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Norwegian Pizza mit Lachs, Avocado und Pinienkernen

IMG_1416Letzten Freitag haben wir uns nach langer Zeit wieder einmal eine Pizza gegönnt – mit Lachs! Lachs passt schließlich zu fast allem, selbstverständlich auch als Pizzabelag. Wer daran zweifelt, sollte diese Pizza dringend ausprobieren, sie ist richtig lecker.

Zu diesem hierzulande eher ungewöhnlichen Pizzabelag habe ich mich bei Trines matblogg inspirieren lassen und sie als Norwegian Pizza zu uns nach Hause in die Küche geholt.

Als Beilage gab es einen frischen, gemischten Salat mit u. a. Chicoree, Orangen, einer halben Paprikaschote und Walnüssen. Ein Knoblauchdressing verleiht Pizza und Salat einen extra Schuss Würzigkeit, wer jedoch keinen Knoblauch mag, kann die Pizza selbstverständlich auch pur genießen.

Norwegian Pizza mit Lachs, Avocado und Pinienkernen für 4 Personen

Zutaten:

  • euer Favoritpizzateig (wir haben 1/2 von diesem vom Plötzblog benutzt)
  • 1 Portion Tomatensauce
  • 1 größere Zwiebel (gern rot, hatten wir jedoch gerade nicht)
  • 1 Kugel Mozzarella
  • ca. 1,5 Handvoll geriebener Parmesan
  • 125 g Lachsfilet
  • 1 Avocado
  • ca. 2 EL Pinienkerne
  • 4 Scheiben einer Bio-Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Portion Knoblauchdressing als Zubehör
  • frischer, gemischter Salat als Zubehör

Zubereitung:

Pizzateig, Tomatensauce und Knoblauchdressing wie in den jeweilen Rezepten beschrieben herstellen.

Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Mozzarella in relativ dünne Scheiben schneiden, den Parmesan reiben. Den Lachs in dünne Streifen schneiden und mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne die Zugabe von Fettigkeit anrösten, bis sie eine hellbraune Farbe angenommen haben. Dabei regelmäßig wenden und aufpassen, dass sie nicht anbrennen. Zunächst zur Seite stellen.

Den Pizzateig zur gewünschten Größe und Form ausziehen und mit der Tomatensauce bestreichen. Mozzarella und Zwiebeln darauf verteilen. Den Mozzarella mit ein wenig Salz und Pfeffer bestreuen. Den geriebenen Parmesan darauf verteilen.

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Die Pizza, gern auf einem vorgeheizten Pizzastein, bei 250 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 12 – 15 Minuten backen. 2 Minuten vor Ende der Backzeit den Lachs auf der Pizza verteilen und kurz mitbacken lassen. Alternativ kann man ihn auch sofort nach dem Backen auf die Pizza geben, da bleibt er uns jedoch zu roh.

Währenddessen die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch aus der Schale heben und längs in Scheiben schneiden. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen sowie mit Zitronensaft beträufeln, damit es nicht braun wird.

Die Bio-Zitrone gut waschen und aus der Mitte heraus 4 Scheiben schneiden.

Die Avocado- und Zitronenscheiben auf der Pizza verteilen und alles mit den Pinienkernen bestreuen. Zusammen mit einem gemischten, grünen Salat und Knoblauchdressing genießen.

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Einfache und schmackhafte Tomatensauce für Pizza

IMG_1407Pizza! Gibt es bei uns ab und zu, allerdings sind wir immer noch auf der Suche nach dem ganz perfekten Teig. Wir nähern uns aber. Bei diesen Experimenten sind wir jedoch über eine ganz hervorragende Pizza-Tomatensauce bei Trines matblogg gestolpert.

Die Sauce ist ohne langwieriges Kochen, einfach und schnell mit wenigen Zutaten herzustellen. Zudem schmeckt sie zwar sehr gut nach Tomaten, hält sich aber im Gesamtkonzept der Pizza so weit zurück, dass der Belag auch noch deutlich zur Geltung kommt.

