Zucchinikuchen mit Schokolade und Zitronenguss

IMG_2745Unsere Riesenzucchini mit 2,8 kg hatte ich ja schon erwähnt, was ich nicht gesagt habe, ist, dass die zweite Zucchinipflanze ebenfalls ein ziemliches Brummerexemplar während unserer Abwesenheit produziert hat. Weitere stolze 1,9 kg galt es damit in unserem Essen unterzubringen. Deshalb stand unser Brownie-Rezept mit Zucchini auf dem Wochenendbackplan.

Daraus wurde jedoch nichts, denn vorher entdeckte ich bei Chili und Ciabatta ein Rührkuchenrezept mit Zucchini. Klar, dass wir dann das für uns unbekannte Rezept ausprobieren wollten, wäre auch ganz untypisch, wenn wir während eines Sommers zweimal den gleichen Kuchen essen müssten ;-). Das ist übrigens einer der klaren Vorteile, einen Kochblog zu betreiben, Langeweile am Essenstisch oder in der Küche kommt nicht auf.

Zurück zum Rührkuchen. Der ist schnell hergestellt und unkompliziert hergestellt. Der Kuchen ist richtig saftig, nicht zu süß und hat einen wattig weichen Teig mit leicht hellgrünem Schimmer. Das finde ich super, dann sieht man wenigstens, dass Zucchini drin ist.

IMG_2746Der Zitronenguss verleiht dem Kuchen noch etwas Säure, die perfekt die süßen Schokostückchen im Teig ausbalanciert. Wir waren ausgesprochen zufrieden mit dem Kuchen und hätten glatt noch mehr davon essen können, wäre da nicht die bremsende Vernunft, die nach 2 Stück laut “Stopp” ruft. Er soll ja für morgen auch noch reichen.

Gegenüber dem Rezept bei Chili und Ciabatta habe ich ein bisschen mit den Mengenverhältnissen gespielt, einen Teil des weißen durch braunen Zucker ersetzt, die Prise Salz weggelassen und den Zitronenguss ergänzt.

Zucchinikuchen mit Schokolade und Zitronenguss (Napfkuchenform)

Zutaten:

  • 175 g Butter, zimmerwarm + Butter zum Fetten der Form
  • 150 g Zucker
  • 75 g brauner Zucker
  • 4 Eier
  • 275 g grüne Zucchini
  • 100 g gemahlene, geschälte Mandeln
  • 225 g Mehl
  • 1 leicht gehäufter TL Backpulver
  • 130 g dunkle Schokolade mit 70 % Kakaoanteil
  • Semmelbrösel zum Ausstreuen der Kuchenbackform
  • 75 g Puderzucker
  • Saft von ca. 1/2 Zitrone

Zubereitung:

Zuerst die Schokolade in nicht zu kleine Stücke hacken. Die Zucchini waschen, putzen und mitsamt der Schale grob raspeln. Das kann man zeitsparend von seiner Küchenmaschine erledigen lassen. Gegebenenfalls die Mandeln schälen und mahlen.

Eine Napf- oder Kastenkuchenform gut mit weicher Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

Nach diesen Vorbereitungen ist der Teig in Rekordzeit zusammengerührt. Die weiche Butter mit dem Zucker gut verrühren, bis sich eine gleichmäßige, möglichst wenig körnige Masse gebildet hat. Nun ein Ei nach dem anderen einrühren.

Zucchini und Mandeln hinzufügen. Bei mir entstand jetzt ein Teig, der aussah als hätte er sich in seine Bestandteile getrennt. Ich habe mich jedoch nicht abschrecken lassen. Dem fertigen Kuchen merkt man davon nichts mehr an. Also unbeeindruckt weiterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Teig geben. Vorsichtig unterrühren, damit nicht alle Luft aus der Teigmasse verschwindet.

Zum Schluss die Schokolade unterheben.

Den dickflüssigen Teig gleichmäßig in die Kuchenform füllen. Im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten bei 175°C (Ober- und Unterhitze) für 50 – 60 Minuten backen lassen.

Gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen fertig ist. Dazu das Stäbchen in die dickste Stelle des Kuchens stechen. Bleiben beim Herausziehen noch Teigreste daran haften, sollte die Backzeit um 5 – 10 Minuten verlängert werden. Danach die Probe wiederholen.

Den Kuchen abkühlen lassen und danach aus der Form stürzen.

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Für den Guss den Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit soviel Zitronensaft vermischen, dass eine dickflüssige Masse entsteht. Keinesfalls den gesamten Zitronensaft auf einmal in den Puderzucker geben, damit der Guss nicht zu flüssig wird. Den Guss mit einem Pinsel gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Danach trocknen lassen und am besten im Garten oder unterwegs in der Natur genießen.

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