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Karamellisierte Äpfel auf Milchreis

IMG_2815Wer etwas Abwechslung zum ganz klassischen Milchreis mit Zimt, Zucker und zerlassener Butter sucht, sollte ihn mit karamellisierten Äpfeln probieren. Die Äpfel fügen eine angenehm frische und süß-säuerliche Note hinzu. Einfach perfekt für alle Süßschlecks unter uns. Und ja, wir bekennen uns dazu, einmal pro Woche kommt bei uns eine Süßspeise auf den Tisch, meist kombiniert mit einer kleinen Gemüsesuppe oder einem grünen Salat, damit es nicht so einseitig wird. Wer allerdings gerade an Gewicht verlieren möchte, der sollte jetzt besser wegschauen und auf diese kohlehydratreichen Essen und natürlich den Zucker verzichten. Für alle anderen kommt hier das Rezept.

Karamellisierte Äpfel auf Milchreis für 3 Personen als Hauptmahlzeit

Zutaten:

  • 450 g säuerliche, feste Äpfel (geputzt gewogen)
  • 50 g brauner Zucker
  • 40 g Butter
  • etwas Zimt
  • 250 g Milchreis
  • ca. 1,1 l Milch
  • 1 Pr. Salz

Zubereitung:

Für die Herstellung von karamellisierten Äpfeln sind säuerliche Exemplare mit festem Fruchtfleisch besonders gut geeignet. Die Äpfel waschen, vierteln und ggf. schälen. Dabei das Kerngehäuse entfernen. Die Äpfel nun in nicht zu dünne Spalten schneiden.

Die Butter in einer Pfanne zerlassen, den braunen Zucker einstreuen und so lange erhitzen, bis sich der Zucker verflüssigt hat. Die Apfelspalten dazugeben und mit etwas Zimt bestreuen. Die Äpfel unter vorsichtigem Wenden bei mittlerer Hitze so lange braten lassen, bis sie karamellbraun und weich geworden sind. Die Äpfel geben dabei einigen Saft ab, dieser sollte am Ende weitgehend eingekocht sein. Insgesamt dauert das Karamellisieren ca. 15 Minuten.

Für den Milchreis ca. 1 l Milch in einem großen Topf zum Kochen bringen, 1 Pr. Salz und den Milchreis hineingeben. Nun bei geringer Hitze den Reis unter häufigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis er weich ist (Garzeit siehe Milchreispackung). Gegen Ende der Kochzeit ggf. noch etwas mehr Milch hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Den Milchreis auf Teller verteilen und mit den karamellisierten Äpfeln anrichten. 

Die karamellisierten Äpfel passen sicher auch sehr gut als Dessert zu Eis oder auf Waffeln.

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Indisch: Gemüse Reis (Sabzi Pulao) mit warmer Joghurt-Sauce (Kadhi)

IMG_2553Indisch – herrlich. Hat noch jemand Lust bei diesem trüben Wetter, sich durch die “Hälfte” des Gewürzschrankes zu kochen? Gut, dann habe ich heute ein leckeres Rezept für euch. Es gibt einen angenehm würzigen Gemüsereis mit warmer Joghurtsauce. Hört sich ungewöhnlich an, ist aber auf jeden Fall die Mühe wert.

Allerdings sollte man möglichst alle Gewürze auf Lager haben, sonst läuft man Gefahr, dass es einfach nicht richtig gut schmecken will. Für die Sauce haben wir festgestellt, dass sowohl Kichererbsenmehl als auch Curryblätter essentiell für den ausgewogenen Geschmack sind. Kichererbsenmehl kann man inzwischen in einigen großen Supermärkten, auf jeden Fall jedoch in Naturkostläden kaufen. Curryblätter sind schwieriger zu bekommen, am besten bestellt man sie über einen Gewürzversand im Internet.

So, jetzt gehts aber los, deshalb ran an den Gewürzschrank. Ach ja, das Rezept habe ich übrigens aus dem Kochbuch: “Indisch vegetarisch”, mit einigen kleinen Änderungen nachgekocht.

