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Buffet Pinguine – Gruß aus der Antarktis

Hat jetzt gerade noch jemand die Ermahnung: “Mit Essen spielt man nicht!” in Erinnerung? Ich habe es trotzdem getan, nachdem ich diese Pinguine auf einem Foto gesehen hatte. Diese lustigen Gesellen musste ich einfach nachbauen. Auch wenn sie geschmacklich durch die Oliven nicht jedermanns Sache sind, ziehen sie bei einem kalten Buffet eine Menge Aufmerksamkeit auf sich und lockern das Gesamtbild lustig auf. Sie sind einfach herzustellen, schmecken gut und stehen stabil, so dass sie gut zu transportieren sind.

Na, stehen sie bei euch beim nächsten Grillfest oder vielleicht beim Osterbesuch mit auf dem Tisch?

Buffet Pinguine (12 Stück)

Zutaten:

  • ca. 1/3 einer großen Möhre
  • 12 Mozzarella-Kugeln
  • 24 schwarze Oliven mit gutem Geschmack
  • 24 Zahnstocker, am besten weiße gefiederte

Zubereitung:

Die Möhre schälen und danach am dickeren Ende in robuste Scheiben schneiden. Aus diesen ein Dreieck herausschneiden.

Das kleine Möhrendreieck evtl. zurechtschneiden und in die Olivenöffnung als Pinguinschnabel stecken.

12 Oliven halbieren. Mit den Zahnstochern zuerst die Kopfolive durchbohren, danach die Olivenhälften, die die Flügel bilden.

Nun damit die Mozzarellakugel als Pinguinbauch auf die Möhrenscheibe spießen. Fertig ist der Pinguin. Bis zum Buffet fühlen sie sich gemäß ihrer Herkunft im Kühlschrank am wohlsten.

Schoko-Granola mit Nüssen, Mandeln und Leinsamen

Unser bisher veröffentlichtes Lieblingsgranolarezept erfreut sich nicht nur bei uns, sondern auch in der gesamten Verwandt-, Bekannt- und Nachbarschaft großer Beliebtheit. Leider wird es jedoch von dieser nur selten selbst hergestellt, da offenbar die umfangreiche Zutatenliste abschreckt. Das ist natürlich gut für uns, so haben wir immer kleine Weihnachts-, Oster- und Geburtstagsgeschenke :-).

Trotzdem möchten wir jedoch eigentlich, dass noch mehr von euch, sich dazu verleiten lassen, ihr eigenes Granola herzustellen. Vielleicht klappt das ja mit dem folgenden Rezept. Weniger Zutaten, kürzere Backzeit und dazu noch Schokoladengeschmack, wenn sich das nicht gut anhört.

Wir sind jedenfalls begeistert, auch wenn es durch das Schokopulver ein bisschen ungesünder ist als unser Lieblingsgranola. Es passt hervorragend zu griechischem Joghurt oder leicht säuerlichen Fruchtjoghurts bzw. -quarkspeisen. Zitrone oder Himbeere oder Erdbeere harmonieren sehr gut mit dem leichten Schokogeschmack des Granolas. Am besten, ihr probiert es selbst aus.

Bei dem Rezept habe ich mich an diesem norwegischen blog orientiert, jedoch noch Walnüsse hinzugefügt und ein anderes Öl benutzt.

Schoko-Granola mit Nüssen, Mandeln und Leinsamen (ca. 1/2 Backblech)

Zutaten:

  • 2 dl Mandeln, grob gehackt
  • 1 dl Haselnüsse, grob gehackt
  • 1 dl Walnüsse, grob gehackt
  • 1 dl Leinsamen (wir: Leinsamen gold)
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Walnussöl
  • 4 EL Schokoladenpulver, möglichst dunkel und zuckerarm
  • evtl. einige Tropfen Stevia
  • 1 Pr. Salz

Zubereitung:

Mandeln und Nüsse in einem Mixer grob hacken. Danach mit dem Leinsamen mischen.

