Genießt das lange Wochenende, auch wenn es bei Euch gerade ebenso weihnachtlich aussehen sollte wie hier.

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Mokka-Häschen: Kaffee-Kakao Kekse zum Ausstechen

IMG_9013Bei diesen wunderbaren, knusprigen Osterkeksen handelt es sich um enge Verwandte unserer traditionellen hellen Butterkekse zum Ausstechen. Seit ich denken kann, zählen diese Kekse zu meinen Lieblingssorten, übrigens gerade wegen des “verdünnten” Kaffeegeschmacks, von dem ich auch beim Karlsbader Softeis gar nicht genug bekommen konnte. Die dunklen Mokka-Kekse sind damit ein echter Klassiker in unseren Keksdosen, egal ob zu Ostern oder Weihnachten.

Der Keksteig lässt sich übrigens sehr gut bearbeiten und ist damit auch hervorragend für das Backen mit Kindern geeignet. Die Kekse sind mehrere Wochen in einer dicht schließenden Dose haltbar. 

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Mokka-Häschen: Kaffee-Kakao Kekse zum Ausstechen

Zutaten:

  • 525 – 550 g Weizenmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pr. Salz
  • 10 – 15 g gemahlener Bohnenkaffee (wir: 15 g)
  • 30 – 35 g Kakao (wir: 30 g)
  • 275 – 300 g Zucker (je nachdem, wie süß man seine Kekse mag)
  • 250 g Butter, zimmerwarm
  • 3 Eier

Zubereitung:

Zuerst die Eier mit der Butter und dem Zucker in einer Schüssel gut verrühren. Danach 525 g Mehl mit dem Backpulver, der Prise Salz, dem Kaffee und dem Kakao vermischen und nach und nach in den Teig einrühren bzw. -kneten. Es sollte ein mittelfester Teig entstehen.IMG_9010

Nun eine Arbeitsfläche mit restlichen Mehl bestäuben und einen Teil des Teiges auf dieser mit einem Nudelholz gleichmäßig dünn ausrollen. Wenn der Teig beim Ausrollen am Nudelholz kleben bleibt, dann auch das Nudelholz dünn mit Mehl bestäuben. Sollte der Teig danach immer noch nicht ausrollbar sein, noch etwas mehr Mehl einkneten.

Nun mit Ausstechförmchen die Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Günstig ist es dabei, ungefähr gleich große Kekse pro Blech auszustechen, damit diese gleichzeitig fertig gebacken werden.

Die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 170 – 180 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 10 – 12 Minuten backen.

Nach dem Backen die Kekse auskühlen lassen und danach in eine dicht schließende Keksdose umlagern.

Die Kekse ggf. mit Zitronenguss verzieren, wobei man jedoch in Kauf nehmen muss, dass sie nach einigen Tagen ihre Knusprigkeit einbüßen. Daher warten einige unserer Kekse bis kurz vor dem Osternest auf ihre Bemalung, während der Rest unbemalt bleiben wird.

Kakao-Doppelkekse mit frühlingsfrischer Limettencreme

IMG_1731Die Narzissen, Osterglocken und Tulpen haben es dieses Jahr wirklich schwer mit dem Wetter. Heute morgen unter einer geschlossenen Schneedecke gefangen, werden sie inzwischen vom Sturm gebeutelt und zerzaust. Genauso wie unsere Osterdeko im Garten, die uns soeben zu einer vorösterlichen Suchaktion aus unserer warmen Wohnung lockte. Wo war sie nur hingeflogen? Munter verteilt hatte sie sich zwischen Gartenzaun, der Wiese und dem Waldrand.

Nein, das wird so schnell wohl nichts werden mit dem “Draußen in der Sonne im Garten leben”. Da müssen wir uns unsere Blümchen ersatzweise eben selbst herstellen, als Kekse zum Beispiel. Da sich oreoartige Kekse bei uns großer Beliebtheit erfreuen und wir mit dem Rezept mit Vanillecremefüllung großen Erfolg im Bekannten- und Verwandtenkreis hatten, kommt jetzt die Frühlingsvariante des Kekses. Diese zeichnet sich durch eine kleine Änderung in der Creme aus, die durch die Zugabe von Limettensaft und fein geriebener -schale angenehm frühlingsfrisch und leicht säuerlich schmeckt. Damit harmoniert sie sehr gut mit dem intensiv nach Kakao schmeckenden Keks.