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Gemüse-Reis mit Kadhi-Sauce für 3 Personen

Zutaten Reis:

  • 200 g Basmatireis
  • 2 EL Ghee oder Butterschmalz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1 kleine Zwiebel
  • Samen von 2 Kardamomkapseln
  • 3 Nelken
  • 4 schwarze Pfefferkörner
  • 100 g Erbsen (TK)
  • 1 große Möhre
  • 2 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
  • 1 Handvoll Cashewnüsse
  • Saft von 1/2 kleinen Zitrone
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • ca. 1/2 TL Salz
  • ca. 270 ml heißes Wasser
  • frische Korianderblätter zum Garnieren

Zutaten Sauce:

  • 250 ml Naturjoghurt, 3,5 % Fett
  • 1 EL Kichererbsenmehl (Besan)
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 3/4 grüne Chilischote, gehackt
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Kurkumapulver
  • ca. 1/2 l Wasser
  • 1 TL Ghee oder Butterschmalz
  • 2 Nelken
  • 1/4 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 2 Curryblätter (nicht durch Curry ersetzbar)
  • frische Korianderblätter zum Garnieren

Zubereitung Reis:

Zwiebel schälen und in Stücke schneiden. Möhre und Kartoffeln schälen und in Scheiben bzw. Würfel schneiden.

Butterschmalz in einem Topf erhitzen, die Kreuzkümmelsamen hinzugeben und so lange braten lassen, bis sie anfangen zu platzen. Jetzt die Zwiebelstücke hinzufügen und glasig andünsten.

Das Wasser in einem Wasserkocher erhitzen.

Kardamom, Nelken und Pfefferkörner hineingeben und ebenfalls kurz mit anbraten lassen.

Nun Reis, Möhre, Kartoffeln, Erbsen, Cashewnüsse, Zitronensaft, Kurkuma und Salz in den Topf geben und einmal gut umrühren. Das heiße Wasser hineingießen und alles einmal aufkochen lassen. Den Gemüsereis bei geringer Hitze abgedeckt für 20 – 25 Minuten köcheln lassen.

Abschmecken, ggf. nachwürzen. Den Reis vor dem Servieren mit einer Gabel auflockern und mit frischen Korianderblättern bestreuen.

Zubereitung Sauce:

Die Chilischote aufschneiden, Kerne entfernen, danach fein hacken.

Joghurt, Kichererbsenmehl, Zucker, gemahlenen Kreuzkümmel, fein gehackte Chilischote, Salz und Kurkumapulver in eine Schüssel geben und gut verrühren. Das Wasser angießen und alles gut verschlagen, bis die Sauce klümpchenfrei ist.

Den Butterschmalz in einem großen Topf mit dickem Boden erhitzen und darin die Nelken, den Kreuzkümmelsamen und die Curryblätter für ca. 1/2 Minute anrösten, bis sie duften und leicht gebräunt sind.

Die Joghurtmischung in den Topf gießen und unter ständigem Rühren bei großer Hitze zum Kochen bringen. Kurz köcheln lassen, nochmals kräftig durchrühren. Abschmecken, evtl. noch mehr Salz oder Zucker zufügen.

Die Sauce mit den Korianderblättern bestreuen und warm zusammen mit dem Reis servieren.

Parippu – ein Linsengericht (Dhal) aus Sri Lanka

IMG_5922Ich liebe Dhals, diese cremigen, würzig-scharfen Linsen. Bisher kannte ich nur indische Varianten, bei einer Suche nach exotischen Rezepten bin ich jedoch auf Parippu gestoßen. Lustiger Name, oder? Daher öffnete ich die Rezepte-Seiten und fand, dass auch in Sri Lanka wunderbare Linsen gegessen werden. Da war klar, dass das als nächstes auf unseren Essensplan gesetzt werden musste. Montags gibt es bei uns meist etwas Vegetarisches, da passt Parippu also hervorragend. Wenn es etwas Negatives an Dhals gibt, dann ist es, dass sie nicht so fotogen sind, aber der Geschmack, der ist einfach nur himmlisch. Daher nun ruckzuck zum Rezept, von dem es im Internet eine Vielzahl von Varianten gibt. Ich habe aus mehreren kombiniert, u.a. danach, was in unserem Gewürzschrank vorhanden ist. Bei diesem Parippu wird am Ende eine Art Gewürzbutter hinzugefügt, was den Linsen zusätzlich Geschmack verleiht, daher Vorsicht mit der Schärfe beim vorherigen Abschmecken. Die Linsen kann man zusammen mit Reis oder Naan oder anderem indischen Brot essen.

Parippu ist auch toll für Veganer geeignet, wenn man die Butter durch Öl ersetzt.