Die Butter schmelzen. Öl, Salz und Kakaopulver hinzufügen und gut verrühren. Je nach Süße des Schokoladenpulvers und eurem individuellen Geschmack, evtl. noch ein paar Tropen Stevia hinzufügen. Wir haben 5 – 6 Tropfen ergänzt, da wir das Granola meist zu wenig gesüßtem Joghurt essen.

Nun die Kakaomasse über die Nüsse, Mandeln und den Leinsamen gießen und alles sehr gut vermischen. Auf einem Backblech verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C auf der mittleren Schiene mit Ober- und Unterhitze für ca. 30 Minuten backen. Dabei nach 15 Minuten einmal das Granola “wenden”. Die Backzeit ist sehr von den Eigenschaften des Ofens abhängig, daher unbedingt gegen Ende der 30 Minuten nachsehen, damit nichts verbrennt.

Das Granola auf zum Beispiel griechischem Joghurt, Zitronenjoghurt, Bananenquark, Erdbeer-Minz-Joghurt oder Himbeerjoghurt genießen.

Gesunde herzhafte Muffins für die Brotbüchse

IMG_2356Herzhafte Muffins mit vielen gesunden Zutaten für unterwegs, damit man beim Wandern, in der Schule oder beim Ausflug ordentlich Energie bekommt, ohne dass man so eine “langweilige” belegte Schnitte mitnehmen muss. Sie sind schnell hergestellt und schmecken sowohl kalt als auch warm ganz ausgezeichnet.

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Gesunde herzhafte Muffins für die Brotbüchse (12 – 14 Stück)

Zutaten:

  • 4 Eier (Größe L)
  • 4 dl Vollkorn-Haferflocken (kernig)
  • 400 g Magerquark
  • 150 – 200 g magerer Kochschinken
  • 150 g Mozzarella
  • 1 Avocado
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Paprika
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • getrocknete Chiliflocken

Zubereitung:

Die Eier leicht miteinander verschlagen. Haferflocken und Quark unterrühren. Den Schinken in kleine Stücke schneiden, den Mozzarella grob raspeln oder kleinschneiden. Avocado und Paprika würfeln, die Knoblauchzehen fein hacken und die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden.

Nun alles in den Teig einrühren und nicht zu schwach mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Chiliflocken würzen. Am besten ist es, den Teig zu kosten.

Das Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden und den Teig darin gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220°C auf der 2. Schiene von unten (Ober- und Unterhitze) für  25 – 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und ggf. im Kühlschrank lagern, bis sie in die Brotbüchse dürfen. Sie schmecken kalt ganz hervorragend, wenn sie ausreichend gewürzt hat.

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Mini-Frittata mit Spinat und Cottage Cheese: gut für die Brotbüchse

IMG_2377Keine Lust auf mehr oder weniger sommerwärmegeschädigte belegte Schnitten für unterwegs? Keine Lust darauf, überteuerte und meist vollständig ungesunde Snacks von der Frittenbude oder ähnlichen Essensanbietern zu kaufen? Dann sind diese Mini-Frittatas vielleicht etwas für euch. Man könnte sie übrigens auch als herzhafte Eiermuffins bezeichnen.

Sie enthalten neben besagten Eiern weitere gesunde und nährstoffliefernde Zutaten. Sie schmecken ausgezeichnet und haben genug Transportstabilität für die Brotbüchse. Kombiniert mit etwas frischem Gemüse und / oder Obst ist der Ausflug oder der Schultag schwuppdiwupp mit einer spannenden Alternative zum klassischen Brot essenstechnisch abgedeckt.

Mini-Frittata mit Spinat und Cottage Cheese: gut für die Brotbüchse (8 Stück)

Zutaten:

  • 5 große Eier (Größe L)
  • 100 g TK-Spinat oder frischer Babyspinat
  • 200 g Cottage Cheese (körniger Frischkäse)
  • 2 – 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • geriebene Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 EL gehackte Petersilie
  • ca. 1 EL gehackter Dill

Zubereitung:

Zuerst den frischen Spinat waschen und verlesen. Danach mit heißem Wasser überschütten, abtropfen lassen und ausdrücken, damit nicht die gesamte Flüssigkeit in den Muffins landet. Grob hacken.