Aufgrund der Füllung sollten die Kekse allerdings nicht ewig gelagert bzw. aufgehoben werden, aber so lange reicht der Vorrat bei uns auch nie. Ebenfalls ist es ganz praktisch, wenn man die Kekse etwas kühler, z. B. im Schlafzimmer oder im Kühlschrank, in einer dicht schließenden Dose aufheben kann, dann schmecken sie am allerbesten.

Jetzt fehlt uns nur noch eine Kekssorte, dann können wir die Osternester bestücken. Hoffe, ihr liegt ebenfalls im Plan mit allen Ostervorbereitungen – Sturm und schlechtes Wetter hin oder her.

Schoko-Doppelkekse mit frühlingsfrischer Limettencreme (ca. 25 große oder 40 kleine Doppelkekse)

Zutaten Kekse:

  • 200 g Mehl
  • 135 g Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • 40 g Kakao
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Natron
  • 130 g Butter, zimmerwarm
  • 1 Ei

Zutaten Limettencremefüllung:

  • 80 g Butter, zimmerwarm
  • Mark 1 Vanilleschote
  • ca. 2 dl Staubzucker
  • 2 – 3 TL Limettensaft
  • abgeriebene Schale von ca. 1/2 Bio-Limette

Zubereitung:

Für den Keksteig als erstes alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Danach die Butter und das verschlagene Ei zugeben und alles zu einem gleichmäßigen, weichen Teig verkneten. Das Kneten geht am besten von Hand.

Den Teig danach in eine Plastikfolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank zwischenlagern, sonst ist er weder roll- noch ausstechbar.

Nach der Kühlzeit den Teig kurz durchkneten, sollte er jetzt immer noch zu weich erscheinen, dann noch etwas mehr Mehl hinzufügen. Nun den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsplatte gleichmäßig dünn ausrollen und die Kekse mit Keksförmchen oder einem Glas ausstechen. Dabei die spätere Deckplatte mit einem oder mehreren Löchern versehen. Das geht entweder mit speziellen Förmchen oder einem Reagenzglas.

Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 10 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit unbedingt aufpassen, damit die Kekse nicht zu dunkel werden.

Danach die Kekse auskühlen lassen.

Für die Füllung das Mark einer Vanilleschote auskratzen, den Staubzucker sieben sowie die Schale der Bio-Limette fein abreiben. Danach alle Zutaten vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Abschmecken nicht vergessen, die Creme sollte frisch nach Limette schmecken. Die Füllung lässt sich einfacher weiter verarbeiten, wenn man sie für ca. 10 Minuten im Kühlschrank etwas erkalten lässt.

Danach den unteren Keks mit der Limettencreme bestreichen bzw. belegen und den oberen darauf setzen. Dabei immer in der Mitte des oberen Kekses drücken, damit er nicht zerbricht.

Die Kekse in einer dicht schließenden Dose möglichst kühl (z. B. im Schlafzimmer oder Kühlschrank) bis zum Vernaschen aufbewahren. 

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Wochenmenü für die Osterwoche 2015

IMG_5728Das Wochenmenü für die Osterwoche – hier kommt es. Für den Wochenanfang habe ich mich für, angesichts des vorhergesagten Wetters, eher winterlich wärmende Gerichte entschieden. Es soll ja niemand frieren in diesem nasskalten Nieselregen.

Am Karfreitag gibt es ganz traditionell Fisch und unseren Festtagskartoffelsalat. Lamm darf auch nicht fehlen, das kommt am Ostersonntag auf den Tisch. Für die Füllung des Osternestes bieten sich selbst gebackene Kekse an, die lustig bemalt immer gut ankommen. Fehlt noch der Kuchen für den Osterbesuch, der muss bei uns eine Eierschecke sein.

Damit fühlen wir uns gut vorbereitet für die nächste Woche und können uns ganz auf Ostern freuen. Hoffe ihr seid ebenfalls gut im Plan mit allen Vorbereitungen. Falls ihr doch noch ein bisschen Inspiration für das eine oder andere Essen braucht, dann schaut doch einfach mal im Wochenmenüvorschlag, ob für euch etwas dabei ist. Genießt die Osterwoche.