Parippu – ein Linsengericht (Dhal) aus Sri Lanka für 3 Personen

Zutaten:

  • ca. 1/2 EL Butter, Öl oder Ghee (geklärte Butter)
  • 200 g rote Linsen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 große Tomate
  • 400 ml Kokosmilch
  • ca. 150 ml Wasser
  • 1/2 grüne Chilischote, evtl. mehr nach Abschmecken
  • 3/4 TL Kurkuma
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 Pr. Zucker
  • etwas Salz
  • 1 Frühlingszwiebel
  • einige frische Korianderblätter
  • ca. 1 EL Butter oder Öl oder Ghee (geklärte Butter)
  • 1 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1/2 TL schwarze Senfkörner
  • 1 kleine Zwiebel
  • ca. 1 TL gerebelte Curryblätter
  • Reis für 3 Personen

Zubereitung:

Die Linsen unter fließendem Wasser gut waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Zwiebel, Frühlingszwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die grünen Röllchen der Frühlingszwiebeln zur Seite stellen, sie kommen erst zum Schluss auf das Parippu. Tomate waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Chilischote waschen, längsseitig aufschneiden, die Kerne entfernen und die Schote fein hacken.

Für das Dhal in einem Topf die Butter zerlassen und darin Zwiebel, Knoblauchzehe, Chilischote und Gewürze unter Rühren kurz anbraten, bis alles anfängt zu duften und die Zwiebel glasig geworden ist.

Alle weiteren Zutaten mit Ausnahme des Wassers und Salzes hinzufügen und alles für 20 bis 30  Minuten abgedeckt köcheln lassen, bis die Linsen breiartig zerfallen sind. Zwischendurch immer mal umrühren. Sollte das Dhal zu trocken erscheinen, dann etwas Wasser hinzufügen.

Zum Schluss mit Salz abschmecken.

Für die Gewürzbutter die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und Senfkörner sowie Kreuzkümmel darin anrösten, bis die Körner bzw. Samen anfangen aufzuplatzen. Jetzt die Temperatur reduzieren und Zwiebel sowie Curryblätter hinzufügen. Alles so lange braten lassen, bis die Zwiebel leicht gebräunt ist und es wunderbar in der Küche duftet.

Die Gewürzbutter in das Dhal geben und für 2 bis 3 Minuten durchziehen lassen, danach nochmals abschmecken. Zum Schluss das Dhal mit frischen Korianderblättern und den grünen Frühlingszwiebelröllchen bestreuen.

Den Reis entsprechend der Packungsanweisung zubereiten.

Parippu zusammen mit dem Reis genießen.

Zitronen-Brennessel-Risotto mit Zitronenlachs

IMG_5954Direkt hinter unserem Garten am Waldrand im Schatten wachsen die schönsten Brennesseln. Normalerweise haben wir diese bisher dort nicht so gern gesehen, da sie mit Vorliebe einen Ausflug in den Garten hinein unternehmen. Das mögen wir immer noch nicht, allerdings schätzen wir den Brennesselplatz hinter dem Gartenzaun inzwischen sehr. Er produziert nämlich kontinuierlich kleine zarte Nesseln, während sie woanders bereits viel zu hoch, alt, zäh und damit unschmackhaft geworden sind.

Junge Brennesseln kann man ähnlich wie Spinat verarbeiten. Da war es naheliegend sie mit einem zitronig frischen Risotto zu kombinieren. Dazu noch ein Stück Zitronenlachs und das Mittagessen ist perfekt.

Das Rezept ist besonders gut für diejenigen geeignet, die vielleicht noch etwas skeptisch gegenüber der Nessel sind, da im Risotto die Zitrone den Hauptgeschmack bildet, der durch die Brennesseln interessant ergänzt wird.

Zitronen-Brennessel-Risotto mit Zitronenlachs für 3 Personen

Zutaten:

  • ca. 100 g junge, zarte Brennesselblätter
  • einige große Brennesselblätter (ca. 20 Stück)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 3 dl Risottoreis
  • 1,5 dl trockener Weißwein
  • 5 – 6 dl warme Brennessel-Gemüsebrühe
  • Saft und Schale 1/2 Bio-Zitrone
  • 40 g geriebener Parmesan
  • etwas Salz
  • etwas weißer Pfeffer
  • 500 g Lachs oder Wildlachsfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Sojasauce
  • Saft und Schale 1/2 Bio-Zitrone
  • 1/2 rote Paprika zur Garnierung

Zubereitung:

Die Brennesselblätter mit Handschuhen bewaffnet sammeln. Dabei nur die jungen, zarten Blätter von kleinen Brennesseln verwenden. Für die Gemüsebrühe können auch einige größere Blätter mit gepflückt werden.

Die Brennesselblätter ggf. von den Stielen zupfen und danach gründlich waschen. Nun die kleinen Blätter, die später in das Risotto sollen, in den 5 dl Gemüsebrühe für 1 Minute blanchieren. Danach die Blätter mit eiskaltem Wasser abschrecken und grob hacken.