TK-Spinat vollständig auftauen lassen und mit den Händen etwas ausdrücken, damit etwas Flüssigkeit entfernt wird.

Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Röllchen schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

In einer Schüssel alle Zutaten miteinander vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Mischung abschmecken.

Ein Muffinblech mit 8 Papiertüllen auslegen und den Teig darin gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) für 20 – 25 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn sie beim vorsichtigen Wackeln am Blech auch in der Mitte eine feste Oberfläche aufweisen.

Die Mini-Frittatas auskühlen lassen und im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose bis zum Verzehr bzw. zur Mitnahme in der Brotbüchse aufbewahren.

Kanarische Salzkartoffeln (Schnellvariante)

IMG_2289Kanaren = Sonne, Meer, Palmen, Strand, kurvige Straßen, Gebirge und Papas arrugadas, kleine kanarische Pellkartoffeln mit Salzkruste. Diese findet man, glaube ich, in jedem Restaurant bzw. jeder Kneipe. Wir begegneten ihnen mehrmals während unseres Urlaubs und waren begeistert.

Jetzt sollten sie auch auf den heimischen Tisch kommen als Beilage zu einem spanischen Fischgericht. Da ich nicht so viel Zeit in der Küche aufwenden wollte, habe ich mich in der Zubereitung der Kartoffeln für eine Schnellvariante entschieden, bei der nicht gewartet wird, bis das Kochwasser vollständig verdampft ist. Stattdessen wird ein Teil des Wasser nach Ende der Garzeit abgeschüttet, wodurch man natürlich mehr Salz bei der Herstellung benötigt. Es bleibt ja nur ein Teil an den Kartoffeln hängen. Trotz der zunächst wahnsinnig hoch erscheinenden Salzmenge schmecken die Kartoffeln angenehm und nur leicht salzig. Perfekt, fanden wir.

Leider traf das nicht so richtig auf die spanische Fischpfanne mit Tomaten und Paprika zu, die keine Begeisterungsstürme in der Familie auslöste. Schade eigentlich, aber so dürfen wenigstens die “Papas” die ihnen zustehende Hauptrolle spielen.

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Kanarische Salzkartoffeln (Schnellvariante) für 3 Personen als Beilage

Zutaten:

  • ca. 550 g kleine, festkochende Kartoffeln
  • 5 dl Wasser
  • 125 g Meersalz

Zubereitung:

Die Kartoffeln gut waschen, ggf. abschrubben. Dabei jedoch aufpassen, dass die Schale möglichst intakt bleibt.

Die Kartoffeln in einen großen Topf legen und so viel Wasser angießen, dass sie fast bedeckt sind. In unserem Topf reicht ein halber Liter.

Das Salz hinzufügen.

Die Kartoffeln nun für ca. 20 Minuten bei leicht geöffnetem Topfdeckel köcheln lassen bis sie gar sind. Dabei entweicht schon ein Teil des Wasser als Dampf. Das restliche Wasser nach Ende Kochzeit abgießen und die Kartoffeln auf der warmen Herdplatte im Topf für mehrere Minuten trocknen lassen. Dadurch entsteht die Salzkruste.

Alternativ kann man auch die Kartoffeln so lange kochen, bis das Wasser verdampft ist. Dann benötigt man deutlich weniger Salz als bei der oben beschriebenen Schnellvariante.

Die Kartoffeln eignen sich hervorragend als Beilage zu Fisch, Fleisch oder beim Grillen. Auch solo als Snack schmecken sie hervorragend und kombiniert man sie mit einer kanarischen Sauce wie Mojo verde oder Mojo rojo, dann kann man fast die Palmen rascheln hören.

Gebackene Süßkartoffelspalten mit Kreuzkümmel

IMG_1589Süßkartoffeln sind gut, ofengebacken werden sie noch besser, spendiert man ihnen dann noch viel Kreuzkümmel als Würzung werden sie richtig lecker. Solltet ihr diese Kombination noch nicht ausprobiert haben, wird es höchste Zeit dafür.