Wie immer bei Rezepten, die mit nur wenigen Zutaten viel Geschmack produzieren sollen, gilt es auf gute Qualität der Hauptkomponenten zu achten. Schmecken die Tomaten aus der Dose nicht, dann schmeckt die Sauce natürlich auch nicht.

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Tomatensauce für Pizza für 1 kleineres Blech

Zutaten:

  • 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 3/4 – 1 EL trockener Weißwein
  • ca. 1/2 TL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Die Tomaten aus der Dose in ein großes, feinmaschiges Sieb schütten und ablaufen lassen. Dabei bleiben die festeren Bestandteile im Sieb zurück. Das ist wichtig, damit die Sauce nicht zu flüssig wird.

Die Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken.

Die Saucenzutaten nun miteinander verrühren und alles mit Salz, Zucker, Pfeffer und dem Weißwein abschmecken, bis ihr die richtige Balance zwischen Tomatensäure, Süße und Schärfe gefunden habt.

Ist die Sauce trotz des Rührens noch sehr stückig, kann man sie mit einem Stabmixer kurz anpürieren.

Der Sauce bekommt es sehr gut, wenn sie für einige Zeit bei Zimmertemperatur durchziehen kann. Hat man diese Zeit nicht, kann man sie natürlich auch sofort verwenden.

Pizzasauce mit Vodka – what?

IMG_5976Vodka in der Pizzasauce – what? Genau das habe ich gedacht, als ich das Rezept hier entdeckt habe. Das geht doch gar nicht, oder doch? Auf meine Neugier ist in solchen Fällen immer Verlass, sie setzte sofort ein. Ungewöhnliche Kombinationen gilt es einfach auszuprobieren, auch wenn das Risiko besteht, dass sich das Ergebnis irgendwo zwischen schauderhaft (ich sage nur Blumenkohlsuppe mit Bier) und genial bewegen kann.

Jetzt galt es, schnell Vodka zu besorgen und die Sauce auszuprobieren. Euch ist wahrscheinlich schon aufgefallen, dass es bisher noch kein einziges Pizzarezept auf dem scheckenlaks gibt, was daran liegt, dass wir immer noch auf der Suche nach DER perfekten Pizza sind. Außerdem essen wir nicht zu häufig Pizza, da dauert die Rezeptentwicklung dann etwas.

Mit diesem Rezept haben wir jetzt jedoch die für uns perfekte Tomatensauce gefunden, die sicher auch ausgezeichnet als Pastasauce schmeckt. Abweichend von der Rezeptquelle habe ich noch Zwiebel, Knoblauch, Olivenöl, Chiliflocken und etwas Zucker hinzugefügt sowie die Tomatenmenge erhöht. Das Ergebnis? Namm. Deshalb gibt es jetzt das Rezept der für uns weltbesten Pizzasauce! Den Vodka schmeckt man übrigens nicht einzeln heraus, man merkt eher, dass die Sauce eine ungewöhnliche Zutat enthält.

Pizzasauce mit Vodka für 3/4 Blech

Zutaten:

  • 1/2 Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • etwas Olivenöl
  • 350 ml passierte Tomaten
  • 1 gehäufter TL Tomatenmark
  • 50 – 60 ml Vodka
  • 50 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1- 2 Pr. Zucker
  • ca. 1/4 TL getrocknete Chiliflocken

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und beides darin anbraten, bis die Zwiebel weich und glasig geworden ist.

Passierte Tomaten, Tomatenmark, Sahne und Vodka hinzufügen. Die Sauce nun einkochen lassen bis sie eine etwas dickflüssige Konsistenz angenommen hat. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Chiliflocken würzen und abschmecken.

Die Sauce gleichmäßig auf dem Pizzaboden verteilen.

Für unsere Pizza hatten wir uns für einen Boden vom Plötzblog entschieden und sie mit Ricotta, Mozarella, Süßkartoffeln, Brokkoli und Ruccola belegt. Nicht schlecht, aber noch nicht perfekt. Wir geben jedoch nicht auf, ganz sicher nicht.

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