Die großen Blätter in die heiße Gemüsebrühe geben, einmal aufkochen und dann durchziehen lassen. Sie geben der Gemüsebrühe und damit dem Risotto zusätzlichen Brennesselgeschmack. Die großen Blätter werden jedoch nicht mit gegessen.

Zwiebel, Knoblauch und Frühlingszwiebeln schälen und in kleine Stückchen bzw. Röllchen schneiden. Die grünen Röllchen der Frühlingszwiebeln separat legen, sie kommen roh zum Schluss auf das Risotto.

Die Butter in einem Topf mit möglichst dickem Boden erhitzen. Darin Zwiebel, Frühlingszwiebel und Knoblauch anbraten, bis die Stückchen glasig und weich geworden sind. Den Risottoreis hinzugeben und unter Rühren so lange mitbraten, bis er seine Farbe von weiß zu leicht durchsichtig gewechselt hat. Nun den Weißwein angießen, gut rühren und so lange köcheln lassen, bis er aufgesogen worden ist.

Nun nach und nach die heiße Brennesselgemüsebrühe (ohne die Blätter) in das Risotto geben. Dabei immer wieder rühren und erst dann neue Flüssigkeit hinzufügen, wenn die vorherige aufgesogen worden ist. Damit so lange fortfahren, bis die auf der Reispackung angegebene Garzeit erreicht ist. Jetzt sollte der Reis bissfest sein.

Ca. 2 Minuten vor Ende der Garzeit die jungen Brennesselblätter hinzufügen.

Die Zitrone gut waschen. Danach die Schale abreiben und den Saft auspressen.

Beides zum Risotto geben (abschmecken), den Parmesan unterrühren und alles mit Salz, weißem Pfeffer und ggf. einer Prise Zucker abschmecken.

Die Lachsfilets vor der Verwendung auftauen lassen.

Die Stücke von beiden Seiten salzen und pfeffern. Meiner Erfahrung nach verträgt Wildlachs eine etwas intensivere Würzung als Zuchtlachs.

Die Bio-Zitrone gut waschen, mit einem Zestenreißer dünn schälen und den Saft auspressen.

Eine Auflaufform dünn mit Olivenöl ausstreichen, die Lachsfilets nebeneinander hineinlegen und mit dem Olivenöl, dem Zitronensaft und der Sojasauce übergießen. Zum Schluss die Zesten auf die Filets legen.

Den Lachs bei 180 °C im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei Ober- und Unterhitze für 12 – 15 Minuten garen. Die Garzeit ist abhängig von der Dicke der Filets. Wildlachs benötigt meist etwas länger als Zuchtlachs.

Den Lachs auf dem Zitronen-Brennessel-Risotto anrichten, mit den grünen Frühlingszwiebelröllchen und dem in Streifen geschnittenen Paprika garnieren und frühlingsfrisch genießen.

Herrliches Gemüsecurry mit Basmatireis

IMG_4638Mehr Gemüse auf den Teller? Kein Problem mit diesem herrlichen, schmackhaften und farbenfrohen Gemüsecurry, das mehrere Gemüsearten mit leckeren Gewürzen kombiniert. Lasst Euch nicht durch die lange Zutatenliste abschrecken, das Curry lohnt die Mühe und allzu exotische Zutaten sind nicht enthalten.

Gemüsecurry mit Basmatireis für 4 – 5 Personen

Zutaten: 

  • Basmatireis für 4 – 5 Personen (ca. 250 g)
  • 4 mittelgroße Möhren
  • 2 kleinere Süßkartoffeln (ca. 250 g)
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 1 Stück Sellerie (ca. 150 g)
  • 2 Paprikaschoten (1 grün, 1 rot)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Rapsöl
  • 400 ml Kokosmilch (1 Dose)
  • ca. 100 ml Wasser
  • 1 Limette, Saft
  • 70 g Tomatenmark (1 kleine Dose)
  • ca. 2 cm frischer Ingwer
  • 1 rote Chilischote, scharf
  • 2 EL Erdnussbutter
  • ca. 1 EL Sojasauce
  • ca. 1 TL Zucker
  • 3/4 – 1 TL Salz
  • etwas Zimt
  • etwas gemahlener Koriander
  • etwas Garam Masala
  • etwas Pfeffer

Zubereitung: 

Für die Zubereitung des Currys beginnt man mit dem Gemüseputzen. Dazu das Wurzelgemüse schälen und in kleine Scheiben bzw. ca. 1 cm große Stücke schneiden.