Man kann sie pur ebenso genießen wie zusammen mit einem Dipp (z. B. hier), Guacamole oder natürlich dem guten alten Ketchup.

Gebackene Süßkartoffelspalten mit Kreuzkümmel für 4 Personen als Beilage oder 2 – 3 Personen als Snack

Zutaten:

  • 2 große Süßkartoffeln
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • grobes Meersalz
  • Pfeffer
  • getrocknete Chiliflocken, alternativ Paprikapulver
  • viel Kreuzkümmel, ganz

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen und in grobe Spalten schneiden.

In einer Schüssel mit dem Öl vermischen und auf einem leicht gefetteten Backblech bzw. in einer feuerfesten Form ausbreiten. Dabei darauf achten, dass die Spalten nicht übereinander liegen, da sie sonst nicht gleichmäßig gar werden.

Alles mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken/Paprikapulver und reichlich Kreuzkümmel bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für ca. 30 Minuten backen. Nach 20 Minuten die Spalten einmal wenden.

Die Backzeit hängt von der Größe der Spalten ab, je kleiner, desto kürzer ist die Garzeit. Süßkartoffeln kann man auch roh essen, es macht also nichts, wenn die eine oder andere Spalte im Inneren noch nicht ganz weich geworden ist.

Die Spalten zusammen mit einem Dipp oder pur, als Snack oder Beilage zu Fisch oder Fleisch genießen.

Gesunde Himbeer-Kokoskugeln mit Kakaonibs

IMG_0836Computerzeit, die Finger laufen beinahe wund, die Handgelenke sind in ihrer Position ebenso fixiert wie Schultern und Rücken, die Gedanken kreisen konzentriert um das zu bearbeitende Thema. Bis auf dieses Etwas, das im Hinterkopf lauert und darauf wartet in einer Gedankenpause einen Überfall zu starten. Die Rede ist von der Lust auf Kohlehydrate, besser bekannt als die Lust auf etwas Süßes. Je nach Stresslevel wird dabei dann gern jeglicher Vorsatz zu gesunder Ernährung etc. vergessen. Ich weiß wovon ich rede, schließlich habe ich mich schon mehrmals dabei erwischt, eine im Familienbesitz befindliche Tüte Gummibären aufzuessen, obwohl ich die gar nicht mag.

Offenbar benötigen wohl mehrere von uns eine gewisse süße Belohnung. Die Frage ist nur, ob diese nicht doch etwas gesünder als üblich ausfallen kann. Und ja, sie kann. Diese fruchtigen Himbeer-Kokoskugeln mit Kakaoknusperstückchen  konnten gestern gut meinen Süßhunger dämpfen und auch den Frust darüber lindern, dass der blog nicht erreichbar war. Ich hoffe, die Probleme sind jetzt beseitigt. Die Kugeln sind nicht allzu süß, dafür angenehm frisch und durch die Kakaonibs ein bisschen schokoladig. Solltet ihr also auch nach einer nicht so zuckerhaltigen Snackalternative Ausschau halten, kann ich diese Himbeer-Kokoskullern nur empfehlen.

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Gesunde Himbeer-Kokoskugeln mit Kakaonibs (6 Stück)

Zutaten:

  • ca. 90 g gefrorene Himbeeren
  • 1,5 dl ungesalzene Cashewnüsse
  • 1 dl Kokosraspel + ca. 1 EL Kokosraspel zum Wälzen
  • einige Tropen Vanille-Stevia oder 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 EL (karamellisierte) Kakaonibs – kann man im Bioladen kaufen

Was sind Kakaonibs? Geschälte, in Stücke gebrochene Kakaobohnen, die bei niedriger Temperatur getrocknet werden. Sie schmecken intensiv nach Kakao, ohne dabei jedoch mit jeder Menge Zucker vermischt zu sein. Sie sind knusprig und nicht so bitter / trocken wie normales Kakaopulver.