Montag

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Scharfe Linsensuppe mit Spinat, Kartoffeln und Pfefferbeißern
Dienstag

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Ofengebackene Seelachs-Gemüsepfanne
Mittwoch

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Spaghetti Bolognese
Donnerstag

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Indisch: Gemüse Reis (Sabzi Pulao) mit warmer Joghurt-Sauce (Kadhi)
Freitag


Kartoffelsalat mit Matjes – unsere Festvariante
Samstag


Spinatpie mit Feta und sonnengetrockneten Tomaten
Sonntag

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Lamm-Medaillons in Rotweinsauce mit mediterranem Gemüse
Dessert


Eierlikör-Panna Cotta mit Himbeeren
Extras


Eierschecke ohne Boden
Brot

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Schokobrot – nachgebacken
Osterkekse

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Unsere Traditionskekse zum Ausstechen
Osterkeksbemalung

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Karfreitag mit Dauerregen = Osterkekse bemalen

Karfreitag mit Dauerregen = Osterkekse bemalen

IMG_5728Da es heute den gesamten Tag mehr oder weniger bei kalten 5 °C geregnet hat, haben wir uns hingesetzt und ein paar unserer Kekse mit Schokoguss bemalt, ein schöner Spaß, auch für Erwachsene, wann kommt man schließlich sonst schon noch zum Malen? Wir benutzen für die Schokobemalung so wie beim Keksteig ein Traditionsrezept, das schon lange in unserer Familie existiert. Aufgeschrieben worden ist es bisher allerdings noch nie, daher gibt es auch keinerlei Mengenangaben, sondern nur wie in vielen alten Rezepten üblich, eine Zutatenliste.

Schokoguss für unsere Traditionskekse

Man nehme:

  • Puderzucker (ca. 4-5 EL)
  • Kakaopulver (so viel, bis die Trockenmischung mit dem Puderzucker schön braun aussieht)
  • ca. 1 Würfel Palmin (Kokosfett)
  • etwas heißes Wasser
  • 1 Schuss Rum (kann man auch weglassen)

Zubereitung: 

Den Puderzucker in eine Metallschüssel sieben, Kakaopulver dazugeben und beides miteinander vermischen. Das Kokosfett in einem kleinen Topf zerlassen. Etwas Wasser im Wasserkocher erhitzen.

Nun unter ständigem Rühren das Kokosfett nach und nach in die Staubzucker-Kakao-Mischung einrühren. Danach so viel heißes Wasser und wer mag, einen Schuss Rum, einrühren, bis die gewünschte relativ flüssige Konsistenz des Gusses erreicht ist. IMG_5735

Die Schüssel mit dem Guss auf einen Topf mit heißem Wasser stellen, damit der Guss während des Bemalens nicht zu fest wird. Nun die Kekse mit einem Pinsel kreativ verzieren.

Danach die Kekse für mehrere Stunden in einem kalten Zimmer zwischenlagern, bis der Guss fest geworden ist. Nun kann man die Kekse wieder in eine Dose schichten, allerdings sollte man sie nicht mit unbemalten Keksen mischen, da sonst letztere ebenfalls ihre Knusprigkeit verlieren.

Damit wünsche ich Euch einen versteckfreudigen Osterhasen und ein schönes Osterwochenende.

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Unsere Traditionskekse zum Ausstechen

IMG_5721Ich weiß nicht, ob ihr auch in euren Familien die Tradition habt, zu Ostern Kekse zu backen. In unserer Familie ist das der Fall, natürlich unter Verwendung anderer Ausstechförmchen als zu Weihnachten und in insgesamt kleinerer Menge und Auswahl. Ein Keksrezept ist bei beiden Keksbackanlässen immer dabei – unser Familienkeksrezept für Ausstechkekse. Das Rezept lässt sich bis zum handschriftlichen Backbuch meiner Oma (1930er Jahre) zurückverfolgen, vermutlich ist es jedoch noch älter. Die Kekse sind locker, knusprig und natürlich mit ihrem Geschmack nach Butter lecker. Verglichen mit heutigen Keksrezepten sind sie nicht so süß, was unserem Geschmacksempfinden jedoch entgegenkommt.