Zwiebeln, Knoblauchzehen, Frühlingszwiebeln und Paprikaschoten ebenfalls putzen und in kleine Stücke schneiden.

Die Chilischote längs aufschneiden, die Kerne entfernen und die Schote fein hacken. Den Ingwer schälen und ebenfalls fein zerteilen. Die Limette auspressen.

Das Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen und darin die Wurzelgemüsestücke für ca. 5 Minuten unter Rühren anbraten. Danach Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Chilischote und Ingwer hinzufügen und alles kurz weiterbraten lassen.

Währenddessen das Wasser z. B. im Wasserkocher erhitzen und über die Erdnussbutter gießen. Unter Rühren die Erdnussbutter vollständig darin auflösen. Nun das Tomatenmark, die Sojasauce sowie den Limettensaft hinzufügen und alles gut verrühren. Die Saucenmischung danach zusammen mit der Kokosmilch über das Gemüse in der Pfanne gießen.

Bei der Kokosmilch kann man sowohl die Light- als auch die Vollfettvariante verwenden. Mit der Lightvariante wird das Curry nur etwas flüssiger. IMG_4632

Das Curry nun einmal aufkochen lassen, mit einem Deckel abdecken und für ca. 25 Minuten köcheln, bis die Gemüsestücke weich geworden sind.

Zum Schluss das Curry mit gemahlenem Koriander, etwas Zucker, Salz, Pfeffer, Zimt und Garam Masala abschmecken. Da die Sojasauce bereits salzig ist, unbedingt vor dem salzen das Curry kosten. Je nach Schärfegrad der Chilischote evtl. noch ein paar getrocknete Chiliflocken hinzufügen.

Nun nur noch den Reis entsprechend der Anweisung auf der Packung in Wasser gar kochen, schon ist alles genussfertig.

Gemüsebouletten mit Gurkensalat und Honig-Senf-Dressing

IMG_5088Eine vegetarische Alternative zur herkömmlichen Boulette gesucht? – Hier ist sie. Dieses Gemüseboulettenrezept begleitet uns schon seit vielen Jahren und stammt aus der Zeit, als wir beschlossen hatten, mehr fleischfreie Mittagessen einzuführen. Allerdings ergab sich damals zunächst die Frage, was kochen wir denn dann? Abwechslungsreich, wohlschmeckend und preiswert sollte es sein, daneben sollte es keine zu exotischen Zutaten enthalten, die auf dem Dorf nur schwer zu beschaffen waren. Und noch etwas, es durfte kein reiner Salat sein. Da waren wir sehr froh, als wir dieses Rezept für uns entdeckt hatten. Hier kommt also die Blogpost zu einem unserer vegetarischen Veteranen. Er ist unkompliziert herzustellen, aufpassen sollte man nur etwas beim Braten der Bouletten, da diese nur mittlere Hitze vertragen. Das Honig-Senf-Dressing verbindet die verschiedenen Komponenten des Essens hervorragend.

Gemüsebouletten mit Gurkensalat und Honig-Senf-Dressing für 3 Personen

Zutaten Gemüsebouletten (ca. 10 Stück):

  • ca. 325 g Möhren
  • ca. 300 g Kartoffeln
  • 1 große Porreestange
  • 1 große Knoblauchzehe
  • ca. 5 EL Semmelbrösel
  • 2 Eier (Größe L)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken
  • ca. 1 TL Currypulver
  • Rapsöl zum Braten

Zutaten Honig-Senf-Dressing:

  • 2 EL gutes Olivenöl
  • 1 EL heller Balsamicoessig
  • 4 TL Honigsenf
  • 2-3 TL flüssiger Honig (abhängig von der Schärfe des Senfs)
  • ca. 1/2 TL Salz
  • ca. 1/4 TL Pfeffer
  • 1 EL Dill, gehackt

Zubehör:

  • 1 Gurke
  • ca. 1 EL Dill, gehackt
  • Reis für 3 Personen, bei uns sind 125 g ausreichend

Zubereitung:

Für die Gemüsebouletten Möhren und Kartoffeln schälen und grob raspeln. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Den Porree gut waschen und putzen. Danach die Stange längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden.

Das so vorbereitete Gemüse in einer großen Schüssel mit den 2 Eiern und den Semmelbröseln vermischen. Dabei so viel Semmelbrösel zugeben, dass eine zu Bouletten formbare Masse entsteht.

Die Boulettenmasse mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Curry herzhaft abschmecken. Dabei unbedingt den Rohteig kosten, da sie doch eine gute Menge Gewürze verträgt.