Zubereitung:

Die gefrorenen Himbeeren zusammen mit den Cashewnüssen und den Kokosraspeln in einem Mixer oder Food Processor zu einer glatten Masse pürieren.

Vanille-Stevia oder Vanillezucker zusammen mit den Kakaonibs unterrühren und die Masse abschmecken. Danach zu 6 Kugeln rollen und diese in Kokosflocken wälzen.

Wie ihr leicht auf den Fotos sehen könnt, habe ich versucht, die Kullern auch in Kakaonibs zu wälzen. Das funktioniert jedoch nicht so gut, da sie nicht richtig kleben bleiben. Darauf würde ich in Zukunft verzichten.

Die Kullern schmecken kalt am besten, in der Wärme werden sie auch schnell weich, daher bewahrt man sie bis zum Verzehr am besten im Kühlschrank auf.

Bratäpfel mit Haferflocken-Walnuss Füllung und Vanillesauce

IMG_0743Optimalerweise wäre es jetzt draußen schön novemberig nasskalt, so dass man so richtig Lust auf ein wärmendes und herrlich duftendes Wohlfühldessert hat. Da sich der Herbst bzw. Winter jedoch in absehbarer Zeit nicht zu zeigen scheint, unsere Äpfelvorräte jedoch so ganz langsam dem Ende entgegen gehen, konnten wir nicht länger auf die Wärmekapriolen Rücksicht nehmen. Denn Bratäpfel müssen wir haben, unbedingt, mit unseren eigenen Äpfeln vom Baum.

In dieser Variante werden die Bratäpfel mit einer nicht so süßen Mischung aus Haferflocken, Nüssen, winterlichen Gewürzen, Orangenlikör und Honig gefüllt, die für etwas Biss beim Essen sorgt. Zusammen mit einer Vanillesauce entsteht ein schmackhaftes Herbst- bzw. Winterdessert, das sich sehr einfach zubereiten lässt.

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Bratäpfel mit Haferflocken-Walnuss Füllung und Vanillesauce (4 – 6 Stück)

Zutaten:

  • 4 große oder 6 kleinere aromatische, saftige Äpfel
  • 50 g zarte Haferflocken
  • 25 g Walnüsse
  • 1/2 TL Zimt
  • ca. 2 Pr. gemahlene Nelken
  • 1 knapper EL Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
  • 25 g Butter, geschmolzen
  • 25 – 30 g flüssiger Honig (je nach Süße der Äpfel)
  • 1 – 1,5 EL Orangenlikör oder Orangensaft
  • ca. 1,5 dl Orangensaft, am besten frisch gepresst
  • 300 – 400 ml fertig zubereitete Vanillesauce

Zubereitung:

Die Walnüsse grob zerkleinern, die Butter schmelzen, jedoch nicht bräunen. Die Orange auspressen.

Haferflocken, Walnüsse, Vollkornmehl, Zimt und gemahlene Nelken in einer Schüssel vermischen. Honig, geschmolzene Butter und Orangenlikör (alternativ Orangensaft) hinzugeben und unterrühren. Die Honigmenge richtet sich dabei nach der Süße der Äpfel.

Die Äpfel waschen. Danach entscheiden, auf welcher Seite der Apfel besser steht. Auf der anderen Seite eine kleine Scheibe des Apfels wegschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Das geht mit einem spitzen Messer relativ einfach. Achtung, nicht bis ganz durch den Apfel bohren, sonst fällt die Füllung heraus.

Die Äpfel nun füllen und nebeneinander in eine Auflaufform setzen. Die restliche Füllung als Deckel auf den Äpfeln verteilen. Den Orangensaft über die gefüllten Äpfel in die Form gießen.

Die Äpfel im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) für ca. 30 Minuten backen. Dabei alle 10 Minuten mit dem Orangensaft aus der Auflaufform begießen.

Die Backzeit hängt dabei von der Größe der Äpfel ab und davon, wie weich man sie gebacken haben möchte. Wir mögen es, wenn sie noch etwas Festigkeit im Fruchtfleisch aufweisen. Um den Garzustand zu prüfen, kann man mit einem dünnen, angespitzten Holzstäbchen in den Apfel stechen.