Die Kekse kann man natürlich auch nach Herzenslust mit Schokoladen- oder Zitronenguss verzieren, dabei muss man jedoch in Kauf nehmen, dass sie nach einigen Tagen ihre Knusprigkeit einbüßen. Daher warten einige unserer Kekse bis kurz vor dem Osternest auf ihre Bemalung, während der Rest unbemalt bleiben wird.

Der Keksteig lässt sich sehr gut bearbeiten und ist damit auch hervorragend für das Backen mit Kindern geeignet. Die Kekse sind mehrere Wochen in einer dicht schließenden Dose haltbar, also durch und durch unkompliziert.

Unsere Traditionskekse zum Ausstechen

Zutaten:

  • ca. 600 g Weizenmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pr. Salz
  • 250 – 300 g Zucker (je nachdem, wie süß man seine Kekse mag)
  • 250 g Butter, zimmerwarm
  • 3 Eier

Zubereitung:

Zuerst die Eier mit der Butter und dem Zucker in einer Schüssel gut verrühren. Danach das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen und nach und nach in den Teig einrühren bzw. -kneten. Es sollte ein mittelfester Teig entstehen.

Nun eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und einen Teil des Teiges auf dieser mit einem Nudelholz dünn ausrollen. Wenn der Teig beim Ausrollen am Nudelholz kleben bleibt, dann auch das Nudelholz dünn mit Mehl bestäuben. Sollte der Teig danach immer noch nicht ausrollbar sein, dann noch etwas mehr Mehl in diesen einkneten.

Nun mit Ausstechförmchen die Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Günstig ist es dabei, ungefähr gleich große Kekse pro Blech auszustechen, damit diese gleichmäßig fertig gebacken werden. IMG_5709

Die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 170 – 180 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 10 – 12 Minuten backen, bis sie eine leichte goldbraune Färbung angenommen haben.

Nach dem Backen die Kekse auskühlen lassen und danach in eine dicht schließende Keksdose umlagern und ggf. mit Schoko- oder Zitronenguss verzieren.

Damit wünsche ich euch bereits jetzt frohe Ostern, genießt die Sonne, die frühlingsgrüne Natur  und natürlich den einen oder anderen Keks ;-)!

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Eierlikör-Panna Cotta mit Himbeeren

IMG_5683Wie gestern im Wochenmenü angekündigt, folgt heute das Rezept für ein frisches, leckeres Osterdessert. Die Kombination aus Sahne, Eierlikör, Himbeeren und Schokolade kann doch nur gewinnen, oder? Die Portionen habe ich eher klein gehalten, da zu Ostern die meisten beim Dessert schon satt sind und wirklich nur noch einen kleinen süßen Abschluss essen möchten.

Vorteil des Panna Cottas ist, dass man es bereits am Abend vorbereiten kann, so dass man am eigentlichen Festtag nur noch fix die Sauce herstellen und alles zusammen anrichten muss. Wer eine ganz einfache Lösung benötigt, sollte das Panna Cotta traditionell schichten, da das Stürzen doch etwas länger dauert.

Die Idee für das Panna Cotta habe ich mir von Chili und Ciabatta geholt, jedoch mit den Himbeeren eine andere Sauce dazu kombiniert.

Eierlikör-Panna Cotta mit Himbeeren für 5 Personen

Zutaten:

  • 200 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • 25 g echter Vanillezucker
  • 25 g Zucker
  • 2,5 Blätter Gelatine, wenn man es stürzen möchte 3 Blätter
  • 100 ml Eierlikör
  • 200 g Himbeeren
  • Saft von 1/3 Limette
  • 1,5 – 2 EL brauner Zucker
  • weiße Raspelschokolade
  • Deko: Schokoladenblümchen, einzelne Himbeeren

Zubereitung:

Zuerst das Panna Cotta zubereiten, da dies vor dem Servieren mind. 4 Stunden im Kühlschrank zubringen sollte, um fest zu werden. Wenn man das Panna Cotta stürzen möchte, dann die Schalen vor dem Einfüllen mit kaltem Wasser ausspülen oder mit ganz wenig neutral schmeckendem Öl auspinseln.