Da man beim Braten der Bouletten am besten neben der Pfanne stehen bleibt, sollte man jetzt zunächst Dressing und Gurke vorbereiten und ggf. den Reis ansetzen.

Für das Dressing alle oben genannten Zutaten mit Ausnahme des Salzes in einer Schüssel gut miteinander verrühren. Abschmecken nicht vergessen, da der Senf sehr unterschiedlich scharf und salzig sein kann. Daher am besten das Salz nach und nach zum Schluss zufügen.

Die Gurke schälen und in feine Scheibchen raspeln oder schneiden. Abschließend mit dem gehackten Dill bestreuen.

Den Reis entsprechend der Packungsanweisung in Salzwasser garen.

Nun zurück zu den Bouletten. In 2 Pfannen das Rapsöl erhitzen. Dabei nicht zu sparsam mit dem Öl sein, da die Bouletten sonst Gefahr laufen, anzubrennen. Aus der Rohmasse mit den Händen ca. 10 Bouletten formen und diese auf beiden Seiten bei mittlerer Hitze für insgesamt 10 – 12 Minuten braten. Das langsame Garen ist wichtig, damit die geraspelten Kartoffeln nicht roh bleiben. Dabei die Bouletten beaufsichtigen, regelmäßig wenden und aufpassen, dass nichts anbrennt.

Die Gemüsebouletten zusammen mit dem Reis, der geraspelten Gurke und dem Honig-Senf-Dressing auf Tellern anrichten.

Sollte man zu viel Boulettenrohmasse hergestellt haben, kann man diese abgedeckt im Kühlschrank kurzzeitig aufbewahren und z.B. abends als Snack braten.

Kürbisrisotto mit Käse-Sahne-Sauce und Amarettini

IMG_4246Der Kürbis wird es noch zu meinem Lieblingsgemüse schaffen, warum habe ich ihn eigentlich erst vor etwa 5 Jahren entdeckt? In diesem milden Risotto kommt er hervorragend zur Geltung. Die würzige Sauce ergänzt dieses von der kurzen Zubereitungszeit her voll alltagstaugliche Essen sehr gut. Die Zutatenliste hört sich zunächst etwas ungewöhnlich an, ein Nachkochen kann ich jedoch nur wärmstens empfehlen, die Kombination ist richtig lecker. Ausgedacht habe ich mir das Rezept nicht selbst, sondern mich hier inspirieren lassen. Gegenüber dem Original habe ich jedoch die Kürbismenge erhöht, die Sauce halbiert und den Balsamico weggelassen. Das Risotto sättigt übrigens durch die gehaltvolle Sauce sehr gut.

Kürbisrisotto mit Käse-Sahne-Sauce und Amarettini für 3 Personen

Zutaten Risotto:

  • 500 g Kürbis, z.B. Butternut (geschält und geputzt gewogen)
  • 200 g Risottoreis
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • ca. 850 ml Gemüsebrühe
  • 2 gehäufte EL Parmesan
  • 4 Amarettini
  • etwas Salz (abhängig von Gemüsebrühe)
  • etwas Muskat

Zutaten Sauce:

  • 100 ml Schlagsahne
  • 100 ml Kaffeesahne
  • 60 g Blauschimmelkäse
  • 50 g Ziegenfrischkäse
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • ca. 10 Amarettini

Zubereitung:

Zwiebel und Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden.

Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und warm stellen, da sie nach und nach auf das Risotto gegeben wird.

Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebelstückchen darin hell anschwitzen. Danach den Kürbis und den Risottoreis zugeben und ebenfalls kurz mitbraten. Unter Rühren nach und nach die heiße Gemüsebrühe zum Reis geben und diesen entsprechend der Packungsanweisung köcheln lassen. Unser Reis benötigte 12 – 15 Minuten bis er fertig war, eine Dauer die ausreicht den Kürbis ebenfalls angenehm gar werden zu lassen. Danach den Parmesan und 4 zerbröselte Amarettini unter das Risotto rühren. Je nach Würzigkeit der verwendeten Gemüsebrühe das Risotto mit etwas Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken.

Für die Sauce die Sahne um etwa ein Drittel einkochen lassen. Danach den Ziegenfrisch- und den Blauschimmelkäse einrühren und schmelzen lassen. Die Sauce jetzt nicht mehr kochen, abschließend mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken.

Das Risotto auf Tellern anrichten, in die Mitte etwas Sauce geben und mit den restlichen zerbröselten Amarettini bestreuen. Wer möchte kann noch etwas Balsamico darüber träufeln.