Die Äpfel entweder richtig heiß oder lauwarm am besten mit kalter Vanillesauce servieren. Diese kann man entweder selbst herstellen (hier) oder halbfertig bzw. ganz fertig kaufen. Das richtet sich nach euren Vorlieben und der verfügbaren Zeit.

Die Bratäpfel lassen sich auch prima im Kühlschrank aufbewahren, dann kann man sie am nächsten Tag entweder morgens klein geschnitten im Müsli essen oder nochmals als Dessert für ca. 10 Minuten im Backofen aufwärmen.

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Kürbis-Smoothie, ein Trunk nicht nur für Halloween

IMG_7636Kürbis im Smoothie? Wirklich? Ja klar, wenn er vorher gebacken wird, ist das nicht nur kein Problem, sondern auch noch richtig lecker. Ein bisschen, wirklich nur ein bisschen Gewürzunterstützung ist dabei nicht verkehrt, auch etwas Süße von Honig und Vanillezucker nimmt er gern an.

Im Ergebnis entsteht ein schmackhafter Kürbistrunk, der sicher nicht nur zu Halloween als Dessert oder Snack Anwendung finden kann.

Kürbis-Smoothie für 3 Personen

Zutaten:

  • 280 g Kürbis (geputzt gewogen)
  • 2 Pr. Salz
  • etwas gemahlener Ingwer
  • einige getrocknete Chiliflocken
  • 400 g Joghurt, naturell
  • 1 EL Saure Sahne
  • 2 EL flüssiger Honig
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • evtl. etwas Wasser
  • 2 EL gemahlener Mohn

Zubereitung:

Den Kürbis putzen, schälen und in Stücke schneiden. Mit etwas Salz, gemahlenem Ingwer und einigen getrockneten Chiliflocken würzen.

Die Kürbisstücke im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene für 15 – 25 Minuten backen, bis sie weich geworden sind. Danach abkühlen lassen. Die Backzeit unterscheidet sich ja nach gewähltem Kürbis und natürlich nach der Größe der Stücke. Wir hatten einen Butternut-Kürbis in kleinen ca. 1,5 cm Würfeln.

Joghurt, Saure Sahne, Honig und Vanillezucker in einem Becher mit dem gebackenen, ausgekühlten Kürbis mischen und mit einem Stabmixer gut pürieren.

Erscheint der Smoothie zu dick, kann man jetzt gern noch etwas Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Den Kürbistrunk abschmecken, in Gläser füllen und mit dem gemahlenen Mohn bestreuen.

Lächelndes Apfelgebiss für Halloween oder Zahnarzttermine

IMG_7521Morgen ein Zahnarzttermin, am Samstag Halloween, was benötigt man für beide Termine? Ein lächelndes Apfelgebiss vielleicht? Ganz klar!

Gesehen habe ich die witzigen Apfelgebisse letztes Jahr auf einem Foto bei instagram, leider weiß ich nicht mehr wo, sonst würde ich es hier verlinken.

Lächelndes Apfelgebiss für Halloween oder Zahnarzttermine

Zutaten:

  • 1 rotschaliger Apfel
  • etwas Zitronensaft
  • Nutella oder Erdnussbutter
  • kleine weiße Marshmallows

Zubereitung:

Den Apfel waschen und in Spalten schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht so schnell braun anlaufen.

Die Apfelspalten nun auf jeweils einer Seite mit Nutella oder Erdnussbutter bestreichen. Die kleinen Marshmallows darauf ankleben und die Lippen montieren. Als Backenzähne eventuell kleine Apfelstücke verwenden, dann halten die Lippen besser zusammen. Alternativ kann man auch eine dritte Apfelspalte von der nichtbezahnten Seite aus zwischen die Apfellippen legen, auch dadurch wird das Gebiss etwas stabiler.

Happy Halloween oder zumindest einen gruselfreien Zahnarztbesuch!