Die Gelatineplatten in einem Becher mit kaltem Wasser einweichen. Die Platten müssen dabei vollständig mit Wasser bedeckt sein.

In einem Topf Sahne, Milch, Zucker und Vanillezucker verquirlen und alles unter Rühren zum Kochen bringen. Die Mischung für 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Gelatineplatten aus dem Wasser nehmen, gut ausdrücken und in das Panna Cotta geben. Gut verrühren. Das Panna Cotta etwas abkühlen lassen, ehe man den Eierlikör einrührt. Danach in Dessertgläser oder zum späteren Stürzen in die vorbereiteten Schalen füllen. Für mind. 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Das Stürzen des Panna Cottas geht einfacher, wenn man mit einem scharfen, dünnen Messer den Rand leicht von der Schale ablöst und die Schale für einige Sekunden in heißes Wasser taucht.

Für die Himbeersauce kann man frische oder tiefgekühlte (vor der Verwendung auftauen lassen) Himbeeren verwenden. Einige schöne Himbeeren zwecks Deko zur Seite legen. Die restlichen Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken, Limettensaft und Zucker untermischen. Die Zuckermenge richtet sich nach der Süße der Himbeeren, deshalb füge ich zunächst nur wenig Zucker zu und schmecke dann ab. Wer die Körnchen der Himbeeren nicht mag, streicht die Masse durch ein Sieb (evtl. sollten dann mehr Himbeeren verwendet werden). Uns stören die Körnchen nicht, daher lassen wir diesen Schritt weg.

Jetzt nur noch die Himbeersauce auf/bzw. um das Panna Cotta geben, mit den zwecks Deko aufgehobenen Himbeeren sowie den Schokostreuseln und -blumen garnieren und das Osterfest genießen.

Wochenmenü 16/2014 – Ostern

IMG_5671Die Osterhasen stehen hoffentlich alle schon gut vorbereitet in den Startlöchern – nächste Woche ist es soweit. Wir sind so einigermaßen im Plan, was die Vorbereitungen anbetrifft, die Ostereier sind aufgehängt, Osterstrauß ist am Platz, die Häschen haben sich herausgewagt, nur einmal Osterkekse müssen wir nun noch backen und die Besuchs- bzw. Aktivitätspläne abstimmen. Hoffe, bei euch sieht es ähnlich entspannt aus.

Damit man nicht zwischendurch auch noch darüber nachdenken muss, was man denn nun heute schon wieder kochen sollte oder dann bei einer Idee feststellt, dass man eine der Hauptzutaten des Essens nicht im Haus hat, hilft ein Wochenplan. Einmal nachdenken, planen, Einkaufszettel schreiben und danach einkaufen, fertig :-). Gedanken frei für die anderen wichtigen und schönen Aktivitäten in der Osterwoche.

Für alle die noch etwas Inspiration gebrauchen könnten, habe ich im Wochenmenü einige Vorschläge zusammengestellt. Wir beginnen die Woche ganz normal, ehe zu Ostern die Festtags-Highlights wie unser Kartoffelsalat, Sächsische Eierschecke, und ein Eierlikör-Panna Cotta als Dessert folgen. Am Ostersonntag haben wir durchaus untraditionell dieses Jahr ein leichtes Essen gewählt, da wir nachmittags zum Osterbesuch eingeladen sind, vormittags meist aus dem Osternest genascht wird und auch noch das leckere Osterdessert verspeist werden soll. Daher gibt es grünen Spargel mit gebratenem Lachs und den ersten Ostereiern.

Montag


Leckere Tomatensuppe – endlich gefunden
Dienstag


Fisch-Curry mit Gemüse, Kokosmilch und Reis
Mittwoch


Nudelsalat ala Olympiasieger
Donnerstag


Spinatpie mit Feta und sonnengetrockneten Tomaten
Freitag


Kartoffelsalat mit Matjes – unsere Festvariante
Samstag


Keulchen oder auch Klitscher
Sonntag


Grüner Spargel mit gebratenem Lachs
Dessert


Eierlikör-Panna Cotta mit Himbeeren
Extras


Eierschecke ohne Boden