Eismeergarnelen-Paprika-Wok mit Basmatireis

IMG_3602Da wir heute Nachmittag einen Geburtstag feiern werden und wir dafür noch einen Kuchen backen mussten, sollte es mittags etwas schnell zu Kochendes und Leichtes geben, gern auch etwas scharf. Daher habe ich ein bisschen in unsere indische Gewürzkiste gegriffen und das Ausgewählte auf ein norwegisches Rezept angewendet. Eismeergarnelen (norwegisch: reker) schmecken natürlich am besten direkt frisch vom Fangboot gekauft und selbst gepuhlt, leider kommt so eines in Sachsen nicht vorbei. Dieser Genuss muss also warten, bis wir wieder in norwegischen Küstengefilden sind. Hat man jedoch die Chance auf frische Garnelen, dann sollte man unbedingt zugreifen und sie probieren. Die vom Fischmarkt gehen natürlich auch.

Eismeergarnelen-Paprika-Wok mit Basmatireis für 3 Personen

Zutaten:IMG_3596

  • 190 g Basmatireis
  • 300 g Eismeergarnelen (eingelegt in Lake)
  • 3 Paprikaschoten (gelb, rot, orange)
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl oder Butterschmalz
  • 2 TL Paprikamark
  • 1 – 2 TL Currypaste Tikka Masala mild
  • 1 -2 Pr. Salz
  • einige Chiliflocken
  • etwas Ingwer, wir hatten leider nur noch Pulver, davon habe ich ca. 1 große Pr. genommen
  • 1-2 Pr. Garam Masala (ind. Gewürzmischung)
  • 2 EL Creme Fraiche, light
  • ca. 1 EL gehackter Koriander

Zubereitung:

Paprika, Zwiebeln und Knoblauch putzen und in kleine Stücke schneiden. Vom Grün der Frühlingszwiebeln einige Stücke zur Seite stellen, da diese erst zum Schluss in den Wok kommen.

Den Reis entsprechend der Anweisung auf der Packung in Wasser kochen.

Das Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne IMG_3599erhitzen. Paprika, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und einige Minuten anbraten, bis das Gemüse etwas weich geworden ist. Danach die Gewürze sowie das Paprikamark und die Currypaste zufügen. Achtung, Pasten und Gewürzmischungen können sehr unterschiedlich scharf sein, daher am besten zunächst nur eine kleine Menge verwenden und zwischendurch bis zur gewünschten Schärfe abschmecken. Mit Salz sollte sparsam umgegangen werden, da die Garnelen auch salzig schmecken.

Um eine Sauce zu erhalten, habe ich kurz vor Ende der ca. 10 minütigen Garzeit des Gemüses 2 EL Creme Fraiche sowie ca. 2 EL Wasser zugefügt. Wem der Wok zu trocken erscheint, kann mehr Wasser hinzugeben.

Ganz zum Schluss die Eismeergarnelen (Lake vorher abschütten) in den Wok einrühren und ca. 2 Minuten durchziehen lassen. Die Garnelen sollten dabei nicht kochen, da sonst die Gefahr besteht, dass sie zäh und trocken werden. Nochmals abschmecken.

Nun noch die grünen Ringe der Frühlingszwiebeln sowie den gehackten Koriander auf den Wok streuen und zusammen mit dem Basmatireis genießen.

Kokosmilchreis mit Beerensauce

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Der Sommer ist nochmals zurückgekehrt. Das sonnige und warme Wetter haben wir gestern für einen Ausflug in den Leipziger Zoo genutzt. Auch die vielen Tiere schienen die Wärme noch einmal ausgiebig genießen zu wollen, so waren die Kiwara-Savanne mit Giraffen, Zebras, Straußen und Säbelantilopen, die Pongoland-Außenanlagen mit den Menschenaffen, die Raubtiergehege und natürlich die Erdmännchenanlage sehr gut bevölkert. Im Gondwanaland jagte der kleine Tapir Baru seine Mama und uns lief ein Leguan direkt vor die Füße. Ein spannender Tag und ein tolles, interessantes Ausflugsziel! Ganz nebenbei hat er auch noch unseren Essensplan für heute beeinflusst. Als wir an einem der Restaurants vorbeikamen, las ich auf einer Tafel Kokosmilchreis, die Idee fand ich so klasse, dass er heute gleich in Kombination mit sommerlich frischen Him- und Heidelbeeren auf den Tisch kam.

Kokosmilchreis mit Beerensauce für 3 Personen als Hauptspeise                                     oder ca. 8 Personen als Dessert

Zutaten: 

  • 250 g Milchreis IMG_3496
  • 750 ml Milch
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 Pr. Salz
  • 3 EL Kokosflocken
  • 100 g Heidelbeeren
  • 200 g Himbeeren
  • ca. 25 g brauner Zucker (abhängig von der Süße der Beeren)
  • 3 kleine Minzzweige

Zubereitung:

Die Milch in einem großen Topf zum Kochen bringen, 1 Pr. Salz und den Milchreis hineingeben. Nun bei geringer Hitze den Milchreis unter häufigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis er weich ist (Garzeit siehe Milchreispackung). Dabei ca. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit die Kokosmilch einrühren.

In der Zwischenzeit die Kokosflocken in einer Pfanne ohne Zugabe von Fettigkeit unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze rösten, bis sie eine leicht braune Färbung angenommen haben.

Einige Him- und Heidelbeeren zwecks Deko zur Seite stellen. Die restlichen Beeren für die Sauce in einem Topf mit dem braunen Zucker mischen, unter Rühren aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss die Sauce abschmecken. Sollte die Beerensauce zu dünn sein, kann man sie mit 1-2 TL Speisestärke andicken. Dazu die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verquirlen, danach in die Sauce einrühren und einmal aufkochen lassen.

Die Minze waschen und die Blättchen abzupfen.

Den Milchreis auf Teller verteilen, Beerensauce, Him- und Heidelbeeren, Minzblätter sowie Kokosflocken darauf geben und warm genießen. Der Milchreis schmeckt ganz sicher auch kalt als Dessert, dann reicht die hier angegebene Menge jedoch für ca. 8 Personen.

Mandelreis mit Aprikosen

IMG_2902Heute haben wir einen weiteren Ausflug in die indische Küche unternommen, gekocht habe ich ein einfaches, aber sehr schmackhaftes Reisgericht, das gleichzeitig süß und erwartungsgemäß auch etwas scharf schmeckt. Es ist sicher nicht das fotogenste Essen auf diesem blog, aber davon sollte man sich jetzt nicht abschrecken lassen. Das Reisrezept habe ich als Badam Jardaloo Pulao in unserem indischen Kochbuch “Indisch vegetarisch” gefunden und um einen Joghurt-Zitronen-Dip erweitert, um noch etwas Säuerlich-frisches zu ergänzen.

Mandelreis mit Aprikosen für 3 Personen

Zutaten:

  • 350 g Basmatireis
  • 1/4 TL Safranpulver
  • 40 g geklärte Butter (Ghee) oder Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Zimtstange
  • 6 Nelken, ganz
  • Samen von 3 Kardamomkapseln, alternativ etwas Kardamompulver
  • 420 ml heißes Wasser
  • knapp 1/2 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 50 g Mandelstifte, geröstet
  • 2,5 EL Rosinen
  • 10 getrocknete Aprikosen, ungeschwefelt
  • 3/4 TL Salz
  • 4 EL Joghurt
  • Saft 1/2 Zitrone
  • etwas Salz
  • etwas Zucker

Zubereitung:

Den Reis unter fließendem Wasser waschen und 30 Minuten einweichen, danach gut abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit das Safranpulver mit etwas warmem Wasser in einer Tasse auflösen, die Zwiebel schälen und klein schneiden, die Aprikosen in Stückchen hacken und die Gewürze zusammenfinden ;-). In einer kleinen Pfanne die Mandelstifte ohne Zugabe von Fettigkeit anrösten, bis sie hellbraun werden, dabei regelmäßig in der Pfanne rühren, da die Stifte nicht zu dunkel werden dürfen.

Danach den Butterschmalz in einem Topf mit schwerem Boden erhitzen und die Zwiebelstückchen goldgelb anbraten. Die Nelken, Kardamomsamen sowie die Zimtstange ergänzen und ebenfalls kurz mit anrösten.

Nun den abgetropften Reis in den Topf geben, mit dem heißen Wasser auffüllen, aufgelöstes Safranpulver, Mandelstifte, Aprikosen und Rosinen zufügen, umrühren und aufkochen lassen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Den Reis entsprechend der auf der Packung angegebenen Garzeit fertig köcheln lassen. Dabei darauf achten, dass er nicht zu trocken wird, evtl. mehr heißes Wasser zufügen. Den Reis vor dem Servieren abschmecken und ggf. mehr Salz oder Pfeffer hinzufügen.

Für den Joghurt-Zitronen-Dip die Zutaten miteinander vermischen und abschmecken, je nach individuellen Vorlieben mehr Zitronensaft verwenden.

Den Reis zusammen mit dem Joghurt-Dip servieren und z.B. mit einer getrockneten Aprikose garnieren.